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Ulrike Hartmann In meiner Heimat lernt man Achtsamkeit automatisch!
Nicht nur das achtsame Umgehen mit der herrlichen Natur und unserer Umwelt. Sondern auch dieses Umgehen mit allen Lebewesen und ganz besonders mit den Mitmenschen.
In der schönsten Landschaft (Allgäu) der Welt lebend, schöpfe ich meine Kraft und Inspirationen aus dieser Quelle und Insel der Ruhe. Gebe diese Inspirationen auch gerne in meinen Vorträgen und Seminaren weiter und verknüpfe dabei meine beruflichen Erfahrungen mit meinen privaten Erlebnissen.
Wobei ich in beiden Lebenswelten immer wieder darüber erstaunt bin, wie achtlos, oft sogar rücksichtslos, wir miteinander umgehen. Obwohl wir eigentlich wissen müssten, dass Menschen aufeinander angewiesen sind und dazu Egoismus und Missachtung keine guten Ratgeber sind.
Ich freue mich auf einen spannenden, inspirierenden und achtsamen Austausch in dieser Gruppe und schicke herzliche Grüße aus dem winterlichen Leutkirch.
Ulrike Hartmann
Beatrix Philippin Warum uns Jammerer nicht gut tun
Jammerer sind Menschen, die ein Problem haben und nicht bereit sind, sich zu bewegen. Dabei schreien Sie laut „wäh, wäh“.
Ein Jammerer hat immer eine Bedürftigkeit.
Er hat das Gefühl, er möchte etwas, braucht etwas, hat das Recht auf etwas, was er im Moment nicht hat. Es ist energetisch wie eine Lücke in seinem Energiesystem.
Und er möchte um jeden Preis, dass diese Lücke gefüllt wird. Er ist aber im Jammerstatus , möchte, dass jemand anderes diese Lücke füllt. Er ist selbst nicht bereit, dafür zu sorgen.
Er jammert sein Gegenüber voll: „Wäh, wäh, mir geht’s so schlecht, stell dir vor, was meine Kollegin mit mir gemacht hat, sie ist so eine gemeine Person, meine Eltern waren so schlecht zu mir,…“.
Und wir neigen dann dazu, ihnen helfen zu wollen. Viele Assistentinnen wissen genau, wovon ich rede.
Wir machen deren Problem zu unserem. Erwägen die Fürs und die Widers, überlegen, wie sich der Jammerer am besten verhalten sollte und welche Konsequenzen er auf jeden Fall ziehen muss.
Wir sind mit unserem Energiesystem vollständig im System des Jammerers. Und damit geben wir unser eigenes auf.
Unsere Energie fließt zum Jammerer.
Und zwar ganz genau das.
Ein Jammerer ist immer ein Energievampir. Sie zapfen ihr Gegenüber immer an. Sie verlangen Mitleid und Zuwendung.
Jammerer jammern nicht nur einen voll...
Und sie tun mit all der Energie, die sie bekommen – nichts.
Der Vampir kann diese Energie nicht halten. Die Lücke in seinem Energiesystem hat ja einen Grund. Er liegt in seinem Unterbewusstsein vergraben. Hintergrund ist oft ein Traumata, das nicht verarbeitet wurde, es gibt aber auch viele andere Gründe. Das sorgt dafür, dass die Lücke bestehen bleibt, bzw. wieder entsteht. Deshalb kann der Jammerer die Energie, die er angezapft hat, nicht halten. Sie verpufft. Schade drum…
Das heißt, am Schluss fühlt sich der Jammerer erstmal besser und der Helfer ist ausgelaugt und leer. Der Helfer hat keine eigene Energie mehr, er hat sie dem Jammerer gegeben. Er benötigt viel Zeit, um wieder Kraft zu tanken, d.h. seinen eigenen Energiekörper wieder aufzufüllen. Und dann verliert der Jammerer die Energie wieder. Auch unterbewusst. Er beginnt wieder von vorne zu jammern, um überleben zu können.
Bei diesem Spiel ist noch Eines wesentlich zu wissen: Die Helfer leiden mit dem Jammerer mit und bedenken nicht, dass sie dadurch das Leid nur noch vergrößern. Denn nun sind sie ja schon zu zweit,, die leiden. Das Leid hat sich verdoppelt und nicht verringert. Helfer bewirken damit genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich möchten.
Die einzige Möglichkeit, die den Jammerer weiterbringt, ist, sich mit seinem Unterbewusstsein zu beschäftigen. Herauszufinden, wie die Lücke in seinem Energiesystem entstanden ist. Und dann Schritte zu tun, um diese Lücke wieder zu schließen. Zu heilen, sozusagen.
Dann wird der Jammerer zu einem lebensfähigen Menschen, der nicht mehr zu jammern braucht. Denn dann ist er handlungsfähig und kann sein Leben verändern.
Wenn wir also mit Jammerern zu tun haben, können wir das zu tun:
Wir sagen: "Ja, ich verstehe dich. Du bist in einer wirklich blöden Situation.
Was gedenkst du zu tun?
Wenn die Situation nicht so wäre, was wäre das Schlimmste, was passieren würde?
(Achtung: diese Frage hat es in sich!)
Bist du bereit, daran etwas zu ändern?"
Mit diesen und ähnlichen Fragen, zielen wir darauf ab, den Jammerer aufzurütteln und zu fordern, in die Eigenverantwortung zu gehen.
Im besten Fall erreichen wir, dass der Jammerer aufwacht und beginnt, in seine eigene Kraft zu kommen. Seine eigene Energie zu spüren. Seine Möglichkeiten zu erkennen.
Zumindest erreichen wir so, dass wir nicht das Gefühl haben, den Jammerer im Stich zu lassen. Als Freund sehen wir uns ja oft in der Pflicht, zu helfen... Wenn der Jammerer sich trotzdem nicht bewegt, sind wir aus der Verantwortung draußen. Warum sollten wir für den Jammerer verantwortlich sein, wenn er es nicht einmal selbst tut?
Wir senden durch die Fragen unser Mitgefühl und unser Verständnis für die Situation. Wir vergrößern damit nicht das Leid. Wir selbst bleiben handlungsfähig und können Grenzen setzen, weil wir unsere Energie nicht abgeben.
Wie sagen beispielsweise Sätze wie: „Hör mal, du bist nicht bereit, etwas an der Situation zu ändern. Alles, was ich dich frage, kannst oder willst du nicht beantworten. Ich schlage vor, du machst dir mal ein paar Gedanken darüber und wir reden weiter, wenn du vorangekommen bist. Ok?“
Viel Erfolg beim Ausprobieren!
Frauke Precht
+2 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Beatrix Philippin
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>jedoch bedarf es eines starken und gefestigten Charakters
Der Jammerer verstummt tatsächlich nur, wenn jemand mit starkem, gefestigtem Charakter diese Fragen stellt und dann -wenn nötig- weg geht.
Ich selbst habe etwa 10 Jahre gebraucht, das wirklich durchzuziehen. Es ist ein Entwicklungsprozess. Wer nicht mehr möchte, dass andere ihn volljammern, muss hinschauen und verändern, was ihm an Stärke und Festigkeit fehlt.
Peter Balluff EuGH-Urteil: Bereitschaftszeit ist Arbeitszeit
Sind Bereitschaftsdienste als Arbeitszeit zu werten? Das EuGH hat im Fall eines belgischen Feuerwehrmannes geurteilt: Ja - auch weil er innerhalb von Minuten einsatzbereit sein muss.
Der belgische Feuerwehrmann bekommt Recht. Er arbeitet seit 1981 als freiwilliger Feuerwehrmann und ist darüber hinaus Angestellter eines Privatunternehmens. Der Mann hatte pro Monat eine Woche Rufbereitschaft - und zwar abends und am Wochenende.
2009 klagte der Feuerwehrmann gegen die belgische Stadt Nivelles, weil er eine Entschädigung für seine Bereitschaftsdienste bekommen wollte, die er von zu Hause aus leistete. Seiner Meinung nach ist Bereitschaftszeit Arbeitszeit.
Bereitschaftsdienst zählt als Arbeitszeit
Die EU-Arbeitszeitrichtlinie gilt auch für Feuerwehrleute, so das EuGH.
Die Richter des höchsten Europäischen Gerichts gaben dem Feuerwehrmann Recht: In ihrem Urteil kommen sie zu dem Schluss, dass die EU-Arbeitszeit-Richtlinie hier gilt.
Der Bereitschaftsdienst ist dann als Arbeitszeit anzusehen, wenn Arbeitnehmer diese Zeit zu Hause verbringen müssen und darüber hinaus verpflichtet sind, im Notfall innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit zu sein.
Im Fall des freiwilligen Feuerwehrmanns sind es acht Minuten. Denn das schränkt die Möglichkeit, einer anderen Tätigkeit nachzugehen, erheblich ein, so die Richter.
Auch andere Bereitschaftsdienste betroffen
Das Urteil wurde zwar am konkreten Fall des freiwilligen Feuerwehrmanns aus Belgien gefällt, sagte eine Sprecher des Europäischen Gerichtshofs dem ARD-Studio Brüssel.
Wie ist Bereitschaftsdienst in Deutschland geregelt?
In Deutschland unterscheidet die Rechtsprechung zwischen drei Arten von Bereitschaften: Arbeitsbereitschaft, Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft. Bei der Abgrenzung kommt es darauf an, wie viel der Arbeitnehmer tun und wie sehr er verfügbar sein muss.
Arbeitsbereitschaft: Die Richter definieren das als "Zeit wacher Aufmerksamkeit im Zustand der Entspannung". Der Arbeitnehmer muss sich an einem vom Arbeitgeber bestimmten Ort aufhalten. Das kann sowohl im Betrieb als auch außerhalb sein. Wenn es etwas zu tun gibt, muss der Arbeitnehmer von sich aus tätig werden. Zum Beispiel: der Lkw-Fahrer, der während des Be- und Entladens auf die Weiterfahrt wartet.
Bereitschaftsdienst: Im Unterschied zur Arbeitsbereitschaft muss der Arbeitnehmer nur auf Anforderung tätig werden, allerdings außerhalb der normalen Arbeitszeiten. Zum Beispiel: der Arzt, der die Nacht im Krankenhaus verbringt für den Fall, dass Notfälle eintreffen.
Rufbereitschaft: Der Arbeitnehmer kann seinen Aufenthaltsort frei wählen. Er muss aber jederzeit erreichbar sein, um auf Abruf des Arbeitgebers "alsbald" arbeiten zu können. Zum Beispiel: der Auslandskorrespondent einer Tageszeitung an einem an sich ereignislosen Wochenende, für den Fall, dass ein Flugzeug abstürzt.
Vergütet werden muss in Deutschland sowohl die Arbeitsbereitschaft als auch der Bereitschaftsdienst - und zwar mit dem Mindestlohn, wie das Bundesarbeitsgericht 2016 entschied. Allerdings: Bekommt der Arbeitnehmer für die Vollarbeitszeit mehr als den Mindestlohn, so kann sich die Vergütung für die Bereitschaft wieder reduzieren.
Es gelte aber allgemein für alle Arbeitnehmer in der EU, die von zu Hause aus Bereitschaftsdienst leisten und innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit sein müssen. Das bedeutet, es könnten auch andere Berufsgruppen wie zum Beispiel Ärzte und Journalisten von dem Urteil betroffen sein.
Sandra Brauer Perspektivwechsel & Erfahrungsaustausch
Liebe Netzwerkkolleginnen, Liebe Netzwerkkollegen,
mal angenommen,
- ich wäre weiblich,
- Anfang 50,
- wäre der klassische Allrounder im Personalumfeld,
- hätte Führungserfahrung,
- wüsste, was ich kann und was ich will und
- wäre auf der Suche nach einem neuen beruflichen Landeplatz, der mir die Möglichkeit gibt, meine Erfahrungen einzubringen und mich in neue personalnahe Themen einzuarbeiten und weiterzuentwickeln.
Welche Pfade würden Sie mir empfehlen zu betreten? Welches könnte ein guter Weg sein, um in einen neuen Hafen einzukehren?
Ich freue mich auf Ihren Ideen, Anregungen und vielleicht auch Erfahrungswerte. In meinem Freundes-, Bekannten- und Klientenkreis mehren sich die Fragen, gerade unter Frauen, "kann ich mich noch mutig auf neue Pfade begeben?" oder "werde ich noch gebraucht in dieser jungen, schnellen, dynamischen, spezialisierten Welt?".
Herzlichen Dank für Ihre Beiträge und sonnige Grüße aus Hamburg
Sandra Brauer
Christine Walker Wir können uns vor Bewerbungen kaum retten!
Im Wettbewerb um Talente ist die Stellenanzeige ein Schlüsselfaktor. Wer die Besten haben will, muss sich darum ganz viele Gedanken machen, wie man das Unternehmen im Stellenangebot präsentiert. Denn die Personalannonce ist eine besondere Form der Werbung – und das nicht nur bei Talenten.
Wenn man Personal sucht, ist das wie ein Werben um eine schöne Braut. Man(n) muss sich schon etwas Besonderes einfallen lassen, um die Traumfrau (oder den Traummann) zu bekommen. Und wie bei der Liebeswerbung kommt es auf das an. Hier sind nicht materielle Werte, sondern Kreativität und Originalität ausschlaggebend für den Erfolg.
Stellenangebot ist Visitenkarte und Porträt
Auch ein anderer Aspekt ist beim Schalten einer Personalanzeige nicht zu unterschätzen: Das Stellenangebot wirbt nicht nur um potenzielle Mitarbeiter, sondern ist Visitenkarte und Porträt ihres Unternehmens. Das lesen nicht nur mögliche Bewerber, sondern vielleicht auch bestehende – oder, wenn der Text ihre Firma überzeugend darstellt – potenzielle neue Kunden.
Bleiben Sie authentisch
Wenn ich also für meine Firma Personal suche, mache ich die Anzeige zur Chefsache. Mein Ziel ist unsere Mission&Vision, die Kultur, die Möglichkeiten, den Spirit in wenigen Zeilen auf den Punkt zu bringen. Das Auflisten der Aufgaben und der Anforderungen ist nur ein kleiner Teil des Ganzen. Auch die Erwähnung von Kantinenleistung und Weiterbildungsmaßnahmen reichen nicht, um zu sagen, schau her, die Entscheidung für mein Unternehmen ist für dich das Richtige.
Bewerber als Kunden sehen
Wie ich das schaffe: Ich verfolge den Ansatz, den Bewerber als Kunden zu sehen, dem ich die Leistungen meines Unternehmens präsentiere. Als Estes überlege ich: Wen spreche ich eigentlich an? Ist es eher die Generation Golf, Y oder die Generation Z? Und was ist dieser Zielgruppe wichtig? Auf keinen Fall leere Versprechungen, sondern konkrete Lösungen von denen beide Seiten profitieren.
Überzeugen Sie durch Leistung
Das Formulieren und Gestalten ist mal nicht eben so gemacht, es kostet Denkleistung und Kreativität. Aber glauben Sie mir, es lohnt sich. Im vergangenen Jahr registrierten wir bei unseren Onlineanzeigen 1,6 Millionen Impressionen und 50.000 Clicks. Ich bin überzeugt, das waren nicht nur Bewerber, sondern auch mögliche Kunden. Am Ende des Tages zählen aber nicht nur Clicks, sondern das Ergebnis: Und ich finde, über 1.400 Bewerbungen kann man durchaus als Erfolg verbuchen.
Nun werden Sie sagen, oh Gott, so viele Unterlagen sichten und mögliche Kandidaten einladen ist doch zeitlich kaum machbar. Doch! Schon mit einem kleinen, jedoch leistungsstarken Team, mit effizienten Prozessen und einer guten Organisation ist das möglich. Aber ja, gute Talente finden macht nun mal Arbeit.
Die Besten kommen nicht von selbst
Doch denken Sie dran, die Besten kommen nicht von selbst, man muss sie von sich aus finden und von sich überzeugen. Denn die „High Potentials“ werden nicht nur von uns identifiziert, sondern auch von anderen Unternehmen gerne vor der Nase wegengagiert. Darum haben wir uns intern verpflichtet, den Bewerbungsprozess nie länger als 15 Werktage dauern zu lassen. Das hat noch den angenehmen Nebeneffekt, dass der Prozess nicht nur effizient, sondern auch kostengünstig ist. Deutsche Unternehmen benötigen im Schnitt 3 Monate. Das ist doch verrückt. Denn die Guten sind dann weg und es kostet auch noch richtig Geld.
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