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Clean Energy

CleanEnergy Project widmet sich den Themen Energie, Umwelt, Technologie, Wirtschaft und unserer Gesellschaft auf dem Weg zur Nachhaltigkeit.

Harald M. Depta Deutschland kann von Norwegen profitieren
Deutschland kann von Norwegens Energiewende profitieren - die beiden Staaten setzen deshalb auf eine enge Partnerschaft beim Gas- und Stromhandel.
#norwegen #energiewende #mobilität #emobility #emobicon
Die Frage ist, wer wovon genau profitiert. Bisher geht das mit dem Profit so, dass egenerativ-Zertifikate von norwegischen Wasserkraftwerken gekauft und der Strom aus dem Kohle- oder Atomkraftwerk dann als Ökostrom verkauft wird. So kommt die Hambuger S-Bahn auf 100% Ökostrom-Anteil aus Norwegen ohne Kabel nach Norwegen ;-)
Ilir Mehmetaj SiliconX: Dieses Material soll die Kapazität von Akkus verfünffachen
Silizium gilt bereits seit Jahren als ein sehr vielversprechendes Material beim Bau von Lithium-Ionen-Batterien. Der Grund dafür ist, dass der Einsatz des Materials als Anode die Kapazität der Batterien verzehnfachen könnte. Allerdings sind Silizium-Anoden extrem fragil und überstehen nur wenige Ladezyklen. Wissenschaftlern vom Institute for Energy Technology in Norwegen haben nun möglicherweise einen Weg gefunden, dieses Problem zu umgehen, und zwar mit einem neuen Material, dass sie SiliconX getauft haben („silicon“ ist das englische Wort für Silizium).
Das neue Material wird als die Lösung für das Silizium-Problem in der Akku-Entwicklung gehandelt. Wenn dem wirklich so wäre, würde es sich um einen Durchbruch handeln. Seit Jahren versuchen Forscher auf der ganzen Welt einen Weg zu finden, Silizium-Anoden dergestalt zu stabilisieren, dass ihr Einsatz in der Praxis möglich ist.
Das Problem mit Silizium ist, dass die Partikel sich während die Batterie lädt auf etwa 400 Prozent ihrer eigentlichen Größe ausdehnen. Das Ergebnis sind gerissene Anoden. Die Forscher des Institute for Energy Technology behaupten, dieses Problem mit einer neuen Siliziumverbindung aus einer Mischung aus Silizium-Nanopartikeln und einem noch nicht näher benannten Material umgangen zu haben.
Smartphones mit Riesenkapazität
Das Team hat das neue Material im Labor getestet. Im Vergleich zu reinen Silizium-Anoden seien zwar niedrigere Kapazitäten beobachtet worden, aber dafür seien die SiliconX-Anoden beim Laden der Batterie stabil, so die Forscher. Die gemessene Kapazität lag drei- bis fünfmal über der von herkömmlichen Batterien mit Graphit-Anoden.
Sollte es den Forschern gelingen, diese Ergebnisse außerhalb des Labors zu reproduzieren, könnten das Ergebnis eines Tages Smartphones sein, die nur ein oder zwei Mal pro Woche geladen werden müssen – oder aber Elektroautos, die mit einer Ladung fast 2000 km zurücklegen können. Das Research Council of Norway hat dem Team jede Unterstützung zugesagt, um SiliconX-Anoden marktreif zu machen.
https://www.trendsderzukunft.de/silicon-x-dieses-material-soll-die-kapazitaet-von-akkus-verfuenffachen/
https://www.ife.no/no/ife/ife_nyheter/2018/ifes-batteriforskere-har-knekt-batteri-kode-kan-revolusjonere-rekkevidde-og-levetid