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Winfried Kretschmer Newsletter Nummer 27
Einen weiten thematischen Bogen spannt die neue Buchkolumne der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen JBZ: von Gefühlen über Konsum bis hin zur Arbeit – wobei vollkommen unklar ist, wie sich diese Faktoren gegenseitig beeinflussen. Insofern kann es nur um eine Annäherung gehen. Die suchen die JBZ-Autoren Stefan Wally und Hans Holzinger in Büchern von Eva Illouz, Wolfgang Schmidbauer, Bärbel Wardetzki und einem von Konrad Paul Liessmann herausgegebenen Sammelband über den „Mut zur Faulheit“.
Zweitens. Es war nur eine beiläufige Erwähnung, ein illustratives Beispiel im Mobilitätsessay von Weert Canzler und Andreas Knie vor ein paar Wochen: Mikromobilität. Aber es war natürlich ein neuer Anhaltspunkt für unsere Suchbewegung in Sachen „mikro“. Weert Canzler hat dann den Interviewkontakt zum Innovationsinnovator, Akrobaten und Maschinenbauprofessor Eckehard Fozzy Moritz hergestellt, dessen Münchner Innovationsmanufaktur ein Netzwerk für Mikromobilität koordiniert. Und ganz zufällig feiert dieser Tage ein neues Mikrogefährt, der UrmO, einen bemerkenswerten Erfolg auf der Crowdfundingplattform Kickstarter. Zum Thema Mikromobilität ein Kurzinterview mit aktuellen Links. Und der beruhigenden Erkenntnis, dass der neue Begriff auch die Renaissance ganz klassischer Formen der Fortbewegung einschließt: Zufußgehen und Radfahren zum Beispiel.
Winfried Kretschmer Der Newsletter von letzter Woche
Die vergangenen zwei Wochen standen im Zeichen des Sichtens und Sammelns neuer Themen. Zunächst zwei Tage Buchmesse mit interessanten Gesprächen und der Suche nach noch nicht entdeckten Neuerscheinungen, die einige interessante Titel zutage förderte. Dann die zweitägige Fahrt mit dem Musterbrecherexpress, die dieses Mal ins schwäbische Frickenhausen zu HEMA, dem mittelständischen Spezialisten für Säge- und Schneidetechnik, sowie – auf der Rückfahrt – zu TechDivision, einem IT-Unternehmen im bayerischen Kolbermoor führte. Beide Firmen werden im Programm auftauchen, HEMA mit einem Update zu dem bereits erschienenen Interview mit Marco Niebling, in dem es um den Beginn des Veränderungsprozesses bei der Firma ging. Aber auch sonst hat der Musterbrecherexpress spannende Impulse gesetzt, von denen der eine oder andere sich im Programm von changeX wiederfinden wird.
Heute aber ein neues Interview zum Thema Digitalisierung. Mit dem Autor eines Buches, dessen Titel klar in unser Aufmerksamkeitsraster fällt – genauer dessen erster Teil: „Digital denken“ (weniger aber der Reim hintendran: „statt Umsatz verschenken“). Was „digital denken“ bedeutet, erläutert der Autor und Digitalunternehmer Christian Spancken im Interview.
Zweitens kommt nun eine ausführlichere Rezension des WHY!-Titels, der in unseren Buchempfehlungen kürzlich schon kurz vorgestellt wurde. Dort war natürlich kein Platz, die entscheidende Wendung herauszuarbeiten: Der Ansatz der viralen Transformation rückt die Mitarbeiter als Impulsgeber von Veränderung ins Zentrum. Mit der Konsequenz, dass das Management die Herrschaft über den Veränderungsprozess verliert. Und die Kontrolle ohnehin, weil virale Kommunikation sich einem steuernden Zugriff entzieht. Veränderung, die von den Mitarbeitern selbst ausgeht, das ist Selbstorganisation zu Ende gedacht. Ein richtungsweisender Ansatz, der freilich nur in fortgeschritten-selbstorganisierten Unternehmen funktionieren wird. Dennoch ein Impuls, die Dinge zu Ende zu denken.
Winfried Kretschmer Der Newsletter Ausgabe 25 | 2018
Das überkommene, industriewirtschaftlich geprägte Bild des Unternehmens verstellt den Blick auf neue, innovative Geschäftsmodelle im Bereich der Wissensarbeit. Das ist die These des Beitrags von Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg, die sich intensiv mit neuen Geschäftsmodellen von Experten, also Wissensarbeitern, beschäftigt haben. Ihr Befund: Zunehmend entstehen auf Basis digitaler Tools und Komponenten neuartige Geschäftsmodelle, die Wertschöpfung jenseits des Auftrag-Rechnung-Modus generieren. Aus Aufträge abarbeitenden Freelancern werden so vorausschauend handelnde Unternehmer. Der erste Beitrag.
Zweitens, die Bücher. Sie kennen das vermutlich: Man lässt etwas schleifen, verfolgt es jedenfalls nicht mit dem nötigen Nachdruck, und schon rutscht es aus dem Blickfeld – um dann umso überraschender wieder aufzuschlagen. Wie ein Bumerang, den man losgeworfen, dann aber vergessen hat. So ging es mit unseren Buchempfehlungen. Im Sommer waren es bei kritischer Prüfung zunächst zu wenig Titel, vor der Sommerpause war dann die Zeit knapp – und schon stehen wir mitten im Herbst. Mit gehöriger Verspätung also eine neue Liste unserer Buchempfehlungen. Sie schlägt eine Brücke von den letzten Titeln aus den Frühjahrs- zu den Herbstprogrammen. Nachschub folgt.
Winfried Kretschmer Newsletter, der 24.
Nachdem nun auch unser Schlussredakteur und Korrektor Karl-Heinz Maget aus dem Urlaub zurück ist, hier ein neuer, der 24. Newsletter. Mit zwei Themen.
Erstens wieder mal agil. Agil ist längst zu einem Buzzword im Management geworden: vielfach verwendet, ohne klarzumachen, was es meint. Und häufig reduziert auf eine Methode wie Scrum. Doch mit der Einführung neuer Methoden oder neuer Arbeits- oder Organisationsformen ist es nicht getan. Entscheidender ist die Haltung von Führungskräften und Mitarbeitern: das Mindset, das hinter allem steht. Was ein agiles Mindset ausmacht, darum geht es in dem Gespräch mit Svenja Hofert. Mit einer klaren Bestimmung dessen, worüber wir sprechen. Die Kernaussage: Raus aus der Monoperspektive!
Zweitens Mikroabenteuer. Hatten wir schon, ja. In einem Kurzinterview, bei dem indes viele interessante Fragen offenblieben. Also habe ich nachgefragt. Das erweiterte Interview handelt davon, worin der besondere Reiz solcher kleinen Abenteuer liegt. Zum Beispiel die ständige Zielorientierung unseres Tuns sein zu lassen, mal nicht nach Sinn und Output unserer Tätigkeiten zu fragen. Und – Thema Perspektivenvielfalt – Dinge mit anderen Augen zu sehen. Nicht zuletzt bietet das Interview eine weitergehende Einschätzung zum Thema „mikro“ als sich anbahnender Gegentrend zum Großen, zu großen Lösungen, die zunehmend weniger greifbar sind. Und eine Anregung vielleicht, es mal mit kleinen Abenteuern zu versuchen.
Winfried Kretschmer Der Newsletter von heute #wol
Was ist eigentlich Working Out Loud? Lernprogramm? Arbeitshaltung? Ein Hype? Eine Sau, die durchs Unternehmensdorf getrieben wird? Ein Coachingprogramm ohne Coach? So etwas wie Urlaub vom harten Arbeitsalltag? Eine Spielerei gar?
Um all das, um diese unterschiedlichen Perspektiven auf ein Phänomen unserer sich rapide ändernden Arbeitswelt geht es in unserem Interview. Und darüber hinaus um die Frage, was Working Out Lord mit Ora et labora zu tun hat. Und wie das Wissen aus den Köpfen der Mitarbeiter in die Unternehmen kommt. Und wie diese gebaut sein müssen, damit das klappt.
Anders gesagt: Es geht um eine Methode, die zwischen Selbstlernen, Haltung, Wissensmanagement und Coaching angesiedelt ist, uneindeutig und facettenreich. Klar, dass das ein langes, ein ausführliches Gespräch geworden ist. Meine Gesprächspartnerin: Sabine Kluge, gefragte Expertin für diesen Ansatz, die Working Out Loud auf dem diesjährigen PM Camp Berlin vorgestellt hat.
Ein langes Lesestück.

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