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blechnet - die Community für Blechbearbeitung

Das Branchenmagazin blechnet präsentiert die komplette Prozesskette wirtschaftlicher Blechbearbeitung.

Guido Klekamp Konstrukteure gesucht
staatl. gepr. Techniker
als Konstrukteur m/w
für den Maschinenbau gesucht.
Kurz zu uns:
Abacus ist seit mehr als 25 Jahren im nationalen und internationalen Maschinenbau tätig. Unser Unternehmen in Osnabrück expandiert weiter und vergrößert seine Kapazitäten in Maschinenbau und CNC-Fertigung.
Unsere Produkte sind hoch innovativ und technisch anspruchsvoll.
Die zuletzt sehr erfolgreich entwickelten Drückmaschinen der PREMO-Baureihe bieten ein enormes Potential, dass wir jetzt zu einer deutlichen Expansion unseres Unternehmens nutzen wollen.
Wir haben Ziele und Visionen, die bis 2025 erreicht werden sollen.
Für die stetige Weiterentwicklung und Konstruktion unserer Maschinen suchen wir daher Verstärkung. Wir erwarten von Ihnen ein gutes technisches Grundverständnis, sowie die Fähigkeit, sich selbstständig in neue Technologien einzuarbeiten.
Ihre Aufgaben:
- Konstruktion von Einzelteilen, Baugruppen und Maschinen mit CAD Solid Works
- Anwendung und Grundkenntnisse der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
- Arbeiten und Grundkenntnisse Microsoft Office
- Normteile (Lager, Riemen, Schrauben usw.) auswählen/berechnen
- FEM Berechnungen
- Norm- und fertigungsgerechtes Erstellen von Zeichnungen und Stücklisten
Ihr Profil:
- staatl. gepr. Techniker im Maschinenbau
- Erfahrung/Grundkenntnisse in der Konstruktion mit Solid Works
- Erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Maschinenbau
- Selbstständige Arbeitsweise, Teamfähigkeit, gesundes Selbstvertrauen
und Kreativität
Was wir bieten:
- Familiäre und familienfreundliche Unternehmensführung
- Angenehme gut ausgestattete Arbeitsumgebung
- Leistungsgerechte Bezahlung
- Sozialleistungen
- Engagiertes, hochqualifiziertes Team
- Visionen und Ziele für eine sichere Zukunft
Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte an:
Schriftlich z.H. Herrn Wegener oder per Mail an w.wegener@abacus-gmbh.de.
Bei Rückfragen ist Herr Dipl.-Ing. Wegener unter 0541 99021-20 zu erreichen.
Abacus Maschinenbau GmbH * Eduard-Pestel-Str. 12 * 49080 Osnabrück
Weitere Infos finden Sie unter http://www.abacus-gmbh.de
Wilfried Breuer Alkalischer und saurer Korrosionsschutz
Hier geht es um den vorübergehenden (temporären) Rostschutz während der Fertigung – insbesondere beim Trocknen von Eisen- und Stahlteilen, die entfettet oder gebeizt und dann gespült worden sind. Rost gilt allgemein als unerwünscht und kann bei der weiteren Oberflächenbe-handlung zu Schwierigkeiten führen.
Temporärer Rostschutz bedeutet, unedle Metalle vorübergehend korrosionsbeständig zu machen. Die fettfreien Teile sollen bis zur nächsten Fertigungsstufe geschützt werden. Erhöhte Korrosionsgefahr besteht bei atmosphärisch ungünstigen Bedingungen - beispielsweise bei wechselnder Luftfeuchtigkeit im Herbst und Frühjahr.
Ein ausreichender temporärer Korrosionsschutz ist durch alkalische oder saure Lösungen einfach, sicher und wirtschaftlich zu erreichen. Ob alkalisch oder sauer hängt von dem jeweiligen Einsatzgebiet ab.
Alkalische Produkte für den Korrosionsschutz:
Nach Beizvorgängen werden für die Schlussspülung im Tauch- oder Spritzverfahren alkalische, anorganische Produkttypen. Im Allgemeinen wir mit niedrigen Anwendungskonzentrationen (max. 5g/L) gearbeitet. Die Lösungen werden alle ein bis 2 Tage frisch angesetzt.
Beim Abdrücken von Hohlkörpern mit Luft, beispielsweise von Kompressor-Kesseln, Radiatoren, Boilern und Gasflaschen, soll das Abdrückwasser korrosionsschützend, transparent und schaumarm sein. Unsere Produkte entsprechen diesen Anforderungen.
Saure Produkte für den Korrosionsschutz:
Mit dem Passivieren im sauren Bereich wird ebenfalls ein vorübergehender Korrosionsschutz erreicht. Gebeizte Teile können in der Schlussspülung durch eine phosphathaltige Lösung passiviert werden. Soll anschließend lackiert werden, begünstigt eine solche Passivierung zudem die Lackhaftung. Diese sauren Passivierungsmittel sind z.B. für die Vorbehandlung von zu lackierenden Teilen geeignet, jedoch nicht, wenn anschließend emailliert, bzw. galvanisiert werden soll.
Diese sogenannten Eisenphosphatierungsmittel sind in Pulverform, aber auch in flüssiger Form lieferbar.
Wilfried Breuer Niedrigtemperaturreiniger – die Antwort auf steigende Energiekosten
Niedrigtemperaturreiniger – die Antwort auf steigende Energiekosten
z.B in der Metall verarbeitenden Industrie
Der weltweite Hunger nach Energie hat die Preise kräftig ansteigen lassen. Die Kosten drücken auf die Endprodukte. Besonders für energieintensive Branchen ist dieser Umstand zu einer außerordentlichen Belastung geworden.
Energiesparen ist also das Gebot der Stunde: In der Metall verarbeitenden Industrie ist z.B. die Metallreinigung ein unverzichtbarer Bestandteil der Fertigung. Hier gibt es ungeahnte Möglichkeiten die Kosten zu senken.
Die Metallreinigung ist auch heute noch vielfach mit einem viel zu hohen Energieaufwand verbunden. Sowohl bei der Spritzreinigung, als auch bei der Tauchreinigung empfinden wir Badtemperaturen von 60 bis 70°C und sogar noch darüber als völlig normal. Die Kosten für diese Heißreinigung sind enorm, lassen sich jedoch durchaus drastisch reduzieren.
Moderne Tensidkombinationen machen selbst bei der Tauchreinigung Arbeitstemperaturen von 20°C möglich. Sowohl Trommel- als auch Gestellware kann mit diesen neuartigen alkalischen oder neutralen Reinigern vorbehandelt werden. Die Entfernung von Pigmentverschmutzungen von der Substratoberfläche, wie auch das Lösen von Ölen, Fetten und anderen Bearbeitungsmedien erreichen eine erstaunliche Qualitätsstufe.
Bei der Tauchreinigung ist lediglich eine Einsatzkonzentration von 4 bis 5% erforderlich, wogegen bei der Spritzreinigung in der Regel eine Einsatzkonzentration von 2 – 3% beste Ergebnisse zeigt.
Viele dieser neuen Niedrigtemperatur-Reiniger sind inzwischen bei zahlreichen Anwendern der Metall verarbeitenden Industrie erfolgreich im Einsatz. Sie helfen mit, die Energiekosten bei der Metallreinigung erheblich zu senken, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und sorgen für eine erträgliche Umgebungstemperatur für das Personal.
Wilfried Breuer Automatische Konzentrationssteuerung bei Reinigern
Die optimale Wirkung eines Reinigers setzt die Einhaltung der Konzentration voraus. Überkonzentration bringt meist keine zusätzliche Reinigungswirkung mit sich. Unterkonzentration dagegen verringert die Wirkung. Die automatische Konzentrationsüberwachung über Leitfähigkeit und gekoppelt hiermit die automatische Dosierung des Reinigungsmittels gewährleistet die Konstanz der Konzentration. Voraussetzung ist natürlich ein genügend hoher Elektrolytgehalt des Reinigers, um entsprechend hohe Leitfähigkeitswerte zu erhalten. Bei den alkalischen Reinigern ist dies automatisch über den Buildergehalt gegeben. Die Neutralreiniger sind für diesen Zweck teilweise mit ausreichenden Mengen an Buildersubstanzen ausgestattet, da die organischen Komponenten allein keine exakte Steuerung in Leitungswasser erlauben würden. Leistungsfähige, induktive Messelektroden stehen zur Verfügung.
Bei manueller Kontrolle und Dosierung ergeben sich folgende Fakten, die direkt oder indirekt mit erhöhten Kosten verbunden sind:
1. ungenügende Reinigung infolge Unterkonzentration im Reinigungsbad
2. Rostbildung infolge Unterkonzentration im Reinigungs- bzw. Passivierungsbad
3. Fleckenbildung auf gereinigten Teilen infolge Überkonzentration im Reinigungs- oder Passivierungsbad.
Diese Mängel können durch ein geeignetes Überwachungs- und Dosiersystem behoben werden. Am genauesten ist die automatische Konzentrationssteuerung über die Leitfähigkeit. Infolge der kontinuierlichen Messung kann die notwendige Konzentration im Vergleich zur manuellen Messung sehr konstant gehalten werden. Im neuen automatischen System kann ein eingestellter Wert wegen der kontinuierlichen Messung und Dosierung ständig konstant gehalten werden. Infolge der Gleichmäßigkeit war es in einigen Fällen bereits erfolgreich möglich, die vorgesehene Konzentration von z.B. 1,5% auf durchschnittlich 1% zu reduzieren.
In den Kosten für Chemikalien schlägt sich natürlich auch die Ausschleppung von Reinigungsflüssigkeit nieder. Bei relativ hohen Produktkonzentrationen oder auch bei ständiger Überkonzentration, die bei manueller Dosierung aus Sicherheitsgründen meist gegeben ist, wird dieser Faktor besonders gravierend.
Abschließend sei bemerkt, dass neben der Leitfähigkeitsmethode die preiswertere, jedoch nicht ganz so exakte Dosierung über eine Proportionalsteu-erung oder eine empirische Zeitsteuerung über ein geeignetes Pumpsystem möglich ist.
Voraussetzung der Anwendung automatischer Dosierstationen ist der Einsatz flüssiger Konzentrate. Vorteilhaft hinsichtlich der Investitionskosten erweist sich die Zentralisierung oder Teilzentralisierung des Prozessgeschehens.

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