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Biologen in Deutschland

Diese offene Gruppe bietet mit derz. 18 Foren u. über 5.000 BiologINNen aus allen Bereichen der Biologie beste Möglichkeiten zum Netzwerken.

Stefan Lang Doktoranden – verheizt und ausgenutzt?
Viele Doktoranden fühlen sich verheizt – volle Arbeit bei halbem Gehalt und dazu Überstunden, Nachtschicht und Wochenendarbeit. Woran liegt es, wenn Doktoranden auf dem Zahlfleisch gehen? Was ist der Grund, dass so manche Doktorarbeit selbst die sonnigsten Gemüter in die Knie zwingt?
Eine Frage der Persönlichkeit
Wenn man für seine Versuche ein rekombinantes Protein aufreinigen muss, aber die Ausbeute aus der Zellkultur aberwitzig gering bleibt – das ist ein ziemlicher Stressfaktor, auf jeden Fall für Persönlichkeiten, die die Schuld gern bei sich suchen. Nicht so bei denen, die selbstbewusst auf ihre Work-Life-Balance achten: „Die Ausbeute zu gering? Ich geh trotzdem joggen.“ Und so kommt es, dass zwischen Kilometer neun und zehn plötzlich die entscheidende Idee aufpoppt.
Das Umfeld
Das soll natürlich nicht heißen, dass es immer an einem selbst liegt. Oft liegt es am Betreuer der Doktorarbeit. ‚Betreuen‘ bedeutet eben mehr, als nur sporadisch im Labor aufzutauchen, ein paar Röntgenfilme gegen das Licht halten und einen Ausdruck vom aktuellen Konkurrenz-Paper auf die Bench zu knallen. Kein Doktorand sollte als Einzelkämpfer arbeiten müssen – auch wenn das traurige Tradition ist.
Das Thema
Es gibt schwere Forschungsthemen. Doch so richtig stressig wird es gerade, wenn ein definiertes Thema fehlt. Wenn man also nur auf Zuruf Arbeiten ausführt, deren Sinn und Ziel einem niemand erklärt hat, fehlen zwangsläufig die Erfolgserlebnisse.
Was kommt danach?
Die Frage nach dem danach ist ein weiterer Stressfaktor – befristete Verträge, das Bangen um den Drittmittelantrag, das Damoklesschwert der Arbeitslosigkeit? Viele talentierte Wissenschaftler entscheiden sich bei solchen Aussichten für Alternativen außerhalb der akademischen Forschung – brain drain.
Ausführlicher habe ich das im Scientific-Writing-Blog beschrieben – mit ein paar Tipps, wie man sich schützen kann (https://www.forschen-schreiben-publizieren.de/2018/04/doktoranden-verheizt-und-ausgenutzt/).
Vbio bdbiol ecba logo Biologen in Deutschland
(Eine der) Fachfrauen, z.B. @Karin Bodewits, sollte sich doch am besten gleich hier in die Diskussion einmischen , mit Thesen aus ihrem Buch:
The PhD delusion - You must be very intelligent
Vbio bdbiol ecba logo Biologen in Deutschland organisiert das folgende Event: Science Survival Kit Summer Semester in Croatia.
we still have places available for the Science Survival Kit Summer Semester in Croatia.
The program is 6 weeks long and covers the introductory modules, that bring the basics of interdisciplinary research to anyone who has finished high school and has a vivid interest for science and curiosity to learn in a different way.
If you know anyone who might be able to send the information further, to students, alumni, or life-long learners, I would really appreciate if you could forward them our announcement.
We have a rolling admission, so we will be accepting applicants as they submit the applications, until all places are filled.
--
Tamara Milosevic, Ph.D.
Science Survival Kit Summer Semester
http://ssk.rhizomeacademy.org/
by Rhizome Association
Vbio bdbiol ecba logo Biologen in Deutschland organisiert das folgende Event: Alfred Wegener Institut: Mikroplastik in der Arktis
Das Alfred Wegener Institut berichtet in nature communications, daß bis zu 12.000 Mikropartikel Plastik pro Liter im arktischen Meereis gefunden wurden:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/umweltverschmutzung-erschreckend-grosse-kunststoff-mengen-in-der-arktis-1.3956498
In der Öffentlichkeit kaum bekannt ist, woher Mikroplastik (auch) kommt...
Auch das muß dringend bei der Lösungsfindung berücksichtigt werden, nicht nur die Plastiktüten im Supermarkt, die in Deutschland wahrscheinlich in den Recyclingtonne kommen,
vgl. http://www.ebw-regensburg.de/wo-steht-die-elektromobilitaet/
Zitat: "Wussten Sie, dass ein PKW-Reifen alle zehn Kilometer um etwa ein Gramm leichter wird, ein LKW-Reifen um 10 Gramm?"
Das ergibt immerhin auf 30.000 km knapp 3 kg Abrieb pro Reifen.
Bei 43 Mio angemeldeten PKWs und ca. 3 Mio. LKWs (nur in Deutschland) kommt was zusammen.
Paul Hollen Specialist Account Management Job in Halle, NW | Baxter
Do you want to help advance the production of #Oncology medicines at Baxter International Inc. Halle, Germany? Specialist Account Management (m/w) role here:
Vbio bdbiol ecba logo Biologen in Deutschland organisiert das folgende Event: Pflanzengifte, Pestizide, Glykoalkaloide
Die verbreitete Ansicht Biokartoffeln können mit Schale gegessen werden, sollte überdacht werden
Zitat: Es ist zu berücksichtigen, dass Kartoffeln, um ihren Glykoalkaloidgehalt möglichst gering zu halten, entsprechend der üblichen Empfehlungen gelagert und zubereitet werden sollten (Distl 2007; Weiss 2007). Diese Empfehlungen umfassen unter anderem folgende Maßnahmen:
 Kartoffeln sollten kühl, dunkel und trocken gelagert werden
 Alte, eingetrocknete oder keimende Kartoffeln, Kartoffeln mit grünen Stellen sowie Snacks, die überwiegend aus Kartoffelschalen bestehen, sind für den Verzehr nicht geeignet
 Grüne Stellen und sogenannte Augen in Kartoffeln sollten großzügig entfernt werden
 Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher die Schale mitessen wollen, sind hierfür
grundsätzlich nur unverletzte, frische Kartoffeln geeignet
 Kartoffelgerichte sollten nicht verzehrt werden, wenn sie einen bitteren Geschmack
aufweisen
 Insbesondere kleine Kinder sollten nur geschälte Kartoffeln essen
 Verbraucherinnen und Verbraucher sollten das Kochwasser von Kartoffeln nicht wieder verwenden, da die Glykoalkaloide teilweise in das Kochwasser übergehen können
 Frittierfett für Kartoffelprodukte sollte regelmäßig gewechselt werden.