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Brigitte Steiner Bernd Hensel
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Elmar Altvater: Engels neu Entdecken - Sachbuch -
Das hellblaue Bändchen zur Einführung in die „Dialektik der Natur“ und die Kritik von Akkumulation und Wachstum
Der Autor führt in diesem Bändchen seinen Leser in Engels Ausführungen zum Thema Natur ein und rezitiert dessen Thesen, die zum schonenden Umgang mit unserer zerstörbaren, sensiblen Lebenswelt aufrufen. Es erschien nach Engels Tod in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. In seinen Ausführungen prangert er die brutale Ausbeutung begrenzter Ressourcen, wie beispielsweise im Bergbau, durch den Menschen an, und zeigt mit seinem ganzheitlichen Ansatz, dass es notwendig ist, das Ökosystem als komplexe Einheit zu erfassen, damit es erhalten bleibt. Mit Blick auf die Gegenwart lassen Engels Betrachtungen deutlich werden, wie aktuell sie sind!
Karl-Heinz List Madeja, Michael (Hrg): Hirnforschung – Was kann sie wirklich?, München 2016
Das Buch enthält Beiträge von 18 Neurowissenschaftlern aus Deutschland, die sich mit dem aktuellen Stand der Hirnforschung und ihren Forschungsschwerpunkten beschäftigen.
Inhalt
* Funktionen des Gehirns: Denken, Entwicklung, Gedächtnis, Sprache
* Selbstverständnis des Menschen: Bewusstsein, Gefühle, Seele
* Abweichung vom Normalen: Krankheit, Psyche, Schmerz, Verbrechen
Leistungen für die Gesellschaft: Kunst, Musik, Schule, Technik, Wirtschaft
Beispiel: Verbrechen – das sogenannte Böse
von Niels Birbaumer, Seniorprofessor am Institut für Mediizinische Psychologie und Verhaltensbiologie an der Universität Tübingen.
Birbaumers Ausgangspunkt ist das Milgram-Experiment. Er schreibt:
Wir haben das Milgram-Experiment in einem Kernspinresonanzscanner nachgestellt und die Opfer und Täter untersucht.
Zur Erinnerung: Stanley Milgram erlaubte seinen Versuchspersonen, eine unbekannte Person, die nur durch eine Glasscheibe bebachtbar war, für fehlerhafte Antworten in verschiedenen Denkaufgaben mit zunehmend schmerhaften und schließlich tödlichen Elektroschocks zu bestrafen.
Birbaumers Schlussfolgerung

>>Wir töten und foltern fast alle, wenn es von der Autorität befohlen und in einem scheinbar alltäglichen, aber kriminellen Kontext – wie dem Nationalsozialismus – erfolgt.<<
Die Verbrechen des Nationalsozialismus mit Autoritätsgläubigkeit und Untertanengeist zu begründen, ist doch etwas zu schlicht und poitisch naiv.
Birbaumer über Psychopathen
Er schreibt:

>>Ob jemand bei derselben Ausprägung an Psychopathie zum Verbrecher oder zur erfolreichen Führungskraft wird, entscheiden Elternhaus, frühe Erfahrung und Ernährung, Intelligenz, ökonomische Ausstattung des Elternhauses (...) ein Psychopath ist.<<
Aus meiner beruflichen Erfahrung als Personalberater weiß ich, dass die meisten „guten Führungskräfte“ ihren Mitarbeitern mit Respekt und Empathie begegnen. Wäre es anders, würden ihnen die meisten Mitarbeiter heute nicht mehr folgen. Keine Frage: Es gibt Psychopathen in den Chefetagen großer Unternehmen, wie es die Finanzkrise 2008 gezeigt hat. Beim Bankhaus Lehman Brothers wurden tausende Arbeitsplätze vernichtet. Der Konzernchef Richard Fuld war ein Psychopath. Aber „gute Führungskräfte“ als Psychopathen zu diffamieren, ist Polemik der üblen Art.
Alle Forscher sind erfolgreich
2004 haben elf führende Neurowissenschaftler „Das Manifest“ verfasst über Gegenwart und Zukunft der Hirnforschung. Sie prognostizierten enorme Fortschritte für die nächsten zehn Jahre. Man werde u.a. Alzheimer behandeln können und für Schizophrenie und Depressionen würde eine neue Generation von Psychopharmaka in Aussicht gestellt
.
Nichts davon ist eingetreten. Die achtzehn Wissenschaftler, die in diesem Buch ihre Resultate und Erfolge darstellen, sind bescheidener. Doch der Glaube an den Fortschritt ist ungebrochen. Und das ist gut so.
Fazit
Die Beiträge in diesem Buch über die aktuelle Forschung sind auch für interessierte Laien von Interesse. Schade ist nur, dass ausschließlich deutsche Forscher zur Wort kommen. Das ist sicher eine Frage der Konzeption. Doch es konnten auch nicht alle bedeutenden deutschen Forscher ihre Konzepte vorstellen, wie zum Beispiel die Emotionsforscherin Tania Singer und ihr Beitrag „Empathie und Mitgefühl aus der Perspektiv der Sozialen Neurowissenschaften.“ (aus dem Buch: Mitgefühl in der Wirtschaft“ von Tania Singer und Mattheuw Richard, München 2015).
Robert Komenda Die Bücherrätsel - NEU
Liebe Bücherfreunde!
Da unsere Rätsel wohl unwiederbringlich verloren sind, eröffne ich den Thread neu.
Vielleicht besteht ja doch noch ein wenig Hoffnung, aber bis dahin ...
Auf eine ausführliche Erklärung können wir, denke ich verzichten. Die "Alten" wissen wie es geht, "Neuen" erschließt sich mit dem Durchlesen von ein, zwei Rätseln, worum und wie es geht.
Das aktuelle Rätsel war die #896 und so beginne ich nun ...
Änderungen und Ergänzungen dieses Texts sind, wenn gewünscht, natürlich möglich.
Brigitte Steiner
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