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Deutsch-Tschechische und Deutsch-Slowakische WirtschaftsvereinigungDeutsch-Tschechische und Deutsch-Slowakische Wirtschaftsvereinigung

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Die DTSW e.V. ist ein Unternehmerverband, gebildet aus Unternehmen aus Deutschland, Tschechien und der Slowakei.

Tschechien hebt ab dem 01.07.20 die Pflicht auf, Nasen-Mund-Schutzmasken in den meisten Fällen zu tragen. Das bedeutet, dass bis auf Krisenlokalitäten ist das Tragen der Masken in geschlossenen Räumen und öffentlichen Verkehrsmitteln - mit Ausnahme der Prager Metro - keine Pflicht mehr. Es ist ein weiterer willkommener Schritt in Richtung Normalität.

Nun also doch. Nachdem eine Grenzöffnung immer wieder verschoben wurde, gibt es eine Entscheidung: Tschechien hat seine Grenze für Bürger aus Deutschland, Österreich und Ungarn geöffnet.

Tschechien hat nach fast drei Monaten am Freitagmittag (05.06.20) wieder seine Grenzen für Bürger aus Deutschland, Österreich und Ungarn geöffnet. Dies hatte das Kabinett in Prag am Freitagmorgen beschlossen. Seit 12.00 Uhr können Reisende aus Bayern wieder in die Tschechische Republik fahren. Die Grenzübergänge Selb/Asch sowie Schirnding/Pomezi in Oberfranken sind wieder ohne Grenzkontrolle passierbar. Auf den Straßen läuft der Verkehr reibungslos.

Regierungschef Babis: "Müssen zur Normalität zurückkehren"

Ein negativer Corona-Test muss nicht mehr vorgelegt werden. "Wir müssen zur Normalität zurückkehren", sagte Regierungschef Andrej Babis im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Es sei gut, wenn Touristen aus Deutschland, Österreich und Ungarn wieder Geld in Tschechien ausgäben. Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte Tschechien Mitte März einen weitgehenden Einreisestopp für Ausländer verhängt.

Notstand in Tschechien aufgehoben – Regelungen über Gesetz zum Gesundheitsschutz

Seit 14 Uhr am Sonntag ist der Notstand in Tschechien aufgehoben. Er dauerte 66 Tage, nachdem er von den Abgeordneten zweimal verlängert wurde. Die Regierung hatte ihn am 12. März mit sofortiger Wirkung ab 14 Uhr aufgerufen. Ihre Kompetenz, den Notstand für 30 Tage anzuordnen, ist am 11. April abgelaufen. Das Abgeordnetenhaus stimmte allerdings einer Verlängerung bis zum 30. April, und später noch einmal bis zum 17. Mai zu.

Auch nach Ablauf des nationalen Notstands gelten jedoch einige Sicherheitsvorkehrungen im Kampf gegen das Coronavirus weiter. Bis zum 25. Mai bleiben beispielsweise die Innenräume in Restaurants oder die Pavillons in den Zoologischen Gärten geschlossen. Ebenfalls noch eine Woche geschlossen bleiben Übernachtungseinrichtungen oder Saunen. Diese Maßnahmen gelten auf der Grundlage des Gesetzes zum Gesundheitsschutz der Öffentlichkeit. Im Rahmen dieses Gesetzes behält es sich das Gesundheitsministerium vor, auch weiterhin beispielsweise das Tragen eines Mundschutzes in öffentlichen Einrichtungen oder den Schulbetrieb zu regeln, und bis auf Weiteres die Durchführung von Massenveranstaltungen oder den Gaststätten- und Hotelbetrieb zu beschränken.

Quelle: radio prague international

Die slowakischen Universitäten und Hochschulen seien nur wenig internationalisiert. Laut der NGO „Mesa 10" nutzen nur drei Prozent slowakischer Studenten die Chance, einen Teil ihres Studiums im Ausland zu absolvieren. Nur acht Prozent sämtlicher Doktoranden in der Slowakei kommen aus dem Ausland, wobei unter den OECD-Ländern der Durchschnitt in dieser Hinsicht bei 25 Prozent liege. Auch ausländische Pädagogen seien nur wenig vertreten. Lediglich sechs Prozent aller Mitarbeiter an slowakischen Universitäten und Hochschulen sind aus dem Ausland - ein starker Kontrast zu den besten Universitäten der Welt, wo es oft bis zu 50 Prozent sind. Um sich der Welt mehr zu öffnen, schlägt die NGO vor, eine Strategie zur Propagierung slowakischer Bildungsstätten im Ausland auszuarbeiten. Daran sollten sich gemeinsam die einzelnen Universitäten, die Slowakische Akademie der Wissenschaften sowie die diplomatischen Vertretungen der Slowakei im Ausland beteiligen. Das Innenministerium könnte laut der NGO die Aufenthaltsregelung für ausländische Studenten und Pädagogen vereinfachen.

Quelle: TASR

Tschechische Krone bisher Verlierer in der Corona-Krise

In der Zeit der Coronavirus-Pandemie und der Maßnahmen gegen ihre Ausbreitung ist der Wechselkurs der tschechischen Währung gegenüber dem Euro und dem Dollar relativ stark gefallen. Seit Mitte März hat sie bei einem Kurs von 27,15 Kronen zu einem Euro sechs Prozent zur europäischen und mit 25,01 Kronen zum US-Dollar sogar 10,7 Prozent zur amerikanischen Währung an Wert eingebüßt. Das sagte der Analyst für Devisenhandel bei der Agentur Purple Trading, Štěpán Hájek, der Nachrichtenagentur ČTK.

Die Tschechische Krone ist bislang als ein Verlierer aus der ganzen Krise hervorgegangen, erklärte Hájek. Dies habe nicht nur zu einer aggressiven Zinssenkung der Tschechischen Nationalbank geführt, sondern auch zu einem massiven Abfluss von ausländischem Kapital angesichts der Nervosität an den Finanzmärkten. Gegenüber dem Euro rutschte die Krone fast auf das Verhältnis von 28:1 ab, bei einer weiteren Abschwächung könnte die tschechische Zentralbank erneut in den Devisenmarkt eingreifen. Laut Hájek sei dies möglicherweise aber nicht erforderlich, da sich die tschechische Wirtschaft langsam wieder öffne und die Krone auf positive Nachrichten mit einer Kursanhebung von 27 Kronen je Euro reagiert habe. Kurzfristig könnte sich jedoch alles wieder gegen die Krone wenden, da die Tschechische Nationalbank (ČNB) die Leitzinsen im Mai voraussichtlich weiter senken wird, fügte Hájek hinzu.

Quelle: Radio Prague International