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Das Greenoffice: Nachhaltig arbeiten!

Diese XING-Gruppe ergänzt das "Selbst-getestet-Konzept" um den Schwerpunkt "Gesunde Arbeit" und ist das Portal für "Go-green-at-Work-Events"

Christine Müller Experiment: Mit wie wenig kann ich leben? Hürden auf dem Weg zu Sparen macht Spaß!
#selbstgetestet schon spannend, wenn du erstmal im "Sparen-macht-spass"-modus bist entdeckst du mehr oder weniger was alles geht. Schaut mal rein in den Film https://t.co/PS1NzySuTw und gerne auch auf meine Website. Bitte bleib nachhaltig gesund und lebe mit Lust und kleinem (oder auch größerem) Geldbeutel. Eure Christine 🤗
Silvia Ritter fairbag – upcycling Taschen mit Drucktücher aus der Offsetdruckproduktion | Grüne Helden Förderpreis
Wir bräuchten hier mal eure Unterstützung für das Onlinevoting. Bitte auf den Beitrag unten links aufs Däumchen. Vielen Dank!
Christine Müller Einladung zum Impulsvortrag: "Grün" Sparen macht Spaß! - Kostenfrei, aber nicht umsonst!
Liebe Greenoffice-Worker, heute habe ich ein spezielle Veranstaltung für euch.
Mein Kick-Off-Event für mein Trainingskonzept @selbstgetestet: nachhaltig gesund, so geht's!
Für die erste Veranstaltung bei meinem Kooperationsparter der IB Hochschule Gesundheit und Soziales in Berlin-Wedding sind am 31.07.2018 von 11 - 12 Uhr noch 19 Plätze frei. Sichert euch gleich einen davon. Es wir sicher spannende. Der erste Termin ist immer besonders.
Bitte bleibe nachhaltig gesund und lebe mit Lust und kleinem (oder größeren) Geldbeutel
Deine Christine
Christine Müller „ANDERE SACHEN“ MIETEN - Grüne Mietverhältnisse über Grundstücke und Räume
Als Nachhaltigkeitsberaterin und Trainerin für gesunde grüne Wege des Sparens empfehle ich dir als Unternehmer oder Gewerbetreibender zu deiner - im Idealfall auch geteilten Wohn-/Büromietfläche auch nachhaltig Lagerflächen mit Mehrwert zu mieten oder zu vermieten.
WIE DAS GEHT?
Klassischerweise wird ein Immobilienmakler oder Immobiliengesellschaft hier von "Gewerbemietvertrag" sprechen, wenn ein Gewerbetreibender oder Unternehmer nach Mietflächen anfragt. Rein aus Sicht des Mietrechts gibt es das nur in der praktischen Kommunikation je nach Zielgruppe der Mieter oder Vermieter. Das BGB selbst macht in seinen Paragraphen keine spezielle Unterscheidung. Es sagt für „nicht Wohnraumflächen“ nach § BGB 578ff gelten die Eckdaten nach § BGB 535 und § BGB 549ff
GEBRAUCHSÜBERLASSUNG AN DRITTE
Um jetzt mal am praktischen Beispiel zu erklären nehmen wir mal drei Kundenbeispiele
1) als erstes eine Halle, die 100% vom Gewebemieter OHNE Untervermietung genutzt wurde. D.h. die gesamten Miet- und Bewirtschaftungskosten entfielen auf den Gewerbemieter.
2) das zweite Beispielprojekt ist eine Lagerfläche im Keller (nicht Wohnraumfläche) eines Bürogebäudes in dem der (Gewebe-)Untermieter sowohl die Geschäftsräume als auch zusätzlich einen Archivraum gewerblich mietet. D.h. die Miet- und Bewirtschaftskosten sowie auch das Technische Management werden „geteilt“.
3) das dritte Beispielprojekt ist mein selbstgetestetes Beispiel für das „Teilen von Mietflächen“. Ich selbst habe als Gewerbemieterin mit meinem 1. Unternehmen Curriculum – Greenoffice Agentur selbst diesen Untermietweg mehrfach genutzt. In den Anfangsjahren 2005-2007 gab es wie das Beitragsfoto zeigt neben meiner Maklertätigkeit auch ein „Curriculum-Magazin“ als Ausstellungsfläche zum „Anschauen, Anfassen und Ausprobieren“. Das war ein klassisches gewerbliches Untermietverhältnis in einer Halle mit der der Vermieter mit mir einen Teil seiner Kosten refinanziert. Im Gegenzug habe ich als Mehrwert eine bedarfsbezogene Lager- und Ausstellungfläche für kleinen Geldbeutel bekommen.
EINSPARMÖGLICHKEITEN MIT MEHRWERT
• Teilen von Mietflächen und Mietkosten
• Kurzzeitmiete von sog. Popup lofts (engl. „kurz auftauchen“) oder Popup stores
• Zwischenmiete bei kurzfristiger Abwesenheit etc. etc.
Das alles sind nachhaltige grüne Wege, mit denen sie als Mieter / Vermieter wirtschaftlicher mit Ihren Finanzen/Investment umgehen. Diese Mietformen helfen (unnötige) Ausgaben oder Fixkosten einzusparen und Leerstand zu vermeiden.
Zum Abschluß habe ich noch einen Link http://www.jll.de/germany/de-de/flexible-office-space der zeigt, wie stark inzwischen der Bedarf und das Angebot an #grünenMietflächen auch für den Businessbereich geworden ist. Businesscenter, Co-Working-Spaces, Stellplätze für Lagerflächen oder gar die ganzen Popup-Mitflächen sind nur Belege dafür. Probiert es aus!
Christine Müller SECONDHAND 2.3 – Gründungs- und Arbeitsmarkt in der Second-Hand-Branche
In meinem aktuellen Blog-Beitrag schreibe ich über die Second-Hand-Branche als Gründungs- und Arbeitsmarkt.
RÜCKBLICK DER ANDEREN ART
Secondhand -Beiträge gibt es in meiner Rückblick-Tour in 2.0. Auflage. Bereits in 2009 auf verschiedenen online-Portalen gestartet, sind die Beiträge immer noch Grundlagenliteratur für alle, die sich kurz und gut recherchiert zum Thema informieren möchten. Aktuellere Daten auch zu Gründungs- und Arbeitsmarkt in der Secondhand-Branche scheint es noch nicht zu geben. Auch wenn (Stand 21.05.2018) der Suchlauf neben meinen Beiträgen immerhin vom 23.06.2017 diesen Beitrag zeigt Second-Hand-Laden eröffnen – mit gebrauchten Produkten in die Selbstständigkeit: So geht’s von firma.de. Dennoch ist das kein Beleg für eine Änderung gegenüber Status 2009. Und wohl auch hier war ich die nicht genannte Informationsquelle ergänzt um den Hinweis auf Förderung der Gründung durch Agentur für Arbeit.
Gründer und Unternehmer denken bei der Beschaffung überwiegend an den 1. Markt für neue Produkte, Arbeitsplätze, Herstellungsverfahren, etc. Das ist der klassische Weg. Doch es gibt auch einen 2. Markt. Dieser Secondhand-Markt ist eine vielfältige Ergänzung des 1. Marktes. Aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht betrachtet ist der 2. Markt der ganzheitlichere und oftmals – aus Sicht der finanziellen und persönlichen Ressourcen-Schonung – sogar der sinnvollere. Diese sechsteilige Serie möchte einen Einblick über den Gebrauchtmarkt mit seinen Kennzahlen, Funktionsweisen und auch Stolpersteinen geben und soll dabei helfen, „neue“ Beschaffungswege für die Ausstattung (Material, Personal, Verfahrenstechniken, etc.) eines Unternehmens kennenzulernen.
ÖFFENTLICHES IMAGE DES SECONDHAND-ARBEITSMARKTES
Der Arbeitsmarkt Secondhand bewegt sich noch als 2.Markt im Grenzbereich von Karitativem und Abfallwirtschaft – hochwertiges Beispiel dafür ist HUMANA Secondhand & Vintage. Hier wird das Image neben deutschlandweiten Läden auch mit facebook und wertigem Marketing „aufgepeppt“. SO geht Marketing – wir gehen auch mit der Erlebnistour „Bekleidung“ zum größten Humana Kaufhaus in Berlin.
Ansonsten ist das öffentliche Image des Secondhand-Arbeitsmarktes-Marktes geprägt von Sozialkaufhäusern, Recyclingwerkstätten für Elektronik, Bekleidung, Möbel, etc und von Einrichtungen für Bedürftige wie „Die Tafel“, Beschäftigungsinitiativen für Ein-Euro-Jobber zur Wiedereingliederung in den 1. Arbeitsmarkt, etc. In dieser Form hat noch 2007 das Bayrische Landesamt für Umwelt auf einer Fachtagung den aktuellen Branchenstand beschrieben.
Doch es gibt bereits Ansätze, dass auch auf dem Arbeitsmarkt der Secondhand-Branchen die Regeln des 1. Marktes gelten.
GRÜNDUNGS- UND ARBEITSMARKT IN DER SECONDHAND-BRANCHE
Macht es nun Sinn in der Secondhand-Branche zu gründen? Der „Gebrauchthandel“ wird immer mehr als einträgliches Geschäftsmodell aufgegriffen, was bedeutet, dass die Branche a) als solche wahrgenommen wird und b) es einen Markt mit Angebot und Nachfrage gibt.
Dennoch gibt es bisher aus den bereits in den vorherigen Beiträgen genannten Gründen keine Gründungsleitfäden speziell für die Secondhand-Branche. Man orientiert sich immer noch an Gründern aus dem Firsthand-Handel. Einerseits ist das zwar nachvollziehbar, andererseits gibt es aber doch viele spezifische Unterschiede. Genannt seien hier die für diese Branche wichtigen speziellen Bereiche: Preispolitik, Sortiment, Beschaffung, Entsorgung, Marketing.
BESONDERHEITEN DES SECONDHAND-MARKTES AM BEISPIEL DER PREISPOLITIK
Sie möchten einen Handel mit Ladengeschäft für Gebrauchte Ware (u.a. Möbel, Kleidung, Haushaltswaren) eröffnen. Da der Erfolg in der Geschäftswelt zentral am Preis bemessen wird, stelle ich diesen in den Mittelpunkt meines Beispiels. In der Neumöbelbranche geht es nach dem klassischen Muster aus Einkaufspreis + Fixkosten+ Handelspanne = Verkaufspreis. Der Neumarkt unterliegt keinem Beschaffungsengpass, der Gebrauchtmarkt schon. Im Gebrauchtmarkt bestimmt die Beschaffungssituation das Warenangebot. Warum? Was muss man beim Secondhandmarkt berücksichtigen und was muss man mitbringen?
• Preisfindung: die Preisfindung erfolgt durch Marktbeobachtung ( siehe bspw. terapeak.de für Ebay-Preisanalysen).
• Neumarktbeobachtung: Mann muss die aktuellen Vergleichspreise für die eigenen Produkte kennen.
• Trendbeobachtung und Markenimage: Welche Waren sind gefragt und welche sind derzeit knapper und deshalb teuerer?
• Gute Produktkenntnisse: Herstellungsinformationen, Verwendung, Montage, Kombination des Artikels etc.
• Warenpräsentation: Die Preisakzeptanz beim Kunden wird durch die Lage im Regal beeinflusst – unten ist günstig, oben ist hochpreisig; Lager ist billig, Boutique ist teuer.
• Gestaltung der Preisschilder: handschriftlich heißt billig oder auch individuell je nach Verkaufsambiente; Sonderaktionspreise auf orangem oder gelben Hintergrund; etc.
• Image des Geschäftes und Kundenstruktur: die Lage in einem sozialen Brennpunkt braucht günstige Preise und Massenabsatzprodukte (günstige Schreibtische, Schränke, Stühle, etc.) und eine Kundenstruktur aus Familien mit Kindern braucht ein breites Angebot rund um Familien (Kinderschreibtische, Kinderbürostühle, Home-Office-Möbel, etc.)
WAS MÜSSEN GRÜNDER IM SECONDHANDBEREICH BESONDERS BEACHTEN?
• Sie sollten genau wie im First-Markt eine genaue Standortanalyse mit allen Eckdaten machen.
• Sie sollten die Besonderheiten des Gebrauchtmarktes als Gründungs- und Arbeitsmarkt in den Bereichen Beschaffung, Preispolitik und Marketing berücksichtigen.
• Sie sollten wissen, dass ein nachhaltiger Gebrauchthändler den Bereich „Entsorgung“ nicht als Müll betrachtet. Entsorgung ist hier vielmehr Recycling mit Weiterverwendung durch Umnutzung (Winkelschreibtisch wird Schulungstisch), Wiederverwertung (Aufarbeitung durch Neupolstern und Beziehen), Weiterverwertung (Materialrecycling oder ReDesign)
Abschließend sei darauf hingewiesen, dass der Secondhand-Verband eine sogenannte „Handreichung zur Überprüfung Ihres individuellen Betriebskonzeptes von A-Z“ bereithält. Zusätzlich bietet der Verband auch Verweise auf Fördermöglichkeiten und Hilfestellungen durch die Verbandsmitgliedschaft an.
SECONDHANDMARKT ALS AUSBILDUNG MARKT
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ganz erfreut von den Erfolgen berichten bei der Etablierung eines IHK-Abschluss für „Einzelhandelskaufleuten in der Gebrauchtgüterbranche“ im Rahmen des EQUAL Projekt zur Professionalisierung der Secondhand-Branche. Doch: Zwar gibt es Auszubildende in den Betrieben der Secondhand-Branche, doch das sind ganz klassische Einzelhandelskaufleute, Bürokaufleute, Industriekaufleuchte, etc. ohne spezifischen Ausweis auf dem Abschlusszeugnis „Gebrauchtgüterbranche“. Das ist schade. Denn ein Ausbildungs-Curriculum dafür ist bereit entstanden.
Grundsätzlich kann man sagen, dass Auszubildende in der Gebrauchtgüterbranche quasi Allrounder sind: Lagerlogistik, Transportwesen, Reparatur, Montage in dem Fachrichtungs-Mix aus Möbel, Hausrat, Textilien, Elektroartikel und Maschinen sind je nach Betriebsart indirekt immer auch Teil ihrer Ausbildung. Diese Flexibilität wird gerade heute auf dem Arbeitsmarkt neben Fachwissen immer wichtiger. Als Ansprechpartner und Förderer der Ausbildung in der Gebrauchtgüterbranche ist auch der Secondhand Verband.
AUSBLICK
In der nächsten Folge geht es um ReDesign – 1. Markt-Produkte in 2.Markt-Gestalt.
Hast du schon mal überlegt in auf dem 2. Markt zu gründen oder zu Arbeiten? Schreiben mir entweder an hallo@mueller-christine.de oder diskutier mit in meiner XING-Gruppe. Ich werde in meinem nächsten Beitrag auf deine Antworten eingehen. Ich bin gespannt von euch zu hören.
Eure Christine
Christine Müller Sonnenschein am Himmel ...
NACHHALTIGE RANDNOTIZ VON MIR: ICH HABE DIE PETITION NICHT UNTERSCHRIEBEN!!! :-)
Liebe Greenoffice-Worker,
ich sage diesmal Gott-sei-Dank! Wir hatten den ersten wundervoll sonnigen Frühsommertag!
Und doch merke ich, wenn ich nicht auch aktiv in der Gruppe mitschreibe, ist die Flut der fast 20.000 XING-Gruppen einfach zu riesig. Sorry, doch das schaffe ich nicht alles parallel ... muß Schritt für Schritt gehen!
Und schon mal zu meinem letzten Blog-Beitrag: Nachhaltig Wirtschaften - Hartz IV gibt es auch Neuigkeiten aus der Presse https://www.change.org/p/lieber-jensspahn-leben-sie-f%C3%BCr-einen-monat-vom-hartziv-grundregelsatz-spahn-armut-hartziv ... und ich setze noch einen drauf: ich will auch eine Petition starten! Wie sie genau aussehen wird dazu am Tag der Arbeit 1. Mai 2018 (fand ich passend ;-) hier und meinem blog mehr!
Bitte bleibt nachhaltig gesund und lebt mit Lust und kleinem Geldbeutel
Eure Christine
PS: ICH haben die Petition NICHT unterzeichnet. Denn wie ihr vielleicht gelesen habt, ICH komme mit den 416 € hin und habe durch Secondhand und Nachhaltigkeit sogar noch knapp 60€ MEHR für "alkoholfreie Getränke und Nahrung"!

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Über die Gruppe "Das Greenoffice: Nachhaltig arbeiten!"

  • Gegründet: 10.11.2010
  • Mitglieder: 416
  • Sichtbarkeit: offen
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