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Jens Röhler Na ja Herr Röhler. Das beschäftigt mich schon.
DIE POSITIONIERER – Wenn,s den Geschäftsführer bewegt.
Als Gerald Meininger 24 Jahre alt ist, macht er sich selbständig. Er war für 5 Jahre sehr erfolgreich in der Medienbranche tätig, bevor es ihn dann in die Konsumgüterbranche zog und er sich nach 12 Jahren Selbständigkeit bei einem mittelständischen Produktionsunternehnen als Geschäftsführer einstellen ließ. Seit 13 Jahren hat er hier die Verantwortung für 600 Mitarbeiter.
Das Unternehmen wächst und wächst und Gerald Meininger hat seinen Job bis zum heutigen Tag mit großer Leidenschaft gemacht.
Und dennoch fragt er sich seit geraumer Zeit,
ob er nicht doch nochmal schaut, welche neuen Möglichkeiten sich anderswo bieten.
Als ich mit Herrn Meininger beim Kaffee sitze,
sagt er mir:
‚Herr Röhler., ich kann meine Stärken und meine Kompetenzen schon gut selbst einschätzen, nach so vielen Jahren im Geschäftsführer-Dasein.
Als Führungskraft, da besuchen Sie mit der Zeit so einige Führungsprogramme und müssen sich natürlich auch im Laufe der Zeit mit einigen Managementtheorien vertraut machen.
Insofern habe ich da mein theoretisches und praktisches Rüstzeug schon gut im Griff.‘
„Herr Meininger, das glaub ich Ihnen gerne.
Sie haben da bestimmt schon viel an Erfahrungen gesammelt. Und ehrlich gesagt, verstehe ich noch nicht so wirklich, was der Grund dafür ist,
dass Sie mich nun Kontaktet haben.
Sie haben einen gut dotierten Job, sitzen fest im Sattel und Ihr Unternehmen zeichnet eine hervorragende Perspektive. Da gibt es doch genügend spannende Aufgaben für Sie in der Zukunft zu bewältigen?!“
‚Ja, ganz ohne Zweifel, da stehen viele tolle Dinge an, aber…‘
„Aber?“
‚Ja Herr Röhler, ich bin wohlmöglich etwas komisch, wenn ich Ihnen sage, dass ich trotzdem etwas für mich herausfinden möchte, wissen Sie, und deshalb hab ich mir gedacht, ich spreche mal mit Ihnen.‘
„Herausfinden, Herr Meininger?“
‚Ja, und zwar habe ich seit meiner Studienzeit schon den Wunsch, mich mit den Dingen zu beschäftigen, die mir wirklich gut liegen wissen Sie.‘
„Gut liegen Herr Meininger. Aber, Sie wollen mir nicht sagen, dass Sie sich in den letzten 30 Jahren nicht so erfolgreich den Dingen gewidmet haben, die Ihnen nicht liegen oder?“
‚Nein Nein, das sicher nicht. Ich weiß meine Erfolge sehr wohl einzuordnen und ich bin mir auch bewusst darüber, dass ich strategische, organisatorische und kommunikative Fähigkeiten habe, die bei uns sicher gut aufgehoben sind; und deshalb baue ich ja auch unser Unternehmen und den Einfluss in unserem Markt immer weiter aus aber…‘
„Aber?“
‚Tja, Herr Röhler. Ich wollte aber schon immer mal mit Menschen arbeiten wissen Sie.‘
„Ja, aber das tun Sie doch Herr Meininger,
jeden Tag sogar.“
‚Ja ja, stimmt schon aber.. wissen Sie, ich wollte schon immer so eine Art ‚Silicon Valley hier in unserer Region Gründen, seit dem ich denken kann, ist das mein Traum.
Mich treibt dieser Gedanke wissen Sie..., neue Möglichkeiten, Produkte, Innovationen, so in einer Art ‚Regionalem Innovations Gebiet für Startups aufzubauen.‘
„Aber, irgendwie fehlt mir dafür schlicht die genaue Herangehensweise…“
‚Was meinen Sie mit ‚genauer Herangehensweise?‘
„Na Herr Röhler, das braucht exakten einen Plan, von a-z. Da geht es nicht nur um nem plumpen Willen, innovative Unternehmen hier am Standort zu gründen, das braucht schon en bißchen mehr.“
‚Aha verstehe, aber was ist genau der Grund, warum Sie dann hier sitzen und nicht schon längst damit begonnen haben; die Zeit dafür war ja wohl noch nie so günstig wie jetzt?!‘
„Ja, das stimmt, aber es gibt da einen kleinen Haken wissen Sie „
‚Aha, uns welchen?‘
„Na ja, ich bin jetzt 50 Jahre und keine 20 mehr, und ich werde nicht jünger wissen Sie.“
‚Na ja, klar weiß ich das, aber Sie haben doch eine sichere Alternative Herr Meininger…‘
„Ja?“
‚Hmm, na ja, wie lange haben Sie gebraucht,
um in Ihren bisherigen Unternehmen und Positionionen erfolgreich Fuss zu fassen?‘
„Hmm, na ja, so 4-5 Jahre, im Durchschnitt,
bei manchen sogar schon nach 2-3 Jahren.“
‚Aha, und, sagen Sie, wie lange wollen Sie noch so circa arbeiten?‘
„Ja Herr Röhler, so 15 Jahre können das schon noch sein, mindestens…denn…,
arbeiten gibt mir ja nicht nur Bestätigung, Sinn und Geld wissen Sie…“
‚Aha, sondern?'
„Na ja, sondern auch eine meiner Haupteigenschaften, die ich ja auch nutze...
Ja die ich seit so vielen Jahre auslebe…“
‚Ah so, und welche ist das, Herr Meininger…?‘
„Na ja, …neue Dinge voranzubringen und aufzubauen…Das kenne ich nur so.., seitdem ich in der Arbeitswelt bin Herr Röhler…“
‚Aha, Herr Meininger?‘
„Ja?“
‚Na, gute Voraussetzungen.‘
„Wofür jetzt?“
‚Na ja…..Nur so ne Idee…
…Herr Meininger…nur ne Idee...'
Allgemeine Information:
Zur Richtigstellung und aus Gründen der Persönlichkeitsrechte und des Datenschutzes.
Die Namen der Gesprächspartner sind in den Geschichten stets abgeändert.
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Jens Röhler Unternehmer und das, was sie bewegt. Ein kleiner Rückblick.
DIE POSITIONIERER – Das Top-Führungskraft-Gespräch
‚Na ja Herr Röhler. Wir sind es gewohnt, unsere Führungskräfte in verschiedenen Disziplinen und schon seit langer Zeit immer weiter zu bringen, sie ständig zu verbessern. Wir arbeiten da seit Jahren mit absoluten Profis zusammen.
Da wäre eine Positionierung mal ein Versuch,
um zu schauen, ob Ihr Ansatz für 20 unserer Führungskräfte tragfähig sein könnte.
Wie würden Sie denn vorgehen?“
‚Herr Dempert. Zunächst einmal möchte ich einen Vorschlag machen.‘
„Aha. Und welchen?“
‚Na, dass ich mit Ihren 2 Geschäftsführern + den beiden Inhabern spreche.‘
„Na ja Herr Röhler. Das ist eine schöne Vorstellung, aber das geht nun beim besten Willen nicht.
Sie können sich vorstellen, dass die schwierig an einen Tisch zu bekommen sind. Warum wollen Sie mit denen als erstes sprechen? Ich übermittle ihnen doch ohnehin einen schriftlichen Report. Somit sind die darüber im Bilde, wie ich eine mögliche Zusammenarbeit mit Ihnen einschätze.
Also, was kommt bei den Positionierungen heraus?, was kann ich der Unternehmensleitung als ihren Outputgedanken weiter geben?“
‚Herr Dempert. Ich vermute, er ist wohl so zusammenzufassen.
Herr Röhler ist unkooperativ und möchte unsere, vom Unternehmen vorgegebenen Trainingsgewohnheiten nicht einhalten,
da er in einheitlichem Training keinen individuellen Mehrwert sieht.‘
Ach ja, und bitte diesen Satz auch gerne noch anfügen. Herr Röhler lobte ausdrücklich nochmal unsere Headline in unserem Trainingskatalog ‚Leadership am Menschen orientiert.‘
„….Aha…na, das ist aber schwierig zu übermitteln...
...Herr Röhler...
…."
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