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Manfred Kerntke Wie lange kann ich noch Arbeiten?
Für viele stellt sich nicht die Frage "Wie möchte ich morgen arbeiten" sondern
"Kann ich morgen überhaupt noch Arbeiten?"
Das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz ist ein Gut, welches höherwertiger nicht angelegt werden kann. 9 von 10 Österreicher leiden durch ihren Rücken. Viele Branchen sind besonders betroffen. Z.B. können nur noch rund 5% aller LKW Fahrer ihren Beruf bis zum 65 Lebensjahr ausüben. Rund 8,6 Mio. Krankenstandstage Arbeitsunfähigkeit pro Jahr sind in Österreich alleine auf Erkrankungen des Bewegungsapparat zurückzuführen. Die durchschnittliche Ausfallzeit eines Arbeitnehmer beträgt pro Jahr 15,6 Krankheitstage. Arbeitsbedingte Erkrankungen und Verletzungen in der EU kosten jährlich 476 Milliarden Euro. Eine sichere und gesunde Arbeit ist ein fundamentales Menschenrecht, sagte EU-OSHA-Direktorin Dr. Christa Sedlatschek.
Änderung der Bewegungsabläufe lautet das Zauberwort eines "gesunden Betriebes".
Viele Berufstätige weisen einen sitzenden und bewegungslosen Alltag auf. Das beginnt morgens am Weg zur Arbeit, setzt sich dann im Büro oder Dienstfahrzeug fort und endet abends meistens vor dem Handy, Computer und Fernseher. Der dadurch entstehende Bewegungsmangel ist jedoch - so die Ergebnisse zahlreicher Studien - mit einer Reihe von negativen Folgen assoziiert. Dazu zählen psychische Probleme wie seelische Unruhe und Unausgeglichenheit, Nervosität, Depressionen, aber auch körperliche Beschwerden, mangelnde Fitness, Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Asthma und Übergewicht (Strong et al. 2005, Lucas/Platts-Mills 2005).
Gesunde Bewegungsabläufe sind daher die Basis zum Erhalt der Gesundheit, hoher Anwesenheitszeiten, hoher Leistungsbereitschaft und nachweislicher Leistungsfähigkeit.
Quelle: TAS - Team Arbeitsplatz Sitz
Julia Collard Equal Pay Day 2019: Fakten – Stimmen – Ideen
Stichwort Entgelttransparenzgesetz – sicher ein guter Versuch. Aber per Gesetz allein lässt sich Equal Pay nicht durchsetzen.
Gleiches soll gleich bewertet und bezahlt werden
– das ist das Ziel. Dafür brauchen wir gleiche Rahmenbedingungen. Und gleiche Einstellungen. Flexibles Arbeiten ist ein Puzzlestück. Genau wie gute Kitas, Investitionen in unser Bildungssystem und ein Umdenken bei jedem von uns. Wir können nicht fordern, dass sich das System ändert, wenn wir es selbst mit Leben füllen.
https://doppeltspitze.de/equal-pay-day-2019/
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Frank-Holger Dobbert
Wie soll gleicher Lohn funktionieren, wenn nicht mal die Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Das Zauberwort heißt Transparenz, wenn ich nicht weiß, was mein Gegenüber für die gleiche Arbeit verdient, kann ich auch keine Gleichheit einfordern.
Und ich würde vermuten, dass auch Frauen untereinander genauso wie Männer nicht das gleiche Geld für die gleiche Arbeit bekommen, sondern das Gehalt ist davon abhängig, wie gut bzw. schlecht man sich verkaufen kann. Ob dies nun gerecht ist, ist eine ganz andere Frage.
Wolfgang Hinz Ein gesundes Gleichgewicht im Leben finden
Menschen, die in ihrer Wahrnehmung und in ihrem Verhalten ihr Gleichgewicht im Denken, Fühlen und Handeln gefunden haben, werden in dem hier vorgestellten Kontext als entwickelte Persönlichkeiten bezeichnet. Sie werden auch psychisch (mental, seelisch, geistig) gesund genannt.
Ein gesundes Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit, persönliche Autorität, Überzeugungskraft: sie basieren alle auf dem Gleichgewicht im Denken, Fühlen und Handeln.
Wer jetzt beispielsweise Mutter Teresa, Albert Schweitzer, Hans-Dietrich Genscher oder Helmut Schmidt vor Augen hat, denkt in die richtige Richtung. Aber nicht jede bekannte oder berühmte Persönlichkeit ist entwickelt und die allermeisten entwickelten Persönlichkeiten sind weder bekannt noch berühmt. Eine grobe statistische Einschätzung: Entsprechend unseren Aufzeichnungen gehören rund 20 Prozent unserer Mitmenschen über 25 in die Gruppe der entwickelten Persönlichkeiten. Hochgerechnet auf die DACH-Bevölkerung mit rund 75 Millionen Menschen über 25 bedeuten diese 20 Prozent 15 Millionen entwickelte Persönlichkeiten. 60 Millionen gehören momentan nicht zur Gruppe der entwickelten Persönlichkeiten, könnten es jedoch jederzeit werden.
Das Gleichgewicht ist immer persönlich, niemals allgemeingültig. Man findet es nicht im Schwarm, nicht im Hörsaal, nicht bei den Mitmenschen. Man findet es im eigenen Leben, im persönlichen Reife- und Entwicklungsprozess.
Der prinzipientreue Perfektionist überwindet seinen Vollkommenheitswahn und lernt mehr Lebensfreude. Der liebesorientierte Helfer lernt auch Nein zu sagen und Prioritäten zu setzen. Der imageorientierte Siegertyp lernt gesunde Selbstkritik und mehr Wahrhaftigkeit. Der identitätssuchende Individualist lernt Ausgeglichenheit. Der erkenntnisorientierte Denker lernt handeln dazu. Der sicherheitsorientierte Traditionalist lernt Selbstsicherheit und trifft seine Entscheidungen selbst. Der lebenslustige Lebenskünstler lernt Disziplin. Der durchsetzungsstarke Machtmensch stellt seine Stärke in den Dienst der Gemeinschaft. Der harmoniesuchende Friedenstifter entwickelt ein gesundes Selbstbewusstsein.
Niemand muss sich ändern. Jeder behält seinen Persönlichkeitstyp (synonym mit Grundmuster). Jeder kann dazulernen und seine Verhaltensbandbreite erweitern. Besonders lohnend ist die Komplettierung des Grundmusters durch komplementäres Verhalten.
Mit dieser Form des Dazulernens im Verhalten überwindet eine Persönlichkeit die Hindernisse, Barrieren und Begrenzungen ihres Grundmusters und findet ihr Gleichgewicht im Denken, Fühlen und Handeln.
Stefan Weiss FUTURE SKILLS - was brauchen wir wirklich?
Aus reiner Neugierde habe mir die Frage gestellt: Was brauchen wir - als Mensch, als Mitarbeiter, Führungskraft oder auch als Unternehmen - eigentlich wirklich für die "VUCA" Zukunft um nachhaltig erfolgreich zu bleiben?
Um das herauszubekommen, durchforstete ich einige internationale Studien. Ich habe versucht, die jeweiligen, unterschiedlichen Aussagen zu einer Kernaussage zu verdichten und diese übersichtlich darzustellen. So ist der FUTURE SKILLS Index entstanden. Sehr gerne teile ich dies mit euch und bin offen für Input jeder Art. Denn es ist wirklich herausfordernd, diese FUTURE SKILLS klar zu benennen....obwohl wir sie wohl dringend brauchen.
Beste Grüsse,
Stefan Weiss
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Stefan Weiss

>Als ich mir einen Überblick zum Thema verschaffen wollte, fiel mir ein wunderbarer Begriff auf: Zukunftskunst.
>Definiert als Fähigkeit, Transformationsprozesse im Sinne einer Nachhaltigen Entwicklung zu verstehen und aktiv zu beeinflussen – in ihren technologischen, ökonomischen, institutionellen und kulturellen Dimensionen.
>Quelle: Uwe Schneidewind: Die Große Transformation. Eine Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels.
>Im Netz sind Websites zu finden. Hier nur ein Beispiel:
>https://www.zukunftskunst.eu/
....sehr interessante Seite (und ein toller Name) - vielen Dank für den link!

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