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Nur für XING Mitglieder sichtbar Arbeitsmärkte weltweit
Zukünftige Automatisierungsprozesse kosten mehr und mehr Arbeitsplätze. Vorübergehender wirtschaftlicher Aufschwung wird daran nichts ändern können. Wir brauchen Lösungen, ansonsten werden Massenarbeitslosigkeit und Armut unsere Gesellschaften spalten und ins Chaos stürzen.
Christoph Sträßner Frank-Holger Dobbert
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>die Menschen [...] wollen keine Torte aus dem 3D-Automaten, sondern Handwerkskunst von engagierten Fachleuten.
Das Beispiel ist insofern gut, als man im Tiefkühlregal der Supermärkte schon lange Torte vom Fließband bekommt. Ich vermute sogar, dass diese Torte sehr weitgehend automatisiert hergestellt wird - nicht erst seit vorgestern.
Wenn es aber um die Hochzeitstorte geht, die speziell angefertigt wird und aus dem 3D-Drucker kommen könnte - dannn müsste für diese spezielle Torte das genaue Druckmodell auch erst zusammengestellt werden. Ob das dann weniger aufwendig ist als die manuelle Anfertigung durch den Konditor (selbst dann, wenn er sich das aus diversen Templates zusammenkopieren könnte) ...
Sebastian G. Renner Befehlsempfänger oder „Kreativ-Zerstörer“?
Der Gehirnforscher Gerald Hüther bezeichnet unser Schul- und Universitätswesen provokativ als „Abrichtungs-System“ zur Bewahrung des Status Quo. Unser Bildungs-System soll (nach Hüther) brave, angepasste Arbeitsbienen hervorbringen. Ich möchte diese Aussage nicht werten, das steht mir nicht zu. Ein Kern Wahrheit liegt jedoch darin. Kreative Köpfe, welche Innovationen fordern, sind im betrieblichen Alltag unbeliebt, ja sogar störend. Kreativität ja, aber das kommt später, das ist die Realität.
Meine Frage: Sind Weiterbildungs-Seminare, so wie wir sie kennen, ebenso eine Fortführung unseres, die Kreativität tötendes Bildungs-Systems? Ist ein Seminar mit fester Agenda, starrem Stundenplan und stundenlangem Sitzen und Zuhören-müssen/sollen zeitgemäß? Führt ein solches Weiterbildungskonzept zu kreativen Ergebnissen, dass die Teilnehmer für die Umsetzung kämpfen (denn das müssen sie)? Oder kapitulieren sie beim leisesten Gegenwind (keine Zeit, ist ein Risiko, der Kollege sieht das nicht gern, etc.)?
Nun, die Antwort auf diese Frage fällt leicht. Es ist so. Und deshalb gebe ich Ihnen den Rat: Vergessen Sie das Wort „Seminar“! Bleiben Sie lieber daheim.
Fortsetzung nächsten Freitag...
Ibrahim Selvi Frank-Holger Dobbert
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Frank-Holger Dobbert
Was wir leider nicht können, ist die Prüfung von Innovationen auf ihre Nachhaltigkeit insbesondere bei einer Skalierung.
Bei einem einzigen Windrad überwiegen noch die Vorteile, saubere Energie für relativ geringe Investitionen. Also setzen wir in Zukunft auf Windkraft. Dabei wurde aber übersehen, was für Folgen dies in der Fläche hat, wenn Tausende Windräder die Landschaft zersiedeln und die Anwohner sich dadurch ständig genervt fühlen.
Ähnliches wiederholt sich gerade beim autonomen Fahren, tolle Technologie, die all unsere Verkehrsprobleme löst und dabei vollkommen sicher ist.
Dabei weiß niemand, wie sich 40 Millionen neue Radare, Lidare und Lasersysteme bei einer Vollautonomisierung auf uns und unsere Umwelt auswirken.
Der gleiche Fehler wie bei den gehypten Nanotechnologien, am Anfang nur Glückseligkeit über diese Innovationen bis man langsam begriff, welche Folgen diese Feinpartikel bei uns auslösen können.
Und so wiederholen sich Fehler auf Fehler, kein Wunder dass die Bedenkenträger immer mehr werden und man nicht bei jeder Innovation in Verzückung gerät.
Julia Matthiessen Bezug auf Prof Schumacher
Guten Tag,
Ich studiere Wirtschaftspsychologie und das Thema beschäftigt mich schon seit geraumer Zeit. Ich schaue mich derzeit um, wie ich beruflich an dieser Schnittstelle zwischen Automatisierungsprozessen und Mitarbeiterzufriedenheit/Personalwesen aktiv werden kann. Doch thematisch wirklich fündig wird man nur im ausländischen Raum, das ist zumindest mein derzeitiger Eindruck! Wir das Thema in DE eventuell vernachlässigt? Wo kann man da ansetzen? Welche Firmen beschäftigen sich intensiver mit der Digitalisierung 4.0 und den damit verbunden Konsequenzen für viele Firmen (Stichwort Change Management). Es ist schade, dass es interessierten Leuten schwer gemacht wird, einen Einstieg in diese Branche zu finden. Zudem zeigt ja die derzeitige politische Gestaltung und Kabinettsbildung, dass Digitalisierung nicht zu dem Maße in Angriff genommen wird, wie es wünschenswert wäre? Das Fehlen einer Nominierung für einen Ministeramt für Digitalisierung unterstreicht dieses Argument.
Ich bin gespannt auf weitere Ansichten zu dem Thema
Ralph Dalibor Moin!
Endlich einmal eine Gruppe, in der wirklich diskutiert werden soll. Und zwar direkt hier bei XING. Das finde ich gut! Diese Postings in anderen Gruppen, die dann außer der Überschrift keinen Inhalt haben, sondern auf einen Blog verlinken, nerven mich enorm! Denn, ob ich die Infos wirklich gebrauchen kann oder nicht, finde ich erst nach dem Verlassen der XING-Seite heraus. Und das kostet meine Zeit! Also mache ich es nicht (mehr)!
Was mache ich sonst noch, wenn ich nicht gerade hier auf Xing unterwegs bin? Ich bin Trainer, Berater und Coach. Meine Themen: Kommunikation und Organisation. Immer mit dem Fokus: Wie kann ich Menschen Mittel an die Hand geben, Methoden nahe bringen oder Techniken etablieren, die zu einem erfüllteren Leben beitragen können. Ich spreche schon lange nicht mehr von "Work-Live-Balance" (Die gab es m.E. noch nie), sondern von Live-Balance. Wie kann ich mein Leben inkl. meiner Arbeit so gestalten und organisieren, dass es mir gut geht? Dabei helfen z.B. gutes Zeit- und Selbstmanagement, aber auch einfache Soft-skills wie Präsentationen halten, Methoden zum Stressabbau oder Prävention von Stress oder auch Konflikten. Es gibt so viele Möglichkeiten sich den Tag "zu verderben", aber noch viel mehr (sehr effektive) sich das Leben angenehm zu gestalten. Die Vermittlung solche Ideen, Methoden etc. mache ich, wenn ich nicht gerade hier bei XING unterwegs bin. Fragen dazu beantworte ich gern.
Viele Grüße
Ralph Dalibor
Ralph Dalibor Jörg Lenau
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Jörg Lenau
Tut mir leid, daß ich Sie überfordert habe. Ist halt so, wenn man sich kennenlernt, daß man sich eben noch nicht kennt. Da Sie mir zu erkennen gegeben haben, daß mein Input für sie nicht relevant ist, möchte ich von weiterem absehen. Nur so viel noch dazu:
Ich beschäftige mich mit den 'Relativitäten des Seins' und die Weiträumigkeit der Gegebenheiten lassen sich nun einmal nicht in kurze Sätze abtrennen, da es um das koordinierte Ganze geht. Ich schränke mich somit nur darauf ein, worin es möglich ist, nämlich der Einfachheit der Wortwahl.