Probleme beim Einloggen
Torsten Willems Geschäftsprozesse und Schnittstellen
Guten Tag,
anbei ein sehr Interessanter Beitrag zum Thema Optimierung der eigenen Businessprozesse.
Ich habe mir die Lösung anschauen können und bin begeistert, in meinen Augen Innovation pur!
Torsten Willems Siegfried Nolte
+2 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Siegfried Nolte
Mit Betriebssystem war ich etwas auf "dem falschen Dampfer". Hier geht es wohl um ein Betriebssystem zur Unterstützung von betrieblichen Prozessen.
Danke und Gruß,
Siegfried
Peter Fürst Lost in Transition
„Dann hat die Transition wohl nicht geklappt“ – diesen Satz hören wir in letzter Zeit ab und zu. Er kommt uns vor wie die Antwort eines Methoden-Evangelisten, wenn die Realität von der Lehre abweicht. Und die knappe Analyse des Evangelisten trifft den Punkt genau: die Methode scheitert an der Umsetzung. Die meisten modernen Ansätze wie Design Thinking, Scrum, Lean Start-up aber auch bereits etablierte wie Wasserfall, V-Modell oder Stage-Gate sind in sich absolut logisch. Perfekt umgesetzt sichert jede dieser Methoden ein effizientes und teilweise auch effektives Vorgehen. Eine perfekte Umsetzung sehen wir in der Realität jedoch selten, dadurch ausgelösten Frust bei Innovationsverantwortlichen dementsprechend häufig. Eines beobachten wir dazu immer wieder: Bei der Einführung neuer Methoden wird sehr viel Augenmerk auf die Prozesse, die Rollen und die Werkzeuge (Tools) gelegt. Weitaus weniger wird auf die Menschen geachtet, die mit diesen Methoden arbeiten, insbesondere auf deren Haltungen und das daraus resultierende Verhalten.
• These 1: Manche Methoden überfordern die Informationsverarbeitungskapazität „durchschnittlicher“ Menschen
Ein Beispiel dazu: Ein Beraterkollege hat unlängst seinen SCRUM-Ansatz für das Entwickeln neuer physischer Produkte damit angepriesen, dass dieser über 100 Einzelmethoden beinhaltet, die insgesamt eine hervorragende Anleitung zum transparenten und schnellen Entwickeln ergeben. Selbst wenn unter den 100 auch sehr einfache Methoden sind, wie der aus der Lean-Philosophie kommende „Go and See“ Ansatz (Beobachtung direkt am Ort des Geschehens), macht die bloße Zahl eine Implementierung schwierig und langwierig. Alle Einzelmethoden müssen erklärt, verstanden und eingeübt werden, damit sie in Kombination ihre Wirkung entfalten können.
• These 2: Angesichts der Vielzahl neuer Spielregeln und Werkzeuge geht das Bewusstsein für den eigentlichen Zweck der Methode verloren.
Der Versuch, alle methodischen Vorgaben zu erfüllen führt möglicherweise zu einem rigideren Vorgehen als zuvor und damit sich selbst ad absurdum. Werden Rollendefinitionen unreflektiert übernommen, können sogar neue kontraproduktive Silos entstehen.
Ein weiteres Beispiel: Stage-Gate®-Prozesse, die mit fingerdicken Prozesshandbüchern und ellenlangen Checklisten hinterlegt sind. Eine Vielzahl an Hilfsmitteln, Checklisten und Templates verführt dazu, sich mit der Kontrolle der korrekten und vollständigen Anwendung zu beschäftigen statt den Kerngedanken eines Stage-Gate®-Systems zu verfolgen und hauptsächlich der Frage nachzugehen „Ist dieses Projekt attraktiv genug, um weiter Zeit, Energie und Geld zu investieren?“.
Wir erleben bei unserer Arbeit, dass viele gelebte Stage-Gate Systeme mittlerweile stark von den in ihnen verwendeten Werkzeugen geprägt sind. Ihre ursprüngliche Intention ist in Vergessenheit geraten. Für eine Auffrischung empfehlen wir, den Schöpfer des Stage-Gate Systems, Prof. Robert G. Cooper, persönlich zu erleben. Die nächste Gelegenheit dazu besteht am 4. und 5. Oktober 2018 in Frankfurt am Main beiseinem Seminar „Winning at New Products – Creating Value Through Innovation“. Alle Informationen dazu finden Sie hier http://www.five-is.com/thema/winning-at-new-products
Timo Ricky Möbes Wie implementiert man agile Methoden in unternehmenseigenen IT-Abteilungen?
Erfahren Sie jetzt mehr zum Interview kostenlos hier: http://bit.ly/2JtiRSS
Die Unternehmensstrukturen von morgen sind vor allem agile, digital und kundenfokussiert. Wollen Unternehmen demnach in der schnell wandelnden Arbeitswelt digitaler Technologien Erfolg haben, müssen sie offen sein für Veränderungen und alte Strukturen und Prozesse flexibel anpassen. Herr Prof. Dr. Röglinger, Universität Bayreuth, hat eine Studie zum Thema „Agile IT-Einheiten - Best Practices“ mit mehr als 100 Unternehmen geführt. Er gibt in unserem Interview exklusive Einblicke aus der Studie und erklärt, wie Sie mit agilen Kernkompetenzen mehr Agilität in Ihrem Unternehmen implementieren.
Die Q&A behandelt vor allem folgende Themen:
• Welche Studien-Ergebnisse haben Prof. Dr. Röglinger besonders überrascht?
• Welche Ziele hinsichtlich Agilität verfolgten die Unternehmen, die an der Studie teilnahmen?
• Welche realen Vorteile konnten diese Unternehmen daraus ziehen, agiler geworden zu sein?
• Wovon hängt der Erfolg einer agilen Unternehmens-Transformation ab?
Matthias Ernst Business Analyst (m/w) im schönen Franken gesucht!
Mit meinem Kunden einem hersteller- und technologieunabhängigen Beratungshaus stimme ich den Ausbau des Teams für die Business-Analyse und Business-Prozessmodellierung bei einem Key Account im Raum Nürnberg aus.
• Sie haben Erfahrung in der Modellierung von Geschäftsprozessen (BPMN, UML, EPK o.ä.?) sowie einschlägigen Werkzeugen wie ARIS oder Innovator?
• Sie würden sich selbst als eher analytische Persönlichkeit einschätzen?
• Sie sind sehr stark in der Anforderungsanalyse und lieben es Konzepte und Lösungen zu erarbeiten (bspw. nach OOA oder OOD)?
• Sie entwickeln sehr schnell ein tiefes Verständnis für Businessprozesse
• Sie möchten gerne in einem stetigen und doch technologisch innovativen Umfeld agieren?
• Sie arbeiten am liebsten agil bzw. nach SCRUM und sind nicht auf eine Technologie festgelegt?
• Sie sind versiert im Umgang mit Trace & Tracking-Tools wie Jira, Confluence oder ARS Remedy?
• Sie mögen den Spirit von Beratungsunternehmen haben aber keine Lust sich beim Reisen zu verheizen?
Dann melden Sie sich mit Ihrem Lebenslauf und Ihrem derzeitigen Gehaltsniveau unter mernst@ain-consult.de.
Ich freue mich auf Ihre Nachricht.
Matthias Ernst

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "BPMN - Business Process Model and Notation"

  • Gegründet: 07.08.2008
  • Mitglieder: 2.677
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 551
  • Kommentare: 631