Come together with logisticsCome together with logistics

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Kurt Bührmann
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Mit unserem Slogan "come together with logistics" verbinden wir die Zusammenführung von Lieferanten, Kunden und Logistikexperten.

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Ein effizientes Lager- und Vertriebsmanagement ist für den wirtschaftlichen Erfolg in der heutigen wettbewerbsintensiven Landschaft von entscheidender Bedeutung. Technologische Eingriffe und Innovationen in der Lager- und Distributionslogistik sind für die moderne Logistikinfrastruktur von entscheidender Bedeutung. Staatliche und private Akteure auf der ganzen Welt investieren in eine robuste Transport- und Handelsinfrastruktur. Der Standortzugriff in Echtzeit und andere solche Funktionen bieten der Branche im Prognosezeitraum einen positiven Ausblick.

Für den Lager- und Distributionslogistikmarkt wird in den kommenden Jahren ein robustes Wachstum mit innovativen technologischen Störungen in der Branche und einer Verbesserung der Transportinfrastruktur prognostiziert. Auch die Nachfrage nach Expressversand dürfte das Marktwachstum in Zukunft befeuern. Hohe Landkosten können jedoch das Wachstum des Marktes für Lager- und Distributionslogistik im Prognosezeitraum behindern. Eine günstige Regierungspolitik zur Förderung des Infrastrukturwachstums würde den Marktteilnehmern jedoch in Zukunft lukrative Chancen bieten.

Der globale Markt für Lager- und Distributionslogistik ist nach Komponenten und Branchen unterteilt. Basierend auf der Komponente wird der Markt in Lösungen und Dienstleistungen unterteilt. Auf der Grundlage der Branche wird der Markt in die Bereiche Automobil, Luft- und Raumfahrt, Einzelhandel, Gesundheitswesen, Lebensmittel und Getränke usw. unterteilt.

Zu den führenden Marktteilnehmern gehören hauptsächlich:

1. Beweglichkeit

2. Aramex PJSC

3. CEVA Logistics

4. Deutsche Post AG

5. Gulf Agency Company Ltd. (GAC)

6. Integrierte nationale Logistik

7. Kühne und Nagel International AG

8. Linfox Pty Ltd.

9. Schenker AG (Deutsche Bahn)

10. Yusen Logistics Co., Ltd.

Kann eine schwäbische Hausfrau als Vorbild für die Unternehmen unseres Landes dienen? Zu dieser Fragestellung möchte ich Ihnen heute Frau Hägele vorstellen. Sie wohnt in einem Mehrfamilienhaus, ist dort Hausmeisterin und lebt mit ihren vier Kindern in einer der Wohnungen. Die Art und Weise, wie Frau Hägele ihre vielschichtigen Aufgabengebiete managed, könnte nämlich in der Tat als Vorbild herhalten. Selbst unsere Kanzlerin hat den Wert der schwäbischen Hausfrau ja schon längst erkannt und ihn bereits in zahlreichen Zitaten hochgehalten. Wer Frau Hägele kennt, weiß warum. Lernen wir sie also ein wenig näher kennen.

Das Regiment der Frau Hägele

Im Hausflur bei Frau Hägele kann man lange nach Schmutz suchen. Man wird nicht fündig werden. Warum? Nun, das liegt natürlich an der schwäbischen Kehrwoche. Einerseits. Denn daran sind ja mehrere Parteien beteiligt und es liegt an der Gründlichkeit der einzelnen Protagonisten, wie sauber die regelmäßigen Arbeiten ausgeführt werden. Andererseits liegt es an Frau Hägele, die in diesem Haus das Regiment führt. Denn Schlampigkeit duldet sie keinesfalls. Aber wie erreicht die fleißige Hausmeisterin einen durchweg sauberen Flur? Nun, sie kennt ihre Pappenheimer und hat stets ein Auge auf deren Gründlichkeit. Frau Hägele kontrolliert nicht nur wöchentlich, dass die laut Kehrwochenverordnung erforderlichen Arbeiten ausgeführt wurden, sondern auch wie. Die gewitzte Schwäbin geht aber nicht nur bei den Nachbarn klingeln, wenn gemäß ihren strengen Maßgaben etwas nicht in Ordnung ist. Sie spricht diese durchaus auch an, wenn besonders gut geputzt wurde. Die pfiffige Frau Hägele spart nicht mit Lob und steht dann und wann auch mal mit einer Tafel Schokolade für die Kinder vor der Tür. Deshalb nimmt auch niemand im Haus ihre Kritik übel. Denn die Bewohner schätzen Frau Hägele und die dauerhafte Sauberkeit im ganzen Haus, die sie ihr zu verdanken haben.

Nicht anders geht es in Frau Hägeles eigenem Haushalt zu, den sie mit ihrem Mann und den vier Kindern bewohnt. Selbstverständlich werden die Kinder in die Pflege der Wohnung mit einbezogen, Faulheit wird im Hause Hägele nicht geduldet. Jedes Familienmitglied hat seine speziellen Aufgaben zu erledigen. Diese wurden nach Neigungen und Vorlieben unter Mitspracherecht der Beteiligten verteilt. Auch der Ehemann wurde da nicht verschont. Das Ergebnis überzeugt. Bis auf wenige Ausnahmen klappt Frau Hägeles Haushaltsplan. Die Kinder kommen ihren Aufgaben in der Regel unaufgefordert nach und bemühen sich dabei um Perfektion. Sie kennen die hohen Ansprüche ihrer Mutter und wissen, dass sie ohnehin nacharbeiten müssten, wenn sie schlampig vorgehen würden. Andererseits locken Lob und Belohnung, wenn sie ihre Sache gut machen.

Frau Hägele ist im ganzen Haus der unangefochtene Chef in Sachen Sauberkeit, sowohl vor als auch hinter ihrer Wohnungstür. Sie führt ein strenges Regiment und duldet weder Schmutz noch Staub. Trotzdem hat sie ein freundschaftliches Verhältnis zu Familie und Nachbarn, denn sie ist eine gütige Frau und hat immer ein offenes Ohr für ihre Mitmenschen. Wenn eine Nachbarin krank ist, übernimmt sie gerne deren Kehrwoche. Und wenn einer der Bewohner eine Anregung oder Kritik bezüglich der Reinhaltung des Hauses hat, nimmt Frau Hägele das stets ernst. So konnte die eine oder andere Vorgehensweise bereits optimiert werden. In den Häusern der Umgebung käme kein Nachbar auf die Idee, Verbesserungsvorschläge bezüglich der Kehrwoche zu machen. Bei Frau Hägele schon.

So geht Qualitätssicherung

Wenn man Frau Hägele fragen würde, wie Qualitätssicherung geht, dann würde sie wahrscheinlich große Augen machen. Sie hätte bestimmt keine passende Antwort parat. Obwohl Frau Hägele besser weiß, wie Qualitätssicherung geht, als so mancher Unternehmer. Sie fragt bloß nicht danach, sondern macht es einfach.

Frau Hägele ist ein leuchtendes Beispiel in Sachen KVP, auch wenn sie selbst noch nie etwas davon gehört hat. Ohne sich dessen bewusst zu sein, setzt sie die Grundprinzipien des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses ganz selbstverständlich in die Praxis um. Frau Hägele nutzt das Human-Potenzial, das ihr zur Verwirklichung ihrer reinlichen Ziele zur Verfügung steht, optimal aus. Sie setzt Kinder und Ehemann genau dort ein, wo sie am besten funktionieren. Und motiviert die Nachbarn perfekt für eine gründlich ausgeführte Kehrwoche. Aber Frau Hägele geht noch weiter. Sie nimmt die Verbesserungsvorschläge aller Beteiligten ernst, macht sich Gedanken darüber und setzt diese, wenn sie es für sinnvoll erachtet, auch um. Gegen die Anschaffung einer Kehrmaschine hatte sie sich beispielsweise innerlich zunächst gesträubt, die Idee aber offen entgegen genommen. Dann diskutierte sie die Angelegenheit mit einem Hausmeister aus der Nachbarschaft und bat ihn, dessen Kehrmaschine einmal ausprobieren zu dürfen. Die schnellere und gründlichere Erledigung der Kehrarbeit vor dem Haus überzeugte sie sogleich.

Ein Naturtalent der Qualitätssicherung

Man könnte meinen, Frau Hägele habe erst kürzlich an einem KVP-Lehrgang teilgenommen. Weit gefehlt – die schwäbische Hausfrau ist ein Naturtalent in Sachen Qualitätssicherung. Intuitiv handelt sie nach den Vorgaben der ISO 9001:2015 und würde vermutlich mit links eine Zertifizierung hinbekommen, wenn es die für Kehrwoche & Co denn gäbe. Die Fehlervermeidung hat sie jedenfalls drauf. Im Haus von Frau Hägele kehren alle Nachbarn nach ihren Vorgaben und haben anfängliche Fehler längst ausgemerzt. Abweichungen vom Plan duldet die schwäbische Hausmeisterin nicht im kleinsten Detail, wenn nötig zeigt sie einzelnen Nachbarn selbst, wie richtig geputzt wird, und leitet diese freundlich aber bestimmt an. Mit anderen Worten: Frau Hägele übernimmt die volle Verantwortung für die Putzqualität im Hause, ganz so, wie es die Norm verlangen würde.

Das Qualitätsmanagement der Schwäbin ist auf permanente Optimierung der Putzprozesse ausgerichtet. Am Beispiel der Kehrmaschine sieht man, wie gut das im Zusammenspiel aller Hausbewohner funktioniert. Frau Hägele handelt nicht nur im Sinne von KVP, bei ihr kommt auch das Qualitätsmanagement-Prinzip PDCA erfolgreich zur Anwendung. Als sie hier einzog und die Hausmeistertätigkeit übernahm, hat sie gemäß P wie Plan eine komplette Ist-Analyse vorgenommen und dafür mit allen Hausbewohnern gesprochen. Jetzt wusste Frau Hägele über alles genauestens Bescheid und konnte zum Buchstaben D wie Do übergehen. Ihre sorgfältig ausgearbeitete Kehrwochenverordnung stellte sie allen Beteiligten persönlich vor und sorgte in der Folge mit Akribie für deren korrekte Umsetzung. Einen Check nach jedem Putzvorgang durchzuführen ist für Frau Hägele ohnehin selbstverständlich, sie hat immer alles im Blick und die Kehrwochenergebnisse stets unter Kontrolle. So war der letzte Act für die Hausmeisterin ein Kinderspiel. Denn die Standardisierung der im Haus durchgeführten Sauberkeitsoffensive gelang ihr durch freundlichen Nachdruck, ein bisschen Tadel und viele kleine Belohnungen. So ist Frau Hägele eben. Immer gründlich, nie nachlässig und äußerst bestimmt. Und bauernschlau.

Mach´s wie Frau Hägele

Warum fällt es den meisten Unternehmern eigentlich so schwer, ein gut funktionierendes Qualitätsmanagement in die Tat umzusetzen? Warum können theoretisch bestens ausgebildete Qualitätsmanager nicht, was Frau Hägele kann? Genau diese Frage möchte ich hier in den Raum stellen: Warum schaffen Sie als Unternehmer nicht, was einer einfachen schwäbischen Hausfrau ganz von selbst zu gelingen scheint? Ihnen steht eine Vielzahl an Tools und Methoden zur Verfügung, Sie haben wahrscheinlich unzählige Seminare besucht. Warum also klappt in Ihrem Betrieb nicht, was im Haus von Frau Hägele so reibungslos vonstatten geht? Sicher, ein Unternehmen ist kein Haushalt, Sie haben es mit wesentlich zahlreicheren und viel komplizierteren Prozessen zu tun als eine schwäbische Hausmeisterin. Aber die Prinzipien sind exakt dieselben. Wenn Sie also die Vorgehensweise Frau Hägeles in jeder Abteilung, in jedem Prozessbereich und an jedem Arbeitsplatz anwenden würden, also in jeder Keimzelle Ihres Unternehmens, dann stünde Ihr Laden mit hoher Wahrscheinlichkeit besser da als jetzt. Probieren Sie es aus.

Oder brauchen Sie Frau Hägele als Unternehmensberaterin?

Mehr Informationen finden Sie auf:

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Und natürlich gerne persönlich: e.hett@kontor-gruppe.de

Herzlichen Gruß

Evelyne Hett

Sind Sie auch Teil eines FMEA-Teams?

Dann werden Ihnen die folgenden Protagonisten einer Teamsitzung bestimmt bekannt vorkommen. Nein?! Dann lassen Sie doch beim nächsten Meeting mal Ihren Blick durch die Runde schweifen. Dann werden Sie schon die eine oder andere Giraffe entdecken können, welche durch ihr erhabenes Schweigen auffällt. Oder Ihnen sitzt vielleicht ein Vertreter der Rasse Wolf gegenüber, der versucht, mit seinen streitsüchtigen Attacken alle anderen Teilnehmer einzuschüchtern. Wenn Sie so einen Wolf ausmachen können, dann müssen Sie auch nach Vögelchen und Bär nicht lange suchen.

Selbst wenn die Beiden vorher nicht besonders aufgefallen sind, der Wolf identifiziert sie mit offensivem Kennerblick. Frosch und Krokodil sind ebenso wenig zu übersehen beziehungsweise zu überhören. Der Eine fragt, der Andere quakt. Das kennen Sie doch sicherlich, oder?! Wenn Sie weder ein Frosch noch ein Krokodil in der Runde haben, dann danken Sie Gott für vergleichsweise kurze Sitzungen. Die Ausdehnung der Meetings wird in diesem Fall wahrscheinlich der Igel als Allesverweigerer übernehmen. Der ist Ihnen garantiert nicht unbekannt, wenn Sie regelmäßig an FMEA-Teamtreffen teilnehmen. Genauso wenig wie der alles wissenden und alles könnende Fuchs. Den gibt es eigentlich auch in fast jeder Firma. Den einzigen Lichtblick im Team stellt vielleicht noch das Schwein dar. Mit seiner Positivitis kann es einem aber auch ganz schön auf die Nerven gehen.

Welches brehmsche Tier am FMEA-Tisch sind Sie?

Die Giraffe

Der Kopf der Giraffe schwebt erhabenen Blicks über der FMEA-Runde. Die überlegene Giraffe glaubt, es nicht nötig zu haben, sich mit unnötigen Diskussionen über Fehler und deren Vermeidung herumzuschlagen. Sie macht keine Fehler und fühlt sich deshalb in der Teamsitzung im wahrsten Sinne des Wortes völlig fehl am Platze. Wer ist nur auf die Idee gekommen, sie als Giraffe überhaupt ins FMEA-Team zu berufen? War bestimmt der streitsüchtige Wolf. Der ist ja immer bestrebt, seine Fehler Anderen in die Schuhe zu schieben.

Die Giraffe trägt zwar nicht viel zur Fehlervermeidung bei, richtet aber in der Runde wenigstens auch keinen größeren Schaden an.

Der Wolf

Die Giraffe hat ganz Recht mit ihrer Meinung über den Wolf, schließlich ist sie als erhaben über der Runde schwebender Kopf eine gute Beobachterin. Denn der Wolf kennt insgeheim seine Fehler, versucht diese aber durch heraufbeschworene Streitigkeiten und Zwistigkeiten zu vertuschen. Seine Devise lautet: Wer am aggressivsten schreit, der kommt am besten davon. Die im Raume stehenden Fehler versucht der Wolf mit dieser Methode Anderen in die Schuhe zu schieben, vorzugsweise den Stillen und Schüchternen am Tisch, die es nicht wagen, gegen ihn aufzubegehren.

Da der Wolf ständig versucht, eigene Fehler zu vertuschen und anderen Anwesenden anzulasten, richtet er im Fehlervermeidungsprozess großen Schaden an. Er ist sozusagen der Fehlervermeidungsvermeider der Runde.

Das Vögelchen

Das Vögelchen gehört zu den Stillen und Schüchternen, auf die es der Wolf abgesehen hat. An ihm bleiben allzu oft Fehler hängen, die es gar nicht begangen hat. Das Vögelchen ist nicht in der Lage, sich zu wehren. Deshalb ist es das ideale Opfer für den Wolf. Diese Rolle erträgt es gemeinsam mit dem dickfelligen Bären.

Das Vögelchen trägt zwar nicht viel zur Diskussion bei, richtet dabei aber im Gegensatz zur Giraffe dennoch Schaden an. Denn die Ursachen der Fehler, die dem Vögelchen ungerechterweise angelastet werden, sind schwer zu eruieren. Indem es sich nicht wehrt, hilft das Vögelchen dem Wolf unfreiwillig bei seinen Vertuschungsversuchen.

Der Bär

Auch der Bär ist ein bevorzugtes Opfer des Wolfes, mit seinem dicken Fell erträgt er es jedoch klaglos. Ihm ist die ganze Diskutiererei ohnehin völlig schnuppe. Ein Fehler mehr oder weniger – solche Belanglosigkeiten prallen an seinem dicken Bärenfall unbemerkt ab. Wen kümmert´s? Sollen doch die streitsüchtigen Beißer und die redseligen Quaker miteinander diskutieren. Der Bär sitzt das geduldig aus.

Der Bär trägt so gut wie nie etwas zur Diskussion bei. Dazu hat er einfach keine Lust. Er geht mit dem Motto ‚Augen zu und durch‘ in die Team-Meetings. Durch die gleichgültige Übernahme fremder Fehler richtet er dabei Schaden an. Weil er zusammen mit dem Vögelchen dem Wolf bei der Vertuschung hilft.

Der Frosch

Der Frosch liebt Meetings. Da kann er doch endlich mal so richtig einen abquaken. Und die Anderen müssen ihm auch noch zuhören. Herrlich! Etwas Konstruktives hat er allerdings noch nie zur Diskussion beigetragen. Der Frosch quakt nur um des Quakens willen. Sein liebster Teamkollege ist das endlos fragende Krokodil. Dieses Gegenüber gibt dem Frosch immer wieder neue Anlässe zum Endlosgequake. Herrlich! Wenn doch öfter Meetings wären.

Der Frosch richtet zwar keinen großen Schaden an, geht aber bei jedem Meeting allen Anderen auf die Nerven. Und zieht mit seiner sinnlosen Quakerei jedes Treffen endlos in die Länge.

Das Krokodil

Das Krokodil nimmt seine Aufgaben im Team sehr ernst und will alles ganz genau wissen. So geht es seinen Teamkollegen mit seiner Fragerei manchmal nicht weniger auf die Nerven als der Frosch. Beide übertreffen sich in der zeitlichen Ausdehnung der Treffen.

Das Krokodil ist zwar äußerst bemüht, leider kommt aber nicht viel bei seiner Fragerei heraus. Der quakende Frosch und der ablehnende Igel machen dem Krokodil das Leben allzu schwer.

Der Igel

Der Igel geht mit seinem stachligen Panzer stets in Abwehrhaltung. Vor allem den Fragen des Krokodils widersteht er mit ablehnender Ausdauer. Er hasst das Krokodil dafür, dass es seine bohrenden Fragen immer und immer wieder an ihn richten muss. Soll es doch den Fuchs fragen, der weiß ohnehin alles besser.

Der Igel richtet mit seinem Boykott großen Schaden an, weil ihm die Bereitschaft zu einer konstruktiven Lösung völlig fehlt. Er will so schnell wie möglich zurück an seinen Arbeitsplatz und hat das ganze Gequake schon vor der Sitzung satt. Auf diese Weise kann man keine Fehlervermeidung in Gang bringen.

Der Fuchs

Der Fuchs hält sich für schlauer als er ist. Aber nur, weil man ein Fuchs ist, hat man nicht notwendigerweise auch ein schlaues Köpfchen. So geht der Fuchs mit seiner Besserwisserei allen auf die Nerven. Außer natürlich dem Schwein, das sich über jeden noch so abwegigen Beitrag zur Diskussion freut.

Der Fuchs richtet zwar keinen besonders großen Schaden an, hat aber auch noch nie etwas zur Fehlervermeidung beigetragen. Denn wenn man sowieso immer alles weiß, und das auch noch besser als alle Anderen, dann kann keine zielführende Diskussion in Gang kommen.

Das Schwein

Das Schwein hat mit dem Frosch gemeinsam, dass es sich auf jede Teamsitzung freut. Denn das Schwein findet es gut, dass man sich hier trifft, um etwas zu bewirken. Auf dem Weg zur Fehlervermeidung hilft jeder noch so unsinnige Beitrag, findet das Schwein. Denn jede wie auch immer geartete Mitwirkung nimmt es als positive Reaktion. Das Glas des Schweins ist immer halb voll, wenn nicht dreiviertelvoll.

Das Schwein bemüht sich gemeinsam mit dem Krokodil um Lösungen. Es richtet also keinen Schaden an, bringt das Team mit seinen Anstrengungen aber auch nicht weiter. Trotzdem zieht das Schwein nach jeder abgeschlossenen Sitzung eine überaus positive Bilanz.

Erscheint das Bild Ihrer letzten FMEA-Sitzung nun vor Ihrem geistigen Auge? Wenn ja, dann fragen Sie sich vielleicht, wo der Nutzen bleibt. Von Giraffe bis Schwein richten die meisten Teamtiere zwar keinen größeren Schaden an, als wirklich wertvoll für die Diskussion hat sich in diesem brehmschen Tierleben aber auch keiner erwiesen. Kommt Ihnen das vielleicht auch aus Ihren Meetings bekannt vor? Tja, so kann´s gehen mit der Fehlervermeidung. Da legt sich jeder seine eigene Strategie zurecht, die eigenen Fehler aus der Diskussion auszuklammern. Der Weg zur echten Fehlervermeidung kann da ganz schön weit werden.

Also: Lassen Sie nicht nach!

Mehr Informationen finden Sie auf:

www.fmea-kontor.de

www.automotive-kontor.de

www.kontor-gruppe.de

Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:

www.seminar-plenum.de

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Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.

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Herzlichen Gruß

Evelyne Hett

LogReal.Direkt - Ausgabe 04

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