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Career Potential

Herzlich willkommen bei der Sauber Advice GmbH. Diese Gruppe widmet sich dem Management des Human Capital Value bei Mitarbeitern von 31 - 49

Hans-Joachim Sauber Neue Gruppe HUCAM - Human Capital Mentoring
Liebe Gruppenmitglieder,
ihr seit dabei, Euch durch Ausbildung, Weiterbildung und Berufserfahrung einen Wert der Arbeitskraft - den Human Capital Value - aufzubauen. Dabei könnt ihr darauf vertrauen, dass ihr aufgrund eurer schulischen Ausbildung und einer Berufsausbildung bzw. eines Studiums in Deutschland hier auf einer sehr aufnahmefähigen Arbeitsmarkt für junge Talente stoßen werdet. Hier habt große Chancen für eine überdurchschnittlich gute berufliche Perspektive!
Ganz anders ist die Betrachtungsweise für die große Zahl der Flüchtlinge, die seit der großen Welle 2015 bei uns eine Lebensperspektive suchen. Sie suchen verzweifelt eine Perspektive, wie sie sich einen Human Capital Value im deutschen Arbeitsmarkt überhaupt erst einmal aufbauen können. Sie müssen erleben, dass ihre Ausbildung und Berufserfahrung aus dem Heimatland in Deutschland (fast) nichts wert sind und insbesondere der notwendige Erwerb der Sprachkenntnisse Deutsch sie dazu zwingt, seit fast 2 Jahren perspektivlos ihre Zeit in den Unterkünften zu verbringen. Die Integration dauert lange, für viele zu lange!
Diese Situation wollen wir verbessern. Wir haben daher zwei neue XING-Gruppen gegründet, die sich an die Flüchtlinge und ihre Helfer wenden und an die Arbeitgeber in der Rhein-Main-Region, die dazu beitragen können, das mehr Praktikums- und Arbeitsplätze durch Flüchtlinge besetzt werden. Wir unterstützen diese Arbeitgeber in allen praktischen Fragen der Einstellung von Flüchtlingen.
Wir laden Sie herzlich ein, auch dieser Gruppe beizutreten, wenn Sie sich persönlich für die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt einsetzen wollen oder im Unternehmen einen Beitrag zur Milderung dieser Problematik leisten können.
Alexander Fröhlich Keine Lust auf Ausland?
Hier der Link zu einem spannenden Artikel, in dem es um die nachlassende Lust an internationalen Karrieren geht:
Viele Grüße von Alexander Fröhlich
Alexander Fröhlich Kurskorrektur durch MBA
Nicht selten übernimmt man in großen Konzernen schnell Verantwortung für sehr unternehmensspezifische Themen, die mit den Schwerpunkten des eigenen Studiums nicht mehr viel zu tun haben. Die hierdurch gewonnen Kenntnisse können Arbeitnehmer zwar einerseits zu gefragten Experten in einem eng gefassten Fachgebiet machen. Andererseits lassen sich diese Erfahrungen möglicherweise nicht mühelos für eine nachfolgende Aufgabe in einem anderen Unternehmen einsetzen. Man sitzt im schlimmsten Fall in einer „fachlichen Sackgasse“.
Um den Spagat zwischen „Fachmann“ und „Generalist“ zu meistern, empfehle ich, sich mit den Möglichkeiten einer beruflichen Weiterbildung zu beschäftigen. Ich selbst habe meine berufliche Laufbahn nach einem BWL-Studium mit Marketing-Vertiefung bei der Deutschen Bahn begonnen und habe mich dort bereits nach kurzer Zeit um den Vertrieb für eine ganz spezifische Zielgruppe gekümmert. Innerhalb des Konzerns waren diese Erfahrungen vergleichsweise wertvoll. Aber außerhalb des Konzerns waren die Möglichkeiten, sich in diesem Thema weiter zu entwickeln, eingeschränkt. Es entstand bei mir der Wunsch, wieder reines Marketing zu machen, mehr Generalist zu sein und sich gleichermaßen um alle denkbaren Zielgruppen kümmern zu können.
So habe ich mich für einen berufsbegleitenden MBA mit Marketing-Schwerpunkt entschieden, den ich berufsbegleitend in einem Zeitraum von 2 Jahren an der Universität Münster absolviert habe. In dieser Zeit habe ich mein Marketing-Wissen bei renommierten Professoren auf den aktuellen Stand gebracht und mich für weiterführende Aufgaben im Marketing empfohlen, ohne mich jedoch auf ein bestimmtes Produkt oder eine spezifische Zielgruppe festzulegen.
Erfreulicherweise bot sich schon während des MBA-Studiums die Gelegenheit, den Wunsch nach dem reinen Marketing zu bedienen. Im strategischen Marketing des DB-Konzerns, das sich gleichermaßen um alle Ressorts kümmert, habe ich eine Aufgabe als Projektleiter übernommen. Dem Unternehmen und dem Produkt bin ich somit zwar treu geblieben. Aber ich bin zurück im Marketing und mein fachliches Spektrum bezüglich Produkten und Zielgruppen in deutlich breiter geworden.
Weiterführende Informationen zum Thema MBA finden sich hier: http://www.mba.de/
Viele Grüße von Alexander Fröhlich
Hans-Joachim Sauber Ich war ziemlich naiv und ahnungslos
Unter diesem Titel hat die FAZ in Ihrer Beilage "Campus" vom 27.6.2015 ein Interview mit der Inderin Pranati Roy Bucher veröffentlicht. Sie zeigt in diesem Interview auf, welche Schwierigkeiten Sie in Ihrem Bewerbungsverfahren nach Erlangung des MBA an der European Business School hatte. Herausforderungen waren u.a. die Erstellung der Bewerbungsunterlagen mit klarem Bezug auf die ausgeschriebene Stelle und die Pflege von Netzwerken bereits während des Studiums.
Lesenswert!
Hans-Joachim Sauber Masterplan
Mit 45 ist es Zeit, den zweiten Teil des beruflichen Masterplans zu entwickeln. Sie stehen ungefähr in der Mitte Ihres Berufslebens und haben vermutlich ein ziemlich verlässliches Gefühl für Ihre weiteren Chancen, aber auch die Risiken und Belastungen, denen Sie ausgesetzt sind. Dieses Bauchgefühl gilt es jetzt zu objektivieren. Dazu empfehle ich Ihnen folgende Vorgehensweise:
Erstellen Sie für sich einen Masterplan in 4 Schritten. Versuchen Sie für jeden Schritt ein möglichst unbelastetes und entspanntes Wochenende mit sich allein einzuplanen und planen Sie zwischen jedem Schritt eine Pause von 2 – 4 Wochen ein. Erstellen Sie über jeden Schritt eine kleine Dokumentation. Ich empfehle Ihnen folgenden Ablauf:
Schritt 1: Analyse der ersten Hälfte Ihres Berufslebens
- Was ist aus meinen beruflichen Träumen geworden?
- Bin ich da, wo ich hin wollte?
- Wenn nein, was könnten die Gründe sein?
- Fühle ich mich in meinem Beruf gut aufgehoben und sicher?
- Wie steht es mit meiner Gesundheit?
- Wie empfinde ich meine familiäre Situation?
- …
Schritt 2: Optionengenerierung
- Ich fühle mich wohl in meiner beruflichen Situation und möchte nichts verändern.
- Ich sehe gute Weiterentwicklungsmöglichkeiten und möchte meine ganze Kraft einsetzen, um meine Karriere auszubauen.
- Ich habe ganz andere berufliche Träume und möchte diese endlich realisieren.
- Ich sehe große Risiken für meine weitere berufliche Entwicklung und habe Angst vor meiner Zukunft.
- …
Schritt 3: Optionenbewertung
- Bewerten Sie Ihre Optionen materiell, z.B. mit der Summe der zu erwartenden lebenslangen Einkommen - Human Capital Value (HCV). Versuchen Sie, auch die Kosten einzuschätzen, die mit der Realisierung dieser Option verbunden sind. Aus der Differenz lässt sich der Nettowert des HCV ermitteln.
- Bewerten Sie Ihre Optionen ideell! Kriterien können zum Beispiel die verfügbare Freizeit, die gefühlte Sicherheit, der Spaß an der Arbeit, die Zusammenarbeit mit Kollegen usw. sein. Jede Option bekommt einen Punktewert zwischen 0 und 100.
- Im Ergebnis ermitteln Sie ganz objektiv die Handlungsoption mit dem höchsten materiellen und ideellen Nutzen.
Schritt 4: Verifizierung und Umsetzung
- Besprechen Sie Ihre Überlegungen mit Ihrer Familie, guten Freunden oder anderen Ihnen nahestehenden Personen. Vielleicht benötigen Sie auch die Hilfe eines Coaches, der zumindest im Schritt 4 dazu beitragen kann, Ihre Überlegungen unter dem unbeeinflussten Blick eines erfahrenen Dritten weiter zu objektivieren.
- Entscheiden Sie selbst, wie wichtig Ihnen jetzt die Umsetzung der gewählten Option ist und wie hoch Sie den Handlungsdruck empfinden. Versuchen Sie daraus einen Projekt- / Terminplan abzuleiten.
- Vielleicht ist die Zeit noch nicht reif für eine Entscheidung. Dann ist es gut zu wissen, dass ein Masterplan für alle Fälle in der Schublage liegt, der jederzeit herausgeholt werden kann, beispielsweise wenn eine akute Bedrohung Ihres Arbeitsverhältnisses eintritt.
- Natürlich muss der Masterplan immer wieder daraufhin überprüft werden, ob die Annahmen noch gültig sind.
Ihr Hans-Joachim Sauber

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