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Der Einkaufsmanager

Seit 15 Jahren bietet der "Einkaufsmanager" Einkaufsleitern und Facheinkäufern exklusive Infos und Services für Herausforderungen im Alltag.

Florian Steinkohl Benchmarking!
Benchmarks, Normen und Standards begleiten den Alltag eines jeden Einkäufers in Unternehmen.[…]
Wer sich näher mit der Thematik beschäftigt, muss darüber staunen, was in der Einkäuferwelt so alles unter dem Deckmantel „Benchmark“ kursiert. Das Traurige: Oftmals hat solch unbrauchbares Datenmaterial noch einen stolzen Preis!
Kaum ein Benchmark ist das, was ein Benchmark sein sollte, damit er dem Einkäufer auch wirklich nutzt: Ein realistischer Preis oder Wert, den es zu erreichen gilt. Realistisch heißt, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, ein bestimmtes Ergebnis auch tatsächlich realisieren zu können. Gleichzeitig sollte das Ziel speziell in Anbetracht der individuellen Situation erstrebenswert sein.
Damit beginnt das Problem aber schon: Kauft ein Konzern Software-Lizenzen für 5.000 Mitarbeiter ein, wird der Preis besser ausfallen als bei einer Drei-Mann-Firma. Ein Benchmark für dieses Produkt muss also unbedingt auf die individuelle Unternehmenssituation zugeschnitten sein. Und es gibt viele von diesen „nebensächlichen“ Informationen, die in Wirklichkeit hochwichtig sind. Je nach Kostenart wird der Preis maßgeblich von Faktoren wie Laufzeit, Qualität, Modell, Service uvm. bestimmt.
Text: Anja Rössel, DENKRAUM, Ausgabe 1, S. 8
Florian Steinkohl Wie Managed Service Provider zum Helden in unbesetzten Einkaufsfeldern werden
Einer der unterschiedlichen Problemfelder im Einkauf ist das Einkaufsfeld, das unbesetzt bleibt. Aber warum geschieht das eigentlich?
Einige Themenbereiche des indirekten Einkaufs sind nur mit sehr fundierten Kenntnissen zu betreuen und haben darüber hinaus kein relevantes Einkaufsvolumen, welches die Besetzung durch einen Spezialisten hinreichend ausfüllen würde. Der Einkauf von IT fällt beispielsweise häufig in diesen Bereich. Nicht selten haben Unternehmen die IT-Abteilungen größtenteils ausgelagert, sodass im eigenen Haus wenig Fachwissen greifbar ist.
Stehen einkaufsrelevante Entscheidungen zu IT-Themen an, so ist der interne Einkauf auf das Fachwissen der externen Dienstleister angewiesen und wird nur sehr schwer in der Lage sein, Alternativen zu bewerten. In diesem Fall ist es sinnvoll sich externe Unterstützung für den Einkauf dieser Themen zu suchen, um nicht auf Gedeih und Verderb dem IT-Dienstleister ausgeliefert zu sein und um Angebote neutral und transparent vergleichbar bewerten zu können.
Managed Service Provider haben Spezialisten, die derartige Themen dauerhaft betreuen können. Sie kaufen nicht nur von der Stange, sondern sind auch über neue innovative Lösungen am Markt informiert und können damit qualifizierte Alternativen anfragen und bewerten.
Ist Ihre Firma auch von derartigen Problemen betroffen? Wenn ja, wurde schon etwas dagegen unternommen?
Text aus indirect Spend 12/2017

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