ARCWAY

ARCWAYARCWAY

84 members | 37 posts | Public Group

Diese Gruppe richtet sich an Nutzer der Software ARCWAY Cockpit und der ARCWAY Methode.

... Log in to read more

ab 25. Mai greift die neue EU-weite Datenschutz-Grundverordnung. Die Folgen reichen bis zur persönlichen Haftung der Geschäftsführer und Vorstände.

Viele Unternehmen stellen aktuell fest, dass -selbst bei umfassendem Verständnis der Vorgaben- erhebliche Probleme und Aufwand bei der konkreten Umsetzung und der Bereitstellung und Pflege der geforderten Nachweisdokumente entstehen.

ARCWAY bietet Ihnen in diesem Zusammenhang ein Beratungspaket an, das im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten auf dem Markt, die bestehenden Unternehmensprozesse und -strukturen in den erforderlichen Bezug zu den Anforderungen aus der DSGVO stellt. Die vom neuen Gesetz betroffenen Prozesse werden sichtbar gemacht und mit den entsprechenden Daten und Anforderungen angereichert. Das Ergebnis sind datenschutzkonforme Dokumente, die Änderungen auf Knopfdruck berücksichtigen und die entsprechenden Dokumente vollautomatisch aktuell halten. Darüber hinaus sind diese Daten auch für weitergehende Zwecke nutzbar!

Sie arbeiten bereits mit ARCWAY Cockpit und haben Ihre Unternehmensstruktur beispielsweise im Rahmen von QM-Prozessen oder Zertifizierungen modelliert? Perfekt. Dann müssen lediglich die nicht erfassten datenschutzrelevanten Prozesse/Informationen in das bestehende System eingepflegt werden. Und auf zukünftige Anforderungen sind Sie eingestellt.

Sie pflegen Ihre Prozesse bisher noch nicht mit ARCWAY Cockpit? Auch kein Problem, gerne beraten wie Sie, wie Sie zum Thema Datenschutz und Prozesse in Ihrem Hause professionell und zukunftsorientiert aufgestellt sind.

Sprechen Sie uns an! Gerne unterhalten wir uns detaillierter mit Ihnen darüber.

Viele Grüße

Hallo zusammen.

Die Gruppe ARCWAY wird in 14 Tagen in eine offene Gruppe abgewandelt. Das geht hier nicht über eine einfache Umstellung in der Gruppe sondern muss -was ich hiermit mache- angekündigt werden, damit jedes Mitglied noch die Möglichkeit hat, auszutreten oder Beiträge zu löschen, die ihm peinlich sind.

beste Grüße

Thomas

Bei den Kundengesprächen in den letzten 2 Monaten fiel uns ein „Bauchschmerz“ bei Arcway-Nutzern immer wieder ins Auge. Der Standardbericht. Mitunter wurden über Jahre der Nutzung gewaltige Prozesslandschaften modelliert und naturgemäß waren diese sehr unterschiedlich. Was sie fast alle gemein hatten war, dass die entstandenen Strukturen, einmal in das System eingegeben im Ausgabeformat oft in den sehr begrenzten Standardbericht gegossen wurde. Das Ergebnis war in kaum einem Fall sehr zweckmäßig. Auch wenn sich die Nutzer freuten, wie zuverlässig Arcway die richtigen Daten aus seinen Strukturen holt und wie gut es sich auch auf Änderungen anpassen lässt, allzuoft wurden im Output konkrete lesbare Dokumente benötigt… und bis zu denen war in der Praxis allzu oft ein langer Weg mit enormen redaktionellem Aufwand. Warum hat Arcway diesen Schwachpunkt? Ganz einfach… ursprünglich wurde es dafür nicht gebaut. Arcway ist ein Werkzeug, um dem Business Analysten zu ermöglichen, rasch hochkomplexe Strukturen abzubilden und Querbeziehungen herzustellen, kein Dokumentenerstellungswerkzeug. Und selbst wenn, jedes Einsatzszenario ist so einzigartig, wie unsere Kunden, jeder Bericht richtet sich nach Unternehmensstandards oder wird gar durch einzelne Entscheider vorgegeben. Hier ist es unumgänglich, sie zumindest einmal per Hand auf die eigenen Bedürfnisse zurechtzuschneiden. Das geht bei einer sinnvollen Strukturierung und Gestaltung los, geht über eine passende Abgrenzung der gewünschten Berichte und endet bei dem gewünschten Layout. An dieser Stelle wird der Anspruch an Arcway immer hochspezifisch bleiben. Auf diesen Bedarf haben wir mit der Erweiterung des VAD-Konzeptes hin zu VAD 4.0 reagiert und die Möglichkeit solcher Anpassungen geschaffen. Solche Anpassungen sind allerdings nicht ganz trivial, so dass wir normalerweise empfehlen, sie bei uns erstellen zu lassen. Wer das nicht möchte, für den werden wir in Kürze den 3-Tages-Lehrgang „Berichtsindividualisierung Basis“ anbieten.

„Ich brauche kein Anforderungsmanagement, ich arbeite agil“. Den Satz höre ich in abgewandelter Form landauf landab. Nachdem wir aktuell an vielen Stellen sehen, dass es einen Trend hin zum agilen Arbeiten gibt, müssen wir uns damit beschäftigen ob ein Anforderungsmanagement – in welcher Form auch immer – in diesen Projektumfeldern tatsächlich verfechtbar ist.

Zuallererst gibt es nach meiner Erfahrung zwei Typen von Projektleitern mit agilen Projekten. Diejenigen, die sich intensiv mit dem Thema Agilität beschäftigt haben, die verschiedene Modelle und Vorgehensweisen kennen, gegeneinander abgewogen haben und letztlich zum bewussten Entschluss gelangt sind, dass ein agiles Vorgehen Vorzüge gegenüber anderen, klassischen Modellen hat. Ich nenne sie der Einfachheit halber hier „die Echten“.

Demgegenüber habe ich Projektleiter kennengelernt, die zwar von Agilität sprechen, in Wirklichkeit etwas anderes meinen, nämlich „Management by Zuruf“. Diese Arbeitsweise hat mit einer agilen Projektführung zwei Gemeinsamkeiten. Die Besprechungszyklen sind kurz und die gesetzten Ziele sind kurzfristig zu erreichende Ziele. Hier enden die Gemeinsamkeiten aber auch schon. Ein ernsthaftes „echtes“ agiles Vorgehen arbeitet sich zwar auch Schritt für Schritt nach vorne, dies muss aber durchaus planvoll und organisiert geschehen. Grundsätzlich wird sich bei agilen Vorgehensweisen Flexibilität erkauft.

An der Stelle wird denke ich deutlich, dass ein Anforderungsmanagement in echten agilen Projekten nicht verfechtbar ist. Es muss dabei allerdings anderen Regeln folgen als in einem klassischen Projektumfeld. Im klassischen Umfeld beträgt der Aufwand für das Anforderungsmanagement ca. 20-30% (in Bezug auf den Entwicklungsaufwand). Danach ist das Ziel „eingeloggt“ und der Fokus liegt während der Realisierung auf das parallel stattfindende Änderungsmanagement.

In einem agilen Projekt ist das Anforderungsmanagement nicht zwingend weniger aufwendig. Es muss aber leichtgewichtiger aufgebaut werden. Hinzu kommt erschwerend, dass sich im agilen Umfeld nur sehr schwer Systemdokumentationen realisieren lassen. Nach jedem Sprint müssten realisierte Umfänge in eine Dokumentation eingearbeitet werden. Mit Dokumentwüsten aus Word- und Exceldokumenten sind solche Ansprüchen nicht zu realisieren und die sich ergebende Komplexität wäre auch durch Steigerung der Ressourcen nicht zu beherrschen.

Kann unsere Methode „VAD 4.0“ (siehe https://www.xing.com/communities/posts/arcway-1012878502 ) helfen? Wir denken ja. Der Kern der Modellierung ist auf eine einfache Handhabung ausgelegt. Änderungen werden dank durchgängiger Modellierung an alle betroffenen Stellen berücksichtigt und die für den kommenden Sprint notwendigen Dokumente können auf Knopfdruck generiert werden. Die Sprintergebnisse können in das komplette Modell eingearbeitet werden und diese Informationen bilden dadurch einerseits die Basis für Systemdokumentationen und andererseits die Basis für den IST-Stand der Folgesprints.

Wir durften bislang mehrere echte agile Projekte begleiten. Die Projektleiter waren jeweils erstaunt über die Flexibilität und Organisiertet der Unterstützung eines Werkzeuges, das ursprünglich für ein klassisches Projektumfeld gebaut wurde.

VAD ist eine in der conceptQ entwickelte Methode zur Erfassung und zum Verarbeiten von unterschiedlichen Prozess- und Projektdaten.

Die Grundlagen stammten aus der „ARCWAY-Methode“, bei der bereits anhand systematischer und strukturierter Modellierung visuelle Modelle zum Erreichen des Verständnisses von der textuellen Spezifikation zur Erreichung der Mess- und Testbarkeit getrennt wurden.

Hochkomplexe IT-Strukturen möglichst grafisch, möglichst einfach und möglichst allgemeinverständlich so zu modellieren, dass das Ergebnis nicht nur in einem engen Kreis von „Eingeweihten“ diskutiert werden kann, sondern von allen Projektbeteiligten - also sowohl den hochspezialisierten Fachbereichen als auch den meist fachfremderen Management Ebenen, das war das Ziel.

Ein wesentlichen Kern bildete hierbei bereits die „Landkartentechnik“ mit der durch Professor Wendt entwickelten Notation der Fundamental Modeling Concepts (FMC).

Diesen Ansatz fanden wir wegweisend. Wir entwickelten ihn weiter und in unzähligen durchwachten Nächten und Wochenenden entstand eine Methode, die nicht nur eine möglichst einfache Modellierung zum Ziel hatte, sondern, deren konsequente Einbindung von Kategorien, Eigenschaften und Tags, die sich quer durch das komplette Modell - von der ersten Idee über das Anforderungsmanagement bis zur Realisierung bis zur Projektabnahme zog. Präzise Auswirkungsanalysen wurden ebenso möglich wie eine und durchgängige Nachverfolgbarkeit. Das Ergebnis begeisterte uns rasch. Wir hatten mit dem Werkzeugs „ARCWAY Cockpit“ - ein Werkzeug, das ursprünglich für die durchgängige Modellierung von Prozessen und Anforderungen gebaut wurde - eine perfekte Kommandozentrale für IT-Projekte geschaffen. Doch rasch kam die Ernüchterung. Beim Kunden brachten wir „die PS nicht auf die Straße“. Überall wurde die Notwendigkeit deutlich, die aus VAD gewonnen Projektdaten in flexible Ausgabeformen zu bringen. Das beginnt bei der Strukturierung der Ausgabedaten und führt uns bis zur automatisierten Einbindung von stehenden Ausgabedokumenten. Bei unserem Hauptkunden besteht - wie wohl in den meisten Großkonzernen - eine feststehende Prozessvorgabe für die Umsetzung von IT-Projekten. Diese umfasst eine riesige Menge an Formatvorlagen, Standarddokumenten und Vorgaben für jeden einzelnen Schritt der Projektabwicklung. Aus unserer Erfahrung in verschiedenen Fachbereichen des Kunden aber wussten wir: Niemand setzt den Prozess vorgabegetreu um. Allerorts wird modifiziert, angepasst, eingedampft. Im Ergebnis führte das zum genauen Gegenteil dessen, was gemeinhin mit Prozessvorgaben erreicht werden soll: einem breiten Sammelsurium unterschiedlichster Vorgehensweisen und Dokumenten. Fragte man nach, wusste jeder im Projekt Verantwortliche sofort gut zu begründen, warum es unbedingt notwendig sei, an der einen oder anderen Stelle vom Standard abzuweichen. Die tatsächliche Begründung war natürlich eine andere. Die Vorgaben waren schwergewichtig, mitunter hochkomplex und gerade in kleinen Projekten mit einem vernünftigem Aufwand kaum umsetzbar. Hier setzten wir mit VAD 4.0 an. Was wäre, wenn wir den Fachbereichen eine Methode an die Hand gäben, die nach einer einmaligen Erfassung der Projektdaten möglich machte, automatisiert alle geforderten Dokumente „auf Knopfdruck“ zu produzieren. Änderungen im Eigenen Vorgehen würden sofort berücksichtigt und automatisch an allen Stellen, in der sich Auswirkungen andeuteten geändert. Ein neues durchgehend angepasstes Dokument könnte „stande pede“ neu erstellt werden. Der Ehrgeiz ging so weit, dass das erstellte Dokument keinerlei redaktionellen Aufwand mehr bedürfte. Aus Zeilenumbrüche und das automatisierte drehen und Schneiden von Grafiken waren nur einige der Hürden, die zu nehmen waren. Der Projektverantwortliche sollte nur noch den Drucker einschalten müssen und würde sofort das fertige Dokument in der Hand halten.

Die eigentliche Motivation dabei ist allerdings nicht, lediglich dem Prozess mit druckfertigen Dokumenten gerecht zu werden, sondern die Projektdaten so zu erfassen, dass sie transparent und zielführend zum Projekterfolg beitragen. Die Dokumente bilden quasi einen Nebeneffekt, da die strukturierte Modellierung und Erfassung der Daten die Basis für die Nachverfolgbarkeit, die Impact-Analysen, die Spezifikations- und Abnahmedokumente bis hin zur Qualitätssicherung darstellen. Das klare, durchgängige Modell ist und bleibt der Schlüssel für hochqualitative Projekt- und Systembeschreibungen.

Die Gruppe richtet sich an alle Personen, die sich für das Geschäftsprozess-orientierte Anforderungsmanagement und für die Software Cockpit von ARCWAY interessieren.

Die Gruppe bietet die Möglichkeit sich über Projekte auszutauschen die mit der ARCWAY Methodik durchgeführt werden. Weiterhin können Anwender von ARCWAY Cockpit Feedback zum Einsatz der Software in Ihren Projekten abgeben.