Altenheim von VincentzAltenheim von Vincentz

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Die Gruppe ermöglicht den Austausch von Verantwortungsträgern der stationären Altenhilfe sowie von allen relevanten Dienstleistern.

Mit dem Bund-Länder-Beschluss vom 19.1.2021 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer angekündigt, dass zur Stimulierung der Wirtschaft und zur Förderung der Digitalisierung bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend ab 1.1.2021 sofort abgeschrieben werden können.

Für die nach § 7 Abs. 1 EStG anzusetzende Nutzungsdauer kann für die nachfolgend aufgeführten materiellen Wirtschaftsgüter „Computerhardware“ sowie die näher bezeichneten immateriellen Wirtschaftsgüter „Betriebs- und Anwendersoftware“ abweichend eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von einem Jahr zugrunde gelegt werden.

Das BMF-Schreiben vom 26.2.2021, IV C 3 – S 2190/21/10002 :013; DOK 2021/0231247 setzt die Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung nunmehr auf ein Jahr fest.

Diese Neuregelung wirft verschiedene Fragen auf:

Über den Corona-Schutzschirm nach § 150 SGB XI sind die Aufwendungen für die Nutzung, nicht aber die Anschaffungs- und Herstellungskosten von Anlagegütern erstattungsfähig. Die Definition von Anlagegütern setzt jedoch eine Nutzungsdauer von mehr als einem Jahr voraus. Sind dann Anschaffungs- und Herstellungskosten von Hard- und Software hiernach doch über den §150-er Schutzschirm erstattungsfähig, da diese nunmehr nur noch eine Nutzungsdauer von einem Jahr haben?

Auch in anderen Bereichen (z.B. APG DVO NRW) setzt die Definition von Anlagegütern eine Nutzungsdauer von mehr als einem Jahr voraus. Da die APG DVO ausdrücklich darauf abstellt, dass ausschließlich steuerliche Vorgaben zu beachten sind, wären bei "perfekter Erbsenzählung" Aufwendungen für Hard- und Software nicht mehr über die Investitionskostensätze, sondern über die Pflegesätze zu finanzieren.

Es steht darüber hinaus die grundsätzliche Frage im Raum, ob diese steuerlichen Regelungen auch in der Handelsbilanz zur Anwendung kommen können? Hierzu müsste das IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer) vermutlich auch seine letztmals am 18.12.2017 überarbeitete Stellungnahme zur Rechnungslegung: Bilanzierung von entgeltlich erworbener Software beim Anwender (IDW RS HFA 11) überarbeiten.

Nach der Abgrenzungsverordnung gehören Gebrauchsgüter (Anlagegüter mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer bis zu drei Jahren) zu den pflegesatzfähigen Kosten der Krankenhäuser. Hiernach wäre Hard- und Software dann wohl endgültig nicht mehr über die Fördermittel finanzierbar?

Fragen auch Sie sich, wie Sie Ihre Mitarbeitenden laufend über aktuelle Themen informieren können? Fortbildungen sind in Zeiten von Digitalisierung, Homeoffice und Kontaktverboten schwierig geworden. Vielfach besteht der Wunsch, auf neue Möglichkeiten des Lernens zurückzugreifen.

Zur kostenlosen Anmeldung:

https://www.althammer-kill.de/akademie/web-seminar/learnbase-einfuehrungs-web-seminar-ii

Mit LearnBase können Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen online schulen, eigene Inhalte für Unterweisungen und E-Learnings zur Verfügung stellen oder selbst Seminare oder Webinare organisieren. Unser E-Learning-System mausert sich damit zu einer vollwertigen Plattform für die Personalentwicklung.

Termin:

10.03.2021, 14:30 - 15:30 Uhr

Die Qualitätsprüfungen starten wieder. Es geht jetzt darum, das Wissen, das zwangsläufig vor dem Hintergrund Corona-bedingter Anforderungen zurücktreten musste, im Schnellcheck aufzufrischen. Kurz gesagt: Vorbereitung, Durchführung, Ablauf und Nachbereitung der Qualitätsprüfung. Im Altenheim Webinar am 11. März fasst Michael Wipp Indikatoren-Meldung und Qualitätsprüfungen komprimiert zusammen. Getreu dem Motto: Gute Vorbereitung ist die halbe Prüfung. Mehr Infos: https://www.altenheim.net/artikel/2021/2021_2/2021_02_24_webinar_indikatoren-und-qpr_wipp

An alle Pflegerinnen und Pfleger,

mein Name ist Marc-Julian Fleck, ich bin 25 Jahre und studiere zur Zeit Software Engineering and Management.

Aktuell schreibe ich meine Masterarbeit zum Thema „Computervermittelte Kommunikation von Senioren in Altenheimen“. Dabei geht es um ein neuartiges Systemkonzept, welches es in Zukunft ermöglichen soll, dass auch ältere Menschen mit absolut keinen technische Fähigkeiten Videotelefonate mit Ihren Angehörigen und Freunden führen können. Dabei soll dieses System auch so konzipiert werden, dass auch Sie als Pflegepersonal in den Altenheimen maximal bei der Computervermittelte Kommunikation entlastet werden. Das heißt: Dass Sie nicht mit dem Weiterleiten von Telefonaten, Einrichtung und Starten von Skype u.Ä. Programmen von dem ohnehin schon stressigen Arbeitsalltag aufgehalten werden. Auch wenn so ein System gerade jetzt während der Coronamaßnahmen besonders hilfreich scheint, kann es auch in Zukunft helfen physikalische Distanzen und zu überwinden indem einfache Videotelefonate möglich sind.

Das Thema entstand aus einem persönlichen Anlass, da ich seit ca. einem Jahr nicht mehr meinen Opa besuchen konnte.

Um hier erfolgreich ein neues System zu designen und zu testen brauch ich allerdings Ihre Hilfe und habe folgende Bitte. Ich benötige jetzt für den Anfang, 2-3 Interviewpartner und gegen später nochmal 2-3 Interviewpartner um einen Prototypen zu testen.

Die Interviews würde ich gerne online via Skype, WebEx, Zoom, WhatsApp, etc. durchführen. Die Dauer des Interviews wird ca. 45 Minuten betragen.

Wenn Sie Interesse und Lust haben jetzt oder später an einem Interview mitzuwirken, dann schreiben Sie mir gerne hier in Xing.

Bereits jetzt schon vielen Dank im voraus, danke für Ihre Arbeit und viele Grüße

Marc-Julian Fleck

Herzlich willkommen

Diese Gruppe richtet sich an Verantwortungsträger aus der stationären Altenhilfe – Einrichtungsleiter, Bereichsleiter, Regionalleiter, Geschäftsführer – sowie an alle für sie relevanten Dienstleister, Lieferanten, Ausstatter, Architekten, Juristen sowie Experten aus Wissenschaft, Fachverbänden, Politik, aber auch Kostenträger, Medizinischen Dienste, Heimaufsichten usw.
Wer sich am intensiven Austausch zu politischen, rechtlichen, konzeptionellen und unternehmerischen Themen der Altenhilfe beteiligen möchten, ist in dieser Gruppe genau richtig.
Wir bieten eine Plattform zum Wissens- und Ideenaustausch rund um die Fragen, die das Heim-Management und alle Akteure der Branche bewegt. Diskussionsbeiträge, Tipps und Expertisen, ein Blick über den Tellerrand sowie Impulse für die tägliche Praxis, sind herzlich willkommen.