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BDÜ – Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V.

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ) ist mit über 7.500 Mitgliedern der größte deutsche Berufsverband der Branche.

André Lindemann Übersetzen: Erfolg und Zufriedenheit im Beruf
Der BDÜ hat zur Leserfrage an den Jobcoach in der Süddeutsche Zeitung vom 30.03.2018: „Mein Job befriedigt mich nicht – was kann ich tun?“ von Viktoria B., beantwortet von Christine Demmer (http://www.sueddeutsche.de/karriere/frage-an-den-sz-jobcoach-mein-job-befriedigt-mich-nicht-was-kann-ich-tun-1.3915374) einen Kommentar an die Redaktion gesandt. Dieser blieb jedoch ohne Reaktion oder Veröffentlichung.
Deshalb möchte ich den Kommentar der Pressereferentin des Verbandes hier nochmal zur Kenntnis geben:
„Wie konnte es eine lebhafte und entschlussfreudige Juristin 13 Jahre lang in einer langweiligen, anspruchslosen, einsam machenden und dazu noch schlecht bezahlten Tätigkeit aushalten?“ Eine recht plakative Gegenfrage der Jobberaterin gleich zu Beginn ihrer Antwort, die bei den Mitgliedern des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) prompt heftige Reaktionen und lebhafte Diskussionen ausgelöst hat. Denn diese Beschreibung des Übersetzerberufs – einer Tätigkeit, die viele mit Überzeugung, Leidenschaft und Erfolg ausüben – entspricht so gar nicht dem eigenen Berufsverständnis.
Übersetzen ist ein äußerst vielseitiger und anspruchsvoller Beruf, der weit über das perfekte Beherrschen von mindestens zwei Sprachen hinausgeht und sowohl tiefgehendes Sachwissen im jeweiligen Fachgebiet als auch besondere Fähigkeiten im Übertragen der unterschiedlichsten Textarten erfordert. Und den professionelle Übersetzerinnen und Übersetzer – auch finanziell – erfolgreich ausüben. Dazu gehört natürlich auch einiges an Eigeninitiative: eine am Markt ausgerichtete, den eigenen Qualifizierungen entsprechende Positionierung, unternehmerisches Wissen und Handeln sowie ständige Weiterentwicklung und Fortbildung sowohl in der fachlichen Spezialisierung als auch hinsichtlich der technischen Hilfsmittel.
Die berufsspezifischen Rahmenbedingungen ändern sich auch in dieser Branche rasant. Da gilt es, auf dem Laufenden zu bleiben und sich flexibel gemäß den eigenen Erwartungen und natürlich auch denen des Marktes – der übrigens im Zuge der Internationalisierung seit Jahren wächst – anzupassen. Das ist jedoch nicht nur in der Übersetzerbranche Voraussetzung für den Erfolg, sondern eine der zentralen Herausforderungen für jeden (Solo-)Selbstständigen bzw. freiberuflich Tätigen.
Auch gegen die angebliche Einsamkeit des Freiberufler-Daseins kann bei ausreichender eigener Motivation einiges getan werden: Die freie Entscheidung, wie man seinen Berufsalltag gestaltet, ist ja gerade einer der vielgerühmten Vorteile gegenüber der „fremdbestimmten“ Angestelltentätigkeit. Soll ich mich mit Kolleginnen und Kollegen in einer Arbeits- oder gar Bürogemeinschaft zusammentun? Entscheide ich mich, Teil einer größeren Gemeinschaft Gleichgesinnter, beispielsweise Mitglied in einem Berufsverband zu werden, der meine Interessen vertritt, sich für gerechte und auskömmliche Arbeitsbedingungen einsetzt, berufsspezifische Weiterbildung anbietet (auch eine hervorragende Gelegenheit zum Kontakteknüpfen und für den Austausch unter Fachkollegen übrigens!) und über den ich die Möglichkeit habe, meine Dienstleistungen besser zu vermarkten?
Dies setzt natürlich voraus, dass man für sich den richtigen Beruf gewählt hat und diesen gerne ausübt. Was bei der Fragestellerin offensichtlich nicht der Fall ist. Ihre Unzufriedenheit rührt aber doch eher von der eigenen persönlichen Einstellung her, die wohl grundsätzlich auf den Prüfstand gehört. Professionelle, qualifizierte Übersetzerinnen und Übersetzer, die sich bewusst für diesen durchaus erfüllenden Beruf entschieden haben und sich gerne weiterentwickeln, überzeugen auch ihre Kunden, sind erfolgreich und erreichen damit einen hohen Grad an Zufriedenheit.
Berlin, 6. April 2018
Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ)
http://www.bdue.de
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