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Chinese / German Business Exchange Forum

Chinese German Business Exchange Group - Gruppen Diskussionen zu Im-/ Export Ideen und Businesspartner Kontaktaufbau

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Nur für XING Mitglieder sichtbar China vs. USA / Das grosse Wettrennen um Künstliche Intelligenz
Das weltweite Wettrennen um künstliche Intelligenz ist schon im vollen Gange. Es steht viel auf dem Spiel. Wer die Vorherrschaft bei KI heute einnimmt, wird ein Frontrunner in der globalen Gesellschaftsordnung von morgen sein – in der Wirtschaft, in der Wissenschaft, vor allem aber in der Rüstung. Künstliche Intelligenz, so meinen viele Visionäre, wird unsere Zivilisation drastischer prägen als die bahnbrechenden Technologien früherer Generationen, wie Dampfmaschine, Druckerpresse oder die elektrische Glühbirne. Das Rennen um KI zeichnet sich immer mehr als Zweikampf zwischen den Tech-Titanen USA und China ab.
Auf der amerikanischen Seite überrascht es nicht, dass die Favoriten vor allem die „Big Five“ sind - Amazon, Apple, Alphabet/Google, Microsoft und Facebook. Sie sind seit langem intensiv mit KI unterwegs. Seit wenigen Jahren sind aber mächtige Neulinge aus Fernost hinzugekommen. Es sind Konzerne aus China, wie Alibaba (E-Commerce), Baidu (Suchmaschine) oder Tencent (social media). Schon lange expandieren diese finanzstarken Chinesen in Märkte, die außerhalb ihrer Ursprungskompetenz liegen. Vor allem wollen sich die neuen Player auf den milliardenschweren Mobilmärkten des Riesenreiches positionieren. Ihre Wachstumsraten sind explosiv. Online-Finanztransaktionen in China steigen jährlich um 25%. Und das Potential liegt vor allem auf dem Sektor der künstlichen Intelligenz.
Schon heute hat China mehr Internet-Anwender als die gesamte EU und die USA zusammen. Zahlungen über mobile Plattformen sind im Reich der Mitte inzwischen die Norm. Das gilt für Firmen wie auch Privatpersonen. Im laufenden Jahr wird ein Gesamtumsatz über mobile Plattformen von mehr als €15 Billionen erwartet. Allein Online-Essensbestellungen erreichen eine schwindelnde Höhe von 20 Millionen Mahlzeiten täglich. Das sind mehr als zehn Mal mehr als beim Hightech-Taktgeber USA. Das Potential haben globale Finanzmärkten längst erkannt. Ein Drittel des weltweiten Venture-Capitals wird in chinesische Startups investiert. Dort liegt, so meinen viele Experten, die Zukunft der künstlichen Intelligenz.
Aber wie kommt das? Wie hat es die Volksrepublik China geschafft, sich von einem rückständigen Agrarland - lange als „kommunistisches China“ verharmlost - zu einem ernsthaften Konkurrenten auf den Weltmärkten für Hochtechnologie zu mausern? Seit den 1990er Jahren haben 8 Millionen Menschen dort den Weg aus der extremen Armut gefunden. Heute hat das chinesische Volk die weltweit höchste Zahl an Internet-Anwendern, Hausbesitzern, Universitätsabsolventen und womöglich die Höchstzahl von Milliardären? Steigendes Einkommen hat eine Verbraucherklasse ermöglicht. Die Lebenserwartung ist hochgeschnellt. Heute zählt Chinas Bevölkerung zu den optimistischen der Welt.
Aber wie konnte China zum Hauptkonkurrenten der Supermacht USA in Sachen KI aufsteigen?
Big Data - Das neue Öl
Der Schlüssel liegt in der Eigenart der KI-Technologie. Die Definition von künstlicher Intelligenz ist eine lernfähige Software, die sich selbst schreibt und fortschreibt. Sie wird nicht von Menschen programmiert, wie herkömmliche Software. Sie lernt selbstständig. Sie wird mit Daten trainiert. So zieht sie ihre Schlüsse mit number-crunching, der mathematischen Suche nach passenden Vergleichen. Ihre Stärke ist Mustererkennung. In dem rasenden Wettbewerb um KI-Überlegenheit sind Top-Universitäten nicht entscheidend, auch nicht die visionären Koryphäen von Silicon Valley oder die Supercomputer der US-Hardware-Industrie. Entscheidend sind Daten, sehr viel Daten. Eine KI, die Ursachen für Alzheimer oder Lungenkrebs analysiert, kann viel mehr mit den Daten von 400 Millionen Patienten anfangen, als mit einer kleinen Samplegroup von 4.000. Die Gültigkeit ihrer Rückschlüsse ist abhängig von der Menge ihrer Daten. In China sind Data-Einschränkungen so gut wie unbekannt.
Was ist also wichtiger als Big Data?
Bigger Data!
Und niemand hat mehr Daten als China.
Aber welches Land kommt nach den beiden Frontrunnern USA und VR China?
Lange Zeit gar keins.
Dann vielleicht Israel.
Wo bleibt Europa? Und Deutschland?
Lange Zeit stand Deutschland auf den vordersten Plätzen der Technologie-Länder. „Made in Germany“ stand weltweit als Gütesiegel für Qualität und Fortschritt. Als Exportnation profitierte es vom Zeitalter der Expertise. Die Zeiten haben sich aber geändert. Inzwischen wurde das Zeitalter der Expertise vom Zeitalter der Daten abgelöst. Heute gilt: wer die Datenströme kontrolliert, wird das Rennen um künstliche Intelligenz gewinnen.
Und da hat die Bundesrepublik ein Problem.
Sehr spät hat die Bundesregierung die Bedeutung der Digitalisierung erkannt. Ihre Anstrengungen aufzuholen sind spät und sehr bescheiden. Ein krasses Beispiel ist das 80-seitige Strategiepapier, das sie nach einer KI-Klausur am 8. November in Potsdam verabschiedet hat. Die Fördersumme von €3 Milliarden sieht in der Schlagzeile gut aus. Gestreckt über sieben Jahre bleiben nur €500 Million jährlich. Daraus sollen noch einhundert neue Professuren für künstliche Intelligenz finanziert werden. Das Problem: KI Professoren sind schwer zu finden. In Deutschland sind heute fünfzehn ausgeschriebene Stellen für KI-Professuren unbesetzt. Qualifizierte Köpfe werden ohnehin erst in die Industrie gehen, wo sie ein Vielfaches verdienen. Sie werden schwer zu finden sein.
Vergleicht man solche Beträge mit China wird schnell klar, dass es sich bestenfalls um einen Tropfen auf dem heißen Stein handelt. Dort investiert allein die High-Tech-Stadt Tianjin €16 Milliarden in die künstliche Intelligenz.
Die Bundesregierung steckt in einem weiteren Dilemma, das viel gravierender ist. Einerseits will sie die Digitalisierung, inklusive Künstliche Intelligenz, energisch vorantreiben, wie man in den Sonntagsreden aller Parteien hört. Andererseits hat sie es mit dem Datenschutz zu tun, in Deutschland eine Art heiliger Gral. Gesetzliche Vorschriften wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind eine massive Bremse gegen den Ausbau einer KI-Infrastruktur. Big Data ist unverzichtbare Voraussetzung für künstliche Intelligenz. Big Data wird aber systematisch verhindert. Aufgrund der DSVGO-Vorschriften gaben 70% der mittelständischen Unternehmen an, sie hätten die Digitalisierung eingeschränkt, oder gänzlich eingestellt! Dabei ist der Mittelstand das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.
Man kann nicht die Speicherung und Sammlung von großen Datenmengen verhindern und gleichzeitig auf eine weltweit führende KI-Forschung hoffen.
Es ist die Quadratur des Kreises.
Es kann nicht funktionieren.
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Über Jay Tuck:
Erfolgsautor und US-Sicherheitsexperte Jay Tuck war 35 Jahre für die ARD tätig, wo er über 500 investigative TV-Berichte und Reportagen produzierte. Für die TAGESSCHAU war er als Kriegskorrespondent im Irak, für die TAGESTHEMEN langjähriger Redaktionsleiter (CvD). Seine Berichte erscheinen bei führenden Zeitschriften in Europa, u. a. Cicero, Focus, Playboy, Le Point, Stern, Welt am Sonntag und Die Zeit. Er ist Autor des investigativen Buches „High-Tech Espionage“ (St. Martin’s Press), das in vierzehn Ländern erschienen ist. Für sein aktuelles Buch „Evolution ohne uns – Wird Künstliche Intelligenz uns töten?“ (Plassen Verlag) interviewte er deutsche und US-Drohnenpiloten, Zukunftsforscher und Silicon-Valley-Spezialisten, Geheimdienstler und Unternehmensberater in einer zweieinhalbjährigen Exklusiv-Recherche. Das Buch wird in diesen Tagen in China veröffentlicht (Shanghai University Press).
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