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Frank Stratmann Spahn will Qualitätsmessungen für Krankenhäuser konkretisieren
Jens Spahn hat heute bei der Nationalen Branchenkonferenz in Warnemünde angekündigt, sich im zweiten Halbjahr 2019 konkret um die Qualitätsmessung der Krankenhäuser kümmern zu wollen.
Schon seit dem Krankenhausstrukturgesetz, das noch unter seinem Amtsvorgänger Hermann Gröhe für Unmut sorgte, ist das Thema Qualitätsmessung auf der Agenda des Bundesministeriums. Bislang ist allerdings noch nicht viel passiert. So hieß es damals: "Die Qualität der Krankenhausversorgung spielt zukünftig eine noch größere Rolle und wird noch strenger kontrolliert und konsequent verbessert. Qualität wird als Kriterium bei der Krankenhausplanung eingeführt. [...] So werden Qualitätszu- und -abschläge für Leistungen eingeführt. Die Qualitätsberichte der Krankenhäuser werden noch patientenfreundlicher gestaltet, damit Patienten leichter nutzbare Informationen zur Verfügung stehen.
Viel passiert ist freilich nicht. Jetzt kündigt Jens Spahn an:

>Ich bin mit dem, was wir bis jetzt an Qualitätsmessungen insbesondere im stationären Bereich in den Krankenhäusern haben, nicht zufrieden.
Diese Messungen müssten dann auch ökonomische Folgen haben.

>Wenn die Qualitätsmängel dauerhaft nicht abgestellt werden, werden auch diese Angebote dauerhaft vom Netz müssen.
Lasst uns dazu ein paar Stimmen einsammeln und miteinander diskutieren. Ich freue mich drauf.
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Ich vermute es geht hier um einen Ansatz, der mehr am Patienten orientiert ist. Wie ist die Zufriedenheit mit dem Behandlungsergebnis (subjektiv und ggf. objektiv gemessen). Lebensqualität, Arbeitsfähigkeit, Beschwerden, Komplikationen, Reoperationen, Rezidive, Korrektur, Verschleiß, Lockerungsrate, Standzeit...
Alleine schon per Definition ist die Versorgung in der Hälfte der Kliniken unterdurchschnittlich. Die Spannweite zwischen den besten und den schlechtesten Kliniken ist - zumindest in den Bereichen in denen ich Einblick hatte - enorm. Diese Breite mit wissenschaftlichen, belastbaren Fakten zu reduzieren und damit den Durchschnitt der Versorgungsqualität insgesamt anzuheben würde ich mir als Patient wünschen und ist langfristig auch ökonomisch absolut sinnvoll. Jameda, die Qualitätsberichte der KH oder internen Verfahrensanweisungen der Kliniken taugen dazu m.E. allesamt nicht.
Ivan Panayotov Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) und Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) – gut vorbereitet und sicher durch den Wandel
Frank Stratmann Kliniken müssen für Honorarärzte Sozialversicherungsbeiträge bezahlen
Der Umgang mit Honorarkräften auf ärztlicher und pflegerischer Seite könnte in Zukunft ein Problem für Krankenhäuser werden. Dem Artikel ist zu entnehmen, dass es sich um Verteilungskämpfe dreht, die jetzt zulasten der Versorgungssicherheit gehen könnte.
Muss der Gesetzgeber hier kurzfristig nachjustieren, um eine weitere Verschärfung des Ärztemangels zu stoppen? Oder provoziert das Urteil eine weitere Bereinigung der Krankenhauslandschaft und das Umdenken in digital gestützte Bemühungen um mehr Effizienz, um vorhandene Ärzte und Pfleger zu entlasten?
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Frank Stratmann Konzertierte Aktion Pflege (Video)
Liebe HEALZZ.fellows,
die "Konzertierte Aktion Pflege" (KAP) stellt ihre Ergebnisse vor. Lasst uns doch mal zusammentragen, was aus Eurer ganz eigenen Perspektive dabei herausgekommen ist.
Im Video fassen alle Ministerinnen und Minister die Ergebnisse noch einmal zusammen. https://healzz.link/KAP-Video
Die vollständigen Ergebnisse und abgeleiteten Maßnahmen, finden sich auf der Sonderseite des Bundesministeriums für Gesundheit. https://healzz.link/KAP-ergebnisse
Ich freue mich auf die Mitwirkung und die Beantwortung der Frage ;)
Herzlichst , ... Ihr Frank Stratmann
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Heidrun Köhlert Maria Ines Cartes
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Es wird darauf ankommen, dass die Selbstverpflichtungen auch tatsächlich umgesetzt werden. Die Vertretungen der Pflegekammern haben intensiv mitgewirkt, nicht alles im gewünschtem Sinn aber doch eine Reihe von Vorschlägen untergebracht, die jetzt angegangen werden müssen. Unser gefördertes Monitoring der Aufgabenerfüllung wird in den Ergebnissen zeigen, ob die gewünschten Vorraussetzungen guter Pflege in vernünftigen Rahmenbedingungen geschaffen werden können. Das Selbstverwaltungssystem muss dahin entwickelt werden, dass neben den Leistungsträgern (Kostenträger) und -erbringern (Arbeitgeber) auch die Fachlichkeit der Vertretung der Pflegenden und die Zielgruppenvertretungen (Patienten-/ Bewohner-/ Angehörigenvertretungen) maßgebliche Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte erhalten. Die Pflegekammern bereiten sich darauf vor und werden am 14.6.19 die Pflegekammerkonferenz (Abeitsgemeinschaft der Pflegekammern - Bundespflegekammer) begründen. Neben der Harmonisierung landesrechtlicher Vorgaben und der Lobbyarbeit auf Bundesebene werden wir darüber auch die Begleitung der Konzertierten Aktion und die gegenseitig abgestimmte Mitarbeit organisieren.
Only visible to XING members Digitale Versorgung Gesetz - Was bringt die App auf Rezept?
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