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Coatings Industrie: Technologien, Märkte, Rohstoffe

Informationen rund um das Thema Lacktechnologie und Lackmärkte. Eine Plattform für die Lackindustrie, moderiert von FARBE UND LACK.

Ulf Stalmach Gilt das auch so für die Lackindustrie??
Wenn das Zwischenergebnis der Umfrage "Berufe 4.0" bereits repräsentativ für alle Einkaufsabteilungen in der Chemie ist (zu finden unter https://www.xing.com/communities/posts/welche-top-3-kompetenzen-brauchen-chemie-einkaeufer-im-jahr-2025-1015040415?sc_o=as_g
), dann müsste das bedeuten, dass auch in der Lackindustrie die Einkäufer einen guten Job in Sachen Einkauf machen, und nur in den Bereichen IT-Sicherheit, IT Systeme und Fremdsprachen Nachholbedarf in der Aus-/Weiterbildung für die nächsten Jahre ansteht!
Dann müsste man aber konsequenterweise daraus folgern, dass die Ergebnisse aus der Jahresbilanz-Umfrage des Vincentz-Verlags unter den Farben- und Lack-Herstellern für 2017 (https://www.xing.com/communities/posts/einigkeit-bei-prioritaeten-der-lack-und-farbenhersteller-ist-gross-aber-auch-richtig-1015005054 ) - die Hälfte der Teilnehmer nannte steigende Rohstoffpreise und unsichere Verfügbarkeit als Herausforderung für 2018 - mit Hilfe von sichereren IT-Systemen und einer zweiten Fremdsprache in den Griff zu bekommen sind?
Oder ist die Lackindustrie bislang unterrepräsentiert? Bis 30.06.2018 haben Sie noch die Chance, durch Ihre Teilnahme unter
Ihre Erfahrungen/Anmerkungen zum Thema Digitalisierung in der Chemischen Industrie einfließen zu lassen und die zukünftige Ausbildung auf diese Weise mit zu gestalten.
Die Ergebnisse sollen u.a. auch auf der 82. Lacktagung der GDCh-Fachgruppe Lackchemie unter dem Motto „4.0 – Alles im Lack?“ präsentiert werden, den Teilnehmern der Studie stehen sie kostenlos zu Verfügung.
Daniela Lozano Costa Horse Assisted Coaching: Führen ohne Scheuklappen
Mit Pferden verbinden und teilen wir viel. Das spiegelt sich in unzähligen Redensarten wider. Denen zufolge muss man die Zügel fest in der Hand halten oder auch mal locker lassen, sollte selbige Pferde nicht mit sich durchgehen lassen bzw. scheu machen. Oder aber, man setzt gar auf das falsche Pferd, vergaloppiert sich und fällt vom hohen Ross.
All diese Redewendungen zeigen in ihrem Kern, wie verwurzelt Pferde seit jeher in unserer Kultur sind und welchen hohen Stellenwert sie in einem unserer kostbarsten Kulturgüter, der Sprache, einnehmen. Und sie beweisen, dass wir uns von Pferden viel abschauen können - und auch regelmäßig tun. Höchste Zeit also, all diese Erkenntnisse dort einzusetzen, wo Zügel, Tempo, Konditionierung, Kommunikation und Hierarchien eine Rolle spielen: Im Kontext der Mitarbeiter- und Unternehmensführung!
Zwischen Kandare, Kauderwelsch und konsistenter Kommunikation
Pferde leben in Herden - und mitunter gefährlich. Denn in ihrem natürlichen Habitat, dem offenen Gelände, ist es für sie überlebenswichtig, Signale der Gefahr unmittelbar zu erkennen und blitzschnell zu entscheiden, wem sie bei akuter Bedrohung vertrauen und folgen. Dieses sensible Gleichgewicht zwischen Selbstbestimmung und Herdentrieb sichert ihnen ihr Überleben. Die Verständigung in der Gruppe erfolgt über Gesten, die durch die Haltung des Kopfs, Kiefers, Schwanzes oder der Ohren sehr fein justiert und unterschiedlichen Situationen angepasst werden kann.
In diesem Sinne spiegeln Pferde immer auch das Verhalten und die Kommunikation ihrer Artgenossen wider. Sie rennen, wenn andere rennen, grasen, wenn andere grasen. Doch imitieren sie dabei nicht einfach das Verhalten der anderen, sondern deuten die gegebenen Signale. Für sich, ihren Nachwuchs und damit auch für die anderen Pferde in der Herde.
Für das Horse Assisted Coaching und damit das Führungskräftetraining, bietet das soziale und kommunikative Verhalten der Pferde ein großes Spektrum an Möglichkeiten, den eigenen Führungsstil und die Kommunikation mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern situativ anpassen und fein justieren zu können. Pferde sind dabei authentische Sparingspartner, weil sie nur folgen, wenn und wem sie vertrauen. Das verlangt viel an Einfühlungsvermögen, Flexibilität im Führungs- und Kommunikationsstil und natürlich auch viel Empathie.
Kein Pferdeflüstern, sondern Klartext
Keine Angst, in unserem Horse Assisted Coaching werden sie nicht zu Pferdeflüsterern, sondern zu Pferdeverstehern - und lernen somit sich und Ihren individuellen Führungs- und Kommunikationsstil besser kennen und aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Sie spüren unmittelbar und mit direktem Feedback, welche Führung funktioniert, welche Leine sich zum Longieren eignet und wann die Zügel eher straff oder schlaff sein sollten.
In unserem Workshop arbeiten Sie mit echten Pferden - und natürlich mit uns, sich selbst, Ihrem Körper und Ihrer Kommunikation. Sie lernen, wie Sie Signale schnell deuten und effizient für Ihren Führungsstil einsetzen können. Zudem erhalten Sie einen Einblick darin, was Pferde und Menschen verbindet, aber auch unterscheidet.
Ähnlich wie bei der Arbeit mit Pferden, können auch bei der Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu viel oder zu wenig Kraft und Druck dazu führen, dass Sie sich im Kreis bewegen, die Kontrolle über Richtung und Geschwindigkeit verlieren und letztlich die Zügel aus der Hand lassen oder schlimmer noch, aus dem Sattel fallen.
Authentizität als Ansporn
Geben auch Sie also Ihrem Führungsstil eine eindeutige Richtung - dank Authentizität beim Kommunizieren und Führen. Lernen Sie, welche Signale Sie senden, und wie sie andere sofort deuten, situativ handeln, Ihr Führungsrepertoire erweitern und damit immer fest im Sattel sitzen können- auch dann, wenn Sie mit weiter Leine oder im engen Kontakt mit Ihren Team arbeiten.
• Erfahren Sie, wie Ihnen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig folgen - weil Sie Ihnen und Ihren Kompetenzen vertrauen. Lernen Sie Ihre unbewussten Signale noch besser zu steuern und zu verstehen, wie sich Ihr Verhalten unmittelbar auf Ihre Mitarbeiter/innen auswirkt.
• Fördern Sie Ihre Fähigkeiten, was Empathie, emotionale Intelligenz und Beobachtungsgabe angeht. Verfeinern Sie Ihr Gespür für bestimmte Situationen und lernen Sie, wie Sie scheinbar plötzlich auftretende Konflikte bereits im Vorfeld erkennen, deeskalieren und moderieren können.
In unserem Workshop vermitteln wir Ihnen all dies und noch einiges mehr - mit echten Pferden, authentischen Methoden und erfahrenen Trainerinnen und Trainern.
Geben also auch Sie Ihrer Führungskarriere die Sporen, satteln Sie um auf noch mehr beruflichen und privaten Erfolg und setzen Sie mit unserem Angebot garantiert auf das richtige Pferd.
Folgende Inhalte werden unter anderem in unserem Workshop behandelt:
• Folgen Sie dem Pferd oder folgt es Ihnen? So fühlen sich authentische Führung und natürlicher Führungsstil an!
• Ohne Scheuklappen: Welche Wirkung hat mein unbewusstes Verhalten auf meine Mitarbeiter/innen?
• Herdenführer wider Willen? So setzen Sie Ihre Führungsqualitäten bewusst und noch besser ein!
• Longieren, straffen, locker lassen: Erproben und spüren Sie unterschiedliche Führungsstile!
• Flucht, Angriff oder weiter Weiden? So erkennen Sie Konflikte noch schneller, verstehen Mitarbeiter/innen noch besser und moderieren Teams noch effizienter!
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa
René Kiem Lean Production: Verschwendung hoch sieben und wie Sie die vermeiden
Zeit ist knapp, Zeit ist Geld und fehlende Zeit ist der Feind von Effizienz. Deshalb muss alles immer so schnell wie möglich gehen. Einerseits. Andererseits kostet mit Abstand die meiste Zeit Verschwendung. Wer in der Hoffnung, dass es schon gut geht, Zeitersparnis über alles andere stellt, wird schnell feststellen, dass diese Rechnung nicht aufgeht. Sieben Formen der Verschwendung machen Ihnen das Leben besonders schwer. Oder eben leicht, wenn Sie sie vermeiden:
1. Überproduktion: Zur Überproduktion kommt es, wenn die Fertigung nicht gut geplant wird und der Kunde nicht das benötigt, was produziert wird bzw. wurde. Dadurch wachsen die Lagerbestände, was die Kosten erhöht. Doch noch gravierender ist die Tatsache, dass die überproduzierten Waren womöglich gar nicht mehr benötigt und dann zu Ausschuss werden. Überproduktion ist in der Lean-Lehre ein Problem, das unbedingt beseitigt werden muss.
2. Bestände: Ein Zuviel des Bestandes ist thematisch nah dran an der Überproduktion, denn hier stapeln sich Rohmaterialien, die zu Beginn der Wertschöpfungskette „Work in Progress“ (WIP) und an deren Ende die Fertigprodukte bilden. Zu hohe Bestände behindern die reibungslose Produktion und schaffen unnötige Kosten.
3. Transport: Ohne Transport geht es nicht, das ist klar. Material muss von A nach B gebracht werden, um den Produktionsprozess am Laufen zu halten. So werden Rohmaterialien transportiert, Werkstücke, Werkzeuge, Betriebsmittel und nicht zuletzt das fertige Produkt. Doch wenn der Transport zum Selbstzweck, plan- und organisationslos gestaltet wird, entsteht weitere Verschwendung, die leicht zu vermeiden wäre, wenn der Transport besser organisiert wird.
4. Bewegung: Bewegung ist gesund, keine Frage! Doch in der Produktion sollte sie auf ein Minimum reduziert werden. Es gilt das Prinzip der kurzen Wege, also Werkzeuge, die in direkter Reichweite liegen und möglichst wenige Gänge zur Werkzeugausgabe. Wer sich hier zu Beginn von Prozessen ein wenig mehr Zeit nimmt, wird diese später „mit links“ wieder einholen.
5. Warten: Wenn Zeit Geld ist, dann ist Warten Verschwendung pur. Denn während der Wartezeit wird nichts produziert. Natürlich gibt es Tätigkeiten, die mit Wartezeiten verbunden sind, beispielsweise wenn Zement trocknen muss, dann hat man darauf keinen Einfluss und muss naturgemäß warten, bis dieser Vorgang beendet ist. Doch statt dem Zement ehrfürchtig beim Trocknen zuzuschauen, kann man die Zeit auch anders, produktiver nutzen.
6. Ausschuss und Nacharbeit: Ausschuss kann als Synonym für Verschwendung gedeutet werden, Nacharbeit in leicht abgeschwächter Form ebenfalls. Je nachdem, wie weit die Produktion bereits fortgeschritten ist, kann Ausschuss oder Nacharbeit zu einer sehr intensiven Aufgabe werden, die sämtliche zuvor erarbeiteten Vorteile wie eine Seifenblase platzen lässt. Es ist ein bisschen so, als wolle man einen Raum streichen, verzichte aber darauf, Ränder und Fenster abzukleben oder Lichtschalter abzubauen. Man mag oberflächlich schneller fertig sein, doch die Nacharbeit relativiert diesen Vorteil schnell wieder. Mit anderen Worten: je genauer die Vorbereitung auf den Prozess, desto geringer wird die Ausschuss- und Nacharbeitsrate sein.
7. Falsche Prozesse und/oder falsche Technologie: Falsche Prozesse führen zu richtigen Problemen, denn sie sind überflüssig und kostenintensiv. Erhält ein Produkt zum Beispiel Eigenschaften, die überhaupt nicht notwendig sind, besteht „Verschwendungs-Alarm“. Gleiches gilt für aufwändige Kontroll- oder Messverfahren, die überflüssig sind. Und wenn die Genehmigungsverfahren sich über unnötig viele Ebenen erstrecken und womöglich sogar gegeneinander wirken, ist nichts gewonnen.
Verschwendung zu verhindern, ist gar nicht so schwer, man muss nur wissen, wo sie passiert und wo man ansetzen muss, sie zu verhindern. Wir helfen Ihnen dabei, dass Verschwendung verschwindet.
Just-in-time Produktion Die Just-in-time Produktion (kurz: JIT) wird auch bedarfssynchrone Produktion genannt. Und damit ist eigentlich schon das Wesentliche gesagt: Es geht darum, wirklich nur das herzustellen, was auch benötigt wird. Man spricht auch von einem logistikorientierten, dezentralen Organisations- und Steuerungskonzept. Kernstück dieses Prinzips ist die Stückzahl des Materials. Diese wird exakt auf den tatsächlichen Bedarf ausgerichtet, also darauf, was für die Erfüllung der Kundenaufträge benötigt wird.
Damit die Just-in-time Produktion realisiert werden kann, müssen unterschiedliche Liefer- und Produktionsmethoden einbezogen werden.
Der Produktions- und Materialfluss muss entlang einer Lieferkette aufeinander abgestimmt werden, dazu gehört unter anderem eine enge Zusammenarbeit zwischen Lieferanten und Abnehmern. Als Folge wird der Gesamtprozess schlanker. Das bedeutet, dass Lieferzeiten und Kapitalbindung reduziert werden und das Lagerrisiko faktisch ausgeschaltet wird, schließlich gibt es kaum noch Dinge, die gelagert werden müssen, wenn sie sofort und bedarfsgerecht verarbeitet werden.
Just-in-time Produktion setzt die ganzheitliche Betrachtungsweise voraus, wie sie auch in der Methode Kanban gelebt wird. Mittels Kanban wird ein auf Karten basierendes System verwendet, das zur Steuerung des Material- und Informationsflusses dient und die Just-in-time Produktion ermöglicht. Auch hier geht es immer darum zu ermitteln, welche Menge benötigt wird, um Liefertermine einhalten zu können.
Die Idee, die der Just-in-time Produktion zugrunde liegt, ist so einfach wie genial, ihre Umsetzung erfordert aber neben Gewissenhaftigkeit auch das Einarbeiten in die Thematik, damit auch wirklich an den richtigen Stellschrauben gedreht wird.
Wir kennen diese Stellschrauben und sagen Ihnen, wie Sie Ihre Just-in-time Produktion optimal gestalten können.
Weitere Infos und die entsprechenden Notrufnummern erhalten Sie unter:
Mehr Informationen finden Sie auf:
http://www.lean-kontor.de
http://www.tech-kontor.de
http://www.kontor-gruppe.de
Schulungen, Webinare und Termine zu den Themen Digitalisierung, Industrie 4.0, MES / CAQ, Qualität und Quality Management erhalten Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de +++ Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat und Sie mehr davon lesen möchten, dann besuchen Sie unseren Blog:
http://evelynehett.blogspot.de
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Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
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http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: r.kiem@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
René Kiem