BargeldmanagementBargeldmanagement

59 members | 83 posts | Public Group
Bernd Hohlfeld
Hosted by:Bernd Hohlfeld

Die Gruppe ist Plattform und Netzwerk für alle Akteure, die am Bargeldmanagement beteiligt sind.

Die Online-Plattform ALVARA Interactive Cash Control (ICC) steuert und dokumentiert den Bargeldkreislauf zwischen Finanz-, Einzelhandels- und Wertdienstleistungs-Unternehmen. Der Weg des Bargelds von der Einzahlung bis zur Verbuchung bei der Bundesbank lässt sich so vollständig transparent abbilden und überwachen. Von dem neuen Modul „Track & Trace Hauptkasse“ werden insbesondere Finanzinstitute profitieren, die ihre Geldbearbeitung selbst regeln und mit einem Wertdienstleister zusammenarbeiten.

-----

Die Leipziger ALVARA Cash Management Group AG launcht ein neues Modul ihrer vielfach erfolgreich eingesetzten Online-Plattform ALVARA Interactive Cash Control (ICC). Mit der Software steuern und dokumentieren die europaweit anerkannten Bargeldlogistikspezialisten den Cashcircle zwischen Finanz-, Einzelhandels- und Wertdienstleistungsunternehmen effizient und transparent.

„Mit ALVARA ICC ist der gesamte Bargeldkreislauf – von der Einzahlung an einem beliebigen Cashpoint bis hin zur Verbuchung bei der Bundesbank – für alle Akteure sichtbar und nachvollziehbar“, sagt Bernd Hohlfeld, Vorstand der ALVARA Cash Management Group AG.

Nun hat ALVARA ein neues Modul entwickelt, dass insbesondere Finanzinstitute unterstützt, die eine eigene Geldbearbeitung betreiben und einen Wertdienstleister (WDL) als Transporteur einsetzen. Mit dem Modul „Track & Trace Hauptkasse“ gelingt im Zusammenspiel mit der Logistik-Anwendung des WDL die Filialver- und -entsorgung vollständig digital, ohne Medienbrüche sowie sicher, effizient und nachvollziehbar.

„Bislang übergab die Hauptkasse dem WDL bei der Abholung der kommissionierten Behältnisse eine Papierliste mit sämtlichen (Geld-)Paketen, die ausgeliefert und auch aus der Filiale wieder abgeholt werden sollten, inklusive der entsprechenden Filial-Zuordnung“, erläutert Bernd Hohlfeld die bisherige Vorgehensweise. „Sowohl die Übergabe als auch die Übernahme der Behältnisse wurde schriftlich auf den Papierlisten per Unterschrift bestätigt.“

Bisher gab es seitens der Hauptkasse keine Möglichkeit festzustellen, ob die kommissionierten (Geld-)Pakete auch wie geplant korrekt an die einzelnen Filialen zugestellt und auch die zu entsorgenden Bargeldbestände seitens der Filiale vollständig abgeholt wurden.

Das neue ALVARA ICC-Modul hilft dabei, diesen Prozess sicherer und effizienter zu gestalten. Es unterstützt sowohl den Prozess der Filialversorgung als auch den der Filialentsorgung. Im Zuge der Filialversorgung erfasst die Hauptkasse im System die kommissionierten Behältnisse mit Zielfiliale.

Der WDL holt die Wertgüter in der Hauptkasse ab, scannt diese bei der Übernahme mit Hilfe seiner Logistik-Anwendung und stellt sie den Filialen zu. Im Zuge dessen prüft dann die Logistik-Anwendung des WDL, ob die Zielfiliale korrekt ist und alle abzugebenden Behältnisse vollständig sind.

Im Anschluss kann die Hauptkasse in ALVARA ICC per Bericht und Kalender den Prozess überprüfen bzw. auswerten. Die Filialentsorgung funktioniert ebenso reibungslos: Hier kann die Hauptkasse überprüfen, ob alle Behältnisse, die der WDL aus den Filialen abgeholt hat, ordnungsgemäß der Hauptkasse zugestellt wurden.

„Mit Hilfe des neuen Moduls kommen die kommissionierten Behältnisse zielgenau in den Filialen an, wo es die Bank oder Sparkasse geplant hatte,“ sagt Thomas Vietze, zweiter Vorstand der ALVARA Cash Management Group AG. „Der Prozess ist für alle Beteiligten lückenlos nachvollziehbar, sicher und transparent. Die fehleranfällige und vor allem zeitaufwändige Pflege von Papierlisten entfällt.“

Mit dem neuen Modul „Track & Trace Hauptkasse“ und der Verbindung zwischen WDL-Software und Anforderungen der Bank digitalisiert ALVARA ICC erneut einen weiteren Prozess in der Bargeldlogistik-Kette.

ALVARA | Digital Solutions kündigt gemeinsam mit GS1 Germany und dem EHI Retail Institute die CashCon 2021 in Leipzig an. Am 27. und 28. Januar 2021 werden im Felix im Lebendigen Haus Retailer, Wertdienstleistungsunternehmen, Banken und Sparkassen und viele weitere Bargeldakteure zusammenkommen und zwei spannende Konferenztage miteinander teilen.

„Die Corona-Krise und die damit verbundenen Entwicklungen und Einschränkungen stellen die Bargeldwirtschaft vor völlig neue Herausforderungen“, sagt Thomas Vietze, Geschäftsführer bei ALVARA | Digital Solutions. „Auf der CashCon wollen wir alle Akteure im Bargeldbereich sowohl vor Ort als auch online zusammenbringen und gemeinsam erörtern, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf die Zukunft unserer Branche hat und welche Chancen sich daraus ableiten.“

Der große Teil des Einzelhandels beispielsweise kämpft bis auf wenige Ausnahmen noch immer mit den Folgen des Lockdowns in der ersten Jahreshälfte und nach wie vor mit der Konkurrenz der Online-Marktplätze. Gleichzeitig drängen die Retailer ihre Kunden zum bargeldlosen Bezahlen aus Sorge vor einem erhöhten Ansteckungsrisiko.

„Natürlich spüren die Wertdienstleister den Bargeldrückgang und sehen sich mit einer sinkenden Auftragslage konfrontiert“, sagt Bernd Hohlfeld, Geschäftsführer ALVARA I Digital Solutions. „Gleichzeitig hat sich der ohnehin schon hohe Kostendruck innerhalb der Branche noch verschärft.“

Die Banken wiederum klagen über hohe Prozesskosten für das Bargeld und müssen zudem Verluste im Kreditgeschäft fürchten.

„Insgesamt prägen viele Verhaltens- und Angebotsänderungen die aktuelle Bargeldlandschaft“, erläutert Vietze. „Vor diesem Hintergrund veranstalten wir in Kooperation mit dem EHI Retail Institute und GS1 Germany die CashCon 2021. Wir wollen die bestehenden Probleme offen diskutieren und gemeinsam mit allen Beteiligten Lösungen finden.“

Im Fokus der zweitägigen Konferenz mit begleitender Ausstellung stehen folgende Themenschwerpunkte:

- Learnings und Perspektiven aus der Corona-Krise

- Notfall-Versorgung mit Bargeld in Krisenzeiten

- Wechselspiel der Akteure: Bargeldversorgung durch Handel und Banken

- Bargeld bleibt – Warum es lohnt, sich mit Bargeld auseinanderzusetzen!

- Best-Practice-Beispiele aus der Branche für die Branche.

„Wir freuen uns sehr auf die Veranstaltung“, sagt Bernd Hohlfeld. „Nach unseren ALVARA INNOVATIONSTAGEN findet nun endlich wieder ein Bargeld-Kongress in der wunderschönen Messestadt Leipzig statt.“

Die CashCon ist aus gegebenem Anlass als Hybridveranstaltung geplant: Eine Teilnahme ist damit sowohl online per Livestream, als auch mit begrenzter Teilnehmerzahl persönlich vor Ort in Leipzig möglich. Das ausführliche Programm sowie die Einladungen an die Gäste folgen in Kürze. Bis zum 20.11.2020 können sich interessierte Bargeldakteure zum Frühbuchertarif anmelden: https://www.cash-con.de/jetzt-anmelden

Weitere Informationen: www.digital.alvara.eu

ALVARA | Digital Solutions, die auf Track & Trace-Softwarelösungen für den Bargeldkreislauf und die Logistik spezialisierte Unternehmensgruppe, schöpft Synergien aus ihrer Holding und erweitert ihr Produktportfolio. Die Gruppe reagiert damit auf die zunehmende Digitalisierung in der Finanzbranche und im Handel, die den Bedarf nach sicheren und kosteneffizienten Softwarelösungen für die Bargeldprozesse noch deutlicher sichtbar werden lässt.

„Unsere Ausgangsposition auf die Veränderungen im Markt zu reagieren, ist durch die Zukäufe von der IT Kompetenz Gesellschaft für innovative Informationstechnologie mbH und von Safelogy SAS optimal“, sagt Bernd Hohlfeld, Geschäftsführer bei ALVARA | Digital Solutions. „Da alle Unternehmen in unserer Holding mit Wertdienstleistern, Retailern und Finanzinstituten zusammenarbeiten, können sie im Bargeldmanagement und -handling langjährige Erfahrungen vorweisen. Die dadurch möglichen Synergien sind ein wertvoller Baustein unserer Strategie, die europäische Marktführerschaft auszubauen.“

Positive Skaleneffekte werden dabei unter anderem bei der Softwareentwicklung für Cash Center (für Wertdienstleister), für die Hauptkasse (für Finanzinstitute) oder für die Online-Plattform (für alle Bargeldakteure) ALVARA ICC sichtbar. Die Kompetenzbündelung innerhalb der Gruppe sorgt für eine Harmonisierung und optimale Weiterentwicklung der Lösungen und ergänzt das Portfolio von ALVARA | Digital Solutions um neue Services, wie beispielsweise das proaktive Monitoring von Smart-Safes über Universal Cloud von Safelogy. Jene können beispielsweise künftig – ganz im Sinne des IoT (Internet of Things) – selbst ihre Wartung beauftragen, Geld bestellen oder einen Wertdienstleister anfordern. Möglich ist inzwischen auch die digitale Fahrerlegitimation inklusive digitaler Quittung sowie die Einmal-Code-Generierung, die auf die Digitalisierung von physischen Schlüsseln abzielt. Die Synergien wirken sich zudem auch auf Basisfunktionalitäten aus, wie etwa das Ticketing, die Zentralisierung der Stammdaten oder eine zentrale Faktura (automatische Abrechnung).

„Unsere bestehenden und künftigen Kunden werden von unserem gebündelten und stetig anwachsenden Prozess- und Branchen-Knowhow profitieren“, ist sich Thomas Vietze, zweiter Geschäftsführer bei ALVARA | Digital Solutions, sicher. „Sie können mit Hilfe unserer Lösungen die Digitalisierung und Automatisierung ihrer Prozesse vorantreiben – und das sogar medienbruchfrei, da alle Lösungen über alle Bargeldakteure hinweg durchgängig vernetzt sind.“

Die praxisbewährte und vielfach eingesetzte Plattform ALVARA ICC nimmt dabei die Rolle des zentralen Datenbrokers ein. Alle technisch relevanten Daten laufen hier zusammen und werden in die vernetzten Systeme (beispielsweise von IT Kompetenz und Safelogy) weiterverteilt. Auf diese Weise können die IT-Lösungen in den verschiedenen Bereichen nahtlos miteinander kommunizieren und für die Kunden messbare Mehrwerte schaffen.

Weitere Informationen: www.digital.alvara.eu

Nicht nur während der Corona-Krise profitieren die Kunden der Sparkasse Fürstenfeldbruck ebenso wie das Institut selbst vom MünzMarktplatz. In Zusammenarbeit mit ALVARA hat die Sparkasse Fürstenfeldbruck ihre Prozesse rund um das Thema „Münzgeld“ neu gestaltet. Die Ausgabe der Münzen erfolgt nicht mehr am Schalter in der Filiale. Stattdessen werden sie seit Januar 2020 nur noch über den MünzMarktplatz bei der Sparkasse bestellt.

-----

Gemeinsam mit der ALVARA Cash Management Group AG hat die Sparkasse Fürstenfeldbruck zu Beginn des Jahres 2020 den Einsatz des MünzMarktplatzes intensiviert. Das Institut profitiert auf vielen Ebenen von der Münzgeld-Bestelloption für seine Kunden.

„Das Geschäft mit dem Hartgeld und die damit verbundenen Prozesse sind insbesondere für kleinere Finanzinstitute mit hohem Arbeits- und Kostenaufwand verbunden“, erläutert Torsten Fuge, Projektmanager ALVARA Cash Management Group AG. Er beinhaltet Prozesse wie die Entgegennahme des Münzgeldes der Kunden am Bankschalter, die Geldbearbeitung in der Hauptkasse (Zählen, Echtheitsprüfung, Rollieren) und das Verbuchen.

„Dieser Aufwand verursacht hohe Prozesskosten, dem nahezu keine Einnahmen gegenüberstehen“, ergänzt Torsten Fuge. „Mit dem MünzMarktplatz haben Banken und Sparkassen die Möglichkeit, das Münzgeldhandling endlich effizient und kostendeckend zu gestalten.“

Dass diese Rechnung aufgeht, beweist die Praxis: Die Sparkasse Fürstenfeldbruck als Marktführerin in ihrer Region bietet Firmenkunden inzwischen Münzgeld in verschiedenen Stückelungen und Paketen ausschließlich auf der Online-Plattform an. „Die Unternehmen erhalten das bestellte Wechselgeld dann direkt, bequem und kostengünstig per DHL geliefert“, sagt Ralf Biniek, Direktor & Leiter Zentralbereich Marktservice Sparkasse Fürstenfeldbruck.

Für die Sparkasse Fürstenfeldbruck leiten sich aus der neuen Vorgehensweise verschiedene Mehrwerte ab. So kann das Institut beispielsweise den Dienstleistungsumfang für die Kunden eigenverantwortlich definieren und auch bepreisen. Vor allem aber kommt das Institut in seinen Filialen mit einem deutlich geringeren Münzgeldbestand aus. „Auch die Firmenkunden profitieren“, stellt Ralf Biniek fest. „Sie gelangen zeit- und kostensparend zu dem von ihnen benötigten Münzgeld und müssen nicht mehr extra deswegen zur Filiale kommen.“

Von Vorteil ist der MünzMarktplatz auch in der aktuellen Corona-Pandemie-Krise, da beispielsweise die Kontakthäufigkeiten zwischen Sparkassenmitarbeitern und Einzelhandel auf ein Minimum zusammenschrumpfen. Beide Seiten senken auf diese Weise ihr Infektionsrisiko.

Der MünzMarkzplatz ist eine Entwicklung der ALVARA Cash Management Group AG.

Weitere Informationen:

https://www.muenzmarktplatz.de

https://www.alvara.de/alvara-muenzmarktplatz-die-handelsplattform-fuer-muenzgeld.html

https://www.alvara.de/files/alvara_files/video/Alvara_MuenzMarktplatz_fuer_den_Handel.mp4

https://www.youtube.com/watch?v=Ka8haHMsg3A

https://www.digital.alvara.eu/de/2020/06/29/alvara-digital-solutions-waechst-weiter-it-kompetenz-gmbh-wird-neues-schwesterunternehmen-im-verbund/

Bargeldmanagement

Bargeld ist nach wie vor das am meisten genutzte Zahlungsmittel der Verbraucher. Damit ist auch die Bedeutung des Münzgeldes im Handel weiterhin ungebrochen. Die Kosten des Verwaltungsaufwands für das Münzgeld werden in der Regel durch die lokal vertretenen Finanzinstitute getragen. Sie nehmen z. B. das Münzgeld ihrer Kunden aus dem Handel am Schalter an, zählen, bearbeiten und verbuchen es in der eigenen Geldbearbeitung/Hauptkasse oder haben dieses an Wertdienstleister ausgelagert. Der stetig wachsende Aufwand in der Bargeldlogistik muss durch neue innovative Prozesse optimiert werden. Dazu gibt es in Sparkassen, Banken, dem Handel und den Wertdienstleistern unterschiedliche Ansätze.

Als mittelständischer Informationslogistiker hat ALVARA das Management des Bargelds neu definiert. Das Branchen-Know-how der Mitarbeiter ermöglicht, die Interessen der Bargeldakteure im Finanzbereich und Handel sowie der Wertdienstleister zu verstehen und zu vernetzen. Unter dem Motto „Ihr Bargeld sicher im Blick.“ werden bedarfsgerechte IT-Gesamtlösungen für den Bargeldkreislauf und jeden Anspruch geboten.

Wir freuen uns, mit Ihnen in dieser Gruppe über innovative Lösungen und Visionen zu informieren und zu diskutieren.

Ihr ALVARA-Team www.alvara.de