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Winfried Kretschmer Der Newsletter Ausgabe 25 | 2018
Das überkommene, industriewirtschaftlich geprägte Bild des Unternehmens verstellt den Blick auf neue, innovative Geschäftsmodelle im Bereich der Wissensarbeit. Das ist die These des Beitrags von Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg, die sich intensiv mit neuen Geschäftsmodellen von Experten, also Wissensarbeitern, beschäftigt haben. Ihr Befund: Zunehmend entstehen auf Basis digitaler Tools und Komponenten neuartige Geschäftsmodelle, die Wertschöpfung jenseits des Auftrag-Rechnung-Modus generieren. Aus Aufträge abarbeitenden Freelancern werden so vorausschauend handelnde Unternehmer. Der erste Beitrag.
Zweitens, die Bücher. Sie kennen das vermutlich: Man lässt etwas schleifen, verfolgt es jedenfalls nicht mit dem nötigen Nachdruck, und schon rutscht es aus dem Blickfeld – um dann umso überraschender wieder aufzuschlagen. Wie ein Bumerang, den man losgeworfen, dann aber vergessen hat. So ging es mit unseren Buchempfehlungen. Im Sommer waren es bei kritischer Prüfung zunächst zu wenig Titel, vor der Sommerpause war dann die Zeit knapp – und schon stehen wir mitten im Herbst. Mit gehöriger Verspätung also eine neue Liste unserer Buchempfehlungen. Sie schlägt eine Brücke von den letzten Titeln aus den Frühjahrs- zu den Herbstprogrammen. Nachschub folgt.
Winfried Kretschmer Newsletter, der 24.
Nachdem nun auch unser Schlussredakteur und Korrektor Karl-Heinz Maget aus dem Urlaub zurück ist, hier ein neuer, der 24. Newsletter. Mit zwei Themen.
Erstens wieder mal agil. Agil ist längst zu einem Buzzword im Management geworden: vielfach verwendet, ohne klarzumachen, was es meint. Und häufig reduziert auf eine Methode wie Scrum. Doch mit der Einführung neuer Methoden oder neuer Arbeits- oder Organisationsformen ist es nicht getan. Entscheidender ist die Haltung von Führungskräften und Mitarbeitern: das Mindset, das hinter allem steht. Was ein agiles Mindset ausmacht, darum geht es in dem Gespräch mit Svenja Hofert. Mit einer klaren Bestimmung dessen, worüber wir sprechen. Die Kernaussage: Raus aus der Monoperspektive!
Zweitens Mikroabenteuer. Hatten wir schon, ja. In einem Kurzinterview, bei dem indes viele interessante Fragen offenblieben. Also habe ich nachgefragt. Das erweiterte Interview handelt davon, worin der besondere Reiz solcher kleinen Abenteuer liegt. Zum Beispiel die ständige Zielorientierung unseres Tuns sein zu lassen, mal nicht nach Sinn und Output unserer Tätigkeiten zu fragen. Und – Thema Perspektivenvielfalt – Dinge mit anderen Augen zu sehen. Nicht zuletzt bietet das Interview eine weitergehende Einschätzung zum Thema „mikro“ als sich anbahnender Gegentrend zum Großen, zu großen Lösungen, die zunehmend weniger greifbar sind. Und eine Anregung vielleicht, es mal mit kleinen Abenteuern zu versuchen.
Winfried Kretschmer Der Newsletter von heute #wol
Was ist eigentlich Working Out Loud? Lernprogramm? Arbeitshaltung? Ein Hype? Eine Sau, die durchs Unternehmensdorf getrieben wird? Ein Coachingprogramm ohne Coach? So etwas wie Urlaub vom harten Arbeitsalltag? Eine Spielerei gar?
Um all das, um diese unterschiedlichen Perspektiven auf ein Phänomen unserer sich rapide ändernden Arbeitswelt geht es in unserem Interview. Und darüber hinaus um die Frage, was Working Out Lord mit Ora et labora zu tun hat. Und wie das Wissen aus den Köpfen der Mitarbeiter in die Unternehmen kommt. Und wie diese gebaut sein müssen, damit das klappt.
Anders gesagt: Es geht um eine Methode, die zwischen Selbstlernen, Haltung, Wissensmanagement und Coaching angesiedelt ist, uneindeutig und facettenreich. Klar, dass das ein langes, ein ausführliches Gespräch geworden ist. Meine Gesprächspartnerin: Sabine Kluge, gefragte Expertin für diesen Ansatz, die Working Out Loud auf dem diesjährigen PM Camp Berlin vorgestellt hat.
Ein langes Lesestück.
Winfried Kretschmer Ende Sommerpause
Die sommerliche Publikationspause ist zu Ende. Hier unser neuer Newsletter.
Ein großer, ja großartiger Sommer neigt sich dem Ende zu. Zu Ende ist die sommerliche Publikationspause von changeX. Hier unser neuer Newsletter.
Oft sind es nicht mehr hinterfragte Grundannahmen, die den Kern komplexer, schwer zu lösender Problemlagen bilden. Und oft erscheinen diese, gerade weil sie nicht mehr hinterfragt werden, als selbstverständlich, fast banal. Wie bei der gegenwärtigen Mobilitätsmisere mit Staus, verstopften Straßen und zugeparkten Wegen. Das Problem wurzelt, so Weert Canzler und Andreas Knie in ihrem Essay, im Narrativ vom eigenen Auto: der über viele Jahrzehnte versprochenen privaten Verfügung über ein Fahrzeug. „Jeder Mensch darf – so jedenfalls die ursprüngliche Idee – ein eigenes Auto besitzen und dieses auch noch im öffentlichen Raum einfach abstellen.“ Warum dieses Narrativ heute brüchig wird und sich in den Städten zumindest ein neues Mobilitätsverhalten entwickelt, zeichnen die Autoren in ihrem Beitrag nach. Ihr Fazit: Eine Neubewertung und Neuordnung des öffentlichen Raumes ist überfällig. Ohne Konflikte wird das aber nicht abgehen.
Eine Zeit lang sah es so aus, als hätte sich das Thema „Mikro“ – Gegenstand unserer kleinen Serie –erschöpft. Doch nach und nach förderte die Suchbewegung neue Formen des postulierten Trends zu kleinen, kleinteiligen Lösungen zutage. Darunter auch überraschende, quergedachte, schräge. Zum Beispiel Mikroabenteuer. Dazu ein Kurzinterview.
Im Partnerforum schließlich als Ausblick auf das PM Camp Berlin, das in einer Woche startet, ein Beitrag, in dem die Initiatoren das spezifische Format ihrer Veranstaltung erläutern: Es ist ein Kombinationsmodell, das sich aus Open Space und Barcamp speist. Der Wermutstropfen dabei: Das PM Camp ist ausgebucht. Da hat die Sommerpause dann doch zu lange gedauert. Lesenswert ist der Beitrag dennoch, denn er beleuchtet das Veranstaltungsformat als einen Remix von Ideen.

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