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Deutsch für ProfisDeutsch für Profis

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Unser Thema ist die deutsche Sprache in all ihren Erscheinungsformen, in Literatur, Werbung, Medien und täglichem Gebrauch.

Liebe Community,

nehmen wir mal folgenden Fall an:

In einer Leasing-Bestellung steht geschrieben: „In der Leasingrate ist eine Leasingratenversicherung gemäß der beigefügten Anmeldeerklärung enthalten.“

Das referenzierte Dokument ist überschrieben mit „Anmeldeerklärung zur LeasingratenversicherungPlus (LRVPlus) bzw. Leasingratenversicherung (LRV) [es gelten die Angaben auf der Leasing-Bestellung]“.

Ist hiermit eine Auswahl getroffen oder muss an einer anderen Stelle noch differenziert werden, ob man die Variante „LeasingratenversicherungPlus“ oder „Leasingratenversicherung“ wünscht, die sich unterscheiden?

Mir geht es an dieser Stelle nicht um eine rechtliche Beratung, sondern um die sprachliche Auslegung / das Verständnis, auch zur Frage, ob der unbestimmte Artikel in diesem Fall eine bestimmte Sache (eine konkrete Variante) bezeichnen kann oder ausschließlich eine Gattung bezeichnen kann.

Vielen Dank im Voraus (für eure Meinung).

Mit den besten Grüßen

Florian

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>> Noch so ein Ärgernis, das ggf. auch richtig sinnentstellend sein kann: das Weglassen von Akzenten! >> Wenn aus einem der größten Fußballclubs der Welt („Barça“) das Boot („barca“) wird, hat das keinen Fanclub („peña“) verdient, es bereitet einfach nur noch Schmerzen („pena“). Dann rutscht auch schon mal die Betonung („Hernández“) auf die falsche Silbe, weil irgendwo im Hinterkopf noch die Information schlummert, dass Wörter, die auf -ez enden, auf der letzten Silbe betont werden. Oder es führt zu Verwechslungen, wenn sich Pedro Sánchez mit Jordi Sànchez trifft. > Ich denke nicht, dass man in deutschsprachigen Texten für ein deutschsprachiges Publikum in jedem Falle etwa die originalen Akzente oder Schreibweisen verwenden muss. Die deutschen Leser sprechen die ausländische Sprache in der Regel nicht oder nur rudimentär, die unterschiedlichen Akzente/Schreibweisen werden nicht erkannt. Nur ganz wenige Leser dürften Schmerz empfinden, wenn der Akzent nicht oder falsch gesetzt wurde. Doch, mich stört das auch gewaltig, wobei es oft genau auch die Aussprache ist! In Sportsendungen, aber auch in Reiseberichten ist es häufig so, dass mit den Namen geschludert wird, dass es nicht mehr schön ist. Ab einem bestimmten Punkt kann ich die Sprecher/-innen nicht mehr ernst nehmen, wobei gerade die oft am wenigstens dafür können, bekommen sie doch einen Text vorgelegt, der nicht ihrer ist, den sie aber einsprechen müssen. Wenn etwa ein ausländischer Verein oder die Nationalmannschaft gegen eine deutsche Mannschaft spielt, sollte man davon ausgehen können, das die Reporter/-innen sich im voraus mit der Aussprache beschäftigen. Der frühere niederländische Nationaltorwart Stekelenburg wird nun einmal NICHT mit der Betonung auf der zweiten, sondern auf der ersten ausgesprochen. Das hätte man sogar in der Wikipedia nachlesen können! Wenn ich Reiseberichte z. B. über Brasilien lese, sehe oder höre und dauernd mitbekomme, wie dortige Städte oder andere Namen falsch ausgesprochen oder geschrieben werden, kann ich sie nicht mehr ernst nehmen, wie z. B. immer wieder im Falle der wunderschönen Stadt Salvador da Bahia, falsch als „Salvador de Bahia“ gesprochen oder geschrieben; siehe https://blog.ronaldfilkas.de/2014/06/16/salvador-da-bahia/ Man sollte Leser/-innen und Zuschauer/-innen auch nicht für dumm verkaufen!

Stellt das Satzpalindrom

"Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie"

eine Verstoss gegen Hassrede dar? Und wenn ja, wie würde man das Palindrom dieser Tage korrekt gestalten. Mit "Menschen von Farbe" ergibt es ja kein Palindrom.

Ist diesem Zusammenhang eigentlich auch der "Regen" Hassrede?

Facebook hat mir auf Grund des Postens dieses Palindroms eine Sprerre zukommen lassen.

Kein „Verstoss gegen Hassrede“, aber Rassismus. Also vergessen.
Schließe mich Herrn Fiskas an. Auch wenn ich selbst mit diesem Begriff aufgewachsen bin und nie irgendetwas Negatives oder Abwertendes darin gesehen oder damit verbunden hätte. Natürlich könnte man damit argumentieren, dass Rassismus etwas mit Hass zu tun habe, weil Hass ja im Abwerten und Verfolgen aufgrund einer Hautfarbe enthalten wäre (der grammatikalisch zu kritisierende Konjunktiv ist hier Absicht).
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Das, was Sie „Trennmodul“ nennen, gibt es sehr wohl. Sie sind Bestandteil der Satz- und Layout-Programme und auch in Redaktionssystemen enthalten. Aufgrund der schmaleren Spalten gerade in den Druckausgaben sind hier mehr und kürzere Trennungen üblich als beispielsweise in einem belletristischen Werk. Dass die Silbentrennung auch Fehler macht, übrigens genauso wie auch automatische Rechtschreibprüfungen, dürfte zwar bekannt sein, aber diese zu beheben ist Sache eines Korrektorats, zumal dies wegen des Zeitdrucks der Redaktion, wie Sie selbst schreiben, nicht immer möglich ist. Und an Korrektoren sparen die meisten Zeitungs- und Zeitschriftenverlage und nicht an einem „Trennmodul“, das, wie beschrieben, nicht extra angeschafft werden muss! Daher geht auch Ihre Frage „Was kostet eigentlich ein gutes Programm zur Silbentrennung?“ am Thema vorbei. In einem Browser funktioniert Silbentrennung übrigens auch nur in denjenigen, die das unterstützen, weshalb Texte mit Silbentrennung im WWW auch (noch) relativ selten sind. Und auf die Funktionsweise von Browsern hat die Redaktion so gut wie keinen Einfluss! https://ronaldfilkas.de/keine-korrektoren-mehr/
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Promovierte Sprachwissenschaftlerin liest schnell und preiswert Ihre Texte Korrektur.

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Stichwörter: Deutsch, Sprache, deutsche Sprache, Kommunikation, Literatur, Duden, Text, Schreiben, Stil, Grammatik, Wortschatz, Werbetexte, Wort und Satz, Etymologie, Erste Hilfe bei Deutsch-Fragen, Angebote von Deutsch-Profis, Anfragen an Deutsch-Profis, Regional-Deutsch, falsches Deutsch, Buch-Tipps, Bühnen-Tipps