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MENSCH im Wandel

Gruppe für alle Gleichgesinnten, die mehr Achtsamkeit, Wertschätzung und Menschlichkeit leben wollen – in Familie • Beruf • Gesellschaft

Nur für XING Mitglieder sichtbar Brauchen jetzt unsere Kinder eine Gewerkschaft?
Greta Thunberg ist diese Woche auf der Titelseite von der ZEIT. Ich finde zurecht. Ihr Vorbild macht Schule, eine Schule, die viele anderen Kinder und Jugendliche anerkennen und verstehen. Und zu recht nutzen sie die Chance, für sich einzustehen und für Ihre Zukunft zu demonstrieren. Sie sind authentisch und gerade durch Gretas Rede in Kattowitz so berührend glaubwürdig. Und gerade die mangelnde Authentizität hält Greta ja den Wirtschaftsbossen und Politikern vor, die reden, aber nicht handeln.
Dass diesen mutigen Kindern, die jetzt jeden Freitag überall auf der Welt auf die Straße gehen und für ihre Zukunft kämpfen, weil es scheinbar sonst ja niemand tut, kommen Lehrer und Schulbehörden nun an und drohen, weil sie den Unterricht "schwänzen", weil sie der Schulpflicht nicht nachkommen.
Wie geht es euch damit? Brauchen die Kinder und Jugendliche nun auch hier noch eine Lobby, eine Art Gewerkschaft, die auch den Kindern das Recht zubilligt zu streiken, um für ihre Rechte zu kämpfen, und zwar eben nicht nur am Wochenende oder in der Freizeit, sondern auch während der Schulzeit. Wer schützt die Kinder vor Abmahnungen, Fehlzeiten, unentschuldigten Stunden etc.?
Können wir nicht stolz auf solche Kinder sein, die eigenverantwortlich, selbstbewusst , mutig und authentisch sind? Dafür verdienen sie kein Abstrafen. Ich finde, sie haben unseren Respekt und jede Unterstützung verdient.
Susanne Ehrenspeck
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Nur für XING Mitglieder sichtbar

>Wie geht es euch damit? Brauchen die Kinder und Jugendliche nun auch hier noch eine Lobby, eine Art Gewerkschaft, die auch den Kindern das Recht zubilligt zu streiken, um für ihre Rechte zu kämpfen, und zwar eben nicht nur am Wochenende oder in der Freizeit, sondern auch während der Schulzeit. Wer schützt die Kinder vor Abmahnungen, Fehlzeiten, unentschuldigten Stunden etc.?
>Können wir nicht stolz auf solche Kinder sein, die eigenverantwortlich, selbstbewusst , mutig und authentisch sind? Dafür verdienen sie kein Abstrafen. Ich finde, sie haben unseren Respekt und jede Unterstützung verdient.
Ich bin ganz deiner MEinung, liebe Susanne. Diese Kinder verdienen unsere Hochachtung für das was sie tun, weil wir es nicht schaffen.
Für Deutsche ist es sowieso schwierig zu streiken, doch die Kinder tun es jetzt und setzen sich darüber hinweg. Ich war als Schülerin im Austausch Frankreich und zu der Zeit herrschte dort Schulstreik. Die Schüler verbarrikatierten die Türen zu den Klassenzimmern mit den Tischen und Bänken - ein Szenario, das damals in Deutschland und auch heute noch undenkbar ist. Die deutsche Volks-Seele nagt immer noch an Schuldgefühlen aus dem vergangenen Jahrhundert und darum ist es für die Deutschen so schwer auf die Barikaden zu steigen und einzutreten für das, was im Kern wirklich wichtig ist. Es freut mich zu sehen, dass die neuen Generationen sich davon nicht mehr so stark einnehmen und sich anstecken lassen vom Gedanken der Verbundenheit und einer lebenswerten Zukunft.
Danke für diesen Beitrag, Susanne.
Nicole Elsebusch Wir sind das Problem.
Wir müssen was anders machen.
Anstatt wegwerfen – reparieren. Anstatt konsumieren – minimieren.
Anstatt wegschauen – interessieren. Anstatt aufschieben – umsetzen.
Einige von uns wissen bereits, was wir für den Klimaschutz tun können.
Wir können noch mehr tun.
Menschen ins Boot holen. Mehr machen den Unterschied.
Damit wir den nächsten Generationen zeigen, dass wir uns ändern können.
Herzliche Grüße
Nicole Elsebusch
Martina Baehr Uwe Mergel
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Jaaaa!
Wir sind aber nicht nur das Problem, sondern auch die LÖSUNG!
Damit folgt meine Aufmerksamkeit nicht dem Verzicht, sondern dem Schöpfersein, dem Bewusstein, der Natur, der Kreativität, dem Verbundensein, dem sinnvollen Handeln, der Verantwortung, der Gemeinschaft, der Wertschätzung...
Nicole Elsebusch Wir stehen auf dem Schlauch…
Vermüllter Weltraum. Millionen Tonnen Plastikmüll in unseren Meeren. Wälder schrumpfen. Tierbestände gehen rapide zurück.
Unser Ressourcenverbrauch ist außer Kontrolle: Wir verbrauchen 70% mehr an Ressourcen, als die Erde zeitgleich erneuern kann (Living Planet Report 2018). Vor dem Ende des 20. Jahrhunderts lag der menschliche Verbrauch an natürlichen Ressourcen deutlich unterhalb der Grenze. Jetzt ist das anders.
Deutschland hat weltweit maßgeblich Anteil daran. Der Grund: Unser Lebensstil.
Der Living Planet Index ist der Gradmesser für den ökologischen Gesundheitszustand unserer Erde:
https://www.wwf.de/living-planet-report/
Mach mit:
Hier findest Du Tipps für den Alltag:
https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/
Verpackungen ohne Plastik erwünscht– die Replace Plastik App:
https://www.kueste-gegen-plastik.de/unterstuetzen
Willst Du Lebensmittel und Kosmetik unter die Lupe nehmen?
Scanne einfach den Barcode und schon bist du bestens informiert:
https://www.codecheck.info/app
Für einen ökologischen Wandel. Heute. Jetzt.
Herzliche Grüße
Nicole Elsebusch
Susanne Ehrenspeck me. Björn Kuse Uwe Mergel
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Nicole Elsebusch

>Es muss eine Bewusstseinsänderung stattfinden bei jedem einzelnen. Früher hieß es, die Kinder lernen von den Eltern, heute bekommen die Eltern / Erwachsenen von Kindern den Spiegel vorgehalten. Ich finde das erschreckend. Die Erwachsen sind gesteuert von höher, schneller, weiter, was interessiert mich, was nach mir kommt.
>Wer fragt Kinder, was sie wollen? Will ein Kind mit neun Jahren wirklich ein Iphone für 700,00 €? Oder nimmt es das Iphone, weil es was anderes nicht gibt, nämlich Zuwendung und Zeit miteinander?
>Wir Eltern und Erwachsenen müssen uns klar darüber sein, dass die Welt kein riesiger Spielplatz ist, wo sich jeder nach Lust und Laune austoben kann, sondern dass wir als Teil der Welt Verantwortung für diese Welt, für das größere Ganze tragen. Da geht es z. B. um die Frage ist es ein Zeichen von Verantwortung, die Welt auszubeuten??????
Kinder wollen in Kontakt - in Beziehung sein. Sie wollen ehrliches Interesse. Von Eltern. Von Lehrern. Von der Gesellschaft. Viele Menschen wissen immer noch nicht, wie ernst die Lage ist. Wir Erwachsenen tragen die Verantwortung. Und wir können von den Kindern lernen, was wir vergessen haben: Worauf es ankommt.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Wie erschaffen wir eine neue Wachstumswelt?
Und zwar eine, die Sinn macht - für unsere Erde, für unsere Umwelt, für unsere Gesellschaft, für jeden einzelnen. Nachdenken, neudenken ist sicher ein guter Anfang, und das nicht nur auf dem WEF, sondern auch für jeden von uns. Wenn wir uns bewusst werden, was uns dient und was nicht, was für uns von Bedeutung ist und was nicht, wenn wir begreifen, dass wir gemeinsam GROSSES bewirken können, sind wir in der Lage Mitverantwortung zu übernehmen. Wenn wir also Gleiches im Sinn haben, können wir auch mutig unsere Zukunft gestalten.
Also, auf was lenken wir jetzt unsere Aufmerksamkeit? Was soll und darf jetzt endlich wachsen?
Uwe Mergel
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Cornelia Zuk
Danke, dass der Artikel hier in der Gruppe in den Raum kommt! Wir leben in dieser fantastischen Welt und haben die Aufgabe, sie zu erhalten, zu schützen, zu pflegen, nicht nur zu nutzen... Und jeder ist aufgerufen, an seinem Platz, einen, wenn auch winzigkleinen, Schritt zur Erhaltung beizutragen. Aus vielen kleinen schritten können Große werden. Fangen wir an!
Wolfgang Schiele Vom Singen des Eises ...
Als ich vorgestern meinen alltäglichen Spaziergang an den Scharmützelsee machte, wurde ich - mich langsam dem Ufer annähernd - von ungewohnten Geräuschen überrascht.
An den Eisrändern, wo sich das dünnste Eis löste, klimperte und klirrte es wie in einem Schrank voller dünnwandiger Gläser, den man heftig durchschüttelte. Die mannigfaltigen, schnell aufeinanderfolgenden Töne bildeten einen Klangteppich wie in einer Sinfonie, der nur noch ein Komponist die rechte Harmonie beibringen musste. Sanfte Brandung wurde immer wieder abgelöst von robusteren Wellen, die die Lautstärke des Werkes von Zeit zu Zeit an- und abschwellen ließen.
Dort, wo sich die schwereren, dickeren Eisplatten befanden, ging es außerordentlich laut zu. Als ob schwere Eisenplatten aufeinanderkrachten, sich übereinanderschoben und gegeneinander schabten. Ein Lärm wie auf einem Verschiebebahnhof, vor dem aber die in der Nähe schwimmenden Enten keine Notiz zu nehmen schienen. Das musikalische Thema kam der Neunten von Beethoven nahe und forderte mit Wucht und Gewalt ein Ende der kalten Zeit.
Etwa 50 Schritte weiter tönten die sich voneinander trennenden Eisplättchen wie Klanghölzer auf einem Xylophon und intonierten einen lustigen und munteren Choral. Alles schien tumultartig zu klimpern, zu klappern und zu klingeln. Die Atmosphäre an diesem Ort versank in einer lieblichen Akustik, der ich eine Weile lauschte und bei mir dachte: Verweile doch, du klingst so schön!
Schon Tage zuvor sah ich ein Pärchen auf einem Bootssteg stehen, das mit Eisbrocken auf das überfrorene Wasser vor ihnen zielte und sie in flachem Winkel auf die Oberfläche warf. Das Ergebnis war ein surrendes, die Tonhöhe ständig änderndes Geräusch, das, so schien es mir, mit bekannten Instrumenten wohl nur schwer imitierbar war. Chip, chip, chip, chip, chip ... Es sirrte und flirrte, als ob eine äußerst gespannte Bogensehne zitternd freigegeben würde und dann endlos flatternd ihre Energie abgab.
Der Winter kann eine sehr sehr schöne Jahreszeit sein - mit der Zauberkraft der Temperaturen und seinen wechselnden Winden versetzt er Landschaften in sich immer wieder verändernde Zauberwelten mit einem ganz besonderen Reiz.
Einen inspirierenden Start in die kommende Winterwoche
Wolfgang Schiele
(Vor-)Ruhestandscoach
Cornelia Zuk
Danke für die wunderbare Beschreibung unserer wunderbaren Natur! Immer wieder ein Erlebnis, sie auf vielfältige Weise mit allen Sinnen wahrnehmen zu dürfen...

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Über die Gruppe "MENSCH im Wandel"

  • Gegründet: 29.11.2014
  • Mitglieder: 760
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 1.940
  • Kommentare: 3.469
  • Marktplatz-Beiträge: 9