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Thomas Kestler Wenn es ein behördlich organisiertes Netz gegen Armut gibt, dann muss es tatsächlich Armut geben
Es gibt ein behördliches "Netz gegen Armut". Das erklärte Ziel ist "... die Verbesserung der Lebenssituation von hilfebedürftigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen". Hier treffen offenbar juristische Theorie und gelebte Praxis im eklatanten Widerspruchsverhältnis aufeinander, denn heißt es nicht in der Entscheidung des BVerfG (Bundesverfassungsgericht) vom Februar 2010 ...
"Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind."
... ???
Wie lässt sich diese unmissverständliche Forderung des Grundgesetzes mit der unumstößlichen Tatsache vereinbaren, dass jedes fünfte Kind in Deutschland existentiell von Armut bedroht ist und dass ganz besonders Alleinerziehende in Deutschland in der Armutsfalle enden?
Haben Kinder und Alleinerziehende zu wenig Lobby in Deutschland? Liegt es daran?
Thomas Kestler
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Uli Sager
Ich übermittele das Nürnberger Beispiel gern in meine Kommune.
Eigentlich gibt es kein besseres Netz gegen Armut als höhere Einkommen.
Thomas Kestler Langzeitarbeitslosigkeit läßt sich nicht mit 0-8-15-Methoden beseitigen!
Wer immer noch glaubt, dass sich Langzeitarbeitslosigkeit mit standardisierten Methoden im 0-8-15-Stil beseitigen lässt, der kennt das wahre Problem nicht. Die Hemmnisse sind komplex und nicht einfach so nur mit Geld zu lösen. Die Fehler der vergangenen 15 Jahre Hartz IV sind nicht in einer Legislaturperiode zu reparieren.
Wenn man heute ganz offen davon spricht, dass sich Hartz IV-Empfänger in diesem System eingerichtet haben, dann ist das nur ein ganz kleiner Teil der Wahrheit. Die Betroffenen haben dieses Leben ja ursprünglich keinesfalls gewählt, weil sie es so toll und so angenehm finden. Sie haben sich ja nur der höheren Gewalt, dem Druck und dem teilweise besseren Wissen anderer gebeugt.
Die heute tatsächlich oft zu findende Kombination aus Hartz IV und Schwarzgeld ist nur die Konsequenz aus einer falschen Politik in der Vergangenheit. Heute haben diese Menschen selbstverständlich Angst, diese falsche vermeintliche Sicherheit auch noch zu verlieren. Und diejenigen, die sich diesen Schritt bis her nicht getraut haben, auch künftig nicht trauen oder dafür ganz einfach zu aufrichtig und ehrlich sind, werden mit Armut bestraft.
Und das alles unter der Fahne "Sozialstaat". In der Tat, dass die Dauer der Langzeitarbeitslosigkeit im Hartz-IV-System seit 2011 um rund 120.000 Betroffene angestiegen ist, ist mehr als nur blamabel. Es ist der Beweis dafür, dass die bisher eingesetzten Methoden falsch waren. Es gibt aber längst internationale sozialwirtschaftliche Unternehmen, die mit den geeigneten Methoden und Unterstützungsszenarien diesen Menschen sehr wirkungsvoll helfen können und beachtliche Erfolge verbuchen können. Ich frage mich nur allen Ernstes, warum diese guten und wirkungsvollen Angebote so am Rande des politischen Systems stehen?! Kennt sie keiner?
Oder ist Armut am Ende doch gewollt?
Thomas Kestler
Frank-Holger Dobbert Thomas Kestler
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Uli Sager
Nur für XING Mitglieder sichtbar

>Zum eigentlichen Thema ...Es geht, wie auch in einem Nachbarthread um die Schaffung einer Chancengleichheit. Das klingt so banal, ist aber schwer umzusetzen.
Besonders schwer umzusetzen, wenn regierende Parteien ständig mit Parteispenden großer Unternehmen belästigt werden.
Stefan Gacon Berufliche Orientierung
Hallo an alle.
Ich stelle mich am besten mal kurz vor: Mein Name ist Stefan Gacon, bin 29 Jahre alt und seit 2009 bei der Bundeswehr. Im April 2020 habe ich die Möglichkeit ein Studium aufzunehmen und bin sehr am öffentlich Dienst im Bereich der Verwaltung oder als Rechtspfleger im gehobenen Dienst interessiert.
Ich würde mich über Mitglieder freuen, die mir Informationen zu meinen genannten Studien- bzw. Arbeitsbereichen geben können. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Wie sieht es mit freien Stellen in dem Sektor aus?
Grüße
Stefan
Christoph Sträßner Sabine Kanzler-Magrit Stefan Gacon
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Stefan Gacon
Ja, grundsätzlich richtig, also das die aktenarbeit immer mehr Digital wird. Ich glaube allerdings eher daran, dass es immer das Personal im gehobenen Dienst geben wird, welches über Anträge und oder Anfragen zu entscheiden, zu beraten und dies zu unterschreiben hat ;-)
Ulrike Hartmann Achtsamkeit ist kein Luxus oder eine überflüssige Sentimentalität
Achtsamkeit ist eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche, zielführende Kommunikation – ganz gleich ob Ihr Gegenüber ein Kunde, Ihr Chef, ein Mitarbeiter oder Kollege ist. Schließlich hängt das Ergebnis unseres Kommunizierens stets davon ab, inwieweit es uns gelingt, unserem Gesprächspartner aufmerksam zuzuhören, sein Befinden und seine Bedürfnisse wahrzunehmen und gezielt darauf einzugehen.
Was gehört nur zu dieser Achtsamkeit dazu und wie kann es mit Empathie gelingen, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen und dessen Perspektive einzunehmen?
Achtsamkeit in der Kommunikation beinhaltet die Fähigkeit, bewusste Aufmerksamkeit in das Hier und Jetzt zu bringen und mit Offenheit, Neugierde und echter Anteilnahme auf den anderen einzugehen. So kann eine Atmosphäre des Vertrauens geschaffen werden, die das gegenseitige Verstehen unterstützt und vertieft und so zu einer erfolgreichen Kommunikation beiträgt.
Ganz wichtig:
Achtsamkeit in der Kommunikation einzusetzen ist ein Prozess, der Übung und Selbstreflexion erfordert und gezielt trainiert werden kann. – Probieren Sie es mit meinen nachfolgenden Tipps doch einfach mal aus!
1. Achtsame Begegnung
Bevor Sie ein Gespräch beginnen, sollten Sie stets erst einmal achtsam mit sich selbst in Kontakt kommen und sich selbst ganz bewusst wahrnehmen. Erspüren Sie dabei Ihr eigenes Befinden, Ihre Gefühle, Gedanken und Ihre Stimmung. – Dieses bewusste „sich selbst wahrnehmen“ ist nicht nur für Ihre persönlich Einstimmung, sondern auch für Ihren erfolgreichen Umgang mit Ihrem Gegenüber hilfreich.
Konzentrieren Sie sich dann mit Ihrer ganzen Aufmerksamkeit auf Ihren Gesprächspartner. Nehmen Sie ganz bewusst wahr, wie er aussieht, in welcher Stimmung er ist und welche Emotionen oder Haltung er ausstrahlt. Das zeigt Ihre Offenheit und Ihre Präsenz und signalisiert: „Ich bin bei dir, ich nehme dich wahr und akzeptiere dich so wie du bist.“ Damit entspannen Sie automatisch die Gesprächsatmosphäre und schaffen eine gute Ausgangssituation.
2. Achtsames Zuhören
Bestimmt kennen Sie das gute Gefühl, das sich einstellt, wenn jemand mal ein „offenes Ohr“ für Sie hat. Wenn Ihnen jemand einfach nur aufmerksam zuhört – ohne Ratschläge zu erteilen, ohne zu kommentieren, zu bewerten oder von sich selbst zu berichten.
Grundvoraussetzung hierfür ist ein tiefes, achtsames Zuhören. Geben Sie hierfür Ihrem Gegenüber grundsätzlich erst einmal Zeit und Ruhe, von sich zu erzählen.
Bleiben Sie dabei mit Ihrer Aufmerksamkeit voll und ganz bei Ihrem Gesprächspartner und steigen Sie nicht gleich in Ihr persönliches Gedankenkarussell, Ihre Kommentare, Analysen und Assoziationen ein
.
Üben Sie sich gezielt darin, nicht in automatisches Bewerten zu verfallen und lernen Sie, den aufsteigenden Gedanken weniger Aufmerksamkeit zu schenken und
stattdessen mit Ihrer ungeteilten Aufmerksamkeit stets wieder zur Kommunikationssituation zurückzukehren.
3. Wertschätzung & Interesse
Wertschätzung, Empathie und wahres Interesse sind wesentliche Elemente einer zielführenden zwischenmenschlichen Kommunikation. Überprüfen Sie deshalb stets Ihre persönliche Einstellung Ihrem Gesprächspartner gegenüber und beobachten Sie sich selbst: Sind Sie wirklich interessiert an seiner Meinung und an dem, was er zu sagen hat? Oder wollen Sie nur Ihre eigenen Interessen verfolgen, Ihre Zielsetzung durchbringen oder einfach nur recht haben?
Indem Sie sich in den anderen hineinfühlen und versuchen, die Gedanken und Bedürfnisse Ihres Gegenübers zu erkennen, zu schätzen und zu respektieren, zeigen Sie echte Empathie und das ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Kommunizieren.
4. Achtsamer Umgang mit Worten
Achten Sie auf Ihre Worte und drücken Sie sich nach Möglichkeit stets konstruktiv und wohlwollend aus. Überprüfen Sie, wenn Sie nicht ganz sicher sind, erst einmal, ob Sie IhrenGesprächspartner richtig verstanden haben, statt gleich zu bewerten oder eine Abwehrhaltung einzunehmen. Formulieren Sie beispielsweise so: „Habe ich Sie richtig verstanden …?“ Oder: „Mein Eindruck / mein Gefühl ist …“ Versuchen Sie dabei möglichst in Ich-Botschaften zu sprechen, statt in Anschuldigungen zu verfallen.
Beharren Sie bei Kontroversen nicht auf Ihrer Meinung, sondern erweitern Sie Ihren Spielraum und Ihre Sichtweise. Dazu gehört auch, den Standpunkt eines anderen ganz einfach mal zu akzeptieren, auch wenn er einem nicht gefällt oder der eigenen Ansicht widerspricht.
Ja, die eigenen Interessen in den Hintergrund und die Belange des Anderen in den Vordergrund zu stellen, ist eine der schwierigsten Verhaltensweisen, wenn wir wirklich achtsam mit anderen Menschen und auch mit unserer Umwelt umgehen wollen. Aber was ist die Alternative zu Achtsamkeit? Von den Auswirkungen des Gegenteils (Egoismus) davon, ganz zu schweigen…
Zeyad El Khadem Claudia Beer
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Matthias Steger
Für mich liest es sich nur nach einem Werbeposting.. daher kommentarlos.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Network Marketing
Hallo zusammen!
ich möchte mich kurz vorstellen :)
Ich heiße Sebastian, 24 Jahre und arbeite aus Überzeugung als Polizeibeamter :)
Vor kurzem habe ich das Network Marketing entdeckt und denke, dass man sich hier ein wirklich solides Nebeneinkommen verdienen kann, zumal die Lebenserhaltungskosten in den Ballungsräumen ins Unermessliche steigen. Habt ihr schon Erfahrung im Network Marketing gesammelt? Würde mich über Tipps und Tricks sehr freuen :) Ein angenehmes erholsames Wochenende und liebe Grüße!
Sabine Kanzler-Magrit Uli Sager Linda Lui Zara Demiroglu
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Linda Lui
Ich finde es schade, dass eine Berufsgruppe einfach ausgeschlossen wird aber ich akzeptiere das und werde niemanden mehr von mir aus kontaktieren und nur auf Nachfrage antworten, was ich alles so mache.