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Alternativ heizen - Heizungen der Zukunft

Alles rund um effiziente und emissionsarme Heizsysteme: Infrarotheizungen, Wärmepumpen, Erdwärme, Photovoltaik, Solar, smart-home ....

Achaz von Arnim Kurzvorstellung-Heizen der Zukunft
Sehr verehrte Moderatorinnen,
vielen Dank für die Einladung in diese Gruppe, der ich gerne nachkomme nicht nur aus Interesse Beruflich, sondern auch als frischer Vermieter eines mit Viebrock gebauten hochinnovativen Energieeffizienzhauses 40 Plus zur Vermietung.
Als ehemals weltweit verantwortlicher Business Developer für Solarthermiekraftwerke bei Siemens setze ich mich seit langen mit regenerativen Energien für Stromerzeugung und alternativen Heizsystemen auseinander.
Vor 6 Jahren habe ich eine eigenen Bestandimmobilie (1979) erworben und energetisch komplett saniert. 9,8 kWp PV-Anlagen auf Pulsdächern nach N, O, S ausgerichtet und 15 kWpth Solarthemie zur Beheizung des Hauses und im Sommer mit Beheizung "ZweitPuffer" Schwimmbad rein über Sonnenenergie. Enttäuschend war hier die Unterstützung in der Betriebswirtschaftlichkeitsberechnung von Paradigma, die leider trotz hoher Innovation vom Markt fast verschwunden sind.
Heizungen der Zukunft sind durch regenerativen Überkapazität zukünftig klar auf Strom als "Brennstoff zu wandeln", da reine Solarthermieanlagen im Hausbereich sich in Deutschland nicht rechnen.
Daher muss das Angebot in Richtung Infrarotheizungen aber auch Heizungs-/ Heizwasserspeicher-Modernisierung stärken innovativ miteinander verbunden werden.
Gerne stehe für offene Diskussionen zur Verfügung in diesem Bereich aus Trends und Praxiserfahrungen in eigenem Haus.
Da ich seit 2016 als selbständiger Berater insbesondere im Energiebereich bei Stadtwerke und Energieversorger mit dem Thema Innovation unterwegs bin, kann ich der Gruppe Mehrwerte in der Zusammenarbeit anbieten. Zusätzlich bin ich Coach von Energie-Startup's.
Im Gegenzug bin ich an Praxiserfahrungen und Geschäftskontakten interessiert.
Achaz v. Arnim
CEO and Founder eSOLV3 ITelligent energy consulting
Partner TCI Transformation consulting International
Rainer Huenerbein Anke Thielking
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Wärmepumpen sind normal so ausgelegt, das Sie im ganzen Haus durch ein Verteillüftungsnetz zum Einsatz kommen, während IR Strahler für einzelne Räume nachgerüstet werden können. Über die Wirkungsgrade muß ich auf Hersteller und Fachliteratur verweisen.
Marc Dietrich Hallo allerseits,
als ich unsere Ölheizung durch eine Solarthermieanlage erweitern wollte, hat mir der Installateur zur Solarthermieanlage gleich noch eine Pelletheizung verkauft.
Die Solarthermieanlage deckt ca. 15% des Jahresbedarfs an Heizung + Warmwasser (Badewanne, Dusche, Spülmaschine, Swimming Pool). 85% übernimmt die Pelletheizung.
Die Pelletheizung ist ziemlich komplex (http://marcdietrich.eu/privatleben/pelletheizung-mit-solarthermie).
Ich bin zufrieden, dass die Heizung nahezu CO2 neutral ist.
Viele Grüße,
Marc Dietrich
Marc Dietrich Michael Meiner
+2 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Michael Meiner
Sie tragen zwar mit der Solarthermieanlage zu 15-18 Prozent zum Umweltschutz bei. Mehr aber nicht. Sie verbrennen Holzpellets und das CO2 das der Baum während seiner Lebensdauer gespeichert hat wird beim verbrennen wieder frei. Sie geben mit Ihrer Heizung das CO2 wieder an die Umwelt ab.
Regina Roppenecker In nur 12 Jahren soll der Einbau von Gas- oder Ölheizungen verboten sein. Sind Wärmepumpen die Alternative?
In diesem interessanten Artikel wird ein Gesetzentwurf besprochen, der wohl vielen Bauherren noch unbekannt ist. Wenn dieses Gesetz 2030 greift, sind in nur 12 Jahren alle Häuser, die mit Gas oder Ölheizungen ausgestattet wurden, veraltet....
Michael Meiner Die Zukunft der Heiztechnik
Vielen Dank zunächst einmal für die Aufnahme in dieses Forum.
Ich beschäftige mich seit 2014 beruflich intensiv mit innovativer Gebäudetechnik.
Für mich liegt die Zukunft der Heiztechnik in energieeffizienten Neubauten im Bereich Infrarotheizung in Verbindung mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe, kontrollierter Wohnraumlüftung, Photovoltaik und einer sonnenBatterie. Dieses Konzept funktioniert schon jetzt in der Praxis sehr gut. Die ENEV 2020 zeigt genau in diese Richtung.
Viele Grüße an alle Leser mit der Einladung zum Dialog!
Michael Meiner
Rainer Huenerbein Heizen i. d. Zukunft
Sehr geehrte Frau Thielking,
vielen Dank für die Aufnahme in der Gruppe.
Ich stelle mir die Zukunft des heizen von Gebäuden wie folgt vor.
Immer under der Voraussetzung, dass Strom aus regenerativen Quellen erzeugt wird, sehe ich ein großes Potential im heizen mit Strom.
Das private EFH könnte z. B. so betrieben werden.
Im Vorfeld ist das Gebäude bereits architektonisch und seitens der Bauphysik soweit optimiert, dass nur noch der notwendigtste Heizwärmebedarf aufgewendet werden muss.
Diese baulichen Ausrichtung sollte dabei nicht nur den Heizbedarf sondern auch den sommerlichen Wärmeschutz berücksichtigen. (Solararchitektur)
Das Haus der Zukunft verfügt über eine PV Anlage, eine kleine Abluftwärmepumpe mit gleichzeitiger WW Bereitung. Die Abluftfunktion der WP sorgt gleichzeitig für eine minimale Grundbelüftung des Haus. Die Nachströmmung könnte dezentral über hocheffizente Außenwand Zuluftventile erfolgen. Der PV Strom sollte möglichst zur Eigenverwendung und Betrieb der WP verwendet werden.
Im Bad bzw. Bädern, kann zusätzlich eine IF Flächenheizung für wohlbefindliche höhere Temperaturen installiert werden, um höhere Raumtemperaturen zuerzeugen als eine Fußbodenheizung über die WP diese erzeugen sollte. (niedrige VL Temp.)
Man hätte damit eine Wärmerückgewinnung, Lüftung, Heizung und Stromnutzung sinnvoll miteinander kombiniert. Ein kleines 3 KW Split Kassettengerät im Treppenhaus des Hauses
kann im Sommer das Haus mässig jedoch ausreichend vor Überhitzung schützen.
(Die Direktverdampfertechnik ist jedoch aus Sicht der Anwendung von Kältemittel kritisch zu bewerten)
Ich freue mich über Rückmeldungen und Anmerkungen.
Gruß
Rainer Hünerbein
Anke Thielking
Hallo Herr Hünerbein, wenn wir alle etwas für unsere Umwelt tun möchten und unsere Ziele in diesem Bereich verfolgen, sollte das Wohnen in Zukunft so in diese Richtung gehen, wie Sie es oben sehr schön erläutert haben.
Vielen Dank für Ihre Vorstellung.
Es grüßt Sie herzlich
Anke Thielking

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Über die Gruppe "Alternativ heizen - Heizungen der Zukunft"

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