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Selbst getestet: "Grün" Sparen macht Spaß!

Die XING-GRUPPE macht die grünen Wege des Sparens lebendig. In Spargeschichten erlebst du nachhaltig Wirtschaften in allen Facetten

Christine Müller Gleich mal zeigen, wo der Second-hand-Hammer hängt ...
Ein tolles Beispiel heute ist mir als "grünes" Fundstück ins Netz gegangen.
Eine eindeutige grüne Positionierung hat es schon:
Der erste Baumarkt für Secondhand- Bauartikel!
Gründung war 2007 als gemeinnützige GmhH mit den Trägern VHSzweckverband Witten/Wetter/Herdecke. In meiner Backgroundrecherche fand ich bei Wikipedia diesen Eintrag dazu "Ende 2007 beschloss die VHS die Gründung einer gemeinnützigen GmbH. Zu dieser Zeit war die heutige Bürgermeisterin Sonja Leidemann von 1998–2004 noch Leiterin der VHS Witten/Wetter/Herdecke.
Das Innovative und betriebswirtschaftlich gut ist aus meiner Sicht als grüne Positioniererin, dass es sich um eine öffentlich geförderte Beschäftigungsgesellschaft in Kooperation mit der Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft der Diakonie Ennepe-Ruhr/Hagen (QuaBeD) handelt. Die VHS betreibt zwei Betriebe im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor, den Secondhandladen Tragbar und den Secondhand-Baumarkt Cap Baumarkt. https://mobil.n-tv.de/mediathek/videos/ratgeber/Deutschlands-erster-Second-Hand-Baumarkt-article10603746.html
Wie die Reportage in n-TV zeigt, waren es ist nicht nur Frauen, die das Projekt starteten. Es ist auch ein großes Kooperationsprojekt aus städtischen Trägern, Unternehmern und Nutzern! Viel Potential für alle.
Wenn wir jetzt wieder zurück denken an das Beispiel http://www.weitergeben.org zeigt sich, das "Sammeln" von Bauartikel-Sachspenden ist deutlich leichter als Verein oder erst recht als soziales Projekt. Hier ist für die Spender-Unternehmen ähnlich wie bei der Tafel und Sozialkaufhäusern "vermeintlich" klar: kein Wettbewerb. Passender Entsorungsweg.
Aus meiner Sicht als Verfechterin des Secondhandmarkts ist das jedoch DIE passende Kreislaufwirtschaft des 21. Jahrhunderts. Hier wird vermeintlicher "Müll" zu Mehrwert. Auch zeigt diese nachhaltige Wirtschaftsform, dass mehr Gemeinschaft und Wieder-Nutzung statt Wegwerfen unsere Wirtschafts-Aufgaben für die Zukunft sind.
Und an dieser Stelle überschneiden sich die beiden sozialen Wirtschaftsunternehmen:
Beide tragen mit ihrer Wirtschaftsform dazu bei, das "Abfall" mit dem Secondhandmarkt wieder ein neues Leben bekommt. Das gilt für Sachwerte wie für Menschen mit Berufserfahrung.
Abschließend möchte ich als Personalerin in meinem früheren Leben noch sagen, dass ist besonders toll, dass auch "Secondhand"-Arbeitnehmer auf diesem Weg wieder einen Neustart in des Berufsleben bekommen. Diesen Weg bin ich als Geschäftsstellenleiterin in der Personaldiensleistung wie auch zuvor in der beruflichen Weiterbildung immer gegangen.
Danke für die tolle Initiative als Entrepreneure
Hier der link zur website: http://www.capbaumarkt.de/
Christine Müller "HEX, HEX, erkenn mich!"
In diesem 1. Beitrag geht es um Grüne Positionierung. Grün meint für mich und diese Gruppe nachhaltig Wirtschaften oder es geht „um den grünen Umbau der Wirtschaft“. Und es geht um Positionierung. Die verstehe ich in Nachfolge von @Oliver Kissner, Coach für erfolgreiche Positionierung mit seinen Aussagen zu Positionierung und Alleinstellung. Kissner sagt: Nur 15% aller Unternehmer schaffen es ihr Profil so zu schärfen, dass die Kunden genau erkennen, warum sie mit ihnen zusammen arbeiten sollen.
Die Quote möchte ich verbessern helfen.
In meiner Gruppen nutze ich dafür die Rubrik "Beispiele - Nachhaltig Wirtschaften mit Profil." Für meine Kunden, die ich hier mit Einverständnis als Beispiel nutze, heißt mein Angebot „grüne Positionierungsberatung“. Sie ist die kleine Schwester meines Angebots „Nachhaltige Sanierung“. Ich frage dazu meinen Kunden immer vorab als Hausaufgabe nach ihrer Sicht zu den Schmerzpunkten und den Zielen durch die Veränderung. Das ist unsere Gesprächsgrundlage zum Termin.
In diesem 1. Beispielfall habe ich mich mit dem Gründer und Inhaber von @weitergeben.org passend zum meinem Geschäftskonzept von @selbst-getestet.com in einer Kantine getroffen. Hier sind die Angebote günstig und die Verweildauer nur von den Öffnungszeiten begrenzt. Auch gibt es keinen Verzehrzwang außer dem selbst gewählten. Das kann auch mal nur ein Glas Leistungswasser sein.
SCHMERZPUNKT DES FALLBEISPIELS:
Bei der öko-soziale Initiative https://weitergeben.org/wir-ueber-uns/ nannte der Gründer und Inhaber, dass er zwar ausreichend Spender für gebrauchte Büromöbel hätte, er aber aus seiner Sicht gerade größere Mengen nicht 100% verwertet, d.h. Empfängern zukommen lasse könnte. Als Ursache dafür nannte er die Transportschwierigkeiten, weil Geber und Empfänger räumlich zu weit auseinander wären. Als Lösung wollte er einen kostenpflichtigen Transport gegen Gebühr vermitteln. Er sei aktuell auf der Suche nach einer passenden Spedition für deutschlandweite Touren …
IHR MERKT SCHON, spätestens an dieser Stelle „grätschte“ ich als Beraterin dazwischen. Denn DAS, dieses 100%-Sorglos-Paket-ist auf der Website nirgends beschrieben. Da steht zusammengefasst: „Das gesamte Angebot ist für die privatwirtschaftlichen Spenderunternehmen trotz aller Ersparnisse kostenfrei! Auch die Vermittlung an die genannten ca. 500.000 Vereine und Verbände in Deutschland ist kostenfrei. Das steht aber nix von „Wir kümmern uns um alles“. Was auch nicht auf der Website steht ist eine klare Aussage zu den eigenen Einnahmequellen geschweige denn der Hinweis, sie seien ein Verein. Die Einnahmen sind, wenn überhaupt benannt in Klammern mit „geplant“.
Auch wenn ich die Lösung aus meiner Expertensicht als Nachhaltigkeitsexpertin und Spartante Christine hier jetzt nicht beschreiben will, würde es auch den Rahmen sprengen. Doch es ist Gesundungsbedarf bei dem tollen grünen Projekt. Es braucht eine klare Positionierung in Bezug auf Angebot und Einnahmen. Die Ursache dafür liegt meist im übertriebenen „Ich kann und darf doch dafür kein Geld nehmen“-Denken. Diesen Glaubenssatz gilt es zu wandeln. Denn ganz objektiv und immer noch öko-sozial gedacht ist es nicht verwerflich in der Marktwirtschaft, wenn beide, Spender und Empfänger 1. den Mehrwert der Kreislaufwirtschaft verstanden haben und 2. einen kleinen (oder auch größeren) Beitrag für die Dienstleistung zahlen. Es kommt darauf an, DAS gut und verständlich für beide zu kommunizieren.
MIR BLEIBT an dieser Stelle zu wünschen, dass meine Empfehlungen und Tipps als Nachhaltigskeitsexpertin aus den beiden Beratungsstunden auf fruchtbaren Boden fallen und uns die Initiative @weitergeben.org in neuem, klar positionierten Gewand noch lange erhalten bleibt!
@DU BIST AUCH EIN GRÜNER EINZELUNTERNEHMER und kennst diesen Schmerzpunkt? Hast aber nur einen kleinen Geldbeutel für die Lösungsfindung? Dann sollten wir miteinander sprechen! Deutschlandweit – auch wenn außerhalb Berlin extra kostet für die Fahrtkosten! - Schreib mir gleich eine Mail mit kleiner Skizze deines Schmerzpunktes. Und wir finden eine Lösung. – Denn es gilt für mich: Bitte bleibe gesund und lebe mit Lust mit kleinem (oder größerem) Geldbeutel, deine Christine.
Harald Prokscha
Vielen Dank Christine.
Ich bin jedes Mal von deinem riesigen Fachwissen beeindruckt.
Wir sind nun dabei unser Profil zu schärfen.
Nochmals Danke Harald

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Über die Gruppe "Selbst getestet: "Grün" Sparen macht Spaß!"

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