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Agile Lead Circle

Wir sind agile Führungskräfte, die sich bei Real-Life-Treffen und virtuellen Meetings über agile Methoden und agiles Management austauschen.

Peter Fürst Agile PEP Minds 2018 – ein Rückblick
Auf der Agile PEP Minds in Berlin trifft sich Jahr für Jahr das Who-is-Who der agilen Entwicklung physischer Produkte. Aus der Perspektive eines Innovations-Experten, der aus der „alten“, klassischen Stage-Gate Welt kommt und gerade in die Agile Community hineinwächst, stellt sich mein Konferenz-Rückblick wie folgt dar.
Die Kurz-Zusammenfassung
• Vertreter der akademischen Welt haben mit frischen Studien nachgewiesen, dass agiles Entwickeln gute Resultate bringt und somit eine Daseinsberechtigung hat.
• Unternehmensvertreter haben berichtet, dass die agile Transition bei ihnen in vollem Gange ist, das Etablieren des „richtigen Systems“ aber so seine Tücken hat, und sie noch ein Stück Weg vor sich haben.
• Berater haben vermittelt, dass sie wissen, wie die agile Transition erfolgreich wird, und wie man Schwierigkeiten und Fallgruben umgehen kann.
Die inhaltlichen Höhepunkte
• Ja! Agiles Entwickeln erzielt sehr gute Ergebnisse …
Praktische Erfahrungen und wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Vorteile des agilen Entwickelns primär in weichen Faktoren, wie z.B. Transparenz, Motivation der Teammitglieder, Kommunikation im Team liegen. Bei harten KPIs wie Durchlaufzeit des Projekts oder Entwicklungskosten bleibt agiles Entwickeln noch hinter den Erwartungen zurück. Über die Zeit werden die weichen Faktoren die direkt messbaren Ergebnisse positiv beeinflussen – so die Vermutung.
… aber verglichen womit? Die Agile Community wähnt im Wettstreit mit der „klassischen“ Art der Neuproduktentwicklung. Beinahe jeder Impuls, ob Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchungen oder Erfahrung aus der Praxis, wird zur Innovationspraxis von vor X Jahren in Bezug gesetzt. Agile ist besser als die klassischen Methoden! Das ist die Botschaft. Ich würde diese Aussage unterschreiben, wenn klar wäre, was die klassischen Methoden sind. Wasserfall, V-Modell, Stage-Gate, Gantt-Planung, Projektmanager, etc. tauchen als Begriffe auf. Wie genau neue Produkte klassisch entwickelt wurden, welche Methoden und Spielregeln vorgegeben waren, und mit wie viel Disziplin diese angewendet wurden, findet nicht einmal in den wissenschaftlichen Studien Beachtung. Schade!
Ich denke, der Wettstreit agil (neu) vs. klassisch (alt) ist gar nicht notwendig. Das Einführen agiler Methoden und Haltungen kann die Innovationsperformance verbessern. Ob dies einfach nur daran liegt, dass Spielregeln wieder diszipliniert eingehalten, seit Jahrzehnten etablierte Methoden wie Kundeneinbindung und Prototypen-Tests wieder aufgefrischt oder neue Arbeitsweisen wie z.B. Retrospektiven nach jedem Sprint eingeführt werden, spielt im Grunde keine Rolle. Fakt ist: Die Innovationsfähigkeit fast aller Unternehmen steigt, wenn diese unter dem Titel „agiles Entwickeln“ ihr Innovationssystem überdenken und neu ausrichten. Lesen Sie weiter auf http://www.five-is.com/impulse/blog
Hermann Doppler
Ein weiterer Kommentar
Letzter Kommentar:
Guten Tag Herr Doppler, ich kann Ihre Fragen leider auch nicht beantworten.
Die Vergleichbarkeit von Innovations-Projekten halte ich ohnehin für schwierig.
Dazu kommt auch noch, dass die meisten Studien in diese Richtung gemacht werden, um nachzuweisen, dass die "neue Methode" gut ist. Ich kann mir vorstellen, dass die Vergleiche nicht immer ganz korrekt sind.
Möglicherweise hinken die harten KPIs hinterher, weil sich die besseren Softfaktoren erst über die Zeit in messbaren Verbesserungen niederschlagen ...
beste Grüße
Peter Fürst
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Moderatoren

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Über die Gruppe "Agile Lead Circle"

  • Gegründet: 10.06.2011
  • Mitglieder: 1.197
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  • Beiträge: 546
  • Kommentare: 89