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Business Improvement, Change Management & Turnaround

Business Improvement, Change Management, Performance Management, Organizational Development, Organizational Culture, Strategy

Angelika Dreher Darf’s noch ein Tool sein oder denken Sie lieber selbst?
Eines vorweg: Wir haben nichts gegen Werkzeuge. Ganz im Gegenteil: Werkzeuge helfen insbesondere, wenn sie
• Analysen und Entscheidungen unterstützen,
• Transparenz und effektive Zusammenarbeit fördern oder
• Aufmerksamkeit auf das Wesentliche fokussieren und Zeit sparen.
„Toolifizierung“ wird dann zur Falle, wenn die Anwender nicht bedenken oder wissen, wozu die Tools eigentlich dienen sollen. Die meisten Methoden basieren auf einigen wenigen grundlegenden Prinzipien. Drei Beispiele aus dem Kontext Innovationsmanagement:
• Das Stage-Gate-System ist aus der Erforschung von Erfolgsfaktoren für Neuprodukte hervorgegangen. Wendet man diese als Prinzipien an, steigert das die Erfolgswahrscheinlichkeit der Neuproduktentwicklung stark. Nummer 1 ist und bleibt wohl „Stifte mit deinem Angebot überlegenen Kundennutzen“. Weitere sind z.B. „Mach deine Hausaufgaben (Recherchen und Analysen) in der frühen Phase des Projekts, vor der Entwicklung“ oder „Stelle eine gut durchdachte und ausgeführte Markteinführung sicher“
• Lean Innovation liegt der Gedanke der Vermeidung von Verschwendung in der Innovationspraxis zugrunde. Je nach Lehre / Lehrstuhl wurde dieser Gedanke in 4 bis 12 Prinzipien formuliert, z.B. „Orientiere dich am Takt des Kunden“, oder „Strebe Perfektion an und verbessere die Prozesse kontinuierlich“.
• Auch für das Agile Entwickeln wurde die Kernintention im Agilen Manifest mit 4 Leitsätzen und 12 Prinzipien formuliert, z.B. „Einfachheit: maximiere die Menge der nicht getanen Arbeit“, oder „Heiße Anforderungsänderungen selbst spät in der Entwicklung willkommen“.
Unter Prinzip verstehen wir ein mentales Modell, das in einer Organisation anerkannt und in den Köpfen der Menschen verankert ist. Sind die Prinzipien einer Methode verinnerlicht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Beteiligten ihr Verhalten danach ausrichten – unabhängig vom Einsatz der einzelnen Werkzeuge (z.B. Checklisten, Standup-Meetings, etc.), die der Methode zugeschrieben werden. Viele Methoden teilen sich das eine oder andere Prinzip. So enthält fast jede zeitgemäße Innovationsmethode das Prinzip der Nutzerintegration, der funktionsübergreifenden Zusammenarbeit und des iterativen Vorgehens. Es lohnt sich, das Innovationsmethodenrepertoire einer gründlichen Bestandsaufnahme zu unterziehen und zu hinterfragen:
 - Warum ist diese Methode für uns wichtig?
 - Was genau wollen wir mit deren Einsatz erreichen?
 - Wie würden grundlegende Prinzipien lauten, die wir daher leben sollten?
Daraus können sich einfache Grundsätze ergeben, wie z.B.
 - Wir holen uns früh, häufig und ernsthaft Feedback von Kunden und Anwendern
 - Wir legen die Priorität auf die Aktivitäten mit dem größten Beitrag zum Kundennutzen
 - Wir reflektieren regelmäßig unsere Arbeitsweise
Für eine Auffrischung empfehlen wir, den Schöpfer des Stage-Gate Systems, Prof. Robert G. Cooper, persönlich zu erleben. Die nächste Gelegenheit dazu besteht am 4. und 5. Oktober 2018 in Frankfurt am Main bei "Winning at New Products – Creating Value Through Innovation": http://www.five-is.com/thema/winning-at-new-products
Maria Willamowius Ihre Meinung ist gefragt!
Liebe Kollegen,
wir führen aktuell eine kurze Fachumfrage zum Thema ‘Agilität im Produktentwicklungsprozess – Status quo, Trends, Chancen & Herausforderungen‘ durch und würden uns freuen, wenn Sie uns an Ihrer Erfahrung und Meinung teilhaben lassen.
Welche agilen Methoden haben sich etabliert bzw. als effektiv erwiesen? Wie sehr haben sich die Entwicklungsprozesse dadurch verändert / verbessert? Und was sind häufige Gründe für das Scheitern von Entwicklungsprojekten?
Bitte nehmen Sie sich 4 Minuten Zeit, um an unserer Umfrage teilzunehmen:
-> Zur Umfrage: https://we-conect.typeform.com/to/cYcUEf
Vielen Dank.
Evelyne Hett Qualitätssicherung: Ein Stresskiller?
Spricht man über Qualitätssicherung und -management, so bezieht man sich in erster Linie auf Prozesse in Systemen. Qualitätssicherung und -management bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Produkte und deren Qualität professionell entwickelt, kontrolliert und gewährleistet werden - für zufriedene Kunden, schlanke und effiziente Prozesse, für eine höhere Kosteneffizienz und natürlich für den entscheidenden Schritt in Richtung "Siegertreppchen", was den Wettbewerb im Marktumfeld angeht. So weit, so gut, so einig ist sich da die Branche.
Doch, kann Qualitätssicherung und -management auch dazu beitragen, dass die eigentlich wichtigsten "Faktoren" in einer reibungslosen Produktion, also die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu zufriedenen, internen "Kunden" werden - und dies auch bleiben? Oder anders gefragt: Wäre eine Qualitätsfunktionendarstellung im Sinne von Quality-Function-Deployment (QFD) auch im Einsatz gegen Burn-out sinnvoll? Wäre es machbar, die Qualität als Arbeitgeber plan- und darstellbar zu machen und damit dem Burn-out der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits in frühen Phasen entgegenzuwirken? Prävention anstatt kostspieliger Korrektur und Behandlung?
Ja, das wäre es, so zumindest die Ansicht einiger Arbeits- und Wirtschaftspsychologen. Stellt man sich in diesem Zusammenhang die Arbeit als Produkt vor und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Kunden, fällt der Übertrag schon leichter. Geht man weiterhin davon aus, dass die unterschiedlichen Faktoren, die einen Arbeitsplatz in einem Unternehmen ausmachen, einem stetigen Produktionsprozess gleichen und die Planung und Definition jeder Schritte in diesem Prozess von den Ansprüchen der Kunden geprägt sein müssen, lassen sich Qualitätssicherung und -management tatsächlich gegen Burn-out einsetzen.
Einflüsse verstehen - Qualität organisieren
Der Einfluss der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Produktqualität und damit auf die Kundenzufriedenheit ist groß und nicht zu bestreiten. Insofern muss es im Interesse des Unternehmens liegen, Fachkräfte und Verantwortliche nicht sich selbst zu überlassen, weder was ihre Unzufriedenheit, ihren Stress und auch Symptome des Burn-out angeht. Denn Stress und Überlastung sind das Resultat vieler Faktoren. Um sichergehen zu können, all diese Auslöser ausschalten oder wenigstens entschärfen zu können, muss eine gesunde Basis gelegt werden. Diese beginnt ohne Zweifel bei dem, was gemeinhin als Unternehmenskultur bekannt, aber oft nicht als solche gelebt wird.
Schafft man im Unternehmen eine Kultur, in der Kritik und Fehler erlaubt sind, deren Aufarbeitung eine gemeinsame Aufgabe ist und bei der erfolgsorientiert und nicht problemfokussiert gehandelt wird, hat man eine gute Grundlage für eine konstante Produktqualität, die von zufriedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgeht - egal, an welcher Stelle der Produktion sie sitzen.
Fehler sollten nicht nur angemahnt und Schuldzuweisungen vorgenommen, sondern Analysen angestellt und Lösungen gesucht und umgesetzt werden. Ganz wie in der FMEA oder auch der APQP bzw. der PQVP ( der Produktqualitätsvorausplanung). Dazu gehört auch, dass Kompetenzen und Aufgaben klar strukturiert und für jeden verständlich dargestellt werden. Jeder sollte immer wissen, wer wofür zuständig ist und weswegen gefragt werden muss. Und: Jeder sollte mit den erforderlichen Befugnissen ausgestattet sein. Das spart Zeit und Stress und trägt zu mehr Verantwortung bei und weckt Kompetenzen, die andernfalls womöglich weiter schlummern und schließlich im Burn-out für immer einschlafen würden.
Strukturen schaffen und Qualität sichern
Transparenz sollte nicht mit Unsichtbarkeit übersetzt werden, zumindest nicht im Sinne von Prozessabläufen. Schaut man nämlich auf Zielvorgaben und findet stattdessen nur unverbindliche, ungefähre und wirre Vereinbarungen, wird der Frust steigen - und damit die Gefahr des Burn-out. Viel wichtiger ist es, die jeweiligen Prozesse übersichtlich und für alle sichtbar darzustellen, Abweichungen auf den Grund zu gehen, Meetings und Besprechungen gezielt zu setzen und für die Optimierung der Produktabläufe zu nutzen. In diesem Sinne bedeutet Transparenz eben Klarheit - in jeder Phase, für jeden Beteiligten. Das schafft Qualität und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und gute Produkte, die die Kunden langfristig und nachhaltig zufrieden stellen.
Qualität mit Sicherheit ist ein weiterer wichtiger Faktor, um Stress vorzubeugen. Ist der Arbeitsplatz sicher, d.h. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für sie und alle sichtbar, vor Gefahren geschützt, fällt es leichter, gute Arbeit und damit gute Qualität abzuliefern und zu produzieren. Sicher sollten alle auch sein, was die Funktionen, Ausstattungsmerkmale und besonderen Eigenschaften der Produkte angeht. Auch Unsicherheiten lösen Stress und das Gefühl permanenter Überforderung aus. Dem lässt sich beispielsweise durch permanente Schulungen, regemäßige Feedback- und Mitarbeitergespräche und durch eine ständige Sensibilisierung für die Verantwortung für die Qualität der Produkte entgegenwirken. Kompetente Mitarbeiter nämlich müssen sich vor Rückfragen seitens der Kunden nicht fürchten oder verstecken und sind zudem selbstbewusster und weniger stressanfällig.
Reklamationen als Chance
Implementiert man Qualitätsmanagementtools wie beispielsweise die 8D-Methode, wird man schnell erkennen, dass das qualitäts- und kundenorientierte Aufnehmen von Reklamationen immer auch eine Chance ist, eine vorsorgende Fehlerverhütung anstatt einer kostspieligen, nachsorgenden Fehlererkennung und -korrektur zu etablieren - zugunsten zufriedener Kunden und Mitarbeiter/innen. Denn überall dort, wo ein lösungsorientiertes Reklamationsmanagement existiert, wird Fehlern (von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und in Prozessabläufen) konstruktiv begegnet. Diese Einstellung steht für eine maximale Qualität und Kundenorientierung und für effiziente Systeme und Prozesse.
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: e.hett@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Evelyne Hett
Silvia Schmid Einladung zum kostenfreien Projekt- und Changemanagement Themenabend
Verbringen Sie einen lockeren Abend in der Tiba Business School und lassen Sie sich von Achim Kempf im Vortrag die „Kraft der Eröffnung“ näherbringen, die Sie direkt für Ihr nächstes Meeting nutzen können.
Achim Kempf ist Experte für die Themen Projektmanagement und Team-Entwicklung und ist Lead-Trainer des Projektmanagement Grundlagen-Seminars der Tiba Business School.
Mit Snacks und Getränken begleiten wir Sie durch die Tiba Business School und zeigen Ihnen bei einem kleinen Rundgang unsere Räumlichkeiten.
An unseren Thementischen können Sie sich ausführlich rund ums Projekt- und Change Management informieren:
- Wie sieht eigentlich ein Projektlebenszyklus von Beginn bis Ende aus?
- Kennen Sie die klassischen Projektmanagement Zertifizierungen und ihre Unterschiede?
- Was macht das agile Projektmanagement gerade so spannend?
- Wofür steht ADKAR im Change Management?
- Und was hat der Kinderschutzbund Karlsruhe eigentlich mit dem Master of Arts im Projektmanagement zu tun?
Kommen Sie zu unserem kostenfreien Themenabend in München und finden Sie es heraus! Wir freuen uns sehr auf Sie.
Datum: 19. Juli 2018
Uhrzeit: 18 - 20 Uhr
Ort: Tiba Business School GmbH
Elsenheimerstraße 45
80687 München
Kostenfreie Anmeldung und Beratung unter:
https://www.tiba-business-school.de/unternehmen/themenabende/
Ihr Ansprechpartner:
Frau Silvia Schmid
Tiba Business School GmbH
Telefon +49 (0) 89 / 89 31 61 - 26
business-school@tiba.de
http://www.tiba-business-school.de
Susanna Domsel Business Development Specialist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung
Liebe Gruppenmitglieder,
kurz vor dem Start in das sonnige Wochenende möchte ich Ihnen einen interessanten Initiativ-Bewerber aus unserer Kandidatenbörse vorstellen, der auf der Suche nach einer neuen Herausforderung im Rhein-Main-Gebiet ist.
Der Kandidat arbeitet seit beinahe 18 Jahren bei einem international agierenden Konzern und ist im Verlaufe seiner Karriere, welcher er als Pricing Analyst begann, mehrfach aufgestiegen, u.a. zum Vice President Sales. Auf dieser Position konnte der Kandidat einen jährlichen Vertriebsumsatz von 3,5 Millionen USD verzeichnen. Aktuell ist der Kandidat im Business Development tätig, wird aber ebenso im Projektmanagement eingesetzt.
In dieser Funktion übernimmt er u.a. folgende Aufgaben bzw. konnte folgende Erfolge verbuchen:
• Generierung von jährlichen Vertriebsumsätzen zwischen 1,5 und 2,0 Millionen USD sowie Gewinnung von über 80 Neukunden, darunter mehrere DAX-30-Unternehmen
• Leitung und Entwicklung abteilungsübergreifender Vertriebsinitiativen für alle Geschäftseinheiten in der D-A-CH-Region
• Weiterentwicklung und Ausweitung des Geschäfts im deutschsprachigen Raum durch Kundenakquise und Direktmarketing-Aktivitäten
• Die klare und schlüssige Darstellung von Wettbewerbs- und Kostenvorteilen sowie enge Zusammenarbeit mit bestehenden und potentiellen Kunden, um Verkäufe und Abschlüsse zu generieren.
• Zielgerichteter Einsatz seiner fundierten Branchenkenntnisse sowie des Wissens über Arbeitsabläufe zur Einschätzung konkreter Kundenbedürfnisse und entsprechend der passgenauen Beratung bezüglich der Vorteile einzelner Produkte
• Berichterstattung über Wettbewerbsaktivitäten und Trends, Branchenentwicklung und Preisbildung
• Koordination und Unterstützung des Pre- und After-Sales-Prozesses, um die Kundenzufriedenheit dauerhaft zu gewährleisten
• Anfertigung von Erfolgs- und Marktanteilsanalysen sowie von Berichten über die Wettbewerbsfähigkeit für die Geschäftsleitung
Zwischenzeitlich wurde der Kandidat aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen als Interim General Manager eingesetzt, um nach dem Zusammenschluss mit einer anderen Firma eine neue geeignete Gewerbefläche zu finden und den Umzug beider Teams zu koordinieren.
Darüber hinaus übernahm er in seiner Funktion als Interim General Manager u.a. folgende Tätigkeiten:
• Budgetgesamtverantwortung für die Verlagerung der Räumlichkeiten
• Abschluss des Umzugs im Budgetrahmen und noch vor dem geplanten Termin
• Jährliche Einsparung von nahezu 1 Millionen USD
• Unterstützen und Vorantreiben der Vertriebsaktivitäten
• Begleitung der Mitarbeiter während des Wechsels in neue Aufgabengebiete innerhalb der Organisation
• Einstellung neuer sowie die Beförderung bestehender Mitarbeiter in neue Aufgabenfelder innerhalb der zusammengeführten Organisation
• Direkte Zusammenarbeit mit dem europäischen Management des Konzerns bezüglich vertrieblicher und operativer Belange
Nach seiner fast 18-jährigen Laufbahn innerhalb des Konzerns möchte der Kandidat seine Expertise in den Bereichen Sales, Business Development und Projektmanagement in einem neuen, herausfordernden Geschäftsumfeld einsetzen.
Den vollständigen anonymisierten Werdegang sowie Verfügbarkeit und Gehaltswunsch des Kandidaten finden Sie hier: https://domsel-consulting.de/kandidat-1015.html
Wenn Sie daran interessiert sind, mehr über unseren Kandidaten zu erfahren, freue ich mich über Ihre Nachricht, die Sie mir via XING oder über das Kontaktformular zukommen lassen können, welches Sie im Anschluss an die Kandidatenvorstellung finden.
Sie bevorzugen das persönliche Gespräch? Rufen Sie mich unter 06241 9738 400 an.
Referenzen zu uns als Personalberatung ebenso wie den Link zu unserem ProvenExpert-Profil finden Sie hier: https://domsel-consulting.de/referenzen-domsel-consulting.html
Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören und wünsche ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüße
Susanna Domsel

Moderatoren

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Über die Gruppe "Business Improvement, Change Management & Turnaround"

  • Gegründet: 16.03.2009
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