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Gerhard Müllritter Carl Orff Kompositionswettbewerb: Dieses Jahr ist die Orgel gefragt
Zum vierten Male dürfen wir wieder einen Wettbewerb ausschreiben, der für Komponisten besonders attraktiv zu sein verspricht. Das nächste Carl Orff Fest, und somit auch der Kompositionswettbewerb, stehen unter dem Zeichen Carl Orff und Wolfgang Amadeus Mozart. Orff bezeichnete nämlich in seinen letzten Lebensjahren Mozart als seinen Lieblingskomponisten. Wenn man nun noch weiß, dass Carl Orff seine musische Laufbahn auf der Kirchenorgel der Gemeinde Unteralting begann, findet sich schon das Grobgerüst für den nächsten Wettbewerb.
Im Wettbewerb 2018-19 handelt es sich um ein Stück für Orgel. Es sollen zwei musikalische Themen verarbeitet werden. Zum einen sollen die ersten beiden Takte aus der c-moll Fantasie (KV 475) von Mozart und zum anderen ein 9-töniger Akkord aus „De temporum fine comoedia“ von Carl Orff enthalten sein. Die Länge des Stückes soll 5-7 Minuten betragen. Die Komposition muss auf einer drei-manualigen symphonischen Orgel mit Schwellwerk spielbar sein.
Es sind ohne Einschränkung alle Komponisten eingeladen daran teilzunehmen. Die Gewinner (Platz 1-3) aus den vorigen Wettbewerben sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
10 Kompositionen werden für das Finalkonzert nominiert. Deren Komponisten erhalten vom Carl Orff Competition e.V. die An- und Abreise zum Finalkonzert, 2 Übernachtungen, eine Generalprobe und Aufführung mit guten Organisten und ein attraktives Rahmenprogramm für zwei Tage. Die Preisgelder belaufen sich auf 5.000 Euro für den 1. Platz, 3.000 Euro für den 2. Platz und 1.000 Euro für den 3. Platz.
Einsendeschluss ist der 28. Februar 2019. Beginn der öffentlichen Bewertung wird der 15. März 2019 sein. Die Uraufführung der Finalwerke ist im Rahmen des Carl Orff Festes im August 2019 geplant.
Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.carl-orff-competition.com
Kathrin Clara Jantke Veranstalter anschreiben - wie geh ich am Besten ran?
An alle die selbst Musik machen und auf die Bühne wollen: Hier ein paar Tipps die ich mir auf der Popup Brandenburg von Veranstaltern holen konnte: Vielleicht helfen Sie Euch ja bei Eurer nächsten Bewerbung
https://www.kathrin-clara-jantke.de/auftritte-ranholen-wie-bewerbe-ich-mich-bei-veranstaltern/
Peter Gesser Es geht wieder los! Der MarLeo wartet auf Bewerbungen von jungen Musikern
Mit hoch erhobenen Trommelstöcken will er die Musikszene in Marl, den Nachbarstädten des Kreises Recklinghausen sowie in Gelsenkirchen lautstark auf die Neuauflage des Förderpreises des Lions Club Marl-im-Revier aufmerksam machen. Der MarLeo, ein dynamischer Schlagzeuger mit Löwenkopf und wilder Mähne, ist das Symbol des Förderpreises der Lions für die Jugendmusikkultur. Die Verleihung der Bronzeskulptur an den oder die Preisträger des MarLeos, der am 30. März des nächsten Jahres im Theater Marl feierlich überreicht wird, setzt dann den Schlusspunkt unter einen Wettbewerb für Chöre, Solisten, Orchester und Bands aus dem nördlichen Revier, der jetzt begonnen hat.
Bis 15 11.2018 geht die Bewerbungsphase. Bis dahin haben junge Künstler Gelegenheit, ihre Bewerbung mit einem Audio- oder Videobeitrag beim Förderverein des Lions Club einzureichen. Aus den Einsendungen wird eine renommierte Jury acht Bewerber für die sogenannte Marler Audition auswählen. Die Bewerber bekommen die Möglichkeit, sich und Ihr musikalisches Können auf einer Bühne vor großem Publikum zu präsentieren. Die acht Teilnehmer an der Marler Audition werden am 26. Januar 2019 auf der Bühne der Aula des ASGSG in Marl miteinander in den Wettbewerb treten.
Aus den Beiträgen wählt die Jury in einer nichtöffentlichen Sitzung die Preisträger aus. „Wir wollten ganz bewusst den Charakter einer Casting-Show wie „DSDS“ oder „X-Faktor“ vermeiden“, erläutert Petra Werner, Mitinitiator des Fördervereins Lions Clubs Marl-im-Revier, „und wir werden die Jury über das Ergebnis in aller Ruhe und Besonnenheit nicht öffentlich entscheiden lassen“. Die Aufgabe der Jury ist sehr anspruchsvoll, denn es gilt, fachliche Kriterien für eine große musikalische Spannbreite auf einen Nenner zu bringen. Es werden Beiträge aus den Genres Klassik, Rock, Pop, Blues, Jazz und verschiedenen Darbietungsformen von Solisten, Chören und Bands erwartet.
Großer Höhepunkt wird dann wieder die große Gala im Theater der Stadt Marl vor rund 800 Zuschauern sein. Und auch hier werden die Verantwortlichen wieder für einen festlichen und vor allem kulturell anspruchsvollen Rahmen sorgen. Eine abgestimmte Lightshow, die die Preisträger in Szene und ein Orchester, das auch mit den Künstlern gemeinsam musikalische Akzente setzt. Mit der “Jungen Vielharmonie Marl”, dem Orchester der städtischen Musikschule unter der Leitung von André Buttler, steht mit den jungen MarLeo-Künstlern ein mit 40 bis 50 Musikern gewaltiger Klangkörper zur Unterstützung und Umrahmung der Veranstaltung auf der Bühne im Theater Marl. Das alles macht diesen Abend zu einem besonderen Ereignis der Kulturszene im Vest Recklinghausen.
Renommierte Jury
Mit großem Vorlauf hat der Förderverein des Lions Club Marl-im-Revier renommierte Persönlichkeiten aus der Region für die interdisziplinäre Jurymitarbeit angefragt. So liest sich die Besetzungsliste wie ein „who is who“, der über Marl hinausreichenden Musikszene: ünter Braunstein, Chris Kramer, Tobias Dalhof, Melanie Drüke, Dr. Jana Emmrich, Niclas Floer, Annika Firley, Nissim Frank, Wilhelm Gertz, Andrea Kittel, Herbie Klinger, Mike Marquardt, Sebastian Netz, Sebastian "Sebel" Niehoff ,Bernd Westhoff haben sich ehrenamtlich bereit erklärt, den Förderpreis fachlich zu begleiten.
„Sicherlich wird es dennoch schwer“, so Peter Gesser, Frontsänger der Lionsband Löwenherz und Mit-Ideengeber, „auch terminlich alle Juroren zu allen Terminen zusammen zu bringen. So haben wir die Jury besonders breit aufgestellt, um einerseits eine möglichst große Expertise und damit Fairness und Herausforderung für junge leidenschaftliche Musiker zu gewährleisten, andererseits aber auch quantitativ eine Funktionalität zu garantieren.“
MarLeo winkt mit attraktiven Preisgeldern
Neben einer exklusiv für den Wettbewerb gestalteten Bronze-Plastik des Dülmener Bildhauers und Kunstgießers Ekkehard Arens ist auch das Preisgeld des neu aufgelegten MarLeo für junge Musikerinnen und Musiker interessant. 1.500 Euro Preisgeld winkt den Erstplatzierten, 1.000 und 500 Euro für die zweiten und dritten Plätze. Die Preisgelder sind zweckgebunden und können für die Anschaffung von technischem Material oder zur Finanzierung von Studioaufnahmen eingesetzt werden.
Ein Publikumspreis, dotiert mit 500 Euro wird darüber hinaus live und direkt vom Publikum im Rahmen der öffentlichen MarLeo-Audition am 26. Januar 2019 in der Aula des ASGSG (Albert-Schweitzer-/ Geschwister-Scholl-Gymnasium) vergeben.
Die Preisgelder werden von Sponsoren und aus Eintrittsgeldern der Veranstaltungen finanziert. Dabei legen sich die knapp 25 aktiven Mitglieder des Lions-Club Marl.im-Revier auch selber ordentlich ins Zeug. Nahezu alle Tätigkeiten, Aufgaben und Maßnahmen werden ehrenamtlich von den musikbegeisterten Mitgliedern gestemmt. Von der Gestaltung der Internetseite http://www.marleo.info, der Plakate, Prospekte und Logos bis hin zur Moderation und organisatorischen Durchführung der Audition iund des Preisträgerkonzertes im Theater der Stadt Marl.
„Wir haben hier in Marl schon immer Musikkultur gelebt und gefördert“, erklärt Karl-Heinz Dargel, Präsident des Lions Clubs Marl-im-Revier. „Auf Basis unseres Engagements in den vergangenen Jahren mit großen Konzerten mit John Lee Hooker jr, Helen Schneider, Karin Zimny und Herbie Klinger, wurde die Idee für diesen tollen Preis von unserem Förderverein geboren und in 2013 erstmalig durchgeführt.“
Ehrenamtlich und mit breiter Unterstützung
Neben den Sponsoren unterstützen auch die Stadt Marl und die Musikschule der Stadt Marl als Mitveranstalter das Projekt. Langjähriger technischer Partner ist das Dorstener Unternehmen Beta Events. Die Veranstaltungstechniker rund um Sebastian Ritz engagieren sich von Beginn der MarLeo-Staffeln ebenfalls ehrenamtlich mit ihrem technischen Know How und etlichen Tonnen Bühnentechnik für die Auditions und die Gala. Mitinitiator Peter Gesser vom Lions Club Marl-im-Revier: „Ohne dieses breite ehrenamtliche Engagement und die vielen Arbeitsstunden von Helfern aus dem Umfeld unseres Clubs wären derartige Großveranstaltungen einfach nicht machbar. Wir sind dankbar, dass es auch noch andere Menschen gibt, die so verrückt sind und Musikkultur auch mit Muskel- und Tatkraft und natürlich auch Geld fördern.“
Nachhaltigkeit: Fortsetzung soll an die Erfolge des letzten Jahres anknüpfen
Der MarLeo 2013/2014 und auch die Folgeveranstaltung 2015/2016 waren ein Riesenerfolg. Die Jury, die jungen Künstler und auch das Marler Publikum waren begeistert von der Qualität der Beiträge und der Organisation des Förderpreises. Die Dokumentation des letzten Contestes gibt mit Bildergalerien und TV-Mitschnitten einen Überblick zu den Veranstaltungen und den Ablauf. Auf der Interseite http://www.marleo.info können sich Sponsoren, kulturinteressierte Bürger und junge Musiker dazu einen ersten, Appetit auf mehr machenden Eindruck verschaffen.
Hier ein paar Fakten zum Preis… weitere Infos auf http://www.marleo.info

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Aktive Musiker/innen"

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