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Agile Talks

Wir wollen miteinander über Agilität reden, in Beiträgen und Events, in Erfahrungsberichten und gemeinsamer Diskussion.

Stefan Hilmer Agile Talks Day 18 <<Retrospektive>>
Hallo liebe Agile Talker,
vielen Dank allen, die beim ersten Agile Talks Day dabei waren. Es war ein großartiger Tag, zu dem wir ein paar herrliche Impressionen eingefangen haben…
http://www.agiletalks.de/atd/18
Herzliche Grüße
Stefan Hilmer
Petra Pe Schmidt
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Peter Fürst Lost in Transition
„Dann hat die Transition wohl nicht geklappt“ – diesen Satz hören wir in letzter Zeit ab und zu. Er kommt uns vor wie die Antwort eines Methoden-Evangelisten, wenn die Realität von der Lehre abweicht. Und die knappe Analyse des Evangelisten trifft den Punkt genau: die Methode scheitert an der Umsetzung. Die meisten modernen Ansätze wie Design Thinking, Scrum, Lean Start-up aber auch bereits etablierte wie Wasserfall, V-Modell oder Stage-Gate sind in sich absolut logisch. Perfekt umgesetzt sichert jede dieser Methoden ein effizientes und teilweise auch effektives Vorgehen. Eine perfekte Umsetzung sehen wir in der Realität jedoch selten, dadurch ausgelösten Frust bei Innovationsverantwortlichen dementsprechend häufig. Eines beobachten wir dazu immer wieder: Bei der Einführung neuer Methoden wird sehr viel Augenmerk auf die Prozesse, die Rollen und die Werkzeuge (Tools) gelegt. Weitaus weniger wird auf die Menschen geachtet, die mit diesen Methoden arbeiten, insbesondere auf deren Haltungen und das daraus resultierende Verhalten.
• These 1: Manche Methoden überfordern die Informationsverarbeitungskapazität „durchschnittlicher“ Menschen
Ein Beispiel dazu: Ein Beraterkollege hat unlängst seinen SCRUM-Ansatz für das Entwickeln neuer physischer Produkte damit angepriesen, dass dieser über 100 Einzelmethoden beinhaltet, die insgesamt eine hervorragende Anleitung zum transparenten und schnellen Entwickeln ergeben. Selbst wenn unter den 100 auch sehr einfache Methoden sind, wie der aus der Lean-Philosophie kommende „Go and See“ Ansatz (Beobachtung direkt am Ort des Geschehens), macht die bloße Zahl eine Implementierung schwierig und langwierig. Alle Einzelmethoden müssen erklärt, verstanden und eingeübt werden, damit sie in Kombination ihre Wirkung entfalten können.
• These 2: Angesichts der Vielzahl neuer Spielregeln und Werkzeuge geht das Bewusstsein für den eigentlichen Zweck der Methode verloren.
Der Versuch, alle methodischen Vorgaben zu erfüllen führt möglicherweise zu einem rigideren Vorgehen als zuvor und damit sich selbst ad absurdum. Werden Rollendefinitionen unreflektiert übernommen, können sogar neue kontraproduktive Silos entstehen.
Ein weiteres Beispiel: Stage-Gate®-Prozesse, die mit fingerdicken Prozesshandbüchern und ellenlangen Checklisten hinterlegt sind. Eine Vielzahl an Hilfsmitteln, Checklisten und Templates verführt dazu, sich mit der Kontrolle der korrekten und vollständigen Anwendung zu beschäftigen statt den Kerngedanken eines Stage-Gate®-Systems zu verfolgen und hauptsächlich der Frage nachzugehen „Ist dieses Projekt attraktiv genug, um weiter Zeit, Energie und Geld zu investieren?“.
Wir erleben bei unserer Arbeit, dass viele gelebte Stage-Gate Systeme mittlerweile stark von den in ihnen verwendeten Werkzeugen geprägt sind. Ihre ursprüngliche Intention ist in Vergessenheit geraten. Für eine Auffrischung empfehlen wir, den Schöpfer des Stage-Gate Systems, Prof. Robert G. Cooper, persönlich zu erleben. Die nächste Gelegenheit dazu besteht am 4. und 5. Oktober 2018 in Frankfurt am Main beiseinem Seminar „Winning at New Products – Creating Value Through Innovation“. Alle Informationen dazu finden Sie hier http://www.five-is.com/thema/winning-at-new-products
Vincent Lang'at Helfen Sie uns Ihnen ein effizenteres SaaS Erlebnis zu ermöglichen!
Hallo! Wir sind eine Gruppe von Studierenden und machen eine Umfrage zu Projektmanagement Tools und der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Die Umfrage wird nur ca. 4 Minuten dauern.
Ihre Antworten werden dabei helfen, das Angebot von Software as a Service (SaaS) Dienstleistern zu verbessern und an die Bedürfnisse der Kund*innen (wie Ihnen) anzupassen.
Nach vollständigem Ausfüllen der Umfrage können wir Ihnen (bei Interesse) im Gegenzug eine Kopie unserer Ergebnisse schicken.
Unter folgendem Link können Sie die Umfrage ausfüllen:
https://docs.google.com/forms/d/1qI7PlzXnDWo0t9LVJj9QQXsUx7-r3ARiZz_3Co2cRls/
Wir wären sehr dankbar für Ihre Hilfe :)
Robert Kahlert AGILE für IT Infrastrukturprojekte
Wollte mal fragen, ob jemand in dieser Gruppe ein IT-Infrastruktur Projekt (z.B. Austausch von Servern, Roll out von Clients, Virtualisierung, etc.) mit agilen Ansatz (Scrum, etc.) durchgeführt oder versucht hat und was die Erfahrungen waren.
Gerne auch Hinweise auf spezifische andere Gruppen ...
Lieben Dank!
Andreas Sommer
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Joern Rickert
Hallo Herr Kahlert,
Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit diesem Thema und wüsste gern, wo genau ihr Interesse liegt. Meinen Sie mit Agiler Infrastruktur Implementierung ...
A) die Durchführung von Infrastruktur Projekten auf agile Art und Weise (bzw. unter Zuhilfenahme von agilen Tools und Methoden) oder
B) die Gestaltung einer Infrastruktur zur bestmöglichen Unterstützung einer Agilen Softwareentwicklung, ggf. Inkl. der Anpassung vorhandener (meinst ITIL angelehnten) Prozesse?
Grundsätzlich kann man nach der SCRUM Methode alles machen, vom Frühstücksbüffet über die Entwicklung bis natürlich auch hin zu IT-Betrieb.
Ich würde mich über einen Austausch sehr freuen.
Beste Grüße!
Sabine Pfleger Video: Langsames Denken in Projekten
Den bestbewerteten Vortrag der PM Welt gibt es auch als kostenfreies Video! Prof. Dr. Frank Habermann zeigt, wie Sie mit der Methode des langsamen Denkens Ihre Projekte beschleunigen: http://bit.ly/PM_Welt-Video_Habermann
Und alle Projekt Magazin-Abonnenten dürfen sich schon am Freitag auf das nächste Video freuen – in unserem Community-Newsletter.

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Über die Gruppe "Agile Talks"

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