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Gudrun Zell Führen mit Hirn – Buchtipp
In seinem Buch „Führen mit Hirn“ beschreibt Sebastian Purps-Pardigol auf einfache und eindrückliche Weise die wissenschaftlichen Erklärungen für unternehmerischen Erfolg.
In zahlreichen Interviews mit Gesellschaftern und Entscheidern sammelte Sebastian Purps-Pardigol die Muster für wirtschaftlichen Erfolg.
Dabei waren für ihn besonders interessant, welche Rahmenbedingungen für Mitarbeiter geschaffen wurden, wie diese über sich hinauswachsen konnten und welche innere Haltung es für Erfolg braucht.
Der Autor zeigt die verschiedensten Faktoren für erfolgreiche Führung auf und schlägt dabei die Brücke zu wissenschaftlichen Erkenntnissen aus moderner Hirnforschung, Psychologie und Verhaltensökonomie.
Auf den Punkt gebracht:
Wenn es Führungskräften gelingt Veränderung vorzuleben, wird der Erfolg in Unternehmen ganz automatisch sichtbar und spürbar. Mitarbeiter müssen in 2 wesentlichen Faktoren unterstützt werden.
1. Sie brauchen das Gefühl der Zugehörigkeit, denn dies ist ein tief verwurzeltes neurobiologisches Grundbedürfnis.
2. Ihrem Wunsch nach Mitgestaltung soll Rechnung getragen werden.
Fazit:
Das Buch macht Mut, dass auch in einer Zeit von enorm hohem wirtschaftlichen Druck und psychisch bedingten Ausfällen, eine Veränderung durch „bewusstes führen“ möglich ist und dadurch wirtschaftlicher Erfolg gesteigert werden kann.
Wiebke Schulz Der Feind Humor
Welche Rolle spielen Humor und Gelassenheit in Ihrem (Berufs-) Alltag?
Und warum sind diese Persönlichkeitseigenschaften eigentlich so verpönt im Business?
Ich arbeite als Unternehmensberaterin und Coach vor allem zu Themen rund um Führung und propagiere dabei unermüdlich eine humorvolle Haltung und eine innere Gelassenheit als enorm gewinnbringende Aspekte.
Dabei beobachte ich, dass in Gesprächen jeder einzelne Mensch seine Sehnsucht nach mehr Gelassenheit äußert, dass Humor als so wichtig und hilfreich betrachtet wird. Doch wenn es dann "ernst" wird, herrscht plötzlich große Stille.
Es herrscht ein enormer Rechtfertigungsdruck auf humorvollem Vorgehen. Oft fehlt der Mut, eine offizielle Kommunikation tatsächlich mit einem Augenzwinkern zu versehen oder ist die Sorge, nicht ernst genug genommen und nicht kompetent zu wirken, zu groß.
Und dabei boomt die Spaßgesellschaft weiter. Comedy-Sendungen im Fernsehen bleiben erfolgreich, die Menschen lieben Komödien im Kino und kaufen "witzige" Bücher, in denen die Herausforderungen des Alltags aufs Korn genommen werden.
Doch sobald wir die Pforte am Büro passieren ist Schluss mit lustig.
Studien der letzten Jahre ergeben: Die Menschen wünschen sich mehr Gelassenheit, auch im Beruf. Die Arbeitnehmer wirken erschöpft, manche werden regelrecht zynisch.
Ich frage mich: Woher kommt das? Was ist Schlimmes dran am Humor, an der heiteren Gelassenheit?
Natürlich habe ich meine Ideen dazu, bin hier aber sehr interessiert an Ihren Gedanken! Wer die öffentliche Diskussion nicht mag, schreibt mich gerne auch persönlich an. Ich freue mich darauf!
Swen-William Bormann Carole Maleh
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Wolfgang Hinz Eigenantrieb versus Motivation
Immer wieder werden neue Motivatoren entdeckt oder alte wiedergefunden und als ‚allgemeingültig‘ veröffentlicht.
Das Problem dabei: Es gibt keine allgemeingültige Motivation. Motivation und Motivatoren sind zutiefst individuell (subjektiv) und darüber hinaus auch noch von der aktuellen Situation eines Menschen abhängig.
Dazu kommt, dass Motivation nur die Spitze eines Eisbergs mit Namen ‚Interessenstruktur‘ ist. Um den Eisberg herum gibt es noch weitere acht Eisberge, deren Spitze durch die neuen Motivatoren nicht einmal berührt werden. Lebenskünstler haben eine andere Interessenstruktur als Perfektionisten, Helfer, Siegertypen, Individualisten, Denker, Traditionalisten, Machtmenschen oder Friedenstifter.
Der Eigenantrieb versteckt sich je Persönlichkeitstyp in dessen Interessenstruktur und kann dort abhängig von der jeweiligen Situation entdeckt werden. Dazu braucht es die Kenntnis über die neun Interessenstrukturen und auch ein wenig Übung.
Menschen tun nicht, was sie sollen, sondern was sie wollen! Was ein Mensch will, hängt davon ab, was ihn antreibt, sprich von seinem Eigenantrieb.
Holger Langer
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Susanne Walter Friede, Freude, Eierkuchen? Nö!
Kennt ihr das? Der Scrum Master beschwert sich über zu wenige Teilnehmer in den Retros, während der PO meint, die falschen Stories würden gepullt. Im Team herrscht schlechte Stimmung - zuviel Overhead und zu wenig Wertschätzung. Der Personaler ist überfordert, der Team Lead unter dem Druck des Magagements. Klingt kompliziert? Ist aber ganz einfach zu lösen!
Michael Decker Steinchen werfen: Teil II
Ich hatte in dieser Gruppe ja schon Tipps zu einer erfolgreichen Gesprächsführung gegeben. Wie man die richtigen "Steinchen" wirft, über das Zuhören und wie wichtig die richtige "Quittung" ist.
Nachfolgend erhalten Sie weitere Impulse, was zu einem erfolgreichen Gespräch noch gehört:
Das vierte Element: "Positive Pfeile verlängern"
Während eines Gesprächs gehen nicht nur uns selbst, sondern auch unserem Gesprächspartner eine Menge Gedanken durch den Kopf. Viele davon werden nicht ausgesprochen, einige davon jedoch schon. Bekommen wir eine positive Resonanz, sollten wir am Ball bleiben und in der gleichen Richtung nachlegen. Dadurch tragen wir dazu bei, dass sich das Unterbewusstsein unseres Gegenübers mit positiven Attributen füllt und sich diese guten „Schwingungen“ mit unserer Person verknüpfen.
Eine weitere Möglichkeit Pfeile positiv zu verlängern, ist es positiven Äußerungen des anderen durch entsprechende Rückfragen zu spiegeln. Dieses positive Feedback räumt unserem Gesprächspartner einen gewissen Stellenwert ein und er wird dadurch „gesprächiger“. Durch seine eigene Wiederholung der positiven Ansichten und Argumente werden diese wiederum verstärkt. Daraus erwächst im Laufe des Gesprächs ein Gemeinschaftsgefühl.
Das wäre der Idealzustand.. Aber was ist, wenn es anders läuft? Was, wenn unser Gesprächspartner positive Attribute mit negativen Inhalten verknüpft? Es sind dann Sätze wie: „Ihre Idee ist super, aber die Umsetzung nicht durchdacht!“ die einen vielleicht aus dem Gleichgewicht bringen. Auch auf solche, oder ähnliche Sätze müssen wir entsprechend gut reagieren, wenn wir ein Gespräch für uns und den anderen erfolgreich gestalten wollen.
In solchen Situationen hilft uns das fünfte Element der Gesprächstechnik: Das geflissentliche Überhören.
Das ist relativ einfach, denn wir müssen nur das Negative ausblenden und konsequent auf das Positive reagieren. Wie so oft hört sich das etwas einfach an und ist dann nur schwer umzusetzen. Denn: Wir Menschen haben den Drang, uns auf das Negative zu fokussieren. Wir wollen es so schnell wie möglich aus dem Weg räumen und machen was? Richtig, wir verstärken den damit verbundenen negativen Impuls und lenken die Qualität und die Atmosphäre des Gesprächs in eine negative Richtung. Zufriedenheit und Erfolg rücken dadurch in weite Ferne. Also „geflissentlich Überhören“ bedeutet, sich selbst darauf konditionieren, dass wir nur auf Positives reagieren und negative Attribute, ausblenden.
Dabei kann das schon beschriebene Element, das „positive Pfeile verlängern“, helfen. In den meisten Fällen kommt der Gesprächspartner nicht auf seine negative Äußerung zurück, wenn wir ihn in eine positive Richtung gelenkt haben. Im widrigen Fall stellt seine negative Äußerung ein wirkliches, echtes Problem dar, auf das wir reagieren müssen. Denken Sie daran: Alles im Leben hat immer zwei Seiten.
Es kann aber auch sein, dass sich das Gegenüber gar nicht mit positiven Attributen negativer Tatsachen aufhält, sondern gleich zur Sache kommt. Dann gilt es, elegant das Thema zu wechseln.
Womit wir beim sechsten Element der Gesprächstechnik sind: Das bewusste Überhören.
Getreu nach dem Motto „Blamiere Dich täglich“ kann man resolut und konsequent das Thema wechseln. In den meisten Fällen funktioniert das auch hervorragend. Denn der andere ist so überrascht, ob der Nichtreaktion auf seine negativen Äußerungen, dass er in vielen Fällen völlig aus der Bahn geworfen wird und schon allein deshalb die negative Fährte nicht weiter verfolgt. Gewiefte Gesprächsführer kommen vielleicht später nochmals darauf zurück, dann liegt es an Ihnen, erneut das Thema zu wechseln oder anzuerkennen, dass der andere ein echtes Problem hat und Sie nun darauf reagieren müssen.
Solch ein abrupter Themenwechsel ist manchen Menschen zu heikel, dann können Sie diesen mit dem siebten Element der Gesprächstechnik entschärfen. Dieses besagt - Begründungen überzeugen.
Denn mit einer Begründung für Ihren Themenwechsel erläutern Sie dem anderen Ihre Motivation und ebnen so den Weg, dass dieser Ihrer Argumentation folgen kann.
Sie haben nun die wichtigsten Elemente der Gesprächsführung kennengelernt. Jetzt müssen Sie diese nur noch anwenden und zwar in möglichst geschickter Kombination. Es gilt, die einzelnen Techniken situativ sinnvoll zu kombinieren.
Übung macht dabei den Meister. Lernen Sie also, an den richtigen Stellen im Gespräch zu schweigen, im richtigen Moment zu fragen, um so den Gesprächspartner besser kennenzulernen. Wägen Sie dafür Ihre Ziele genau ab und entscheiden sie welche Technik die beste ist.
Dazu wünsche ich Ihnen viel Erfolg und freue mich auf Ihre Kommentare und Erfahrungen aus Ihren zukünftigen Gesprächen!
Viele Grüße
Michael Decker

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Über die Gruppe "Arbeit. Zeit. Leben."

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