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Thomas Dillig ENERGIEMANAGEMENT UND SPEICHERLÖSUNGEN – ÖSTERREICH – Vertriebsunternehmen SUCHT weitere HERSTELLER:
Erfolgreiches Vertriebsunternehmen aus Österreich vertreibt Lösungen und Systeme rund um die erneuerbaren Energien. Zur Ergänzung des Portfolios werden nun die genannten Produkte gesucht.
(Nr. 16434 - bei Interesse können Sie die Kontaktdaten von uns erwerben)
https://www.eco-export.com/de/oesterreich-energiemanagement-und-speicherloesungen-chiffre-nr-16434/
Daniela Lozano Costa Selbstzufriedenheit ist kein Erfolgsrezept
Sie sind der Meinung, Ihr Produkt ist das beste, was ein Kunde überhaupt bekommen kann? Das ist schön für Sie, aber wissen Sie auch, ob Ihre Kunden das genauso sehen? Darauf kommt es nämlich an. Ein Produkt mag noch so phänomenal sein, wenn der Käufer aus irgendwelchen Gründen nicht damit zufrieden ist, wird es trotzdem zum unattraktiven Produkt. Denn nicht der Verkäufer, sondern der Kunde entscheidet über den Wert eines Produkts. Er ist es nämlich, der es weitersagt, wenn sein Kauf nicht zufriedenstellend war.
Die Sache mit dem ‚Warum?‘
Wenn der Verkäufer total von seinem Produkt überzeugt ist, dann geht er im schlechtesten Fall automatisch davon aus, dass auch der Käufer damit zufrieden sein muss. Wenn er Glück hat, trifft diese Annahme zu – das Produkt wird zum Erfolg. Ist sein Kunde aber gar nicht so begeistert von der erstandenen Ware, dann wird er das überhaupt nicht bemerken. Das Produkt wird zum Misserfolg und die Frage ‚Warum?‘ steht unbeantwortet im Raum. Jetzt wird der Verkäufer sie wohl auch nicht mehr beantworten können.
Also zurück auf Anfang. Vor dem Kaufabschluss kann der Verkäufer vom Kunden viel über seine Sicht der Dinge erfahren. Und viel daraus lernen. Er sollte also lieber vorher mit dem potenziellen Kunden kommunizieren, anstatt hinterher ratlos mit dem Ergebnis des unzufriedenen Käufers dazustehen.
Ein vergleichendes Beispiel
Ein Student ist auf der Suche nach einem Regal für sein frisch bezogenes WG-Zimmer. Er geht zu einem Möbelhändler vor Ort, wo drei Häuser zur Auswahl stehen – eins für junges Wohnen, eins für Küchen und Schlaflösungen und eins mit exklusiven Möbeln. Er wählt diesen Anbieter aus, weil er hofft, hier hochwertigere Qualität vorzufinden als bei einer Billigmarke. In der Abteilung ‚Junges Wohnen‘ findet der Student etwas Passendes. Er möchte das Regal zuhause umgehend aufbauen und fragt deshalb bei einem Verkäufer nach, ob das Mitnahmepaket auch wirklich alles enthält, was er dafür benötigt. Dieser bejaht im Vorbeigehen. Ein einfaches Regal zum Mitnehmen erfordert seiner Meinung nach keine Beratung. Der Student verspürt auch keinen weiteren Beratungsbedarf und kauft das Regal. Der sofortige Aufbau scheitert jedoch daran, dass zwar alle Schrauben im Paket enthalten sind, dem Studenten aber das notwendige Werkzeug fehlt. In diesem Fall ein Schraubenzieher. Da in der WG sonst niemand zugegen ist, und der neue Bewohner sich im Inventar noch nicht auskennt, kehrt er unverrichteterdinge ins Möbelhaus zurück. Er findet den Verkäufer, der ihm versichert hatte, dass alles im Paket enthalten sei, und beschwert sich bei ihm. Dieser teilt seinem Kunden jedoch nur lapidar mit, dass man keinesfalls erwarten könne, neben den Schrauben auch noch Werkzeug mitgeliefert zu bekommen. Die Frage, ob er das Werkzeug denn wenigstens hier im Möbelhaus erhalten könne, muss der Verkäufer verneinen. „Mein letztes Regal hab ich in einem gewissen schwedischen Möbelhaus gekauft, da war wirklich alles im Paket, was ich zum Aufbau brauchte“ sagt der Student und geht. Er nimmt sich vor, keines der drei Möbelhäuser dieses Händlers je wieder zu betreten.
Die Geschichte hätte aber auch anders laufen können: Auf die Frage des Studenten nimmt der Verkäufer ein extra dafür bereit gestelltes Paket zur Hand und öffnet dies, um seinem Kunden zu zeigen, was genau alles enthalten ist. Dieser wird dann sofort feststellen, dass kein Werkzeug vorhanden ist. Im besten Fall kann der Verkäufer dem Studenten die benötigten Utensilien zum günstigen Preis anbieten. So könnte ein rundum zufriedener Kunde das Geschäft verlassen haben, der bestimmt bald wieder gekommen wäre. Und der auch später im exklusiven Haus einkaufen wird, wenn aus dem Studenten ein gut verdienender Ingenieur geworden ist.
The Story goes on
Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Denn selbst wenn ein Verkäufer seinen Kunden nach allen Regeln der Kommunikationskunst berät, befragt und aufklärt, kann er den Kauf im Nachhinein immer noch verderben. Und jetzt geht es nicht mehr nur um ein einzelnes verkauftes Produkt, es geht um langfristige Kundenbindung. Denn nach dem ersten Kauf ist im besten Fall vor dem nächsten Kauf. Leider nehmen die Kundenerwartungen nach der Bezahlung ja kein Ende. Und immer noch sollte der Verkäufer diese kennen und berücksichtigen, sonst kann die erhofft positive Mundpropaganda trotz anfänglicher Zufriedenheit auch jetzt noch in die Hose gehen. Zum Beispiel, wenn der bisher noch zufriedene Kunde anruft und eine Frage zum Produkt hat.
Bleiben wir bei dem Studenten. Nehmen wir an, er hat sein Regal erfolgreich aufgebaut und es gefällt ihm gut. Beim Anblick seines noch spärlich eingerichteten Zimmers kommt ihm der Gedanke, dass weitere Möbel im gleichen Design eine gute Wahl wären. Bei seinem Besuch im Möbelhaus hatte er aber nur auf das von ihm gesuchte Produkt geachtet und nicht gesehen, ob zum Regal noch weitere Möbelstücke gleicher Machart im Angebot waren. Um sich einen Weg zu sparen, ruft er beim Möbelhändler an. Nun ist ein Student in der Regel jung und deshalb nicht mit allzu viel Geduld ausgestattet. Spätestens nach dem fünften Klingeln wird er sein Vorhaben wohl aufgeben und den Möbelkauf erstmal verschieben. Wenn er aber Glück hat, nimmt schon nach drei Mal ein freundlicher Mitarbeiter ab.
Die Frage, ob es zum Regal XY noch weitere passende Möbelstücke gleichen Designs gibt, kann der Mitarbeiter am Telefon natürlich mit einem Satz wie „Wir haben eine große Auswahl, da finden Sie bestimmt etwas Passendes“ abtun. Der Student wollte aber nicht irgendetwas Passendes, sondern aufeinander abgestimmte Stücke einer Serie. Mit dieser Antwort wird er sich also als Kunde nicht ernst genommen fühlen. Außerdem ist damit seine Frage nicht beantwortet. Die er am Telefon gestellt hat, um sich einen Weg zu sparen. Irgendetwas Passendes findet er auch im Billigmarkt um die Ecke.
Für den Mitarbeiter am Telefon bedeutet es natürlich keinen großen Aufwand, nachzusehen, ob es zum besagten Regal noch weitere passende Möbelstücke gibt. Im Höchstfall sind es hier ein paar Minuten, die über langfristige Kundenbindung oder sofortigen Kundenverlust entscheiden.
Ein phänomenales Regal
So kann auch ein phänomenales Regal zu einem unzufriedenen Kunden führen. Oder zu einem Erstkunden, der dem Händler ein Leben lang treu bleibt. Wenn Sie also immer noch davon überzeugt sind, dass Ihre Produkte die besten sind, dann sollten Sie Ihren Kunden die Gelegenheit geben, sich dieser Meinung anzuschließen. Denn an Ihrem phänomenalen Produkt kann es schließlich nicht liegen, wenn Ihre Kunden nicht zufrieden sind.
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa
Kathrin Rübberdt 9. Energiekolloquium: Perspektiven für das Energiesystem der Zukunft, 8.11.2018, Frankfurt
Deutschland diskutiert die Energiewende – aber wie sieht die globale Perspektive aus? Wenn der Anstieg der globalen Temperatur auf einem möglichst niedrigen Niveau stabilisiert werden soll, reichen regionale oder nationale Bemühungen nicht aus.
Das diesjährige Energiekolloquium stellt die Frage nach der Zukunft des globalen Energiesystems. Experten der Internationalen Energie-Agentur IEA und der großen Forschungsorganisationen diskutieren mit Vertretern aus verschiedenen Industriebranchen unter anderem folgende Fragen:
Welche Technologien können welchen Beitrag leisten?
Wann kommen sie zum Einsatz?
Was bedeutet das für die bisherigen Akteure?
Wie gehen die verschiedenen Akteure mit diesen Unsicherheiten um?
Welche Strategien verfolgen sie, um sich für die Zukunft zu positionieren?
Unter anderem berichten Vertreter von Max-Planck-Gesellschaft, Fraunhofer-Gesellschaft und Helmholtz-Gemeinschaft, welche Schwerpunkte ihre Organisationen in der Forschung und Technologieentwicklung setzen. Je ein Experte der Energie-, Mineralölwirtschaft und chemischer Industrie werden darstellen, wie sich die Anforderungen aus Sicht industrieller Akteure ändern und mit welchen Strategien sie darauf reagieren.
Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten unter
https://dechema.de/Kolloquium_Energie_2018.html
Alexander Klautke heute in 3sat: Strom des Lebens - die weltweite energieversorgung der zukunft
heute in 3sat: Strom des Lebens (1/2)
Film von Natalie Derbort (Erstausstrahlung)
2018 wird laut Prognosen das Jahr mit dem bisher höchsten Energieverbrauch aller Zeiten werden - und der Stromverbrauch wird Schätzungen zufolge weiter drastisch steigen.
Gleichzeitig allerdings gehen die Reserven an fossilen Energieträgern – Öl, Gas, Kohle – langsam zur Neige.
Wie weit sind überhaupt Technologien vorhanden, die unseren wachsenden Hunger nach Strom abdecken und eine neue Strom-Ära bringen?
Nahe der marokkanischen Wüstenstadt Ouarzazate entsteht derzeit das größte und leistungsfähigste Solarkraftwerk der Welt.
Das Solarkraftwerk Noor, auf Arabisch "Licht", soll bis 2020 fertiggestellt sein und umfasst dann vier Blöcke.
In seiner Endausbaustufe soll Noor insgesamt 1,3 Millionen Haushalte mit Strom versorgen.
Die Sonne ist der leistungsfähigste Energielieferant unserer Galaxie und könnte theoretisch die gesamte Menschheit mit Strom versorgen.
Doch sind die Technologien vorhanden, die uns in diese neue Strom-Ära bringen sollen?
Ist Windkraft die vielversprechendere Alternative?
Weltweit werden auf Hochtouren Windparks errichtet, um die Energieversorgung durch Wind auszubauen.
Doch wie steht es um die Kosten-Nutzen-Rechnung der Windenergie?
Lohnt sich die teure Investition in Windräder überhaupt, und kann diese Technologie unseren Hunger nach Strom abdecken?
Wie schnell man den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger vorantreiben kann, zeigt das Beispiel China.
Chinas enormes Wirtschaftswachstum in den letzten Jahrzehnten hat das Reich der Mitte zum weltweit größten Energiefresser gemacht.
Doch China ist gleichzeitig auch der größte Energieproduzent der Welt.
Derzeit ist eine regelrechte Energie-Revolution im Gange.
Fast 20 Prozent des immer weiter steigenden Energiebedarfs werden mittlerweile mit erneuerbaren Techniken gedeckt, und bereits heute kommt ein Großteil der weltweit eingesetzten Solarzellen aus China.
Was kann Europa von China lernen?
Ein Schlüssel zur Vermeidung einer Stromkrise könnte Dezentralisierung sein: durch Kundenanlagen, sogenannte Microgrids.
Ein beschauliches Städtchen im schwäbischen Allgäu zeigt, wie es möglich ist, acht Mal so viel Strom zu produzieren, wie man selbst benötigt.
Strom des Lebens (2/2)
Der Umstieg auf erneuerbare Energien wird nicht ohne Konsequenzen bleiben.
Und diese betreffen den Alltag aller Menschen auf der Erde.
Werden wir unseren Stromkonsum einschränken müssen?
Ist genug Energie für alle da? Werden wir uns um unsere Energieversorgung vielleicht sogar selbstständig kümmern müssen?
Wie bleiben wir künftig mobil ohne Öl, Gas und Kerosin?
Die Mobilität ist einer der weltweit größten Treiber des Energieverbrauchs.
Der Transport von Personen und Gütern auf Straße, Schiene und in der Luft ist für rund 34 Prozent des anfallenden Energieverbrauchs verantwortlich.
Die Elektrifizierung der Mobilität hat bereits begonnen und könnte - wie das Beispiel Norwegen zeigt - eine Lösung sein.
Allerdings nicht für Lkw und Industriefahrzeuge.
Ist Brennstoffzellentechnologie die Alternative? Japan glaubt fest daran.
Kann Elektrifizierung auch den Luftverkehr revolutionieren?
Siemens und Airbus wollen hier Luftfahrtgeschichte schreiben:
Sie arbeiten an einem Regionalflugzeug mit einem hybridelektrischen Antrieb.
Für Langstreckenflugzeuge geht das nicht.
Doch Wissenschaftler der ETH Zürich und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt arbeiten an einer spektakulären Lösung: synthetisches Kerosin aus Sonnenlicht.
Auch in der Schifffahrt wird eine Alternative zum Schweröl gesucht.
Für die gigantischen Kreuzfahrer und vor allem die Containerschiffe, die einen Großteil des Welthandels bestreiten, funktionieren weder Elektroantrieb noch Brennstoffzellen.
Methanol, nachhaltig erzeugt, könnte hier funktionieren.
Eine erste Großfähre ist versuchsweise in Betrieb.
Neben der Mobilität ist die Digitalisierung einer der großen Stromfresser des 21. Jahrhunderts. Streaming-Dienste, Cloud-Computing, das Internet der Dinge steigern unseren Energiebedarf weiter.
Experten rechnen mit einem Mehrverbrauch von rund 40 Prozent in den nächsten zwölf Jahren.
Allein die Serverfarmen von Microsoft werden so viel Strom verbrauchen wie ein mittelgroßer europäischer Staat.
Woher soll dieser Strom kommen? Ohne Sparen wird es nicht gehen.
Das gilt auch für unser Wohnen in Zukunft. Das erste energieautarke Mehrfamilienhaus der Welt steht in der Schweiz und zeigt, wie man sich in Sachen Energieverbrauch unabhängig machen kann.
Die Zukunft werden vernetzte Häuser sein, die ihren Strom untereinander austauschen.
quelle:3sat

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Über die Gruppe "Alternative Energies and Sustainability"

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