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Der Fördermittelberater

Die Gruppe "Der Fördermittelberater" liefert Ihnen wertvolle Informationen rund um das Thema Fördergelder.

Caroline Baumann Kleinserien-Richtlinie: Neue Investitionszuschüsse für Ihre Klimaschutzprodukte
Mit der Kleinserien-Richtlinie können Sie ab 1. März 2018 Ihre Investitionen in innovative marktreife Klimaschutzprodukte mit Zuschüssen fördern lassen. Damit soll ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.
Kleinserien-Richtlinie: Innovative marktreife Klimaschutzprodukte
Mit der Kleinserien-Richtlinie fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Investitionen in innovative marktreife Klimaschutzprodukte. Das sind folgende Produkte, Anlagen bzw. Technologien:
- Kleinstwasserkraftanlagen in technischen Installationen bis 30 kWel
- Anlagen zur lokalen Sauerstoffproduktion
- Dezentrale Einheiten zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser in Gebäuden
- Bohrgeräte für innovative Erdwärmespeichersonden
Die Höhe der Zuschüsse ist abhängig von den jeweiligen Klimaschutzprodukten:
- Für Kleinstwasserkraftanlagen maximal 30 % der förderfähigen Kosten
- Für Anlagen zur lokalen Sauerstoffproduktion maximal 30 % der förderfähigen Kosten
- Für Einheiten zur Wärmerückgewinnung maximal 550 Euro pro Einheit und höchstens 30 % der förderfähigen Kosten
- Für Bohrgeräte 40 % der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 20.000 Euro pro Gerät
Weitere Informationen zur Förderung finden Sie hier: https://consedo.de/zuschuesse/energie-umwelt/kleinserien-klimaschutzprodukte/
Das BMUB will mit der Förderung den Marktzugang ausgewählter klimaschonender Technologien verbessern. Mit den Zuschüssen soll erreicht werden, dass die spezifischen Produktionskosten sinken und die Verbreitung der Technologien gestärkt wird.
Förder-Tipp
Eine Antragstellung ist ab 1. März 2018 möglich. Das Vorhaben darf bei Antragstellung noch nicht begonnen sein. Consedo ist auf die Fördermittelberatung spezialisiert und hat bereits zahlreiche Projekte mit Förderungen und Zuschüssen für Unternehmen erfolgreich umgesetzt. Die gute Vernetzung und Erfahrung mit den Fördergeldern zeichnen die Fördermittelberatung Consedo aus.
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Caroline Baumann Zuschüsse für die Mensch-Technik-Interaktion (MTI)
Für die digitale Gesellschaft gewinnt die Mensch-Technik-Interaktion (MTI) immer mehr an Bedeutung. Die neuen MTI-Technologien finden in vielen Gebieten Anwendung, z.B. in der Robotik, im Bereich Wohnen (Vernetzung) oder in der modernen Medizintechnik. Mit dem Förderprogramm „KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben im Bereich Mensch-Technik-Interaktion mit Zuschüssen von bis zu 80% der Projektkosten unterstützt.
KMU-innovativ: Mensch-Technik-Interaktion (MTI)
Mit dem Förderprogramm des BMBF werden industrielle FuE-Vorhaben mit Zuschüssen gefördert, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Voraussetzung dafür ist, dass es bei der risikoreichen Forschung und Entwicklung (FuE) um vorwettbewerbliche Produkte bzw. Verfahren aus einem der drei Themenfelder der Mensch-Technik-Interaktion (MTI) geht:
1. Intelligente Mobilität
Zum Spektrum “Intelligente Mobilität” zählen beispielhaft:
- Fahrerassistenzsysteme
- Intentionserkennung
- Nutzererleben
2. Digitale Gesellschaft
Im Themenfeld “Digitale Gesellschaft” werden z.B. folgende Bereiche mit der
Förderung angesprochen:
- Robotik
- Wohnen/Wohnumfeld
- Vernetzte Gegenstände (im Kontext von Robotik, Wohnen/Wohnumfeld)
- Interaktionskonzepte
3. Gesundes Leben
Im Spektrum “Gesundes Leben” werden z.B. folgende Themen adressiert:
- Körpernahe Medizintechnik
- Implantate, Prothesen/Orthesen
- Pflegetechnologien
Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen und beträgt für Unternehmen – je nach Unternehmensgröße und Projektkonstellation – bis zu 80% der zuwendungsfähigen Kosten.
Anträge stellen können kleine und mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
- bis zu einer Größe von 1.000 Mitarbeitern oder
- mit einem Umsatz von bis zu 100 Mio. EUR,
die nicht überwiegend im Besitz von Großunternehmen sind. Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und größere Unternehmen können als Verbundpartner eines FuE-Projekts mit gefördert werden. Die Antragstellung ist laufend möglich. In der ersten Verfahrensstufe werden die eingereichten Projektskizzen jeweils zum 15. April und zum 15. Oktober eines Jahres bewertet.
Weitere Informationen zur Förderung finden Sie hier: KMU-innovativ: Mensch-Technik- Interaktion
Das BMBF will mit der Förderung gezielt die Marktposition der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stärken, was durch den angestrebten Transfer von Forschungsergebnissen aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung beschleunigt werden soll. Insofern wird der Verbreitung der erreichten Ergebnisse und der Zusammenarbeit in den jeweiligen Anwenderbranchen große Bedeutung beigemessen. Die aktive Beteiligung an öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen des BMBF ist für die Förderung verpflichtend.
Förder-Tipp
Gerade, wenn Sie mit mehreren Projektpartnern in Ihrem Vorhaben kooperieren, kann das Antragsverfahren relativ komplex und anspruchsvoll werden. Sie sollten sich daher bereits in der frühen Planungsphase kompetent beraten und aktiv unterstützen lassen. Consedo ist auf die Fördermittelberatung spezialisiert und hat bereits zahlreiche Projekte mit Förderungen und Zuschüssen für Unternehmen erfolgreich umgesetzt. Die gute Vernetzung und Erfahrung mit den Fördergeldern zeichnen die Fördermittelberatung Consedo aus.
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Caroline Baumann Neues KfW-Förderdarlehen: ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit
Die KfW Bankengruppe hat zum 01. Juli 2017 den neuen ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit eingeführt. Im Fokus der Förderung stehen innovative Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben etablierter Unternehmen.
Maximal 25 Mio. Euro für Investitionen und Betriebsmittel im Mittelstand
Etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Gruppenumsatz von bis zu 500 Mio. EUR und Angehörige der Freien Berufe, die seit mindestens zwei Jahren am Markt aktiv sind, können das neue Förderdarlehen beantragen. Innovative Unternehmen können damit alle Investitionen und Betriebsmittel finanzieren. Unternehmen, die bisher noch nicht innovativ sind, können die neue Finanzierung gezielt für ihre Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben nutzen. Ziel der Förderung ist es, die Durchführung produktiver Investitionen zu fördern und damit einen besseren Zugang zu Finanzierungen sicherzustellen.
Mit langfristigen Laufzeiten von bis zu 10 Jahren, tilgungsfreien Anfangsjahren sowie günstigen Zinssätzen können bis zu 100% der förderfähigen Investitionen, mindestens jedoch 25.000 und maximal 25 Mio. Euro pro Vorhaben, finanziert werden. Außerdem ist auf Wunsch eine 70-prozentige Haftungsfreistellung der Hausbank möglich.
Antragskriterien für Antragsteller und deren Vorhaben
Antragsteller müssen mindestens eins der nachfolgenden Kriterien erfüllen:
- Das Unternehmen ist in den letzten drei Jahren im Durchschnitt mehr als 20% p.a. gewachsen (Umsatz oder Beschäftigtenzahl). Am Anfang der Betrachtungsperiode waren mindestens 10 Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigt und das Unternehmen darf mindestens fünf und höchstens 12 Jahre am Markt aktiv sein.
- Der Anteil der Aufwendungen des Unternehmens für Forschung und Entwicklung erreicht mindestens 10% der Betriebskosten in jedem der vergangenen 3 Geschäftsjahre.
- Das Unternehmen hat in den letzten 36 Monaten Zuschüsse, Kredite oder Bürgschaften aus europäischen oder nationalen Forschungs- und/oder Innovationsprogrammen erhalten.
- Das Unternehmen hat in den letzten 24 Monaten einen Innovationspreis einer EU-Institution erhalten.
- Der Kreditbetrag wird dazu genutzt, neue oder substanziell verbesserte Produkte, Verfahren / Prozesse oder Dienstleistungen zu entwickeln.
- Es handelt sich um ein Digitalisierungsvorhaben, Aufbau von digitalen Plattformen bzw. Digitalisierungsstrategie und –Organisation.
Consedo ist auf die Fördermittelberatung spezialisiert und hat bereits zahlreiche Projekte mit Förderungen und Zuschüssen für Unternehmen erfolgreich umgesetzt. Die gute Vernetzung und Erfahrung mit den Fördergeldern zeichnen die Fördermittelberatung Consedo aus.
Quelle: Merkblatt der KfW Bankengruppe
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Caroline Baumann Neue KfW-Finanzierung: ERP-Mezzanine für Innovation
Die KfW Bankengruppe hat im Rahmen ihrer neuen Produktfamilie „ERP-Innovationsfinanzierung“ zum 01. Juli 2017 das Förderprogramm „ERP-Mezzanine für Innovation“ eingeführt. Das integrierte Finanzierungspaket besteht aus einem klassischen Darlehen und einem Nachrangdarlehen mit Eigenkapitalcharakter.
Maximal 5 Mio. Euro für marktnahe Forschung und Entwicklung im Mittelstand
Etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Gruppenumsatz von bis zu 500 Mio. EUR und Angehörige der Freien Berufe, die seit mindestens zwei Jahren am Markt aktiv sind, können das neue Finanzierungspaket der KfW für ihre experimentellen Entwicklungen beantragen. Das zinsverbilligte Mezzanine-Programm besteht aus Fremd- und Nachrangkapital zur langfristigen Finanzierung marktnaher Forschung und der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren, Prozesse oder Dienstleistungen sowie ihrer wesentlichen Weiterentwicklung in Deutschland. Die beiden Tranchen, bestehend aus Fremdkapital und Nachrangdarlehen, sind mit folgenden Maximallaufzeiten vorgesehen:
- Fremdkapitaltranche: 10 Jahre bei höchstens zwei tilgungsfreien Anfangsjahren
- Nachrangtranche: 10 Jahre bei sieben tilgungsfreien Anfangsjahren
Das zu finanzierende Vorhaben muss sich vom Stand der Technik in der EU abheben oder für das geförderte Unternehmen neuartig sein. Es werden ausschließlich Kosten der Forschungs- und Entwicklungsphase gefördert, die mit dem Abschluss der für die kommerzielle Nutzung notwendigen Entwicklungsarbeiten endet.
Consedo ist auf die Fördermittelberatung spezialisiert und hat bereits zahlreiche Projekte mit Förderungen und Zuschüssen für Unternehmen erfolgreich umgesetzt. Die gute Vernetzung und Erfahrung mit den Fördergeldern zeichnen die Fördermittelberatung Consedo aus.
Quelle: Merkblatt der KfW Bankengruppe
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Caroline Baumann Vom Treibhausgas zum Rohstoff – CO2Plus
Das Förderprogramm „CO2Plus – Stoffliche Nutzung von CO2 zur Verbreiterung der Rohstoffbasis“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) untersucht neue Methoden zur effizienten Nutzung des Treibhausgases CO2.
Mit CO2Plus werden innovative Ideen gefördert, die wesentliche Beiträge zur Nutzung von CO2 als Rohstoff liefern und zur Senkung des Treibhausgasausstoßes führen. Damit soll ein wichtiger Beitrag zum Umbau der deutschen Wirtschaft in eine Green Economy geleistet werden. Im Fokus steht dabei die chemische Industrie als wichtigster Zulieferer einer Vielzahl von Industriezweigen wie z.B. der Automobil-, Pharma- oder Textilindustrie. Die Rohstoffe der kohlenstoffbasierten Materialien werden bisher zu 74% aus fossilen Quellen wie Erdöl gewonnen.
Das Treibhausgas CO2 könnte zukünftig als Ersatz des Erdöls eingesetzt werden. Insbesondere zur Herstellung von Kunststoffen werden kleine Moleküle, sogenannte Basischemikalien, als Bausteine benötigt. CO2 eignet sich besonders für diese Basischemikalien und Bausteine. Durch neue Synthesewege und biologische Verfahren kann CO2 in wertvolle Chemikalien umgesetzt werden, die für die Produktion von z.B. Waschmitteln oder Motoröl Einsatz finden können.
Dazu muss allerdings zunächst hochreines CO2 gewonnen werden. Um CO2 aus Abgasströmen nutzbar zu machen, müssen zunächst andere Gase und auch Schadstoffe abgetrennt werden. CO2Plus zielt neben der direkten chemischen oder biotechnologischen Umwandlung von CO2 auch auf die Bereitstellung von CO2 aus Industrieabgasen, Biogas und Luft ab, sowie auf die Verwendung von regenerativer Energie zur nachhaltigen Produktion von Basischemikalien und Spezialprodukten. Da für die Nutzung von CO2 als Rohstoff große Mengen an Energie gebraucht werden, sollen dafür regenerativen Energiequellen eingesetzt werden, damit die Nutzung ohne den zusätzlichen Ausstoß von Treibhausgasen funktioniert.
CO2Plus läuft bis Ende 2019. Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Wirtschaftsunternehmen werden in der Regel mit bis zu 50 % der förderfähigen Kosten gefördert.
Consedo ist auf die Fördermittelberatung spezialisiert und hat bereits zahlreiche Projekte mit Förderungen und Zuschüssen für Unternehmen erfolgreich umgesetzt. Die gute Vernetzung und Erfahrung mit den Fördergeldern zeichnen die Fördermittelberatung Consedo aus.
Quelle:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
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Über die Gruppe "Der Fördermittelberater"

  • Gegründet: 15.11.2011
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