Der Fördermittelberater

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Susanne Niebuhr
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Die Gruppe "Der Fördermittelberater" liefert Ihnen wertvolle Informationen rund um das Thema Fördergelder.

Förderungen für Ihre betrieblichen Vorhaben

Fördermittelberatung für Unternehmer und Führungskräfte im Finanzwesen sowie deren Berater, die sich mit der Suche nach Fördergeldern für Unternehmen beschäftigen oder sich zum Thema Fördermittel, Subventionen und Zuschüsse auf dem Laufenden halten möchten.

Die Technologie-Förderung ist für risikoreiche FuE-Projekte in innovativen Unternehmen besonders wichtig, denn ohne die Förderung könnten manche innovative Entwicklungen gar nicht umgesetzt werden. Doch wie geht das und was müssen Sie beachten, wenn Sie die Förderungen erhalten möchten?

Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten 5 Fragen für Ihr FuE-Projekt.

Das sind die wichtigsten Fragen zur Förderung Ihres innovativen FuE-Projekts im Unternehmen:

1. Wie hoch ist die Förderung?

Wie hoch die Förderung im Einzelnen sein kann, hängt immer von vielen Faktoren ab. Unternehmensgröße, Inhalt und Größe des Projekts sowie die Rechtsgrundlagen der einzelnen Förderungen sind hier z.B. relevant. Viele Förderprogramme sehen maximale Zuschussquoten von 50% vor. Grundsätzlich gilt: Je höher die Zuschüsse, desto weniger Eigenmittel bzw. Fremdfinanzierungen sind für Ihr Projekt erforderlich.

2. Was wird gefördert?

Vorrangig werden die mit Ihrem FuE-Projekt anfallenden Personalkosten gefördert. Auch Material-, Verbrauchskosten, Fremdleistungen und Nebenkosten, die für das Projekt während der Entwicklungsphase anfallen, können i.d.R. mit gefördert werden.

3. Ist das Projekt innovativ genug?

Technologische Innovation ist für die FuE-Förderung eine wichtige Voraussetzung. Das bedeutet, dass Sie mit Ihrem Projekt eine neuartige und technologisch anspruchsvolle Lösung, die auf dem Markt so noch nicht verfügbar ist, neu entwickeln oder innovativ weiterentwickeln.

4. Kooperationspartner: Mit oder ohne?

Sowohl als auch: FuE-Projekte können in vielen Fällen als Einzelvorhaben, also ohne Kooperationspartner, gefördert werden. Verbundvorhaben mit einem oder mehreren Kooperationspartnern können je nach Ausgestaltung, Antragsteller und Rechtsgrundlage der Förderung mit einer erhöhten Förderquote unterstützt werden. Kooperationspartner können andere Unternehmen oder Einrichtungen der Forschung und Lehre sein.

5. Welche Förderung passt zum Projekt?

Je nach Antragsteller, Volumen, Thema, inhaltlicher Ausgestaltung und mitwirkenden Partnern können unterschiedliche Förderungen oder Zuschüsse für Ihr Projekt in Frage kommen. Besonders, wenn sie für Ihr FuE-Projekt mehrere Förderungen kombinieren möchten, z.B. Zuschüsse mit Förderdarlehen, sollten Sie sich über die Möglichkeiten vorab beraten lassen.

Förder-Tipp

Jedes FuE-Projekt ist anders. Daher sollten Sie im Vorfeld der Projektplanung zunächst eine professionelle Fördermittelrecherche durchführen lassen. Damit finden Sie die optimale Förderung für Ihr Vorhaben. Consedo ist auf die Fördermittelberatung spezialisiert und hat bereits zahlreiche Projekte mit Förderungen und Zuschüssen für Unternehmen erfolgreich umgesetzt. Die gute Vernetzung und Erfahrung mit den Fördergeldern zeichnen die Fördermittelberatung Consedo aus.

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Die Bundesregierung will das Sofortprogramm für Klimaschutz in den Jahren 2022 bis 2025 mit über 93 Mrd. Euro deutlich ausweiten. Damit sollen wichtige klimapolitische Vorhaben gefördert werden, denn laut geändertem Bundes-Klimaschutzgesetz müssen die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 65 % reduziert werden.

Klimafreundliche Gebäude und Heizungen

Wesentliche Förderschwerpunkte des Sofortprogramms für Klimaschutz sind energetische Gebäudesanierungen, energieeffiziente Heizungen sowie Energieberatungen im Gebäudesektor. Damit sollen die Klimaschutzziele der Bundesregierung erreicht werden, denn bis 2030 soll der CO2-Ausstoß im deutschen Gebäudesektor um mehr als zwei Drittel reduziert werden.

Grüner Wasserstoff statt Kohle

Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß im Energiebereich in Deutschland um mehr als 75 % reduziert werden. Die Industrie soll daher beim Ausstieg aus der Kohleenergie und beim Einstieg in die Nutzung grünen Wasserstoffs als klimafreundliche Energie unterstützt werden. Knapp 100 Mio. Euro will der Bund zusätzlich für die Erzeugung und Erforschung grünen Wasserstoffs sowie in neue Wärmenetze ab 2022 bereitstellen.

Klimafreundliche Technologien in der Industrie

Die deutsche Industrie soll ihre Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2030 auf 118 Mio. Tonnen verringern. Um das zu erreichen, wird das Programm zur Dekarbonisierung in der Industrie um 650 Mio. Euro aufgestockt. Zudem sollen vor allem Unternehmen der Stahl- und Chemieindustrie weitere Investitionshilfen erhalten. Mehr Geld ist auch vorgesehen, um neue industrielle Abwärme-Quellen zu erschließen. Neben mehr Energieeffizienz und dem Einsatz von erneuerbaren Energien in der Industrie sollen neue Batteriefabriken und Wasserstoff-Technologien gefördert werden.

Klimafreundlicher Verkehr

Im Rahmen des neuen Sofortprogramms für Klimaschutz sollen Länder und Kommunen unterstützt werden, um ein lückenloses Radwegenetz mit Radparkplätzen an ÖPNV-Knotenpunkten und Lademöglichkeiten für E-Bikes aufzubauen. Auch die Verlagerung von Schwerlasttransporten aufs Wasser und entsprechende Infrastruktur, die Modernisierung des Bahnbetriebs sowie Schnelllade-Hubs in Stadtquartieren sollen gefördert werden. In der Summe sollen mit dem Sofortprogramm ab 2022 über eine Milliarde Euro zusätzlich für den klimafreundlichen Verkehr bereitgestellt werden.

Förder-Tipp

Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Vorhaben auch gefördert werden kann, nutzen Sie jetzt einfach unseren kostenfreien Fördermittel-Check, um schnell abzuklären, welche Förderchancen Sie haben.

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Auch in der Förderperiode 2021-2027 unterstützt die Europäische Union Wirtschaft und Forschung mit einer Vielzahl von Förderungen. Zusätzlich werden jetzt neue EU-Mittel zur Krisenbewältigung und Erholung der Wirtschaft in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zur Verfügung gestellt.

Aufbauinstrument NextGenerationEU

Das temporäre Aufbauinstrument NextGenerationEU soll unter anderem den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in der EU entgegenwirken und neben der Krisenbewältigung zur Erholung der Wirtschaft in den Jahren 2021-2023 beitragen. Gefördert werden vor allem zukunftsweisende Projekte in den Bereichen Innovation, Digitalisierung, Klimaschutz und Beschäftigung. Die EU stellt Darlehen und Zuschüsse über insgesamt 723,8 Mrd. EUR zur Unterstützung von Reformen und Investitionen bereit.

Besonderer Fokus auf Klima und Digitalisierung

Deutschland kann im Rahmen von NextGenerationEU insgesamt rund 25,6 Mrd. Euro erhalten. Die deutschen Mittel sollen wie folgt verwendet werden:

42 % zur Umsetzung von Klimazielen

52 % zur Umsetzung von Digitalisierungszielen

6 % für Maßnahmen zur Stärkung der wirtschaftlichen und sozialen Resilienz

Die Fördermittel aus dem Aufbauinstrument NextGenerationEU werden auf regionaler Ebene über folgende EU-Strukturfonds ausgegeben:

ESF+ (Europäischer Sozialfonds)

EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)

LFEAD (Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen)

NextGenerationEU hält auch zusätzliche Mittel für andere europäische Programme oder Fonds wie zum Beispiel Horizont 2020, InvestEU, die Entwicklung des ländlichen Raums oder den Fonds für einen gerechten Übergang bereit.

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt mit dem Investitionsprogramm “Energieeffizienz in der Wirtschaft” Investitionen in die Energieeffizienz von Industrie und Gewerbe. Die Förderung kann bis zum 31. Dezember 2022 beantragt werden.

Investitionen für mehr Energieeffizienz

Mit dem Förderprogramm “Energieeffizienz in der Wirtschaft” werden betriebliche Investitionen zur Erhöhung der Energieeffizienz in vier verschiedenen Modulen gefördert:

Modul 1: Querschnittstechnologien

In Modul 1 des Förderprogramms wird der Einsatz von hocheffizienten Technologien in industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen zur Erhöhung der Energieeffizienz als sogenannte Querschnittstechnologien gefördert. Dabei geht es zum Beispiel um elektrische Antriebstechnologien, Pumpen, Ventilatoren, Druckluftanlagen, Anlagen zur Abwärmenutzung bzw. Wärmerückgewinnung oder die Dämmung von industriellen Anlagen.

Modul 2: Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien

In Modul 2 werden Anlagen gefördert, die zur Bereitstellung von Wärme aus Solarkollektoranlagen, Wärmepumpen oder Biomasse-Anlagen, deren Wärme zu über 50 % zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten oder zur Erbringung von Dienstleistungen verwendet wird.

Modul 3: MSR, Sensorik und Energiemanagement-Software

Die Förderung von Modul 3 bezieht sich auf Investitionen in Soft- und Hardware im Zusammenhang mit der Einrichtung oder Anwendung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems.

Modul 4: Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen

Modul 4 des Förderprogramms „Energieeffizienz in der Wirtschaft“ richtet sich an die energetische Optimierung von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zur Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien und von Abwärme für gewerbliche Prozesse in Unternehmen. Diese Förderung kann auch die unter Modul 1 und 3 genannten Maßnahmen umfassen.

Förderung als Zuschuss oder Darlehn mit Tilgungszuschuss

Die Förderung kann entweder als nicht rückzahlbarer Zuschuss über bis zu 10 Mio. Euro pro Investitionsvorhaben oder als KfW-Darlehen mit Tilgungszuschuss beantragt werden. Wie hoch die tatsächliche Förderung gewährt wird, richtet sich nach der Art des Vorhabens sowie nach der Größe des antragstellenden Unternehmens.

Förder-Tipp

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Die KfW Bankengruppe hat ihr Angebot der Corona-Hilfen im Rahmen des KfW-Sonderprogramm 2020 erweitert. Der neue KfW-Schnellkredit 2020 soll zur weiteren Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für Unternehmen beitragen. Das Besondere daran ist die 100%-ige Haftungsfreistellung durch eine Garantie des Bundes, welche die Chancen auf eine Kreditzusage deutlich erhöht.

Wer kann den KfW-Schnellkredit 2020 beantragen?

Der KfW-Schnellkredit 2020 wird Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberuflern mit mehr als 10 Mitarbeitern angeboten, die durch die Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind, aber strukturell gesund und langfristig wettbewerbsfähig sind. Unternehmen müssen entweder in den Jahren 2017 bis 2019 in der Summe oder – falls das Unternehmen erst seit einem kürzeren Zeitraum am Markt tätig ist – im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben. Außerdem muss das Unternehmen mindestens seit dem 01. Januar 2019 am Markt aktiv sein.

KfW-Finanzierung mit 100% Risikoübernahme

Mit dem KfW-Schnellkredit 2020 werden sowohl Investitionen als auch Betriebsmittel (inkl. Warenlager) finanziert. Pro Unternehmen bzw. Unternehmensgruppe beträgt der Kreditbetrag maximal 25% des Jahresumsatzes 2019 und

höchstens 500.000 Euro pro Unternehmen bzw. Unternehmensgruppe mit bis zu 50 Mitarbeitern sowie

höchstens 800.000 Euro pro Unternehmen bzw. Unternehmensgruppe mit mehr als 50 Mitarbeitern.

Die Kreditlaufzeit beträgt bis zu zehn Jahre bei höchstens zwei tilgungsfreien Anfangsjahren. Der Zinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes und wird spätestens mit Zusage der KfW festgelegt.

Erleichterter Zugang ohne Risikoprüfung

Der KfW-Schnellkredit 2020 muss zwar über eine Hausbank beantragt werden, diese wird aber zu 100% von der Haftung befreit. Die Bestellung weiterer Sicherheiten ist nicht zulässig.

Eine Risikoprüfung durch die Hausbank entfällt und es werden nur wenige Unterlagen zur Antragstellung benötigt.

Förder-Tipp

Wenn Sie wissen möchten, welche Fördermöglichkeiten und Corona-Hilfen darüber hinaus für Ihr Unternehmen möglich sind, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Consedo ist langjährig auf die Fördermittelberatung spezialisiert und kann Sie bei der Antragstellung unterstützen.

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Förderungen für Ihre betrieblichen Vorhaben

Fördermittelberatung für Unternehmer und Führungskräfte im Finanzwesen sowie deren Berater, die sich mit der Suche nach Fördergeldern für Unternehmen beschäftigen oder sich zum Thema Fördermittel, Subventionen und Zuschüsse auf dem Laufenden halten möchten.