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Daniel Stateczny Herzlich willkommen: Ihre persönliche Vorstellung & der Wegweiser für Ihre Möglichkeiten in der Gruppe und den Partnergruppen
Liebe/r Interessent/in,
Liebes Gruppen-Mitglied,
herzlich willkommen in der Gruppe.
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Ich wünsche Ihnen interessante Beiträge und Dialoge sowie gegenseitige Unterstützung. Auf ein erfolgreiches Netzwerken und eine gute Kooperation.
Bei Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Viele Grüße
Daniel Stateczny
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### Wegweiser: Ihre Möglichkeiten in der Gruppe & den Partnergruppen
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Kirsten Fürstenberg Dirk Kühne Thorsten Stuckmann
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Letzter Kommentar:
Sandra Linnenbrügger
Hallo Herr Stateczny, vielen Dank für die Einladung. Herzliche Grüße in die Runde und ich bin gespannt auf interessante Beiträge und Diskussionen.
Sandra Linnenbrügger
Martina Uppendahl Der souveräne Umgang mit einem „Problem-Lebenslauf“
Nicht immer läuft alles so wie geplant im Laufe des Berufslebens und insofern auch nicht im beruflichen Werdegang. Solche Ereignisse haben letztlich immer auch Einfluss auf Ihren schriftlichen Lebenslauf.
Die zu klärende Frage ist zunächst, wie konkret unsere moderne Arbeitswelt einen sogenannten „Problem-Lebenslauf“ definiert. Wichtig vorauszuschicken ist hier der generelle Einfluss von Subjektivität. Fragen Sie drei Personen, werden Sie dabei gelegentlich auch auf mindestens drei Meinungen treffen. Die folgenden Tatsachen können grundsätzlich einen negativen Einfluss auf den Lebenslauf nehmen und ihn bei mehreren zusammentreffenden Fakten, bzw. bei extrem ausgeprägten Ereignissen in Kombination oder einzeln zum „Problem-Lebenslauf“ mutieren lassen:
• Kurze Betriebszugehörigkeiten (z.B. unter 1,5 Jahre)
• Extrem kurze Betriebszugehörigkeiten (einige Monate)
• Kündigungen / Wechsel in der Probezeit
• Längere oder sogar lange Zeiten ohne Beschäftigung (z.B. ab 6 Monaten, bzw. auch Jahre)
• Häufige Wechsel zwischen den Abteilungen in einem Unternehmen ohne ersichtlichen Aufstieg
• Hin- und Herspringen zwischen unterschiedlichen Arbeitsbereichen oder hierarchischen Positionen in unterschiedlichen Stellen etc.
Die Liste ist lang.
Es kann beispielsweise durchaus vorkommen, dass Sie ungewollt ein Unternehmen verlassen müssen und manchmal vielleicht auch schon früher als geplant. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Manchmal erfährt der Stelleninhaber auch nicht einmal den wahren Grund - andere Begründungen werden vorgeschoben. Häufig basiert solch ein ungeplanter Wechsel jedoch auf einer betriebsbedingten Kündigung, wenn also beispielsweise der Arbeitsplatz entfällt oder die Stelle ins Ausland verlagert wird. -In Zeiten der Prozess- und Kostenoptimierung relativ häufig vorkommend.
Natürlich entstehen so mitunter auch kurze Verweilzeiten in Unternehmen. Gelegentlich ist der Wechsel natürlich auch durch den Mitarbeiter selbst bedingt – wie bei einer Eigenkündigung - um eine andere Stelle anzutreten, weil irgendetwas an der Firma, am Vorgesetzten oder am Team nicht gepasst hat. Außerdem geschehen im Leben nun auch einmal Dinge, die sich einfach nicht planen lassen und die man nicht beabsichtigt. Ein längerer Arbeitsausfall und somit u.U. auch eine Lücke im Lebenslauf kann schließlich auch durch eine schwere Erkrankung begründet sein.
In jedem Fall steht der Bewerber mit einem oder sogar mehreren solcher Wechsel oder Kurzzeiten zwischen den Unternehmen oder mit längeren oder häufigen Zeiten ohne Beschäftigung oft vor der großen Herausforderung, den eigenen Lebenslauf trotzdem optimal „verkaufen“ zu müssen. -Nämlich spätestens dann, wenn es ins Vorstellungsgespräch geht.
Wie nun aber verhalten Sie sich grundsätzlich bei gleichbleibender Souveränität mit solch einem „Problem-Lebenslauf“? Wie gelingt die Formulierung einer dazu passenden Bewerbungsstrategie und wie stellen Sie den Lebenslauf strukturell auf dem Papier dar, damit er auch weiterhin und zukünftig Anklang beim Leser findet?
Denken Sie an Ihre Festplatte: Auch diese sollte hin und wieder defragmentiert werden. Ebenso sollten Sie mit den einzelnen Puzzleteilen Ihrer Berufstätigkeit umgehen. Grundsätzlich ist jede Situation anders und zunächst immer individuell zu prüfen, bevor eine konkrete Strategie dazu entwickelt wird. Es passt eben gerade bei diesem Thema nicht alles für jeden und jede Situation – besondere Überlegungen müssen jeweils angestellt werden.
Manchmal lassen sich viele Kurzstationen thematisch einfach gut und schlüssig zusammenfassen. Eine andere Möglichkeit besteht auch darin, den Lebenslauf nach Themen oder Berufsfeldern aufzubauen – abseits des gewohnten Aufbaus. Kurze Zeiten ohne Beschäftigung (bis zu zwei, drei Monaten) gelten nicht zwangsläufig als „Lücke“ und müssen daher auch nicht unbedingt benannt werden. Es ist nicht immer davon auszugehen, dass man nahtlos von Stelle zu Stelle gelangt.
Vielleicht aber waren Sie auch sehr lange in einem einzigen Unternehmen und hatten darin unterschiedliche Stellen? Dann stellen Sie doch einfach mal den Gesamtzeitraum in dem Unternehmen als eine Position in Ihrem beruflichen Werdegang dar – so wird die Gesamtdauer wesentlich transparenter und ist für den Leser schneller zu erkennen.
In jedem Falle sollten Sie jedoch selbstbewusst bleiben – schriftlich und in der mündlichen Präsentation - und möglichst dicht an der Wahrheit. Allerdings ist auch festzustellen, dass die volle Wahrheit nicht immer gut ankommt, bzw. einem Kandidaten auch dauerhaft im Wege stehen kann.
Hand aufs Herz: Welches Unternehmen stellt beispielsweise einen Kandidaten ein, der offen und ehrlich zugibt an einer schweren psychischen Erkrankung zu leiden, die auch den Arbeitsalltag beeinflussen kann? Wird in solch einem Fall nicht doch eher geprüft, ob es evtl. noch einen anderen Kandidaten gibt, der „noch besser passt“? Leider wird das häufig der Fall sein – vor allem der Leistungsgesellschaft geschuldet, in der wir uns alle zusammen bewegen.
Allerdings gibt es natürlich immer auch positive Gegenbeispiele.
Jeder Bewerber muss auf jeden Fall für sich abwägen, wie offen und ehrlich er oder sie sich präsentieren kann und möchte. Es kann aber auch ratsam sein, gerade ganz bewusst offen und ehrlich mit einer solchen Herausforderung umzugehen. Denn nur so werden Sie letztendlich erfahren, in welchem Unternehmen und in welchem Umfeld Ihr „Thema“ eine untergeordnete Rolle spielt und stattdessen Wert auf Ihre Persönlichkeit und Ihre Arbeitsleistung gelegt wird.
Bleiben Sie immer authentisch und verbiegen Sie sich nicht – auch wenn es einmal unangenehm wird. Es wird sich immer ein Umfeld finden, in das Sie optimal hineinpassen und in dem Sie wertgeschätzt werden.
Das Wichtigste bleibt dabei Ihr Selbstwertgefühl, Ihr Durchhaltevermögen und Ihre Zuversicht.
Herzlichst Ihre
Martina Uppendahl
Katharina Glenewinkel Martina Uppendahl Andreas Morgner
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Martina Uppendahl

>Guten Morgen Frau Uppendahl,
>danke für Ihren interessanten Artikel.
>Mein Lebenslauf und auch eher "Bunt" und nicht gerade verlaufen. Ich bin aufgewachsen mit dem Credo möglichst viel zu lernen und auszuprobieren. Wenn der eine Weg nicht geht ..... nimm einen anderen! Leider stellt mich das heute vor Probleme bei der Arbeitsplatzsuche. Viele Personaler die ich im Laufe kennengelernt habe haben einfach kein Verständnis wenn ein Lebenslauf keinem rotem Faden folgt.
>mit freundlichen Grüßen
>Katharina Glenewinkel
Sehr geehrte Frau Glenewinkel,
das von Ihnen geschilderte Problem trifft genau die Gründe, die mich zu diesem Artikel bewogen haben und die im Artikel verarbeitet wurden.
Leider ergeht es vielen Betroffenen so wie Ihnen und so wie es auch mir häufig selbst ergangen ist. Ich kenne die Herausforderungen aus eigener Erfahrung, die mit einem vielseitigen Interesse oder vielleicht sogar mit vielseitigen Stärken einhergehen. Man muss sich ja auch erst einmal finden.
Aber lassen Sie sich bitte bloß nicht verunsichern - gehen Sie Ihren Weg weiter und Sie werden Ihre Ziele erreichen, ganz sicher! Dabei wünsche ich Ihnen von Herzen viel Erfolg und Freude.
Martina Uppendahl
Stephan Pust WERTSCHÄTZUNG als Wertschöpfung Teil II
++++ Vorsetzung von Teil I zu diesem Thema - 14.04.2018 - +++
Der Ausgangspunkt der Wertschöpfungskompetenz liegt im eigenen Selbstwert - also der Bewertung, die der Mensch über sich selbst hat .
Wer sich als Führungskraft nicht mit seinem "Selbst" auseinandersetzt, z.B. durch Selbstbeobachtung und Reflektion des eigenen Verhaltens oder sich nicht selbst wertschätzt, hat es schwer, wirkliche WERTSCHÄTZUNG gegenüber den Mitarbeiter*innen zum Ausdruck zu bringen. Es kommt also auf die innere Haltung der Führungskraft an.
Was bedeutet nun wertschätzende Führung in der betrieblichen Praxis konkret? Hierzu einige Stichpunkte und Vorüberlegungen:
- Zeigen Sie eine klare Haltung und Blickrichtung -auch in Konflikten- statt zu
lavieren.
- Hören Sie aufmerksam zu und kommunizieren Sie so, das wirkliche Beziehungen
zwischen Ihnen und ihren Mitarbeiter*innen entstehen.
- Aktivieren Sie Feedback und seien Sie dazu bereit, ihre Sichtweise jederzeit in
Frage zu stellen.
- Konzentrieren Sie sich auf die Stärken Ihrer Mitarbeiter*innen
- Bringen Sie Geduld für die Entwicklung und das Wachstum Ihrer
Mitarbeiter*innen auf.
- Nehmen Sie sich selbst nicht so wichtig und versuchen nicht Ihre
Unvollkommenheit zu verstecken.
Vermutlich werden jetzt einige der Lerser*innen spontan denken: "Klar, dass mache ich doch sowieso schon ... und noch viel mehr ..." Wenn das Ihre ehrliche Antwort ist, sollten Sie als Führungskraft zur Sicherheit hinterfragen, ob Ihre WERTSCHÄTZUNG eher aus dem Verstand kommt und wie viel an Kraft Sie dann auf dem Weg zu Ihren Mitarbeiter*innen verliert.
Viele Grüße
aus der Übermorgenstadt Oldenburg
Stephan Pust
Stephan Pust Hans-Jürgen Schäfer Dieter Woinar
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Stephan Pust
Guten Tag Herr Woinar,
dass Sie sich beim Lesen meines Beitrages offensichtlich gelangweilt haben, ist die Chance Sie auf diesem Wege noch einmal zu erreichen vermutlich eher gering.
Ich versuche es trotzdem:
Unter dem nachstehenden Link finden Sie Hinweise auf verschiedene neuere Veröffentlichungen zu Karl Marx, dessen Ansatz des Historischen Materialismus ich übrigens sehr schätze.
Vielleicht ist da ja für Sie etwas dabei.
Ernst Holzmann "Ihr werdet es nicht bereuen, nicht noch einen weiteren Deal abgeschlossen zu haben.
Am Ende Eures Lebens werdet ihr auch nicht bereuen, nicht noch eine weitere Prüfung bestanden , oder nicht noch ein weiteres Gerichtsurteil gewonnen zu haben.
Am Ende Eures Lebens werdet ihr aber die Zeit bereuen, die ihr nicht mit eurem Ehemann, eurem Kind, Freunden oder Eltern verbracht habt".
Dies ist ein Auszug einer bemerkenswerten Rede vor Studenten von Barbara Bush (Ex First Lady der USA) , die letzte Woche im gesegneten Alter von 92 Jahren in Houston gestorben ist.
Und diese Lebensweisheit ist nahe an der Empfehlung eines anderen klugen Mannes, von Peter Ustinov. Der wusste, "dass es nichts nützt, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein...."
Friederike Matheis Warum werden eigentlich keine Witze mehr erzählt?
Es ist Ostern. Mein Mann legt mehrere Schichten grüner Salatblätter auf sein gebuttertes Brot und sagt grinsend: „Ich bin heute ein Hase, ich esse Hasenfutter.“ Ich verstreiche den Farmersalat auf meinem Knäckebrot und sage:“Ich bin immer ein Hase, ich liebe diesen Sellerie-Mörchensalat.- Sag einmal, erinnerst du dich eigentlich noch an die Hattu-Mörchen-Hasenwitze?“ - Er, Salatbrot kauend: „Nein, habe ich vergessen.“
Da fällt mir plötzlich auf, wie lange ich schon keine Witze mehr gehört habe. Keiner erzählt mehr Witze. Da gab es früher diese Hattu-Möhrchen-Hasen-Witze, die Blondinen-Witze, die Ostfriesen-Witze. Noch früher die Klein-Erna-Witze und die Fritzchen-Witze. Wir witzelten und lachten. Auf keiner Party, auf keinem Gruppentreffen hört man heute noch Witze.
Ich habe daraufhin einmal „Witze“ gegoogelt und da findet man solche Kategorien wie „Flache Witze“, „gute Witze“, „Lustige Witze“, „extrem kurze Witze“.
Ich habe sogar einen Hattu-Möhrchen-Hasenwitz wieder gefunden, hier diesen: „Kleines Häschen fragt die Lebensmittelverkäuferin: Hattu Milch? - Verkäuferin: Ja.- Häschen: Hattu Fettarme – Verkäuferin: Ja. - Häschen: Muttu lange Ärmel tragen.“
Die meisten neuen Witze, auch die unter den sogenannten „Guten Witzen“ gesammelten, befassen sich mit Unterleibsthemen.
Als wir so ungefähr 15, 16 Jahre alt waren, damals in der Zeit, als in den Kinos die Helga-Aufklärungsfilme erschienen und der jung-politische Spruch kursierte: „Wer zweimal mit demselben pennt, gehört schon zum Establishment!“, erzählten sich die Mädchen in unserer Klasse natürlich auch Witze, die irgendwie mit Sexualität zu tun hatten und wir kicherten hinter vorgehaltenen Händen. Einen braven Witz aus dieser Zeit erinnere ich noch: „Im Deutschunterricht erfahren die Schülerinnen, dass zu einer guten Story immer vier Komponenten gehören: Religion, Adel, Sex und ein Geheimnis. Nach diesem Schema soll der nächste Aufsatz geschrieben werden. Anna schreibt los und ruft nach zehn Minuten: Fertig! - Wieso, das kann doch nicht sein, sagt die Lehrerin.- Doch, fertig! - Anna gibt ihr Blatt ab. Die Lehrerin liest: Oh Gott, stöhnte die Prinzessin. Ich glaub, ich bin schon wieder schwanger. Wenn ich bloß wüsste, von wem.“
Als ich meinen ersten Ehemann kennenlernte, gingen wir viel auf Parties. Das was man heute „feiern“ nennt. Er war immer einer der beliebtesten Gäste, weil er urkomisch und wirklich witzig Witze erzählen konnte. Immer lachten sich alle halbtot. „Peter erzähl einen Witz!“ Er schmückte seine Witze derart phantasievoll und witzig aus, dass auch ich, die diese Witze zum 'zigsten Mal hörte, immer wieder lachen musste. Diese ersten Jahre unserer Ehe haben wir viel gelacht. (Das Ende unserer Ehe war dann ein schlechter Witz, über den ich erst Jahre später lachen konnte, aber das ist eine andere Geschichte.)
Lachen ist ja so gesund! Wirklich, das ist keine Witz: Menschen, die viel lachen, leben länger. Außer, wenn sie Witze beim Fischessen erzählen und ihr Lachen ihnen zusammen mit einer Fischgräte im Halse stecken bleibt. Lachen bewirkt unter andrem einen wunderbar heilsamen Hormoncocktail im Gehirn.
Das hier schreibt die AOK im Netz: „Lachen macht gesund: Frust adé: ab morgen regelmäßig lachen. Unsere Linktipps für gemeinschaftliches oder therapeutisches Lachen helfen Ihnen weiter. Lachclubs und Lachseminare : Lassen Sie das Zwerchfell beben, Tränen rollen und Gesichtsmuskeln zucken: Lachen Sie einfach nach Herzenslust und lernen Sie andere "komische" Gemüter kennen. Hier finden Sie Lachschulen und -clubs oder Seminare für Lachyoga in Ihrer Region sowie in ganz Deutschland...“
Ja, wir Deutschen? Haben wir das Lachen und Witze erzählen schon so verlernt, dass wir das im Rahmen der Erwachsenenbildung und Gesundheitserziehung neu lernen müssen?
Man kann aber auch einfach die gesammelten alten Loriot-Sketche auf CDs erwerben und wiederholt und kostengünstiger ordentlich durchlachen. Zum Beispiel wie ein Ehepaar einen Witz erzählt, oder wie die Ehefrau das viel zu hart gekochte Viereinhalb-Minuten-Frühstücks-Ei verteidigt. Erinnern Sie sich?
Als ich meinen zweiten, heutigen Ehemann kennenlernte, erzählte er mir bei unserem ersten Waldspaziergang Witze. Irgendwie haben Liebe und Lachen doch etwas miteinander zu tun, scheint mir. Bei mir jedenfalls.
Einer dieser Witze, den er mir mit einem mich erheiternden Akzent erzählte, ging so: “ In einen Gebrauchtwarenhandel für Gehirne kommt ein verkaterter Mann und sagt: Guten Tag, ich habe solche elende Kopfschmerzen, ich brauche ein neues Gehirn. Was haben Sie denn im Angebot? Der Verkäufer zeigt auf verschiedene Gläser mit in grünem Alkohol konservierten Gehirnen verschiedener Größe: Hier ist ein französischen Gehirn, das kostet 200€, das hier ist ein amerikanisches Gehirn, das kostet 300€ und das hier ist ein deutsches Gehirn, das kostet 500€. - Der verkaterte Kunde fragt: Ja, warum ist denn das deutsche Gehirn so viel teurer als das französische und das amerikanische? Na ja, sagt der Verkäufer, der Franzose hatte zu viel Rotwein getrunken, der Amerikaner konnte keine Fremdsprachen und das deutsche Gehirn ist kaum benutzt, praktisch wie neu!“
Nun kann man nicht wirklich sagen, dass die Gehirne von uns Deutschen nicht genug denken würden, vielleicht denken wir sogar zu viel, aber nicht unbedingt immer das Richtige? Vielleicht kann man den Witz umarbeiten dahingehend, dass das Deutsche Gehirn viel denkt und wenig lacht, also in dem Sinne, dass der deutsche Ernst eben teuer ist.
Gegen zu viel deutschen Ernst habe ich übrigens eine nette kleine, aber wirkungsvolle Übung für Sie. Diese Übung geht so: Machen Sie einmal ein ernstes Gesicht. Jetzt. Ganz ernst, noch ernster. Ja und jetzt noch, noch, noch ernster! So ernst wie Sie nur können und dann noch ein bisschen mehr!
Wenn Sie jetzt nicht in prustendes Lachen ausgebrochen sind, haben Sie diese Übung nicht richtig gemacht! Dann machen Sie sie jetzt einmal „echt im Ernst“.
Hat es jetzt funktioniert? Nichts ist so komisch, wie wenn man herzlich über die eigenen, übertriebenen „Rollen“ lacht. Über sich selbst zu lachen ist unglaublich befreiend.
Spielen Sie einmal „die Beleidigte“. Oder „den Besserwisser“. Und dann übertreiben Sie dieses Rollenspiel ganz, ganz stark, so stark, dass Sie lachen müssen.
Das ist gesunder Humor: über sich selbst zu lachen.
Über Andere zu lachen ist da schon etwas gefährlicher. Der Humor zu Lasten Anderer geht oft über Ironie, Sarkasmus, Schadenfreude. Und kann im Zynismus enden. Humor, der andere verletzt, der andere demütigt, ist nicht so gesund. Ich hatte einmal einen Klienten, einen erfolgreichen und natürlich sehr eloquenten Juristen, der ein Persönlichkeitstraining bei mir machte. Anlass war, dass er so unglücklich und unzufrieden über seine Umgebung war. Seine Nachbarn, seine Mitarbeiterinnen, seine Bekannten, alle waren so ernst und übellaunig. Gleich beim ersten gemeinsamen Mittagessen fiel mir auf, dass er sich laufend mit echt komischem, aber beißendem Humor über Leute lustig machte. Seine Ironie war durchaus geistreich und witzig. Ich fragte ihn, ob er über sich selbst auch derart komisch herziehen könne, ob er auch sich selbst so komisch und lächerlich finden könnte. Konnte er erst einmal nicht. Am Ende des Trainings konnte er es. Kurze Zeit nach dem Training schrieb er mir aus seinem Heimatort, dass die Leute dort wie verwandelt seien. Nie vorher hätte er so viele Leute lächeln und lachen sehen.
Wenn wir uns nicht so total ernst nehmen würden - wir wären manches Mal lustiger, fröhlicher und nicht so lächerlich. Lächerliche Leute, oft Politiker, werden zu köstlichen Opfern von Satirikern, Kabarettisten und Berufskomikern. Deren Stilmittel, politisch und gesellschaftlich bekannte Personen durch den Kakao zu ziehen, ist Ironie, manchmal bitterböse Ironie. Da gibt es aber auch wirklich Politiker, die gerade dazu einladen, sie als den unbewussten Polit-Clown zu entlarven, den sie in ihrem clownesken, karierten Jackett und ihrem selbstgefälligen Lachen oder ihren gefärbten (nein gar nicht gefärbten!) Haaren der Presse bieten.
Gerade gegenwärtig haben wir ja genug politische Clowns zu bedauern, leider auch zu befürchten, im Westen wie im Osten, da kann einem wirklich das Lachen vergehen, wenn man sich überlegt wie viel Schrecken und Leid diese Witzfiguren mit ihrer Machtfülle ausrichten können. Schlechte Witze sind das. Da mutet so ein deutscher Großkarierter wirklich harmlos an, auch wenn er in seinem Ministerium Entscheidungen treffen und umsetzen durfte, die den deutschen Steuerzahlern und deutschen Verbraucher viele unnütze Millionen kosten. Auf der Weltbühne gibt es wohl gerade nicht so viel zu lachen. Gut, dass wir Comedy, Kabarett und Satire haben, die uns wenigstens ab und zu lachend zum Nachdenken anregen. Wenn einer über andere lacht, der auch über sich selbst lachen kann, wie zum Beispiel Oliver Welke in seiner „Heute show“, oder Urban Priol, der bissig-intelligent, ironisch und leidenschaftlich in seiner „Anstalt“ gesellschftliche und politische Missstände aufgezeigt hat.
Aber nein, jetzt werde ich ja selbst ironisch und viel zu ernst. Soooo ernst. Noch ernster – und noch ein bisschen ernster! Bis ich lachen muss.
Und hier noch ein ganz alter Witz: „Sitzen sich zwei Bekannte im Zugabteil gegenüber. Der eine packt für die lange Reise gut gerüstet einen geräucherten Fisch aus und beginnt daran zu nagen. Der Mann gegenüber hat an Reiseproviant nicht gedacht und fragt schüchtern den Essenden: Sag einmal, ich habe auch Hunger, würdest Du mir etwas abgeben? - Ja, gerne, sagt der gut Versorgte. Ich gebe Dir den Kopf. Das ist das Beste am ganzen Fisch. Du musst die feinen Bäckchen unter den Augen und die Augen essen. Die Augen ganz besonders. Wenn du die Fischaugen isst, das macht schlau und klug. Der Hungrige nagt den Fischkopf ab und ist ganz schnell fertig, während der Andere immer noch am Fischfilet nagt. Da bemerkt der Hungrige: weiß....
Grit Schmidt Ursula Niehues
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Paul Planje Wie Unternehmen, Betriebsrat und Datenschutzbeauftragter an einem Strang ziehen
Unternehmensführung und Betriebsrat haben aus der Natur der Sache heraus nicht immer die gleichen Interessen. Der betriebliche Datenschutzbeauftragte bildet eine dritte Größe im Unternehmen. Gerade, wenn es um die Messung und Analyse betrieblicher Routinen geht, verweist der Betriebsrat schnell einmal auf Datenschutz und Arbeitnehmerinteressen. Dann wird sich oft der Datenschutzbeauftragte anschließen. Vielfach stellt man sich deshalb auf Seite der Arbeitnehmervertretung quer, wenn die Unternehmensführung entsprechende Initiativen ergreift, um Prozesse messbar zu machen. Allerdings kommt in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung kein Unternehmen an einer Kontrolle von unternehmerischen Prozessen vorbei. Nun kommt Ende Mai mit der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) eine weitere umfassende rechtliche Anforderung auf Unternehmen zu, die nach einer exakten Protokollierung, Dokumentation und Kontrolle von unternehmerischen Abläufen sowie Prozessen verlangt. Interessanterweise müssen jetzt Management, Betriebsrat und betrieblicher Datenschutzbeauftragter unbedingt zusammenarbeiten, um den gesteigerten Datenschutzanforderungen entsprechen zu können. Hier bietet eine Multi-Moment-Analyse (MMA) das ideale Instrument, um allen Seiten gerecht zu werden:
- MMA erfasst den Status Quo der Prozesse und Routinen im Unternehmen mit Schwerpunkt Datenverarbeitung.
- MMA ermöglicht so die Analyse auch in Bezug auf gesteigerte Datenschutzanforderungen.
- MMA ermöglicht über fiktive Szenarien die Initiierung neuer Routinen 
- MMA macht es möglich, Prozesse und Routinen zu dokumentieren und wiederholt zu kontrollieren.
- MMA schützt dabei die Identität der beteiligten Mitarbeiter, weil sie anonym durchgeführt wird.
- MMA ermöglicht das Set-Up von Arbeitsprozessen, die gleichermaßen betriebswirtschaftlich wie auch datenschutzrechtlich effizient sind.

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Über die Gruppe "Arbeitswelt"

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