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NWB Community – die XING-Gruppe von NWB für Steuer- und Rechnungswesen-Profis

Zum fachlichen Austausch für Steuer- und Rewe-Profis und die, die es werden wollen. Vernetzen. Austauschen. Schlau machen.

Only visible to XING members Nanny-Sharing aus steuerlicher Sicht
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Ihr seid meine letzte Hoffnung im Folgenden Fall:
Familie A möchte eine Kinderfrau zur Betreuung der Kinder einstellen (Festanstellung mit 900 € brutto; Festanstellung ausdrücklich von Kinderfrau gewünscht). Allerdings wird die Kinderfrau nicht Vollzeit gebraucht. Familie A trifft auf Familie B, die ebenfalls eine Kinderfrau benötigt, jedoch nur für ein paar Stunden in der Woche. Im Ergebnis vereinbaren die beiden Familien sich die Kinderfrau zu teilen nach dem Modell des Nanny-Sharings, was wohl unter Familien mit Kindern oft praktiziert wird.
Die Vereinbarung sieht folgendermaßen aus: Familie A wird Arbeitgeber der Kinderfrau und ist zuständig für den Lohnsteuerabzug sowie die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge. Familie B zahlt ihren Anteil je nach Stundenanzahl anteilig (mit anteiliger Übernahme der Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge) an Familie A.
Arbeitsrechtlich wurde dieses Modell von einem Fachanwalt bestätigt, der auch den Arbeitsvertrag erstellt hat.
Leider finde ich zu dem Thema in der Literatur nichts Passendes und auch meinen direkten Kollegen ist solch ein Fall bisher nicht bekannt.
Ist Euch solch ein Fall bekannt und wie geht man steuerlich damit um?
Vielen Dank für Eure Antworten im Voraus!
Viele Grüße,
Nadja Diederichs
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Andreas Knop
Hallo zusammen, ein Aspekt wäre für mich noch die Geltendmachung von Kinderbetreuungkosten bzw. Aufwendungen nach § 35a EStG in den ESt-Erklärungen der Eltern. Im Grundfall könnte Familie A theoretisch Beträge geltend machen, mit denen sie nicht wirtschaftlich belastet worden ist (was sie hoffentlich nicht tut, sondern den von Familie B erhlatenene Zuschuss kürzt) , Familie B hat ggü. dem Finanzamt Nachweisprobleme (z.B. keine Überweisung auf das Konto der Nanny). Von daher hat das GbR-Konstrukt durchaus Charme.
Carola Rinker Umsatzsteuer bei Dienstleistung in mehreren Ländern
Liebe Community,
kann mir jemand eine kurze Einschätzung zur Umsatzsteuer für den vorliegenden Fall geben:
Ein Tandemflieger (Gleitschirm) gründet in Deutschland ein Unternehmen. Er erbringt Tandemflüge, die in Deutschland, der Schweiz und Frankreich stattfinden. Er trifft seine Kunden am Abflugort, der öffentlich zugänglich ist. Ein Lager oder Wareneinkäufe hat er nicht. Lediglich einen Tandem-Schirm wird nach der Gründung gekauft.
Wird die Umsatzsteuer nach dem Leistungsort der Dienstleistung oder am Sitz des Unternehmens (Deutschland) festgelegt?
Besten Dank und viele Grüße
Carola Rinker

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