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Fri, 11/6/2020 - Thu, 12/31/2020

Das fortlaufende Online-Event bietet die Gelegenheit sich online vorzustellen und zu vernetzen.... Read more

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So lautet der Titel der aktuellen Ausgabe des Magazins „Wirtschaftsdialoge“, dem Mitgliedermagazin der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar.

Einer der Zukunftsdenker sitzt ganz in der Nähe, nämlich in Darmstadt-Eberstadt. Gemeint ist unser Geschäftsführer Jens Vanicek, der sich das Innovationstool Smart2Biz ausgedacht hat. Mit ihm führte der Journalist Stephan Köhnlein ein Interview, das heute im Magazin erschienen ist und das wir hier im Originaltext widergeben.

„Wir programmieren nicht mehr“

ALL4NET erstellt Apps und Plattformen mit einem Generator

Text: Stephan Köhnlein

Geschäftsmodelle und Unternehmensprozesse schnell digitalisieren – das scheitert oft an der aufwendigen Programmierung. Der IT-Dienstleister All4Net aus Darmstadt geht seit 2016 einen anderen Weg: Er entwickelt mit seinen Kunden zunächst ein Modell. Dieses wandelt ein Generator dann in Code um. So entstehen in kürzester Zeit nicht nur Apps, sondern ganze Plattformen. Das schaffe selbst der schnellste Programmierer nicht, sagt Geschäftsführer Jens Vanicek.

IHK: Herr Vanicek, noch vor einigen Jahren war das Interesse von Unternehmen groß, sich eigene Apps programmieren zu lassen. Dieser Boom hat sich deutlich abgeschwächt. Hat die App überhaupt noch eine Zukunft?

Jens Vanicek: Ja, hat sie – wenn sie in eine Digitalisierungsstrategie eingebunden ist. In der Regel sollte man eine App nicht isoliert betrachten. Die Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, wollen digitalisieren. Dabei geht es zum Beispiel um Prozesse oder Kundenbeziehungen. Da kommt zunächst der Plattform-Gedanke ins Spiel. Wer eine Plattform besitzt, hat Vorteile. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen E-Commerce-Webseiten, handelt es sich bei Plattformen um Marktplätze, die Transaktionen zwischen externen Produzenten und Konsumenten fördern. Eine App bietet einen direkten und einfachen mobilen Zugriff auf eine solche Plattform. Wenn wir als IT-Dienstleister heute eine App bauen, wird dabei immer gleich die Plattform mitentwickelt. Dieses Gesamtpaket ist aus unserer Sicht die treibende Kraft in der Digitalisierung.

IHK: Bei Plattform denkt man gleich an Giganten wie Google und Amazon. Was hilft es einem Mittelständler, wenn er eine eigene Plattform hat?

Jens Vanicek: Eine ganze Menge. Sie erzeugen damit zunächst einen Mehrwert für den Kunden, den diese sonst nicht haben. Das schafft Kundenbindung und die ist letztlich der Erfolgsfaktor in der Digitalisierung. Wer eine Plattform besitzt, über die seine Zielgruppe aktiv ist, erhält außerdem einen Informationsvorsprung. Ein Beispiel: Wir haben für ein Darmstädter Unternehmen, das digitale Messen organisiert, eine Plattform und eine App entwickelt. Darüber können sich Aussteller*innen präsentieren, und die Besucher*innen können ihren Tag auf der Messe planen. Das Unternehmen als Betreiber wiederum erhält über die Suchanfragen in der App Informationen, was die Teilnehmer*innen interessiert, welche Themen besonders nachgefragt sind. Das, was Google weltweit weiß, also wonach gerade gesucht wird, das kann man auch als kleines Unternehmen auf das eigene Geschäftsmodell adaptieren.

IHK: Sie haben einen schnellen und kostengünstigen Weg gefunden, Apps und Plattformen zu entwickeln. Wie sieht der aus?

Jens Vanicek: Wir programmieren nicht mehr selbst, sondern nutzen dafür einen eigens entwickelten Generator namens Smart2Biz. Das ist ziemlich innovativ. Die Idee dazu kam uns, weil Kunden aus verschiedenen Branchen immer wieder ähnliche Lösungen bei uns angefragt haben. Heute sieht unsere Arbeit so aus, dass wir zunächst mit den Kunden ein Modell entwickeln. Dieses beschreibt die geplante Plattform oder Anwendung visuell, datentechnisch und datenlogisch. Mit dem Modell füttern wir dann den Generator, der den Code erzeugt. Damit entfällt der Flaschenhals Programmierung und wir kommen ausgesprochen schnell zu Ergebnissen. Schon in 90 Minuten können wir eine App mit 12.000 Zeilen Code erstellen. Das schafft auch der schnellste Programmierer nicht. Dazu kommt, dass der Generator – anders als ein Mensch – nichts vergisst oder übersieht. Gerade bei Aktualisierungen und Erweiterungen von Programmen können sich oft Fehler einschleichen. Was zur Geschwindigkeit beiträgt: Wir arbeiten agil in kleinen, überschaubaren Schritten zwischen zwei und vier Wochen. So können wir die Bausteine effizient und eng an den Wünschen der Kunden entlang entwickeln.

https://www.smart2biz.de/blog/zukunftsdenker-und-wo-sie-zu-finden-sind/

Es zählt wohl mit zu den größten Errungenschaften in der deutschen Arbeitswelt, dass man auch bei einem Unfall oder bei einer Erkrankung finanziell abgesichert ist. In der heutigen Form gibt es diese Absicherung auch erst seit etwas mehr als 20 Jahren. In früherer Zeit war es durchaus mit Risiken verbunden, dem Arbeitsplatz krankheitsbedingt fernzubleiben. Die finanzielle Absicherung bei Krankheit, die Entgeltfortzahlung also, regelt nunmehr das Entgeltfortzahlungs-Gesetz.

Weiterlesen auf: https://www.tempbus.de/arbeit-und-gesundheit/entgeltfortzahlung-im-krankheitsfall-ohne-ausnahmen

Ich freue mich über die Gelegenheit, wie von den Teilnehmern des ersten WABinars gewünscht, erneut über Management und Führung zu sprechen.

Danke der WAB e.V. für die Organisation und für das großartige Feedback!

Ich freue mich darauf, Sie am Donnerstag den 13.8, um 16:00 Uhr zu sehen und auf interessante Diskussionen über dieses allzu oft vernachlässigte und immer noch abgetane Thema!

https://www.wab.net/termine/veranstaltungen/uebersicht/special-series-on-corona-challenges_20-WABI-S1/

Persönlichkeitsentwicklung für uns und unsere Mitarbeiter

Die Führungskraft der Zukunft muss nicht nur das Geschäft, sondern auch ihre Mitarbeiter entwickeln. Denn um dauerhaft erfolgreich zu sein, muss jede Führungskraft und auch jeder Mitarbeiter in seiner Persönlichkeit wachsen. Doch wo kann man ansetzen, um Motivation neu zu entfachen? Und was kann man tun, um die Effektivität oder Effizienz eines Mitarbeiters zu steigern? Was braucht es, um einen Mitarbeiter mit viel Potenzial tatsächlich zum Highperformer zu machen? Der Knackpunkt ist immer die Persönlichkeitsentwicklung. Und hierfür gibt es viele Ansatzpunkte. Finden Sie den Hebel, der das Sprungbrett für Ihren Mitarbeiter ist. Erkennen Sie, wie Sie individuell auf Ihre Mitarbeiter eingehen können und sie da abholen, wo sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung geradestehen. Und noch wichtiger: Wie Sie als Führungskraft ihre Mitarbeiter dahinführen, dass sie ihr wahres Potenzial entfalten. Steigen Sie ein, ins große Spielfeld der Persönlichkeitsentwicklung von Mitarbeitern! Jetzt reinhören:

Spotify:

https://open.spotify.com/episode/0EZwnH13EovXhhiiYiSD49?si=8i9Y-4HVRwGY96oOo3B-jA

Apple Podcast:

https://podcasts.apple.com/de/podcast/mitarbeiter-f%C3%BChren-in-turbulenten-zeiten/id1510015984#episodeGuid=4d401d8e749949452f4ddb16c2e34e92

Direkt auf Website hören:

https://www.denk-neu.com/podcast/