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Automotive – DDIM-Fachgruppe für Transformationsmanagement in der Automobilindustrie

Wir engagieren uns für die öffentliche Bekanntmachung und das beständige Wachstum der Interim Management Branche in der Automobilwirtschaft.

Nur für XING Mitglieder sichtbar Elektroautos: Autohersteller übermitteln Positionsdaten an chinesische Regierung
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Rafael Apélian
Ein wichtiger Aspekt der technologischen Innovation: Wird es durch Regulierung gelingen die freiheitliche Gesellschaftsordnung zu erhalten oder werden ungeregelte staatliche Überwachung bzw. Vermarktung von Kundendaten durch Plattformbetreiber gestärkt? Es ist nicht egal wer den globalen Wettbewerb um Technologieführung und Märkte gewinnt. Europa sollte hier ganz bewußt ein starkes Gegengewicht zu China und USA bilden!
Rafael Apélian UZE Mobility: Green - Smart - Free
Ein New Mobility Start-up Beispiel für die weitreichende Transformation von Geschäftsmodellen in der Automobil- und Mobilitätsindustrie
Nur für XING Mitglieder sichtbar Das Autohaus im klassischen Format ist zukünftig passe'
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Rafael Apélian
Diese Studie belegt, wie sehr die Transformation in der Automobilindustrie das Geschäftsmodell des Handels in Frage stellt. Ein Beispiel: Obwohl sich 2/3 der Kunden einen Online-Fahrzeugkauf vorstellen können, sehen sich nur 35% der Händler beim Online-Verkauf gut bis sehr gut aufgestellt! Insbesondere in diesem Bereich und beim Ausbau von Mobilitätsdienstleistungen gilt es für den Handel die Leistungsfähigkeit jetzt zu erhöhen. Automobilerfahrene Interim Manager können dabei helfen schneller Ergebnisse zu erzielen.
Rafael Apélian Mobility Circle 2018
Unter dem Motto „Mobilität weiterdenken“ fand am 14.11.2018 der Mobility Circle im Curio-Haus in Hamburg statt. Der Automobilexperte Prof. Dr. Stefan Bratzel leitete diesen hochkarätig besetzten Kongress als Gastgeber, Moderator und Katalysator.
Referenten und Teilnehmer aus Automobilindustrie, Mobilitätswirtschaft und Politik diskutierten und vernetzten sich zum Thema der neuen und nachhaltigen Mobilität.
Ein spannender Tag mit vielen wichtigen Botschaften und Denkanstößen. Hier einige Kernaussagen:
Stefan Bratzel, Center of Automotive Management
Das „Universum“ der Automobilwelt ordnet sich neu. Dabei stehen die Automobilhersteller zukünftig immer stärker im Wettbewerb mit Mobilitätsanbietern (z. B. Fahrtdienstleiter wie Uber und Didi Chuxing) und Content Anbietern (Tech-Firmen wie Google, Apple und Tencent). Die Transformation zu neuen Geschäftsmodellen und Mobilitätslösungen ist im vollen Gange.
Jens Monsees, BMW Group
Bei der digitalen Transformation geht es vor allem darum die Menschen mitzunehmen: Mitarbeiter und Kunden. So ergeben sich neue innovative Mobilitätslösungen, die echte Mehrwerte schaffen und Akzeptanz finden. Für den zukünftigen Erfolg der deutschen Automobilhersteller im Wettbewerb mit den neuen Anbietern aus USA und China braucht es eine noch größere Bereitschaft zur Kooperation (Beispiel: Zusammenschluss der Mobilitätsangebote von Daimler - inkl. Car2Go/Moovel - und BMW - inkl. DriveNow). Was passiert in anderen Bereichen (z. B. Autonomes Fahren)? Ist es zielführend, dass jeder Hersteller hohe Investitionen und Entwicklungszeiten in eine eigene Entwicklung investiert? Die Alphabet Tochter Waymo ist hier bereits mit deutlichem Vorsprung führend. Offene Plattformen sind die Voraussetzung für kritische Masse und Skalierbarkeit von neuen Geschäftsmodellen. Das Ziel der BMW Group ist es bis 2015 weltweit 100 Millionen Nutzer über ein digitales Kunden-Ecosystem zu vernetzen. Dies schließt Leistungen im traditionellen Fahrzeuggeschäft ebenso ein wie automobile Dienstleistungen und fahrzeugunabhängige Dienste. Einen zentralen Stellenwert hat der Umgang mit Daten. Dabei steht der europäische Ansatz einer regulierten Datennutzung - z. B. den Kunden im Einzelfall vorab um Nutzungseinwilligung zu fragen - im Wettbewerb zur weiten Verbreitung und intransparenten Nutzung von Kundendaten in anderen Regionen der Welt. Dies hat starke Auswirkungen für jeden Einzelnen und auf die Gesellschaft insgesamt. Europa kann hier einen wichtigen Beitrag für Sicherheit und Freiheit leisten. Und darüberhinaus den Fortbestand der Automobilindustrie als Schlüsselindustrie sichern („EU automotive valley“).
Johann Jungwirth (JJ), VW Group
Das Ziel von „Inclusive Mobility“ ist es smarte Mobilitätslösungen für Menschen mit dauerhaften, temporären oder situativen Einschränkungen zu entwickeln. Mit Menschen für Menschen. Dieser Ansatz will Menschen mit Einschränkungen noch mehr Zugang zu Mobilität verschaffen. Unabhängig ob permanent behindert oder temporär eingeschränkt, z. B. durch Krankheit. Dieser Fokus Mobilität menschlich zu gestalten und funktional zu vereinfachen führt letztlich zu einer Verbesserung im Verkehrsalltag für alle Verkehrsteilnehmer. Ein Beispiel hierfür ist das Produktkonzept sedric. Das beginnt bereits mit der Namensgebung: sedric steht für self driving car, im Gegensatz zu „Robotaxi“, wo beide Begriffe - „Robo“ und „Taxi“ - potenziell negativ belegt sind. Das Design von sedric ist sauber, leise, komfortabel, sicher und zugänglich. Ein ideales Fahrzeug für die urbane Mobilität der Zukunft. Dabei stellt das Leitbild „Human Thinking“ den Menschen in den Mittelpunkt aller Aktivitäten mit folgenden 8 Kriterien und Fragestellungen:
- Emotion: Bewegt es uns Menschen? Bereitet es uns Freude?
- Schönheit: Ist es schön und zeigt es, dass es uns wichtig ist?
- Innovation: Löst es Probleme?
- Intelligenz: Ist es eine smarte Lösung?
- Integrität: Ist es das Richtige?
- Leben: Verbessert es das Leben der Menschen?
- Gesellschaft: Bringt es die Gesellschaft weiter?
- Nachhaltigkeit: Schont es unseren Planeten Erde?
Angestrebt wird ein nachhaltiges Geschäftsmodell durch die Erweiterung von Fahrzeugbau und Verkauf um Aktivitäten von Mobility-as-a-Service (MaaS). Die Wertschöpfung für Automobilhersteller entwickelt sich hier enorm weiter. Der heutige Profit Pool ist im wesentlichen beschränkt auf den Fahrer eigenhändig genutzter Fahrzeuge. Die Margen hierfür sind niedrig sowohl absolut als auch anteilig. Die Erweiterung um neue Profit Pools wie Mobilitätsplattformen, Services, Content und Werbung bringt zukünftig eine deutliche Erhöhung von Margen und Ertrag. Sollten die Automobilhersteller diese Pools nicht konsequent besetzen, so verbleibt ihnen nur das Geschäft mit hohen Fixkosten und niedrigen Margen. Andere neue Wettbewerber stehen bereit um die direkte Kundenbeziehung und jene Elemente der Wertkette mit höheren Margen dauerhaft zu übernehmen. So sieht JJ sich und sein Team als Teil der Generation, die das Automobil und Mobilität NEU ERFINDET!
Weitere Informationen im Mobility Circle Blog !

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Über die Gruppe "Automotive – DDIM-Fachgruppe für Transformationsmanagement in der Automobilindustrie"

  • Gegründet: 12.10.2016
  • Mitglieder: 120
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  • Beiträge: 151
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