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Gemeinsam Denken und Handeln unter Ungewissheit – ein Interview mit Carolin Wolf.

Unsere neue Realität erfordert ein neues Denken. Das nur ein gemeinsames Denken sein kann. Denn ein Hirn ist zu wenig für eine zunehmend komplexe Welt.

Aber gemeinsames Denken entsteht nicht einfach so. Es verlangt den unbedingten Willen zur Zusammenarbeit. Das beginnt mit weniger Ego-Gehabe und erfordert eine kritische Distanz zur eigenen Wichtigkeit.

Meetings, in denen nicht gemeinsam gedacht wird, sind Zeit- und Geldverschwendung. Sagt Carolin Wolf. Und fordert, gemeinsamem Denken endlich Raum zu geben.

Schlüsselzitate aus dem Interview:

„Gemeinsam Denken beinhaltet die Chance, dass etwas Neues entsteht. Oder anders ausgedrückt, dass ich zu Erkenntnissen komme, die ohne die Beiträge der anderen nicht möglich gewesen wären.“

„Wir sind gefordert, unserer Zusammenarbeit eine Qualität zu geben, die gemeinsames Denken wirklich fördert. … Es gilt stets gut zu überlegen, ob die Intelligenz eines Einzelnen zur Lösung eines Problems ausreicht.“

„Die Teilnahme an einem Meeting, in dem ich nur meinen Körper und nicht meinen Kopf zur Verfügung stelle, ist Verschwendung. Sie behindert die anderen Teilnehmer in ihrem Tun und hält mich selber von fokussierter Arbeit ab.“

„Komplexität verlangt nach Kooperation. … Die Komplexität der zu bewältigenden Herausforderungen erfordert Co-Kreation. Die Zeit der einsamen Einzelentscheidungen ist längst vorbei.“

„Gemeinsame Haltungen und Beziehungen ermöglichen erst eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Denn der Kern des gemeinsamen Denkens ist immer in der Haltung und nicht in den Tools begründet.“

Das ganze Interview #Denken #GemeinsamDenken #Komplexität #VUCA #Kooperation #Ungewissheit #Co-Kreation #Meeting #Zusammenarbeit https://www.changex.de/Article/interview_wolf_in_zukunft_nur_gemeinsam/WEc5qE6zmQ05VqoSAzkXnevPCxFeK6

Wahrscheinlich lässt sich einfacher sagen, was die Coronakrise nicht ist, als was sie nun genau ausmacht. Zu unberechenbar ist das Virus, zu vielgestaltig seine Wirkung. Und zu heftig brach die Pandemie über die Welt herein. Dennoch ist dieses Ereignis kein Schwarzer Schwan, also kein unvorhersehbares Ereignis. Seuchen begleiten die Menschheitsgeschichte – von der Pest über die Cholera bis hin zu HIV, Ebola und SARS in jüngerer Zeit. Eher ist die Krise also eine Folge mangelnder Vorsorge. Und sie stellt die Frage nach der Resilienz und Nachhaltigkeit unserer Systeme. Das wird wohl das große Thema der kommenden Zeit sein. Zunächst aber steht eine andere Frage im Vordergrund: Was bedeutet diese Krise und wie kommen wir wieder raus?

An die weitaus schwierigere Aufgabe, diese Krise zu begreifen und Vorstellungen für ein „Danach“ zu entwickeln, macht sich Bernhard von Mutius in seinem Essay. Er lenkt den Blick auf die „ungeheure Entfaltung der menschlichen, kooperativen Kreativität“, die in dieser Krise geschieht, und interpretiert dies vor dem Hintergrund einer umfassenderen kreativen Revolution, die im Shutdown zugleich ihre Bewährungsprobe findet. Denn in der Not erfinderisch zu sein, das ist es doch, was Kreativität auszeichnet!

Ohne seinen Ausführungen vorgreifen zu wollen, sei die wichtigste Lehre vorab zitiert. Sie beschreibt, was bereits begonnen hat, worin aber zugleich die große Aufgabe der Zukunft besteht: Entscheidend sei, so Mutius, „dass wir sehr schnell lernen. Schneller als alles, was wir bisher unter Lernen verstanden haben. Und das nicht im Silo unserer Disziplin, sondern in der Zusammenarbeit der Disziplinen.“ Und damit lässt sich doch beginnen.

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„Wir brauchen ein Bewusstsein, dass auch alles anders laufen könnte“, sagt Armin Grunwald, Physiker, Philosoph und Experte für Technikfolgenabschätzung. In unserem Interview versucht er eine Einordnung der Coronakrise und zieht erste Lehren daraus.

Die wichtigste: Systeme robust beziehungsweise resilient gestalten. „Wir haben uns zu sehr daran gewöhnt, dass immer alles funktioniert“, so Grunwald. Notwendig aber sind Vorkehrungen für den Fall, dass Unerwartetes geschieht: „Wir brauchen Pläne B. Wir brauchen Technologien, die nicht alles auf eine Karte setzen.“ So das Fazit unseres Interviewpartners. Ein Plädoyer für Vorsorge als öffentliche Aufgabe.

Soweit unser zweites Stück im aktuellen Kontext.

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