Probleme beim Einloggen

Beraternettzwerk.de: Gute Berater im Mittelstand finden

Selbständige und erfahrene Berater im Mittelstand / KMU sind in dieser Gruppe willkommen.

Désirée Bösemüller Brainstorming – Impulse für eine erfolgreiche Ideenentwicklung im Team
Wenn das Wort „Brainstorming“ in einem Meeting fällt, rollen die einen mit den Augen, die anderen verschränken ihre Arme und lehnen sich zurück – so richtig Energie kommt bei diesem Wort nicht mehr auf. Verständlich, denn oft führt Brainstorming nicht zu einem Berg an kreativen Ideen, sondern zu endlosen Diskussionen, die ins nichts laufen.
In diesem Blogbeitrag geben wir Impulse, damit Ihr nächstes Brainstorming nicht im Sande verläuft.
Was ist Brainstorming eigentlich? Brainstorming ist eine Kreativitätstechnik, also eine Methode zur gezielten Förderung der Ideenentwicklung. Diese kann individuell oder aber im Kollektiv angewandt werden.
Spielregeln – Prinzipien für ein erfolgreiches Brainstorming
Zunächst achten wir zu Beginn einer jeden Brainstorming-Einheit darauf, die Spielregeln klar zu ziehen. Folgende Prinzipien sind dabei für uns wichtig:
- Kritik zurückstellen! Schlechte Ideen werden im Prozess ohnehin aussortiert. Kein Grund es sofort zu tun, das behindert den kreativen Ideenfluss.
- Auf den Ideen anderer aufbauen! Sagen Sie „ja und“ zu den Ideen anderer statt „nein, aber“ bzw. „ja, aber“ (wie beim Improvisationstheater), lautet die zentrale Regel, damit ein kreativer Fluss entstehen kann
- Quantität statt Qualität! Bekom men Sie erst einmal alle Ideen aus dem Kopf. Je mehr Ideen an der Wand, desto besser. „You first need a hundreds of ideas for one idea to be brilliant!”
- Wild sein! Denken Sie radikal und unkonventionell, seien Sie utopisch, so kann am ehesten eine Innovation mit hohem Neuigkeitsgrad entstehen!
- Auf ein Thema fokussieren! Konzentrieren Sie sich auf die Fragestellung bzw. das Thema.
- Nur einer spricht! Lassen Sie sich gegenseitig ausreden.
- Visuell arbeiten! Bei einer Wand voller Ideen verliert man schnell den Überblick, Bilder helfen an dieser Stelle. Visualisieren Sie so viel und oft Sie können – es geht hier nicht um Perfektion, sondern Wiedererkennungswert und Erinnerungsstützen.
Diese Spielregeln versuchen wir durch sogenannte „Warm-ups“ auch erlebbar zu machen. Beispielsweise die Punkte „Kritik zurückstellen“ und „Auf den Ideen aufbauen“: Die Teilnehmenden stehen im Kreis und bekommen von uns die Aufgabe, eine Party zu planen. In der ersten Runde sollen die Teilnehmenden der Reihe nach eine Idee sagen und dabei auf die Idee des Vordermanns/fraus mit „Ja, aber“ antworten, in der zweiten Runde dann mit „ja, und“. Danach lassen wir die Teilnehmenden reflektieren „Was war anders? Wie hat es sich angefühlt? Was wollt Ihr für Eurer eigenes Brainstorming beachten?“.
Neben den Prinzipien noch ein paar Hinweise zum Ablauf
Mit goldenen Regeln sind wir bei denkmodell sparsam, eine gibt es aber doch: Beim Brainstorming in Teams oder Gruppen immer mit dem stillen Brainstorming („silent brainstorming“) beginnen. Dabei schreibt jede/r Teilnehmende im Stillen (ohne mit anderen zu sprechen) Ideen auf. So holen wir erstmal individuell alle Ideen raus aus den Köpfen und verhindern Verzerrungen durch (ggf. dominantes Einbringen von) Ideen anderer. So werden auch die Ideen eher zurückhaltender Teammitglieder gleich zu Beginn mit festgehalten und aufgenommen.
Außerdem empfiehlt sich für uns eine Mischung aus eher analytisch-systematischen und eher kreativ-assoziativen Kreativitätsmethoden – insbesondere bei heterogenen Teams, in denen sich die Individuen durch verschiedene Methoden unterschiedlich angesprochen fühlen.
- Eine eher analytisch-systematische Methode ist beispielweise die „Sechs Denkhüte“ (6 Thinking Hats) Methode nach de Bono. Bei dieser Methode gibt es sechs verschieden farbige Hüte, jeder Hut repräsentiert eine andere Haltung (weißer Hut = objektive Haltung, roter Hut = emotionale Haltung, gelb = optimistische Haltung, grün = kreative Haltung mit neuen Ideen, schwarz = kritische Haltung, blauer Hut = Big Picture Haltung / Gesamtüberblick). Die Hüte werden im Team verteilt (auch mit doppelter Besetzung), und daraufhin wird das Problem entsprechend der Haltung diskutiert. Die Farbe und somit die Haltung aus der die einzelnen Teammitglieder argumentieren, sollte dabei für alle sichtbar sein. So erhält das Team einen strukturierten Überblick, einzelnen Teammitgliedern wird ggf. ein Perspektivwechsel und somit Empathie für andere ermöglicht. Und: Teilnehmenden geben nicht ihr eigenes Feedback, sondern agieren aus der gegeben Rolle – das kann Hemmungen lösen.
- Eine eher kreativ-assoziative Methode ist die „Superhelden“-Methode. Dabei versetzen sich alle Teammitglieder in die Perspektive anderen Menschen oder Figuren und lassen sich dadurch inspirieren. Beispielsweise kann sich das Team fragen: Was würde Google tun? Was die Queen? Was jemand, der/die Gedankenlesen kann? Die Methode soll helfen, die eigenen gedanklichen Barrieren zu überwinden und nicht zu schnell in ein „ach nein, das geht nicht, weil…“ abzudriften.
Insgesamt hat sich in unserer Arbeitspraxis gezeigt, dass eine Brainstorming Einheit nicht mehr als 60 Minuten dauern sollte – dann ist meist die Luft raus und die Köpfe qualmen. Innerhalb dieser Zeit arbeiten wir meist mit 3 Brainstorming-Methoden, schaffen Austausch und sortieren die gesammelten Ideen zu selbstgewählten Überschriften oder Kategorien.
Und ein paar ganz praktische Tipps für die Entwicklung kreativer Ideen
Verwenden Sie pro Idee nur einen Post-It oder eine Moderationskarte – dann können Sie die einzelnen Ideen im Nachgang flexibel umhängen, clustern, etc.Bitte unbedingt auf Bleistifte verzichten (…alles schon erlebt…)! Das kann bei einer Wand voll mit Ideen im Nachgang keine Person mehr erkennen – und ist auch auf Fotos nur schwer lesbar. Nutzen Sie schwarze Filzstifte oder Marker für das Beschreiben der Post-Its.
Ideen entstehen oft bei halbautomatischen Tätigkeiten: Beim Laufen, Fahrradfahren, Wäsche waschen, unter der Dusche etc. Außerdem verknüpfen sich Ideen gern auch mal über Nacht. Versuchen Sie daher, wenn möglich, zwei Brainstorming-Phasen einzubauen – eine an Tag 1 und eine am Morgen des zweiten Tages bei einem zweitägigen Workshop. Schicken Sie die Teilnehmenden dann auch mal vor die Tür, zum Laufen oder auf einen Spaziergang – natürlich immer mit einem Pack Post-It‘s in der Tasche.
Wir hoffen, dieser Blogbeitrag gibt Ihnen sinnvolle Impulse für Ihre nächste Brainstorming-Einheit. Drucken Sie sich gern auch unseren „denkzettel“-Brainstorming-Methoden aus – ein kleines Nachschlageheft für den schnellen Impuls bei der praktischen Anwendung. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören, wie es gelaufen ist – schreiben Sie uns gern eine Mail oder hinterlassen Sie einen Kommentar.
Im Oktober wird es auch im denkmodell-Trainingsprogramm wieder kreativer: Wir bieten am 25. & 26. Oktober 2018 unser nächstes offenes Training in „Design Thinking in Beratung und Moderation“ an. Oder HARVARD-Verhandlungsführung am 11. & 12. Oktober 2018, wo es gilt, kreativ gewinnbringende Verhandlungslösungen zu finden. Noch gibt es in beiden Trainings freie Plätze und wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.
Sylvia Steenken Digitalisierungsmanager - intensiv an Zukunftsthemen arbeiten & intensiv in der Natur entspannen
In Zeiten voller Auftragsbücher beschäftigen sich viele Unternehmen nur so viel mit dem Themenspektrum Digitalisierung wie nötig. Natürlich hat jeder eine Website, viele eine Facebookseite und manche auch einen Onlineshop. Reicht das aber allein, um sich für die Zukunft aufzustellen? Wer kümmert sich ganzheitlich um die Digitalisierung des Unternehmens? Gibt es einen Digitalisierungsmanager?
Nein? Das können Sie ändern! Unser Zertifikatslehrgang Digitalisierungsmanager (IHK) gibt Ihnen einen umfassenden Überblick und einen tiefen Einblick in die verschiedenen Themengebiete wie Strategie, Technologien, digitales Marketing, digitaler Vertrieb, rechtliche Rahmenbedingungen, Führung, Kultur und Change. Wir vermitteln Tools, Methoden und Erfahrungen, die Sie praktisch auf Ihr Unternehmen anwenden. So können Sie für Ihr Unternehmen entscheiden, wo Sie am besten starten und die richtigen Schwerpunkte setzen.
Der nächste Kurs startet am 12. August und ist unser Intensivkurs. Wir glauben, wer intensiv und kompakt in einer Woche an digitalen Zukunftsthemen arbeitet, sollte zwischendurch auch intensiv abschalten - am besten im analogen Waldumfeld. Neugierig geworden?
Susanne Lücke So funktioniert das Beraternettzwerk!
Die Stadt Korschenbroich hat mich im März mit einem sehr komplexen Projekt beauftragt. Das Ziel ist, kleine und mittelständische Unternehmen in Korschenbroich zum Thema Gesundheit im Unternehmen zu Betriebsnachbarschaften zu vernetzen.
Auf der einen Seite soll es Unternehmen die Möglichkeit bieten den Mitarbeitern ein breites Angebot an betrieblicher Gesundheitsförderung anzubieten und sich so als attraktiver Arbeitgeber auf dem Markt zu präsentieren. Auf der anderen Seite sollen die lokalen Gesundheitsanbieter den Unternehmen ihre Dienstleistungen anbieten.
Am letzten Freitag, 6. Juli 2018, fand ganztägig der "Markt der Möglichkeiten" statt. Dort wurde den Unternehmen ein breites Spektrum an Angeboten rund um Gesundheit im Unternehmen, Mitarbeiterzufriedenheit, Mitarbeiterbindung u.v.m. präsentiert.
Es waren 25 Aussteller vor Ort. Darunter Deutsche Rentenversicherung, BARMER, AOK, IHK Fachkräftesicherung, Agentur für Arbeit, Gesellschaft für angewandte Prävention und Gesundheitskompetenz, Niederrhein-Klinik ... um nur einige zu nennen
Fünf meiner Kollegen aus dem Beraternettzwerk waren auch mit dabei: v.l. Bettina Wollf - GEDANKENTANKEN-Akademie, Nico Zinndorf - Zinndorf Consulting, Sabine Klenner - Integrierte ManagementSysteme, Susanne Lücke - Mut zur Lücke, Claus Heitzer - Beraternettzwerk, Klemens Lühr - Psychologen Online.
Es war ein großartiges Event bei dem ich von den Kollegen aus dem Beraternettzwerk unterstützt wurde. Jeder hat sich eingebracht, gute Ideen umgesetzt und vor allem die Zeit investiert. Ein ganz herzliches Dankeschön an Euch.
An der Stelle sei auch gesagt, dass ich den Auftrag der Stadt wahrscheinlich nicht bekommen hätte ohne das Beraternettzwerk. Denn eine Frage, die mir ganz am Anfang gestellt wurde: Wie wollen Sie das alleine umsetzen? Darauf hatte ich dann ja auch schon eine Antwort: "Ich habe ca. 70 Kollegen, die mich bei der Umsetzung unterstützen können."
Jutta Jürgen Nico Zinndorf Maria Moll
+3 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Claus Heitzer
Hallo Frau Lücke,
vielen Dank für die professionelle Organisation und Durchführung beim "Markt der Möglichkeiten" in Korschenbroich. Wir waren gerne mit dabei!
Carl-Dietrich Sander Fachbeiträge als Marketinginstrument
Fachbeiträge sind für Beraterinnen und Berater eine gute Möglichkeit, sich im Markt zu positionieren: Die eigene Fachkompetenz in Beiträgen für Fachzeitschriften, XING-Gruppen, die eigene Internetseite oder . . . darstellen.
Für machen Kollegen/innen gilt aber: Reden gerne - Schreiben weniger gerne.
Dazu biete ich zwei Formen der Unterstützung an:
- Überarbeiten / Redigieren Ihrer Texte
- Schreiben von Fachbeiträgen nach Ihren Skripten / Stichworten
Ich verfüge über langjährige Erfahrung im Schreiben von Fachbeiträgen - siehe unter http://www.referenzen.cd-sander.de unter "Veröffentlichungen". Ich schreibe für Fachzeitschriften wie NWB Betriebswirtschaftliche Beratung und bin Mittelstandsbotschafter auf http://www.creditreform-magazin.de. Mein Buch zu meinem Schwerpunktthema Finanzierung finden Sie unter http://www.kreditverhandlungen.de.
Damit Sie kalkulieren können: Stunden-Honorar € 75,00 / Stunde zzgl. 19 % USt.
Schätzung Zeitbedarf: Bei freiem Schreiben nach Stichworten beinhaltet eine Stunde ca. 3.000 – 5.000 Zeichen inkl. Leerzeichen (eine Seite Text DINA 4 in Arial Punktgröße 10 umfasst ca. 3.000 – 3.300 Zeichen je nach Darstellungsart – zum Beispiel mit Strichpunkt-Aufzählungen etc.).
Sprechen Sie mich einfach an: 02131-660413, info@cd-sander.de
Mit freundlichen Grüßen
Carl-Dietrich Sander
Andrea Thiel Vorstellung
Vielen Dank für die Einladung.
Zu meiner Person: Ich war über 30 Jahre als Diplom Verwaltungswirtin und Wirtschaftsförderin in der öffentlichen Verwaltung tätig. Davon acht Jahre als Verwaltungsleiterin (Beigeordnete).
Nunmehr stelle ich mein Wissen und meine Erfahrung Unternehmen, Investoren und Behörden als "Verwaltungsexpertin auf Zeit" zur Verfügung.
Für Unternehmen und Investoren übernehme ich gerne die Kommunikation mit Behörden. Ganz gleich, ob es sich um die Suche nach einem neuen Standort, um eine Betriebserweiterung oder um die Realisierung eines Projektes geht - ich kenne die Verwaltungswege, spreche die Sprache der Verwaltung und verfüge über ein gewinnbringendes Netzwerk.
Für Behörden stehe ich zur Überbrückung eines personellen Engpasses, zur Entwicklung und Umsetzung von Projekten, als Wirtschaftsförderin auf Zeit und als Beraterin zur Verfügung.
Ich freue mich auf den Austausch.
Viele Grüße
Andrea Thiel

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Beraternettzwerk.de: Gute Berater im Mittelstand finden"

  • Gegründet: 18.11.2011
  • Mitglieder: 2.147
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 1.922
  • Kommentare: 191