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Als Hotelier: Mehr Erfolg und persönliche Freiheit durch innovative Erfolgsschlüssel

Deutlich mehr Ertrag und Bestnoten in der gehobenen Hotellerie durch echtes Engagement und gelebten Team-Spirit der Mitarbeitenden.

Klaudia Granich Innovative Erfolgsschlüssel in der gehobenen Hotellerie und Gastronomie
Der wahre Erfolgsmotor in allen Bereichen sind die Mitarbeitenden.
Wie Du durch ein klar gelebtes Leadership-Konzept, wahre innere Freiheit gewinnst, Deine Gäste mehr als begeistert sind, der Spirit des Hauses durch Deine Mitarbeitenden lebendig bleibt und Du so die Zukunft Deines Hotels/Betriebes gewinnbringend sicherst.
Wir diskutieren schwerpunktmäßig folgende Themen:
- Kosten-Belastung reduzieren:
wie Du viel Zeit, Geld und Nerven sparst, indem Du in den Bereichen Personal, Konflikte, Reklamationen, Zusammenarbeit die Hauptprobleme identifizierst und Lösungsstrategien entwickelst.
- Wie lautet die Vision Deines Hauses?
Nutze die Kraft der gelebten Vision – sie wird zum Spirit Deines Hauses und zieht Gäste und Mitarbeitende gleichermaßen an - mit Dir als lebendigem Vorbild.
- Klarheit in der Organisation und im Ablauf –
wie Du Energie- und Zeitfresser erkennst und abstellst.
- Endlich die Früchte Deiner harten und schönen Arbeit ernten:
Wie Du Dein Unternehmen optimal „aufstellst“ und damit Deine wahre Freiheit lebst und ausreichend Zeit für Deine privaten Interessen und Deine Familie hast.
- Wettbewerbsvorteil Mitarbeiter-MAGNET:
wie die besten MitarbeiterInnen gerne bei Dir und mit Stolz arbeiten und bleiben.
- Leistungsbereitschaft:
Wie sich in Deinem Haus die Motivationspirale Deiner Mitarbeitenden immer weiter nach oben dreht und Du die Leistungskiller eliminierst.
- Beste Ergebnisse und ein lebendiger Spirit in Deinem Haus?
Vermutlich gibt es ein Führungskonzept der Klarheit und Eigenverantwortung und eine Unternehmenskultur des "Füreinander da seins".
Die Moderatorin dieser Gruppe, Klaudia Granich, ist Expertin für Leadership-Exzellenz und wahrer unternehmerischer Freiheit. Sie entwickelte mit über 1000 Unternehmern und Führungskräften auch aus der Hotellerie und Gastronomie deren Leadership-Exzellenz Qualitäten und kombinierte diese mit dem jeweils richtigen Geschäftsmodell und einer starken Visison als Basis für den individuellen Spirit des Unternehmens und nachhaltigen Erfolg.
Die Hotellerie und Gastronomie ist mit großen Herausforderungen konfrontiert. Abgesehen vom jüngsten Steuerbelastungspaket kämpft die Branche um Fachkräfte und Mitarbeitende. Häufig klagen die Hoteliers und Gastronomen gerade auch in der gehobenen Hotellerie über die schwache Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden.
Innovative erfolgserprobte Schlüssel in der MitarbeiterInnen- und Unternehmensführung helfen, das Unternehmen auf das nächste Level zu heben, echte Erleichterung im Unternehmeralltag zu bekommen, loyale Top-Mitarbeitende zu halten und mehr Profit zu generieren. Diesen Themen wenden wir uns in dieser Gruppe zu und freuen uns auf regen Austausch und Inputs.
Klaudia Granich Eine innovative Erfolgsgeschichte „geglückt“ im Saalbacher Hof in Saalbach
Die Fakten: Lifestyle Hotel mit Wellness, Outdooraktivitäten, Kreativ-Angeboten, Kunstgalerie, angesagtes Nachtlokal – im Herzen von Saalbach.
94 Zimmer, 70-100 Mitarbeiter je nach Saison.
* Glückliche Mitarbeiter, Bestnoten bei den Gästen, erfolgreiches Unternehmen, entspannte Hoteliers mit Zeit für Familie und Urlaub
Gerade in schwierigen Branchen wie dem Tourismus lohnt es sich offenbar besonders, proaktiv innovative Wege zu gehen und neue Trends zu setzen. Der Mut und die Visionskraft des Hotelierpaares Isabella Dschulnigg-Geissler und Chris Geissler haben sich im Saalbacher Hof bereits mehr als gelohnt nicht nur wirtschaftlich sondern vor allem glückswirksam.
* Die besten Mitarbeiter wollen zum Saalbacher Hof
Die besten Mitarbeiter bewerben sich im Saalbacher Hof und wollen genau dort arbeiten. Sie bewerben sich nirgendwo anders, obwohl sie aus mindestens 20 anderen Hotels wählen könnten.
Die wirtschaftliche Entwicklung ist hervorragend, Tendenz steigend. Das Hotelierpaar geht in jeder Hauptsaison mit ihren Kindern drei bis vier Wochen auf eine Universität zur persönlichen Weiterentwicklung in jeweils einer anderen Stadt in Europa und das Haus ist voll. Die Mitarbeiter schaffen das und sind mächtig stolz darauf, dass Hotel selbstständig zu führen und so auch die Geisslers.
* Celebrate life – Das Leben feiern mit „Dreamwork“
Dieses attraktive Motto zieht sich durch den gesamten Saalbacher Hof und erfüllt die Räume und die Menschen, die hier Urlaub machen und arbeiten. Dazu gibt es eine klare Vision, der beste Arbeitgeber der Region zu werden mit dem Projekt „Dreamwork“.
* Umsetzungsstärke im Saalbacher Hof
„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. Unser Ziel ist es, glückliche Mitarbeiter zu haben und der beste Arbeitgeber der Region zu sein“. Isabella und Chris sprühen selbst nur so vor Ideen und haben 2011 mit den ersten Workshops zum persönlichen Glück Ihrer Mitarbeiter begonnen um die Glücksentwicklung im Saalbacher Hof umzusetzen und die Mitarbeiter konsequent zur Mitgestaltung einzuladen. Langer Atem ist dabei selbstredend notwendig, die herausragenden Ergebnisse und Erlebnisse mit den Gästen und Mitarbeitern sprechen mittlerweile für sich.
* Klare Meeting-Routinen, Rollen und Aufgabenverantwortung
Die Task Force, das Kernführungsteam, besteht aus der Geschäftsführung Isabella & Chris Geissler sowie der Direktorin und Corporate Happiness Beauftragten Carina Lechner, dem langjährigen Küchenchef, dem Haustechnikchef, dem Serviceleiter und der Direktionsassistentin. Die Task Force trifft sich wöchentlich, um an Entwicklungen am Unternehmen zu arbeiten, wie kann es weiter gehen, strategische Ausrichtungen, Umbauten, Neuerungen usw. Da geht schon was weiter, wenn wöchentlich am Unternehmen gearbeitet und die Unternehmensvision verwirklicht wird. Die Abteilungsleiter treffen sich auch wöchentlich und beschäftigen sich mit all den To dos und Aktivitäten der Woche.
Es gibt noch eine Reihe von Mitgestaltungsmöglichkeiten für Mitarbeiter, die sich engagieren wollen, geordnet im Circle of trust, denn Vertrauen ist einer der zentralen Werte im Saalbacher Hof.
* Prozesse und Abläufe lückenlos dokumentiert und strukturiert
All die Freiheit und die Leichtigkeit in der Glücksatmosphäre des Saalbacher Hofes ist nur möglich, weil das Prozess- und Ablaufmanagement vorbildlich geführt ist und jeder an seinem Platz angehalten ist, alle Prozesse zu dokumentieren und strukturiert abzulegen. Nebenbei entsteht eine perfekte Wissensdatenbank, die es gerade auch neuen Mitarbeitern leicht macht, sich einzuarbeiten und die Vorgeschichten zu verstehen. Das ist ein Schatz, auf den leider viele Unternehmen verzichten.
Die gemeinsame Reise der SBH-Crew nach der Hauptsaison – ein Highlight
Geboren wurde die Idee im ersten Kotzkübelevent dem jetzigen K&K wo alle ein Ziel haben wollten auf das es gilt hinzuarbeiten. Eine gemeinsame Reise nach jeder Saison für 3 Nächte in eine tolle Stadt. Zuerst wird mehrmals gewählt um herauszufinden wo es dann hingehen soll. Dann wird ein Selbstkostenpreis festgelegt der gilt wenn der Saalbacher Hof 40% der Reisekosten übernimmt. Die Mitarbeiter entscheiden dann ob Sie dabei sein wollen. Durch den SBH-Barometer kann die Kostenübernahme auf bis zu 70% erhöht werden, je nach wirtschaftlichen Erfolg und zuvor definierten Zielen. Was passiert nun? Alle beginnen sich für den Erfolg des Unternehmens zu interessieren. Wie hoch sind die Überstunden, wieviele Nächtigungen wurden erreicht, wird sorgsam mit Reparaturen umgegangen um nur einige Kennzahlen zu nennen. So sieht das Team jederzeit inwieweit sie die Ziele schon erreicht oder übertroffen haben bzw. wo sie hinwollen.
Durch die Lässig- Karten kann dann der Selbstbehalt an der Reise noch um die 30% gesenkt werden. Die Lässig-Karte ist eine Wertschätzungskarte die Gäste an Mitarbeiter überreichen für „Wow-Situationen“ nach dem Motto, „Das ist wirklich cool!“ oder „Das hätte ich nicht erwartet – super!“. Und Mitarbeiter füllen die Karte für andere Mitarbeiter aus, wenn sie sich gegenseitig helfen, überraschen oder einfach weil es Spaß macht in einem so tollen Team zu arbeiten. Es tut einfach gut, wenn gesehen und bemerkt wird, wenn man sich um das Glück und die Zufriedenheit des anderen kümmert. Für die Wertung der Reise zählen aber nur die Karten die ein Mitarbeiter von einem Mitarbeiter bekommt und so ist es für alle – auch für die guten Geistern hinter den Kulissen – gleich „leicht“ viele zu sammeln.
* Die Ideen sprudeln weiter, heuer zum Beispiel:
Der Praktikanten – Sammel Pass: Eine neue Idee der Mitarbeiter
In diesen Sammel-Pass können die Praktikanten alles eintragen, was sie Tolles im Saalbacher Hof erleben durften, zum Beispiel die besonders kreativen Ideen beim „Aufbetten-Service“, eine selbstgemachte Kräuter-Salz Mischung, die Anleitung zum Fisch filetieren usw. So können die Praktikanten stolz auch zu Hause und den Freunden ihre Aktivitäten im Saalbacher Hof zeigen.
* Führungsverständnis
Führung heißt Coach sein, Steine aus dem Weg zu räumen und für Weiterentwicklung zu sorgen. Jeder Mensch tickt anders. Die verschiedenen Qualitäten der unterschiedlichen Persönlichkeiten wertzuschätzen, ist im Saalbacher Hof besonders wichtig. Wertschätzung und Potenzialentfaltung passen gut zusammen.
„Als Chef darf man sich nicht so wichtig nehmen“, hörte ich von Chris Geissler. Wenn man glückliche Mitarbeiter haben möchte, die sich entfalten, dann stehen diese in der ersten Reihe, begrüßen die wiederkehrenden Gäste zum Beispiel mit Umarmung und fahren die Erfolge ihrer Arbeit ein.
Und eines haben die Geisslers auch gelernt: Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen. So gibt es eine Reihe von Mitarbeitern, die einen tollen Job machen, auch schon seit vielen Jahren wieder kommen – die sogenannten WIMA’s oder Wiederkehrer – die sich aber nicht weiter an der Entwicklung und der Vision des Unternehmens involvieren wollen. Das ist absolut in Ordnung.
* Zusammenfassung:
Chris Geissler und Isabella Dschulnigg-Geissler verstehen es, ihre Mitarbeiter zu inspirieren, sie zu stärken und anzufeuern, sich mit ihrer Kreativität einzubringen. Damit der Saalbacher Hof ein immer noch schönerer Ort wird, aufgeladen mit guter Stimmung und Laune, das Leben zu feiern, einen Ort der Begegnung für Menschen, die glücklich und dankbar sind und solche, die es werden wollen. So wie ich den SBH erlebt habe, ist er auch ein Ort, der das Thema Arbeit transformiert und heilt. Klare Visionen helfen, kleine und große Paradiese zu schaffen, aufgeladen mit kraftvollen Emotionen, die Mitarbeiter stolz, strahlend und selbstbewusst machen und mutig, sich etwas zu trauen.
Doch sie haben nicht bei Ihnen halt gemacht. Immer öfters wurden Sie von Kollegen gefragt wie Sie das machen und so haben Sie die Idee geboren Ihr Wissen und Ihre Erkenntnisse in einem digitalen Tool zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit weiter zu geben. Nach dem Sie im Winter 16/17 die wohl größte je dagewesene Studie zur Mitarbeiterzufriedenheit im Tourismus durchgeführt haben, und sich 40% der Befragten eine digitale Lösung wünschten. Entwickelten sie gemeinsam mit zwei Freuden das Tool DOODs für das Sie im September 2017 auch mit dem Leuchtturmprojekt für Digitalisierung im Tourismus belohnt wurden.
Wer sich näher für den Saalbacher Hof, Dreamwork oder DOODs interessiert, hier die weiterführenden links:
Betriebe: http://www.saalbacherhof.at & http://www.soul-house.at
Ihr Employee Brand: http://www.dreamwork.team
Studie zum Download sowie mehr Infos über DOODs: http://www.doods.team
Gender-Hinweis: Für die leichtere Lesbarkeit habe ich, wenn beide Geschlechter angesprochen sind, neutrale oder männliche Formen gewählt. Ich bin selbst eine Frau und bitte alle Frauen, sich in diesem Text auch angesprochen zu fühlen, solange bis eine neue neutrale Sprachform entstanden ist, die flüssiges Textschreiben neu ermöglichen wird.
Zur Autorin: Klaudia Granich, MSc. Sie ist Expertin für High Performance mit Power-Teams durch exzellente Unternehmensführung. Sie begleitet umsetzungsstark engagierte Unternehmen und solche, die es werden wollen, auf dem Weg zu den Besten. Zudem betreibt sie eine Kompetenzplattform, in der Best-Practice Beispiele gesammelt und in verschiedenen Medien und Formaten veröffentlicht werden zur Inspiration und zum Mut machen, eigene Wege des Erfolges und der Erfüllung für sich zu finden. Austausch, Anregungen und Dialog ausdrücklich erwünscht.
Nähere Infos: klaudia@granich.at
Toni Harrer Herzlichen Dank für die Einladung liebe Klaudia :-)
"Es ist, was es ist und es wird das, was wir daraus machen" Dieser Satz fasst das förderliche Gedankengut von erfolgreichen Hotelbetreibenden zusammen. In der Empirie meiner Masterarbeit durfte ich mit großer Begeisterung Top-Betriebe in Sachen "aktives Konfliktmanagement" erforschen und bekam viele Anregungen zur erfolgreichen Unternehmens- und Mitarbeiterführung.
Als Unternehmer sowie Trainer und Coach verschlang ich die bereits vorhandenen sowie inspirativen Beiträge und freue mich auf weitere.
Gratulation und Dank an Klaudia Granich für diese tolle Gruppe,
herzliche Grüße,
Toni Harrer
Klaudia Granich
Lieber Toni, ja ich sehe es genau so. Die Dinge nehmen wie sie sind und dann Verbesserungen angehen, Schritt für Schritt. Und - gerade bei Konflikten wichtig: Proaktiv die kleinen Zeichen bereits erkennen und die Wogen glätten. Ich freu mich, dass DU da bist und bin schon gespannt auf Deine weiteren Beiträge.
Klaudia Granich Erfolgsschlüssel Potenzialentfaltung und gemeinsames Entwickeln im Posthotel Achenkirch, 5 Sterne-Luxus Wellnessresort am Achensee
1. Herzlichkeit, Natürlichkeit und ein bezauberndes Ambiente, seine Potenziale zu entfalten als Gast und Mitarbeitender
Das sehr familiäre, gemütlich stilvolle und herzliche Klima überrascht angenehm, wenn man sich im Fünf - Sterne - Wellness Hotel umschaut. Die Stammgäste werden freudig mit Küsschen und Umarmung begrüßt und Geschichten mit den Mitarbeitenden ausgetauscht. Es ist für die Gäste wie ein Heimkommen zu lieben Freunden. Die Ansprache unter den Mitarbeitern ist das DU.
2. Was für die Gäste gilt, gilt auch für die Mitarbeitenden
„Wo die Reise beginnt. Ankommen. Lernen. Gestalten.“ Das steht auf der ersten Seite des Reisepasses für neue Mitarbeitende. Der Beginn der Arbeitstätigkeit im Posthotel wird auch als Beginn der gemeinsamen Entwicklung, des Ausprobierens und Abenteuers gesehen. Es kann jeder seine Fähigkeiten einbringen und Erlebnisse mit den Gästen organisieren. So können sich die Gäste über beispielsweise eine Kräuterwanderung, Kränze binden, gemeinsames Kochen und Open air Kino mit den Mitarbeitenden freuen. Dieser Spirit der Selbstverwirklichung strahlt aus den Mitarbeitenden und schenkt den Gästen besondere gemeinsame Momente.
3. Mitarbeiterführung mit Visionen und Zielen
Der Hotelier Karl Reiter klärt im persönlichen Führungskräftegespräch die Entwicklungsziele, setzt auf gemeinsames Lernen und Harmonie. Er gibt den Führungskräften viel Freiraum innerhalb des klaren Rahmens und der Vision. Strategiemeetings, Maßnahmenpläne bis hin zu genauen Checklisten sorgen für hervorragende Qualität in den Abläufen und Prozessen.
4. Kreativität bei den Abteilungsleitern ist gefragt
Nicht nur die Hausdame hat sprachliche Barrieren zu überwinden und sorgt für eine kreative Fotodokumentation der Arbeitsschritte für erstklassige Sauberkeit in den Zimmern. Die Zimmermädchen sind so richtig stolz auf ihren Job. Auch in der Küche helfen Fotos, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen und Standards einzuhalten.
Das ständige Bemühen auf höchstem Niveau findet seine Anerkennung in den zahlreichen wohlverdienten Auszeichnungen, die das Posthotel sein eigen nennen darf, wie „Leaders of the year“ 2015, „best for people“-Zertifikat, Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb, 14 Gault Millau Punkte und ausgezeichnete Entspannung vom Relax Guide 2016.
5. Die Posthotel-Achenkirch Mitarbeiter – die Community ist gewachsen
Mittlerweise sind für die rund 160 Mitarbeitenden eine interne Facebook-Gruppe und eine whats App Gruppen entstanden. Dort werden gemeinsame Freizeitaktivitäten organisiert, Ideen gesammelt und schöne gemeinsame Erlebnisse dokumentiert.
6. Luisa Fath, Leiterin Human Ressource
Luisa startete ihre Hotellaufbahn nach ihrem Studium im Posthotel Achenkirch als Rezeptionistin. Bei einer Teambuildingveranstaltung, in der alle Mitarbeiter eingebunden waren und in der über Verbesserungspotenziale gesprochen wurde, fiel Luisa den Referenten und dem Hotelier Karl Reiter durch ihr besonderes Engagement für das Hotel auf. Für sie wurde dann die Stabstelle Human Ressource geschaffen. Bei ihr laufen nun die Bewerbungsprozesse gebündelt zusammen, und alle Bewerber haben sie als Ansprechpartnerin.
Luisa setzt bei Bewerbern auf Persönlichkeiten, die wissen worauf sie stolz sein können und die ihren eigenen Charakter mit ihren Schwächen kennen und die die ländliche Gegend von Achenkirch und das besondere Ambiente des Posthotels sehr zu schätzen wissen. Die Einheimischen und Quereinsteiger sind als Arbeitnehmer sehr willkommen. Dafür soll eine aktuelle Initiative aller Gemeinden um den Achensee als attraktiver Arbeitgeber helfen, Menschen für die Region zu gewinnen. Denn es braucht immer gerade im Tourismus helfende Hände und ein strahlendes Lächeln von innen und auch Einheimische, die gern am Samstag und Sonntag arbeiten.
Davon dürfte es gerne noch mehr geben.
7. Stärkende Alltagskommunikation hält alles zusammen
Luisa hält das Team zusammen und erinnert speziell die Führungskräfte immer wieder daran, sich selbst und das eigene Verhalten zu reflektieren. Wie kann ich die Dinge so betrachten, dass ich keine Vorurteile habe und keinen Vorwürfe mache, sondern konstruktiv Feedback gebe, sodass der Andere gestärkt aus dem Gespräch gehen kann. Und sie ruft immer wieder in Erinnerung die Mitarbeitenden systematisch zu loben und in dem, was sie tun ernst zu nehmen. In diese Atmosphäre ist Wachstum und Potenzialentfaltung möglich. Und genau so soll es sein im Posthotel Achenkirch.
Wenn Sie sich näher für das Posthotel Achenkirch interessieren, hier der link: http://www.posthotel.at
Gender-Hinweis: Der leichteren Lesbarkeit habe ich neutrale oder männliche Formen gewählt. Ich bin selbst eine Frau und bitte alle Frauen, sich in diesem Text auch angesprochen zu fühlen, solange bis eine neue neutrale Sprachform entstanden ist, die flüssiges Textschreiben neu ermöglichen wird.
Zur Autorin: Klaudia Granich, MSc. Sie ist Expertin für High Performance und Power-Teams durch exzellentes Leadership. Sie begleitet umsetzungsstark engagierte Unternehmen und solche, die es werden wollen, auf dem Weg zu den Besten. Zudem betreibt sie eine Kompetenzplattform, in der Best-Practice Beispiele gesammelt und in verschiedenen Medien und Formaten veröffentlicht werden zur Inspiration und zum Mut machen, eigene Wege des Erfolges für sich zu finden. Austausch, Anregungen und Dialog ausdrücklich erwünscht.
Nähere Infos: klaudia@granich.at
Klaudia Granich „Wir gehen gemeinsam durch den Sturm“ – Starker Zusammenhalt durch Anerkennung und Fürsorge
Aus der Reihe „Best practice“-Reihe von engagierten, innovativen Hoteliers, die lebendige Beispiele für „Traumarbeitsplatz Hotel“ geben. Erfolgsschlüssel, die Mut machen, sich den herausfordernden Rahmenbedingungen mit Herz und Know-how zu stellen.
Ein inspirierendes Leseerlebnis und die eine oder andere Idee fürs eigene Hotel wünscht Euch Eure Klaudia Granich, Initiatorin.
SEBASTIAN MÖLLER
Betriebsleiter im Best Western Hotel „Heidehof“ in Hermannsburg, Deutschland
Zur Person
Herr Möller, 34 Jahre alt, hatte von Anfang an ein Ziel. Während seiner Ausbildung zum Hotelfachmann wurde ihm bereits bewusst, dass er einmal ein Hotel leiten möchte. Sein Vorgesetzter in der damaligen Zeit war allerdings ein abschreckendes Beispiel, da er seine Mitarbeiter unfair behandelte, cholerisch war und keine anderen Meinungen zuließ. So wollte er bestimmt nicht werden. Für Herrn Möller ist selbstverständlich: „Ich behandle Mitarbeitende so, wie ich selbst behandelt werden möchte.“ Aufgrund des ehrgeizigen Ziels, welches er sich sehr früh in seiner Karriere gesetzt hatte, ging die Ausbildung immer vor – statt Urlaub setzte er auf Weiterbildung und Engagement am Arbeitsplatz. Um seinem Ziel näher zu kommen, studierte er nach mehreren Jahren Berufserfahrung „Internationales Tourismusmanagement“ und befasste sich im Zuge dessen in seiner Bachelor-Thesis damit, wie durch persönliche Anerkennung die Mitarbeiter-Zufriedenheit in der Hotellerie beeinflusst werden kann. Die Erkenntnisse daraus setzt er nun in seiner Berufspraxis um: Mitarbeiter möchten anerkannt und für ihren Einsatz persönlich wertgeschätzt werden. Durch die so steigende intrinsische Motivation kommen Teammitglieder lieber zur Arbeit, sind positiver – was wiederum die Gäste spüren – und zeigen höheren Einsatz,
Der Erfolgsschlüssel: Kommunikation
Herrn Möller setzt auf ein Aufeinander-Zugehen: Jeder im Team ist wichtig und wird nicht nur als Arbeitskraft xy, sondern als Person gesehen. Dazu kann auch einmal gehören, dass ein privates Anliegen Platz hat und man bei persönlichen Problemen füreinander da ist. Aber was ist, wenn die Leute aneinander geraten? Die erste Regel ist, dass die beiden aufeinander zugehen und sich bemühen, die Situation ruhig zu besprechen und zu klären. Wenn keine zufriedenstellende Lösung zu zweit möglich ist, hilft Herr Möller als Mediator. Dabei hilft ein Perspektivenwechsel. Denn wenn man den Blickwinkel des anderen versteht, kann man dessen Handlungen und Gedanken besser nachvollziehen. So kommt man von einer emotionalen Reaktion zu einem differenzierteren Blickwinkel. Das Nachvollziehen der Meinung oder des Befindens anderer ist wichtig.
So positiv ein Perspektivenwechsel die Kommunikation beeinflusst, so negativ kann Herumschreien sich auf diese auswirken. Daher müssen Teammitglieder in Situationen, in denen sie sehr emotional reagieren, aus dieser heraus gehen, um sich zu beruhigen und anschließend in einem Vier-Augen-Gespräch lösungsorientiert die Situation reflektieren. Dabei sollen Verbesserungsansätze gefunden werden, um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden.
Wenn man den Blick für das Ganze hat, kann man die Konsequenzen seines Handelns durchdenken.
Und wer ist der Wichtigste?
Alle Teammitglieder sind wichtig, da jeder Einzelne seinen Teil zu einem guten Ablauf beiträgt. Selbst wenn alles optimal verläuft, aber beispielsweise der Spüler fehlt, kann das Restaurant nicht laufen, was die Gäste natürlich unzufrieden macht. Im Alltag ist Herr Möller jedem/r dankbar, der/die an seinem/ihrem Platz im Hotel sein/ihr Bestes gibt.
Selbstbild als Betriebsleiter
„Ich lebe meinen Job, ich arbeite nicht“ – dieses Motto beschreibt trefflich seine Haltung.
„Ich fühle mich im Hotel wie zu Hause, die 60+ Stundenwoche gehört dazu. Ich komme gerne ins Hotel und mich macht das Lächeln in den Augen der Gäste glücklich. Wenn ich am Abend heimgehe und das Gefühl habe, den Heidehof ein kleines Stück weiter gebracht zu haben, sei es durch ein gutes Gespräch oder einen glücklichen Gast, dann bin ich zufrieden“, sagt Sebastian Möller. Er fühlt sich als Teil des Teams. Den Erfolg teilen sich alle.
Vorbild
„Meinen Mentor habe ich schon früh gefunden, er ist für mich das perfekte Vorbild, weil er durch seinen Erfahrungsschatz einen Führungsstil praktiziert, den ich für optimal erachte. Sofort war mir klar, dass ich noch viel von diesem Mann lernen werde. Auch wenn wir nicht mehr im selben Hotel arbeiten, sprechen wir uns regelmäßig. Diese Gespräche empfinde ich als sehr bereichernd und seine Begleitung und der gemeinsame Austausch sind für mich von unschätzbarem Wert“, sagt Herr Möller.
Ziele und Zielerreichung
Die beiden großen Zielbereiche sind die Wirtschaftlichkeit und die Gästezufriedenheit.
Im Heidehof wird auf Transparenz gesetzt. Die Abteilungsleiter kennen die relevanten Zahlen. Alle Mitarbeitenden kennen die Ziele und vor allem das gemeinsame Ziel: das Wohl der Gäste. Damit identifizieren sich alle im Team und geben diesbezüglich ihr Bestes. Die Gästebewertungen werden regelmäßig besprochen. „Über das Lob der Gäste freuen wir uns sehr, denn diese zeigen, dass unserer stetiger Einsatz Früchte trägt, was das ganze Team motiviert. Negative Bewertungen nehmen wir ernst und zum Anlass, uns stetig zu verbessern“.
Personalsituation
Es ist eine Herausforderung geeignete qualifizierte Mitarbeitende zu finden. Herr Möller setzt auch auf Quereinsteigerinnen, wenn diese die entsprechenden persönlichen Fähigkeiten mitbringen. Ein tolles aktuelles Beispiel hat er von der neuen Frühstücksdame zu erzählen. Sie ersetzt eine „Perle“, die 20 Jahre die Aufgabe perfekt ausfüllte. Die „Neue“ begeistert und fasziniert durch ihre persönliche Art alle dermaßen, dass sie die Position jetzt schon mehr als gut ausfüllt.
Schulungen
Die Mitarbeitenden zu halten und selbst auszubilden ist eine wichtige Strategie im Heidehof. Für Standardschulungen gibt es Webinare. Die restlichen Kompetenzen werden durch Training und Coaching „on the job“ geschult. Herr Möller hält nichts von reinen Frontalschulungen.
Expertentipps
1. Sich selbst als Hoteldirektor nicht so wichtig nehmen.
Herr Möller hat KollegInnen im Auge, die ihre Selbstdarstellung wichtiger nehmen als ihr Team zu führen. Diese merken oft nicht, dass sie so keine guten Abteilungsleiter sein können.
2. Selbstreflexion
Das wichtigste Selbstmanagement-Tool ist die Selbstreflexion. Wie habe ich mich in dieser Situation verhalten? Welche Auswirkung hatte mein Verhalten aufs Ganze gesehen? Was kann ich besser machen? Diese Fragen stellt sich Herr Möller regelmäßig.
Herr Möller ist jung und ambitioniert. In seinen Wirkstätten hinterlässt er jetzt schon nachhaltig seinen Fingerabdruck. Wir wünschen alles Gute und danken für das offene, sehr interessante Gespräch.
Zur Autorin: Klaudia Granich, MSc. Sie ist Expertin für High Performance und Power-Teams durch exzellentes Leadership. Sie begleitet umsetzungsstark engagierte Unternehmen und solche, die es werden wollen, auf dem Weg zu den Besten. Zudem betreibt sie eine Kompetenzplattform, in der Best-Practice Beispiele gesammelt und in verschiedenen Medien und Formaten veröffentlicht werden zur Inspiration und zum Mut machen, eigene Wege des Erfolges für sich zu finden. Austausch, Anregungen und Dialog ausdrücklich erwünscht.
Nähere Infos: klaudia@granich.at
Liebe Leser, liebe Leserin: Lasst uns an Euren Gedanken teilhaben! Kommentare und Teilen erwünscht!
Welche Best-Practice-Beispiele oder Themen interessieren Euch noch?
Britta Müller Sind inzwischen die Mitarbeiter die Könige?
simon zalto
Hallo Britta,
danke für den sehr interessanten Artikel. Deinen 5 Tipps stimme ich zu, kleine Änderungen können Großes bewirken.
Ich denke, die wichtigste Aussage, ist ganz am Ende deines Artikels:
“Ich würde sagen, König ist in diesem Zusammenhang vielleicht nicht der passende Begriff. In meinen Augen geht es in beiden Fällen um gleichberechtigte Partner auf Augenhöhe. Und wenn Sie so Ihre Gäste und Ihre Mitarbeiter behandeln, dann ist alles bestens.”
Wir alle, ob Gast, ob Abwäscher oder Hoteldirektor, wollen mit Respekt und auf Augenhöhe behandelt werden. Wer das im Betrieb hinbekommt, hat schon gewonnen und trägt ganz sicher dazu bei die Brache attraktiver zu machen.
Mit herzlichen Grüßen,
Simon

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