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Nur für XING Mitglieder sichtbar brand eins Ausgabe 5/2018, Schwerpunkt Geduld
brand eins
Ausgabe 5/2018
Schwerpunkt Geduld
Ab Freitag am Kiosk
Aus dem Inhalt:
Editorial
Mikroökonomie: Eine Polizistin in Bangladesch
Die Welt in Zahlen
Das geht: Sprich für mich
Markenkolumne: Dr. Beckmanns Gespür für die Nische
Ökonomie der Elemente: Mangan
Wirtschaftsgeschichte: Rauchende Colts
Was Wirtschaft treibt
Gute Beziehungen
Google sponsert weltweit Wissenschaftler. Auf der Spur des Geldes
Auf Diät
befindet sich seit Jahren Coca-Cola. Die Strategie des Weltkonzerns erhellt der Blick in die Bilanz
Vorwärts und vergessen
Warum scheiterten Gewerkschaftsunternehmen wie die Neue Heimat? Antworten gibt der Historiker Peter Kramper
Schwerpunkt Geduld
Prolog
Geduldsproben
Probleme löst man nicht mit Aktionismus, sondern mit Geduld und gründlichem Nachdenken
Dickbrettbohrer
Drei Firmen, drei langfristige Strategien
Keine Angst vor Schlangen
Warten nervt – außer man versüßt es. Die besten Tricks
Schuften für die Ewigkeit
Ein ungeduldiger Mann kauft eine weltberühmte Firma, in der die Uhren sehr langsam gehen
Kant kann warten
Das ungewöhnliche Geschäftsmodell des Felix Meiner Verlags
Hart erarbeitete Wunder
Die Zucht eines Apfels gleicht einer Lotterie. Zwei Belgier sind darin ziemlich gut
Maximales Grübeln
Wie lange sollte man vor einer Entscheidung nachdenken?
Langer Anlauf vor dem Abnicken
Die lange Geschichte des Mindestlohngesetzes
Mach hinne!
Entfährt es einem bei lahmen Webseiten. Ursachen und Lösungen
Wenn‘s mal wieder länger dauert
Leidensbericht eines Physikers – mit Happy End
Amazon für Entrepreneure
Eine neue Web-Plattform hilft Gründern. Welche Hürden davor zu nehmen waren
„Aktionismus ist ein Blödsinn“
Warum, erklärt der Ökonom Matthias Sutter
„Liebe vergeht, Hektar besteht“
Ein Gespräch mit Hermann-Josef Tenhagen über Sparen in Niedrigzinszeiten
Tu nix!
In welchen Situationen das die beste Option ist
Blick zum Horizont
Douglas Lenat versucht seit 1984, Maschinen Common Sense beizubringen
Verschwende deine Zeit
Über die Magie überlanger Theater-Aufführungen
„Keinen positiven Zukunftsbegriff “
Wieso der Philosoph Armen Avanessian nichts von Entschleunigung hält
Was Menschen bewegt
Der Barbier von Barcelona
Er schert Spaniens berühmteste Köpfe, ist aber viel mehr als ein Promi-Frisör. Pascual Iranzos
Was wäre, wenn …
… in den USA alle privaten Schusswaffen legal wären? Ein Szenario
Prototyp: Jura für alle!
Leichte Sprache: Dann weiß Google noch mehr
Übersetzung aus der Google-Datenschutzerklärung
Leserbriefe
Leserservice und Impressum
Letzte Seite: Wer hat’s gesagt? Das brandeins-Gewinnspiel
Andreas Muck Lorenzo Tural Osorio Thomas Krahnen Martin A. Ciesielski
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Ingrid Gerstbach DT132: Sommerspecial: USA - Gründerland Amerika
Die USA gilt als der ideale Ort, um innovative Ideen zu haben und umzusetzen: Scheinbar reicht eine gute Geschäftsidee, um schnell Kapitalgeber, die große Summen zur Verfügung stellen und kein Risiko scheuen, zu finden. Wie sieht das aber in der Wirklichkeit aus? Und wieweit hinkt DACH tatsächlich hinterher?
Antworten darauf gibt es in unserem heutigen Design Thinking Podcast. https://gerstbach-designthinking.com/podcast/dt132-sommerspecial-usa-gruenderland-amerika
Irina Schmitt XDi-Seminar „Certified UX & Usability Professional“ in Berlin, 24.-25.09.2018 & 23.-24.05.2019
In diesem Workshop erlernen Sie das Methodenbesteck des User Experience Designs.
Ihnen wird ein schlankes Toolset (Lean UX) an die Hand gegeben. Sie lernen unter Einbeziehung verschiedener Stakeholder mit Hilfe von agilen Methoden (Design Sprints) zu intelligenten und praktikablen Lösungen zu kommen. Sie lernen außerdem in kürzester Zeit interaktive, digitale Produkte mit einer ausgezeichneten User Experience zu gestalten.
Die Agenda des Workshops finden Sie auf der XDi-Website: http://bit.ly/2i7BX1N
Mehr XDi-Seminare finden Sie auf unserer Seminar-Seite: http://bit.ly/2qRRrKe
Einige Impressionen finden Sie hier: http://ow.ly/X62Mr
Herzliche Grüße
Das XDi-Team
Evelyne Hett Führungskräfteentwicklung im Qualitätsmanagement
In Zeiten hoher Qualitätsansprüche lohnt es sich mal etwas genauer hinter die Fassade erfolgreicher Unternehmen, sowie deren Führungskräfte zu schauen, um erwünschte Skills, auch Führungs- und Kommunikationskompetenzen besser beurteilen zu können.
Umso erschreckender ist die Tatsache, dass hier leider allzu oft Theorie über Praxis steht und von erlernten wertvollen Soft und Hard Skills auf weiten Strecken nur unzureichend oder unflexibel Gebrauch gemacht wird.
Das Beispiel „Effenberg“ – Trainer mit Führungsschwächen?
„Wissen ist Macht, aber Macht noch lange nicht Wissen…“. Dies gilt fürs Fußballfeld ebenso wie fürs Unternehmen. Will sagen: Erfahrungswerte, Fachwissen, Kompetenz und Titel reichen bei weitem nicht aus, um in einer Führungsposition seinen Mann oder seine Frau stehen zu können. Schließlich trägt man gerade in den „oberen Reihen“ Verantwortung – Verantwortung für das Unternehmen und — damit sich nachhaltiger Erfolg einstellt — für die Mitarbeiter, für sein ganzes Team. Wenn ich als angesehener Teamchef betrunken durch die Gegend kurve und zudem nicht fähig bin, einem provokantem Spieler seine Grenzen aufzuweisen – agiere ich dann noch als gutes Vorbild, oder eher nur als prominenter Zeitgenosse ohne Rückgrat und Richtung? Dabei kommt es gerade bei Führungskräften auf eine konstant positive Vorbildfunktion und gegenseitigen Respekt an! Wie will ich führen, wenn ich in manchen Situationen eigentlich selbst Führung bräuchte? Ein Rudelwolf ist so lange ein guter Führer, bis er eines Nachts einem Wolf aus dem Rudel das plötzliche Aufstehen und Fressen gehen erlaubt. Unter Wölfen ein absolutes No-Go!
Führung bedeutet, den Ball nicht selbstsüchtig an sich zu reißen, sondern den Ball jedem einzelnen Spieler auf dem Feld geschickt, gewollt und präzise zuzuspielen. Und mehr noch: Bei diesem Austausch sind geschärfte Sinne und Einfühlungsvermögen dringend erforderlich, um die sogenannten „Hidden Skills“ der gesamten Mannschaft zu entdecken, freizulegen und anschließend gemeinsam auszubauen. Führungskräfte sind aufgerufen, sich im Team zu integrieren, den Überblick zu bewahren und das gemeinschaftliche (Unternehmens-) Ziel niemals aus den Augen zu verlieren. Wenn ich selbst das Tor gerade mal nicht treffen kann, dann doch bestimmt ein anderer.
Und selbstverliebte Attitüden, wie zum Beispiel: „Ich habe mein Abitur mit eins gemacht und mein Studium erfolgreich absolviert. Auch habe ich als Mitarbeiter in dem einen oder anderen Unternehmen bereits Pluspunkte gesammelt“ sind recht ungeschickt formuliert und treffen wahrlich nicht im geringsten den eigentlichen Kern der Sache. Denn das gesamte Unternehmen wächst mit seinen Aufgaben und gerade Sie als Führungskraft sollten einheitlich mitwachsen und klar strukturierte Zeichen setzen!
Anhang zu den oben erwähnten „Must haves“ für Führungskräfte im QM
Jeder Unternehmer weiß um die Wichtigkeit von „Soft Skills“, auch soziale Kompetenz genannt. Einige Soft Skills wurden uns sozusagen in die Wiege gelegt (wie zum Beispiel emotionale Intelligenz oder Mitmenschlichkeit). Andere wiederum gilt es zu (er-) lernen und zu trainieren. Hier kommt schnell die Frage auf: können bestimmte Soft Skills überhaupt antrainiert, „nachträglich“ vertieft, verbessert und verinnerlicht werden? Die Antwort lautet: „Ja“! Tatsächlich besteht die Möglichkeit, fehlende „Puzzleteile“ in unser bestehendes Soft Skills-Gefüge gekonnt einzufügen, um unsere soziale Kompetenz vorteilhaft zu steigern.
Solch ein intensives Training beginnt mit der persönlichen, ehrlichen Selbsteinschätzung. Wo stehe ich? Wer bin ich? Was kann ich und was möchte ich erreichen? Hier hilft eine Potenzialanalyse, unsere Soft Skills zu testen, auch nachhaltig aufzudecken. Unterstützend empfehlen Experten das Studieren von Büchern, welche sich intensiv mit der genannten Thematik befassen. Das Aufbauen von Grundlagenwissen steht unmittelbar im Vordergrund, denn nur wer versteht, um was es präzise geht, weiß die soziale Kompetenz in der Praxis (selbst-) bewusst umzusetzen. Weiterführende Seminare, Lehrgänge, auch individuelles Coaching stärken unsere bereits vorhandenen Soft Skills und sind stützende Pfeiler des gesamten sozialen Kompetenzbereiches, welcher sich natürlich gerade auch auf unseren Alltag übertragen lässt. Einmal richtig antrainiert und vertieft, blüht die teilweise schon leicht angestaubte Kommunikation innerhalb des Unternehmens regelrecht auf. Mitarbeiter und Führenskräfte lernen ihre neuen Stärken achtsam, vorausschauend und positiv kritisch anzuwenden. Dies hat ein gestärktes innerbetriebliches Miteinander zur Folge, welches dem Unternehmen insgesamt letztlich zu mehr Erfolg, Ehre und Zufriedenheit verhelfen wird. Oder anders ausgedrückt: gezieltes Soft Skill -Training gebärt motivierte Mitarbeiter, stärkt den Teamgeist und gewährt vielfach eine wesentlich bessere Qualitätsfokussierung. Gesteckte Unternehmensziele werden oft leichter (Gemeinschaftsgefühl) erreicht, die Begeisterung für die Arbeit, auch die Bereitschaft für eine gemeinschaftliche Ideenentwicklung steigt rapide an.
Führungskräften im Qualitätsmanagement sollte bewusst sein, dass sich mit fehlender Sozialkompetenz kein Blumentopf und erst recht kein Rennen gewinnen lassen. Gerade Sie sollten Ihre Vorbildfunktion wahrnehmen und gemeinsam mit den Mitarbeitern Soft Skills trainieren und praktizieren. Das macht Sinn und riesig viel Spaß, denn jeder einzelne kann durch diese empathische Maßnahme – beruflich und privat — nur gewinnen.
Es sollte sich gut anfühlen. Da stimmen Sie mir doch zu? Dann legen Sie mal los: auf zu neuen Ufern – und nehmen Sie Ihr ganzes Team bitte gleich mit!
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: e.hett@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Evelyne Hett

Moderatoren

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Über die Gruppe "brand eins Community"

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