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Nur für XING Mitglieder sichtbar Ist der Wert eines Gemäldes mit "Null" anzusetzen, wenn keine Aufnahme in das maßgebliche Werkverzeichnis erfolgt ist oder einem Gemälde ein Raubkunstverdacht anhaftet“?
In einem vom Landgericht Köln (06.04.2016 – 4 O 118/03, ErbR 2018, 407ff) entschiedenen Rechtsstreit waren zur Berechnung eines Pflichtteilsanspruchs zwei Gemälde zu bewerten. Bewertungszeitpunkt zur Errechnung des Pflichtteilsanspruchs ist der Tag des Erbfalls.
Ein auf € 300.000 geschätztes Gemälde war zu diesem Zeitpunkt noch nicht in das Werkverzeichnis des Künstlers aufgenommen. An einem anderen Gemälde haftete der Verdacht der Raubkunst – es war im Lost Art Register aufgenommen.
Beide Gemälde bewertete das Landgericht Köln mit „Null“. Eines, weil es nicht im Werkverzeichnis aufgenommen war, das andere, weil es im Lost Art Register stand. Wie das OLG Köln oder der BGH dies sehen, werden wir nie erfahren – die Parteien einigten sich in einem Vergleich.
Das Landgericht Köln hat eine wichtige Frage aufgeworfen. Grundsätzlich ist dem Landgericht Köln zuzustimmen, wenn es zur Berechnung des Pflichtteils auf den Tag des Erbfalls abstellt.
Ist es aber richtig, dass allein die fehlende Aufnahme eines Gemäldes in ein Werkverzeichnis oder der Raubkunstverdacht den Wert auf „Null“ reduzieren?
Dr. Hans-Jürgen Kleinert
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