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Hans Kovacs über mich
Ein Gespür für Zwischentöne und die Aufmerksamkeit für kaum wahrnehmbare Regungen und halbbewussten Erfahrungen prägen meine Biographie. Als Business-Coach/Berater/Trainer beschäftigte ich mich immer wieder mit Grundfragen der Teamorganisation und des Marketing. Auf diesem Weg machte ich eine verblüffende Entdeckung: das Netzwerk emotionaler Gravitationslinien und unterschwelliger Emotionen prägen die Zusammenarbeit im Team, ja selbst die Beziehung zu den Kunden nachhaltiger als die Regeln, die man in den Business Handbücher findet. Letztlich sind es genau diese flüchtigen inneren Bilder, die über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheiden.
Ich durfte auf meinem Weg viele Facetten menschlicher Zusammenarbeit und menschlicher Bedürfnisse kennenlernen. Nach einigen Praxisjahren und einer Ausbildung zum Werbewirt lernte ich zunächst die Praktiken der Werbebranche in einigen Agenturen kennen. Als junger Werbeleiter eines Freizeitkonzerns erfuhr ich die Mechanismen bei der Positionierung einer Marke und die Abhängigkeiten der verschiedenen Systemelemente untereinander. Später gründete ich die erste digitale Agentur in Deutschland und lernte den eigenen Umgang mit Macht und Anerkennung
in Relation zu einem Dienstleister zu setzen. Viele Jahre später entwickelte ich mich immer mehr zum Berater und Coach für Unternehmen. Verschiedene Ausbildungen unterstützten diese Arbeit.
Vor zwei Jahren lernte ich Robert Nabenhauer und seine geniale Idee von „Personality Check“ kennen. Ich durfte mein know how in die Entwicklung dieses außergewöhnlichen und vielversprechenden Projektes einbringen.
Die verblüffenden Möglichkeiten, die sich durch die Entschlüsselung des Geburtsdatencodes ergeben, haben mich begeistert. Durch die Soft Skills Analysen von "Personality Check" lässt sich das Puzzle bei Bewerbern oder Mitarbeitern zu einer überraschenden Erkenntnis zusammenfügen. Diese zusätzliche und außergewöhnliche Entscheidungshilfe wird den Horizont vieler Unternehmen nachhaltig verändern. Durch Ideen und Visionen lassen sich durch unser Analysesystem neue, bahnbrechende Marketingtools zur Generierung neuer Kunden und neuer Wertschöpfungsketten aufbauen. So kann die Software z.B. die Vorlieben eines Kunden aufgrund seiner Persönlichkeitsmerkmale feststellen und entsprechende Angebote aus bestehenden Datenbanken generieren. Überall wo Kundendaten ausgewertet und verwaltet werden, unterstützt „Personality Check“ die Informationsbeschaffung. Diese unglaublichen Möglichkeiten haben mich als Coach und als Marketingprofi so fasziniert, dass ich mich für den Vertrieb dieses neuen Marketinglabels begeistert habe.
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Georg Schilling Rezensionsskizze in Zusammenhang mit Fragen u.a. zu Platon, Hesiod und Aristoteles
Lackner, Tatjana/Triebe, Nika: Be Boss, 33 Stolpersteine beim Führen und Kommunizieren, 3. Auflage (Wien: MANZ’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung GmbH, 2015).
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Im Folgenden ein paar Gedanken betreffend das Werk von Lackner/Triebe, u.a. Fragen z.B. Platons, Hesiods und Aristoteles' Werk aufweisend (Rezensionsskizze).
Letztlich und in nuce sind hiermit bisweilen auch Fragen zum Thema Menschenbild(er) angesprochen sowie Themen im Bereich von Sprache und (sonstige) Kultur.
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@„Homo oeconomicus“ – was in dem Werk nicht angesprochen wird!
Triebe schreibt auf S. 237 in Kapitel 28 („Kontrolle – auf die Dosis kommt es an“, S. 237-246) unter anderem:
„Jeder tut nur so viel, wie er unbedingt muss – der „Homo oeconomicus“ ist faul. Wenn keine Unannehmlichkeiten oder finanziellen Einbußen zu befürchten sind, lässt er die Arbeit einfach liegen. – Doch das stimmt nur bedingt: Auf Kontrolle und feste Vorgaben zu verzichten ist gerade bei Mitarbeitern mit geringer Grundmotivation gefährlich. Wenn Dienstnehmer jedoch ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Engagement und Eigenverantwortung zeigen, ist es am wirkungsvollsten, ihnen möglichst freie Hand zu lassen. Zu viel Kontrolle schadet dem Vertrauen, der Grundfeste guter Kooperation.“ In Fußnote 45 auf S. 237 schreibt Triebe zum „Homo oeconomicus“:
„Homo oeconomicus bezeichnet in der Wissenschaft den Normaltyp eines Menschen, der seine Handlungen allein auf Basis der ihm vorliegenden Informationen rational ausrichtet. Er trifft seine Entscheidungen nach dem ökonomischen Prinzip zur Maximierung seines persönlichen Nutzens.“
Dass das Modell des „Homo oeconomicus“ beispielsweise im Kontext der Verhaltensökonomik („behavioural economics“, „behavioral economics“) kritisch betrachtet wird, erwähnt Triebe nicht. Nicht erwähnt wird von Triebe ferner das Thema „bounded rationality“ (begrenzte Rationalität, beschränkte Rationalität). Auch findet der Gedanke bzw. das Konzept des administrative man – anders als bei Rolle, Homo Oeconomicus (Würzburg: Verlag Königshausen & Neumann GmbH, 2005) 229 - bei Triebes Text aus dem Jahr 2015 keine Erwähnung, wohingegen Robert Rolle anno 2005 auf S. 229 seines Werkes darauf hinwies, dass Herbert Simon vor fast einem halben Jahrhundert den Begriff der ‚bounded rationality‘ (beschränkte Rationalität) entwickelt und damit dem homo oeconomicus seinen administrative man entgegengestellt habe.
@Teils stark verkürzte, teils unvollständige und teils zu grobe Beschreibungen!
Im 14. Kapitel „Von Berufsnachbarn lernen“ (S.129-136) von Tatjana Lackner werden S. 131 unter anderem Personalentwickler, Moderator/Präsentator, Rhetoriker und Steuerberater als Berufe genannt. Auf S. 133 werden Journalist, Jurist, Politiker sowie „Sonstige“ als Berufe genannt.
Bei „Jurist“ wird unter anderem „Gesetzliche Grundlagen der Branche (Europäische Verordnungen)“ angeführt, indessen nicht etwa auch EU-Richtlinien, mit denen sich ferner etwa auch manche Steuerberater/innen befassen, die sich etwa auch mit unionsrechtlichen Verordnungen befassen. Dass ferner etwa etliche Steuerberater/innen (auch) Juristen/innen sind, erwähnt Lackner ebenfalls nicht.
@Zitatfragen, Zeitfragen, Definitionsfragen, Abgrenzungsfragen!
In Kapitel 29 („Zeitreligion light“, S.247-254) von Lackner erwähnt diese unter anderem Platon betreffend systematische Gedanken über „die“ Zeit:
„[…] Wer hat die Zeit erfunden? War es Galilei mit seinem Pendel? Nein, die ersten systematischen Gedanken über die Zeit sind uns wieder einmal von Platon (427-347 vor Christus) überliefert. „Ihre Existenz ist nur an die Gegenwart gebunden, Vergangenheit existiert nicht mehr, das Zukünftige gibt es noch nicht. Das Jetzt ist unteilbar.“
Untersuchen wir die Begriffe „Religion“ und „Zeit“ finden wir viele Definitionsparallelen: Als Religion (von lat. religere = rückbinden) bezeichnet man eine Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene, die menschliches Verhalten, Denkweisen und Wertvorstellungen normativ beeinflussen. […]“ (S.247-248 des mitunter sich recht bildhafter Sprache bedienenden Werkes von Lackner/Triebe).
Was die „Ihre Existenz […]“-Worte (auf S. 247 befindlich) betrifft, so wird nicht angegeben, woraus diese zitiert werden. Da im Satz davor Platon erwähnt wird, dürfte es für recht viele Leser/innen naheliegend sein, dass hier Platon (wenn auch in einer deutschsprachigen Übersetzung) zitiert werden dürfte, doch ergeben Recherchen, dass Platon diese Worte (freilich: auf Altgriechisch) nicht formuliert hat. Fördert mithin eine solche Vorgehensweise z.B. das Vertrauen zumindest mancher? Und: wieso wird etwas offenbar zitiert, indes aber keine (klaren) Quellenangaben gemacht?
Ferner kann zum Beispiel darauf hingewiesen werden, dass Lackner in ihrem Kapitel „Zeitreligion light“ – anders als em. O. Univ.-Prof. Dr. Günther Winkler in seinem Werk „Das Recht und die Rechtswissenschaft“ (Wien: Jan Sramek Verlag, 2014) in Kapitel „V. Was also ist Zeit?“, Unterkapitel „1. Die Frage nach der Zeit“ auf S. 371, worin Winkler neben Aristoteles auch Platon erwähnt – Hesiod nicht nennt: „ […] Jahrhunderte vor PLATON und ARISTOTELES, stammt aus der Frühzeit Griechenlands von HESIOD eine Darstellung der Zeit für die wirtschaftlichen Tätigkeiten der Menschen in den Zyklen der Tage, der Wochen, der Monate (der Monde) und der Jahreszeiten im Jahr. […]“. Nicht ein Wort zu Hesiod findet sich indes im genannten Text Lackners.
@Lackners Sicht zum Wort „Religion“ – (gleichsam) der „Weisheit letzter Schluss“?!
Was das Wort „Religion“ betrifft, so behandelt Lackner nicht die Frage, ob es nicht nach der Ansicht etlicher Menschen bei Fragen betreffend das Wort „Religion“ nicht zuletzt recht oft auch um die Frage des Erfassens eines Weltganzen in Hinblick auf transzendentale Themen geht. Ferner behandelt Lackner nicht die Frage, wie sich das Wort „Religion“ zum Wort „Weltanschauung“ verhält – eine Frage, die indes beispielsweise für einige betreffend gleichbehandlungsrechtliche Themen entstand. Die Arbeits- und Sozialrechtler ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Brodil, ao. Univ.-Prof. Dr. Martin E. Risak und und RA Mag. Dr. Christoph Wolf machten in der 6., aktualisierten Auflage ihres 2010 in Wien im Verlag LexisNexis ARD Orac GmbH & Co KG erschienenen Werkes „Arbeitsrecht in Grundzügen“ im Kontext von gleichbehandlungsrechtlichen Fragen unter anderem betreffend die erfassten Diskriminierungsfälle auf S. 141 auch auf Religion oder Weltanschauung aufmerksam. Brodil/Risak/Wolf wiesen auf S. 141 unter anderem auch darauf hin, dass es letztlich in beiden Fällen um persönliche Überzeugungen von der Grundstruktur, Modalität und Funktion des Weltganzen gehe. Einen solchen Hinweis etwa nimmt Lackner in ihrem Werk indes nicht (wirklich, klar) vor ...
@Fehlende (klare) Differenzierung zwischen Gruppe(n) und Team(s) ...
Das Werk von Lackner/Triebe nimmt ferner keine (klare) Differenzierung zwischen Teams und Gruppen vor. Mitunter liest man das Wort „Team“, mitunter das Wort „Gruppe“. Dass manche zwischen einer Gruppe und einem Team Unterschiede wahrnehmen, thematisieren Lackner/Triebe nicht (wirklich).
@§§§ Fehlende (klare) Differenzierung zwischen Kündigung und Austritt §§§
In Kapitel 23 („Kündigungsgespräche professionell führen“, S. 195-199), einem Kapitel, das auch einen der bereits erwähnten Trainingsbereiche aufweist und das unter anderem auch Stellen einer eingangs bereits erwähnten, recht bildhaften Ausdrucksweise beinhaltet (vgl. S. 195) und ferner auch, wie ebenfalls bereits erwähnt, teils umgangssprachliche Formulierungen beinhaltet (vgl. „4. Nützt eh nichts“ auf S. 204), werden Kündigung und Austritt – (zumindest) im österreichischen Arbeitsrecht wird oftmals eine Differenzierung zwischen Kündigung, Entlassung und Austritt vorgenommen - miteinander vermischt bzw. – bildlich gesprochen - (gleichsam) in „einen Topf geworfen“:
so steht auf S. 196 im Rahmen des Unterkapitels „Der Kündigungsleitfaden hilft“ (S. 196), dass offene Fragen im Vorfeld zu klären seien, wobei bei „1.“ die Frage „Unter welchen Bedingungen gestaltet sich ein Austritt?“ (S. 196) formuliert wird, unter „4.“ die Frage „Welche Kündigungsfrist ist vorgesehen?“ (S. 196) formuliert ist und unter „10.“ die Frage „Stellt das Unternehmen dem gekündigten Mitarbeiter einen Outplacement-Berater zur Verfügung um sich neu zu orientieren?“ (S. 196) artikuliert wird.
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Es gäbe noch einiges an weiteren Punkten, Überlegungen und Aspekten (beispielsweise ist das Literaturverzeichnis nicht vollständig und beinhaltet teilweise Falsches) zu nennen. Dies mithin nur ein paar Gedanken und Beobachtungen, u.a. in Hinblick auf Fragen betreffend das Thema Menschenbild(er) und Sprache. (gs)
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Georg Schilling
Hallo, Frau Graßhoff, hallo Herr Dennull,
Ich finde ihre Frage, Frau Graßhoff, recht spannend. Gerade auch etwa im juristischen Bereich stellen sich manche mitunter Frage nach dem jeweiligen Menschenbild.
Auch in der BWL, im Bereich Personalwesen beispielsweise, können sie mitunter auf Fragen in dem Bereich stoßen. Das sind spannende, interdisziplinäre Fragen, die sie beide aufwerfen.
Was den auch angesprochenen Bereich "theoretisch" anbetrifft, so könnte man mit beispielsweise mit Kurt Lewin "There is nothing so practical as a good theory" in den Diskursraum "einspeisen", als eine generelle Form einer Art von "food for thought"; was Lucius Annaeus Seneca betrifft, so wäre es interessant, lebte er noch, zu wissen, was er zur damals - unter anderem - in Rom stark verbreiteten Sklavenhalterwirtschaft sagte, unter anderem aus einem (kritisch-)ethischen Blickwinkel.
Auch, was hier mancher Denker im Bereich der Στοά zu dieser Form von Umgang von Menschen miteinander sagte und dachte. Auch hier spielen unter anderem ethische Fragen eine große Rolle.
Im Bereich sozialer Verantwortung wäre für einige interessant, was beispielsweise Friedrich August (v.) Hayek betreffend das Wort "sozial" - beispielsweise im Lichte mancher seiner Erwägungen zu so genannten "Wieselworten" - sagte.
Was mancher Denker/manche Denkerin aus vergangenen Tagen etwa zum Thema der - mitunter unterschiedlich verstandener und/oder gedeuteter - (so genannter?) "Corporate Social Responsibility" (CSR) gesagt und empfunden hätte - ein Bereich, der wohl auch einige interessieren dürfte.
Generell, mit Blick auf die Gegenwart: was ist Ihre bzw. eure Sicht zu diesem Konzept? Wie bewertet ihr bzw. bewerten Sie diesen Approach? Wie "stimmig" mit manchen Strömungen sähen sie ihn?
Mit freundlichen bzw. herzlichen Grüßen,
G. Schilling
Roland Broch Platonische Ideenlehre...
Hallo allerseits,
möchte nochmals, - in diesem recht jungen Forum -, einen weiteren Punkt zur Diskussion stellen:
Ich bin neulich in der Heisenberg'schen Autobiografie "Der Teil und das Ganze" (Leseempfehlung!!!) auf die Plantonische Ideenlehre gestossen. Platon behauptet, dass in der Welt des allerkleinsten sich alles letztendlich in Information auflöst...
Mit anderen Worten, im subatomaren Bereich geht das was wir als Materie kennen letztendlich in die "Idee einer Materie" über (Ich hoffe, ich hab das einigermaßen verständlich rübergebracht). Eine weiterführende These lautet sogar, dass das was wir "Realität" nennen im Grunde nur eine besondere Ausprägung einer Idee ist.
Ein Baum, den ich im Wald sehe ist zwar für mich "real", besitzt jedoch nur eine zeitlich begrenzte Lebensdauer, die Idee eines Baumes lebt jedoch unendlich fort, vielleicht auch weil sie nicht auf ein "Trägermedium" (um mal einen Begriff aus der Informationstechnik aufzunehmen) angewiesen ist. Vor 100 Jahren hätte man das Trägermedium wohl auch noch als Äther bezeichnet.
Gibt es Ansätze, wo sich diese Platonische Ideenlehre auch in anderen Bereichen wiederfindet? -- Ist jemand anderer Meinung oder kann jemand meine Ansichten bestätigen/wiederlegen?
Gruß
Roland
Roland Broch
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