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Deutsche Anlegermesse

Die Deutsche Anlegermesse ist die größte Finanzmesse im Rhein-Main Gebiet und findet im jährlichen Turnus im Forum Messe Frankfurt statt.

Roman Kurevic Markus Koch => ein echter Entertainer!
Gestern hatte ich die Möglichkeit, Markus Koch persönlich in Hamburg zu treffen.
Wir haben uns vorher in den sozialen Medien kurz abgesprochen und es hat wirklich prima funktioniert.
Inhaltlich war der Vortrag auch sehr interessant, aber wie er diesen vorgetragen hat: WELTKLASSE - sehr humorvoll ("Ich bin jetzt 47 und habe jetzt eine Gleitsichtbrille, jetzt weiss ich endlich wie meine Frau aussieht!"), unterhaltsam und wirklich fesselnd bis zum Schluss.
Markus, vielen Dank auch für die Möglichkeit uns über die aktuelle Lage an den Börsen auszutauschen. Wir bei Torendo sind zwar prognosfrei, aber unser Modell ist aktuell ja auch eher defensiv aufgestellt und "bestärkt" damit DEINE aktuelle Sicht der Dinge.
Hoffe Du hast auch mal Lust für uns was zu machen! Wir würden uns sehr darüber freuen.
In trends we trust!
https://www.torendo-capital.de/kontakt/ => Sie haben Fragen zu unseren Handelsmodellen? Zögern Sie bitte nicht uns anzurufen, oder via Email zu kontaktieren.
Sergej Crasovschi Multi-Asset-Risikoprämien in 2018
Herr Crasovschi, das 1. Quartal 2018 war turbulent. Sie beraten einen aktiv gema­nagten Fonds mit Fokus auf Risiko­prämien. Wie hat sich Ihre Strategie entwickelt?
Robert Halver Halvers Markteinschätzung: Ist das Frühlingserwachen an den Aktienmärkten gerechtfertigt?
Amerikanischer Handelsprotektionismus stellt ein real- und finanzwirtschaftliches Handicap vor allem für Schwellenländer dar. Doch scheinen diese nicht wieder in ihre alten Krisenmuster zu verfallen. Ist deren relative Stärke aufgrund ihrer mittlerweile erreichten volkswirtschaftlichen Reife angebracht? Auch die Aktienmärkte allgemein zeigen sich heiter wie das aktuelle Frühlingswetter. Ist das Abstreifen von Kriegs-, Zoll- und Zinsangst gerechtfertigt oder droht wieder April-Wetter?
Bis zur Kongresswahl im November besteht die Gefahr, dass US-Präsident Trump dem Thema Handelsprotektionismus eine große Bedeutung beimessen wird. Betroffen sind neben China alle Länder mit enger Einbindung vor allem in die US-Vorleistungsketten wie z.B. auch Mexiko. Die brüske protektionistische Rhetorik des US-Präsidenten hat bereits Reibungsverluste in der Industriestimmung der Emerging Markets hinterlassen, die in einem seit Jahresbeginn rückläufigen Einkaufsmanagerindex zum Ausdruck kommen. Insofern scheint auf den ersten Blick ebenso das Gewinnwachstum der Schwellenländer seinen Zenit überschritten zu haben.
Gewinnsituation in den Emerging Markets robust
Auf den zweiten Blick liegt die Wachstumsrate der Unternehmensgewinne mit gut 20 Prozent aber immer noch auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Unterstützend wirkt die stabile Entwicklung der Rohstoffpreise, von denen die Rohstoffländer unter den Emerging Markets profitieren. Dennoch droht Rohstoff importierenden Schwellenländer keine dramatische Gewinnbeschneidung. Denn eine nachhaltige Preisbefestigung bei Rohöl als „leader of the commodity gang“ ist aufgrund der Alternative durch Fracking-Öl nicht zu erwarten.
Beste aller Währungs-Welten für Schwellenländer
Währungsseitig spricht die Abkehr der USA von ihrer dogmatischen Strong Dollar-Policy für die Schwellenländer. Tatsächlich hat der US-Dollar seit 2017 gegenüber den Währungen der Emerging Markets abgewertet. Deren umgekehrte Währungsstabilität begrenzt das Risiko früherer Kapitalfluchten deutlich. Und damit bleibt auch der Schuldendienst von China, Indien & Co. - Kredite werden mehrheitlich auf US-Dollar-Basis aufgenommen - günstig.
Bewertungsvorteil für Emerging Markets
Zugleich kommt Schwellenland-Aktien ein Bewertungspuffer gemäß Kurs-Gewinn-Verhältnis zugute. Obwohl sich die Bewertungen der Aktienmärkte der klassischen Industrieländer insgesamt nach einer mittlerweile zweimonatigen Korrektur deutlich entspannt haben, sind Aktien der Schwellenländer im direkten Vergleich mit den USA, der Eurozone oder Deutschland extrem günstig. Dieser klassische Bewertungsabschlag ist angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Verbesserungen, die die Schwellenländer binnenkonjunkturell, aber auch im Hinblick auf ihre Standortqualitäten vornehmen, zunehmend ungerechtfertigt.
Dass die früher noch anfälligeren Aktien der Schwellenländer 2018 einen im Vergleich zu den Industriestaaten stabileren Kursverlauf zeigen, unterstreicht diese Einschätzung.
Die Robustheit der Aktienmärkte der Schwellenländer zeigt sich nicht zuletzt in einer wieder merklich verringerten Volatilität, die die Gefahr weiterer Kursverluste begrenzt.
In den Emerging Markets sind auf Branchenebene vor allem Technologieunternehmen fundamental gut aufgestellt. Sie sitzen beim Zukunftsthema Digitalisierung in der ersten Reihe. Daneben profitieren Finanzwerte vom Kreditwachstum der immer konsumstärkeren asiatischen Volkswirtschaften und einem immensen Ausbau der Infrastruktur. Das macht übrigens Infrastruktur-Aktien attraktiv.
Marktstimmung - Der Frühling ist nicht aufzuhalten
Laut ZEW Konjunkturerwartungen auf Basis der Befragung von Finanzanalysten hat sich die deutsche Wirtschaftsstimmung bereits das dritte Mal in Folge eingetrübt. Mit aktuell minus 8,2 liegt diese zum ersten Mal seit knapp zwei Jahren wieder unter der Nulllinie. Allerdings haben sich die von Analysten wahrgenommenen Konjunkturrisiken insbesondere seit der Finanzkrise vielfach nicht bewahrheitet. Auch aktuell stehen ihre Befürchtungen stark unter dem Eindruck des internationalen Handelskonflikts mit den USA und der Situation im Syrienkrieg.
Zwar bestätigen auch die ifo Geschäftserwartungen diesen Trend, doch sie vermitteln ein deutlich weniger dramatisches Bild. Die ifo-Zahlen haben gegenüber den ZEW Konjunkturerwartungen den Vorteil der direkten Befragung der Unternehmen.
Ein zu erwartender weiterer ifo-Rückgang in der nächsten Woche gäbe sicher ein Anzeichen für ein im Jahresverlauf etwas schwächeres Wachstum. Doch könnten dann erstens die Notenbanken bei weniger imposanten Wachstumsraten von einer repressiven Geldpolitik Abstand nehmen. Die im Euroraum trotz Rohstoffpreisbefestigung mit 1,3 Prozent sehr moderate Inflation bekräftigt ohnehin eine zinspolitische Entspannung. Und zweitens ist hinter vorgehaltener Hand bereits auf allen Seiten eine versöhnlichere Handelsrhetorik zu vernehmen, die einem heißen Handelskrieg widerspricht.
Das grundsätzlich positive weltkonjunkturelle Umfeld bestätigte zuletzt auch der US-Aluminiumhersteller Alcoa im Rahmen der Berichtsaison für das I. Quartal 2018 mit einem soliden Gesamtjahresausblick. Alcoa als harter Konjunkturzykliker ist nicht gezwungen in einem zuletzt verunsicherten Wirtschaftsumfeld positive Erwartungen zu schüren. Wenn dies Alcoa dennoch tut, ist das ein Beweis für die grundsätzlich positive Wirtschaftsstimmung.
Auch laut Market Risk Indicator der Bank of America Merrill Lynch - er misst Erwartungen am Terminmarkt bezüglich Kursschwankungen an den globalen Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkten und deutet bei Werten über Null auf zunehmende Marktrisiken und bei Werten unter Null auf Risikoentspannung hin - ist keine weitere Krisenverschärfung zu erwarten. Nicht nur liegt der aktuelle Risikowert deutlich im negativen Terrain, sondern ist von seinem Jahreshoch wieder dramatisch abgerückt. Entsprechend zeigen die weltweiten Aktienmärkte bereits Erholungstendenzen. ZZK - Zinsangst, Zollangst, Kriegsangst - werden entspannter betrachtet.
Nicht zuletzt signalisiert die Wiedererholung der Technologieaktien in Europa und den USA eine Aufhellung des allgemeinen Aktienklimas. Aufgrund ihrer grundsätzlich hohen Bewertungen sind Technologiewerte die sensitivsten Gradmesser des Aktienklimas.
Charttechnik DAX - Mit Schmackes über 12.700 Punkte?
Bei Fortsetzung der aktuellen DAX-Erholung liegen die nächsten Widerstände bei 12.651 und 12.722 Punkten. Kann der Index diese nachhaltig überschreiten, liegen die nächsten Kursziele bei 12.951, 13.301 und 13.443. Darüber nimmt der Index die Barrieren bei 13.526 und 13.597 ins Visier. Käme es zu neuerlichen Gewinnmitnahmen und werden dabei die Unterstützungen bei 12.524 und 12.489 unterschritten, ist vorerst mit Kursverlusten bis zur Marke bei 12.335 und schließlich 12.232 Punkten zu rechnen.
Der Wochenausblick für die KW 17 - Zahm, zahmer, EZB
In Japan liefern die weiterhin blutarmen Inflationsdaten der Bank of Japan einen passenden Grund für die uneingeschränkte Fortsetzung ihrer Liquiditätsoffensive.
In den USA folgen einer beständigen Konjunkturstimmung laut Einkaufsmanagerindex der Region Chicago ebenso stabile Auftragseingänge langlebiger Güter. Das Konsumentenvertrauen der University of Michigan zeigt sich dagegen verhalten.
In Deutschland deuten die ifo Geschäftsklimadaten auf eine verlangsamte, allerdings stabile Konjunktursituation hin, während der Konsum laut GfK Konsumklimaindex ein wichtiges zweites Wirtschaftsstandbein bleibt.
In der Eurozone signalisieren die Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende und Dienstleistungsgewerbe eine gewisse konjunkturelle Verlangsamung, die die EZB auf ihrer Sitzung in ihrem grundsätzlich freizügigen geldpolitischen Kurs unterstützt.
Robert Halver Halvers Kolumne: Wer die Finanzmärkte verstehen will, muss politisch denken und zwischen den Zeilen lesen
In den Print- und TV-Medien wird dramatisch mit viel Blut, Schweiß und Tränen gearbeitet. Man weiß natürlich, dass sich schlechte Nachrichten immer besser als gute verkaufen. Sie sorgen für Klicks und Quoten und locken Werbepartner an wie Licht die Mücken. So lässt sich aus einer jeder harmlosen Wettervorhersage ein Unwetter-Thriller kreieren.
Theoretisch bieten auch Kriegsangst, Zollangst und Zinsangst beste Drehbücher für den Zusammenbruch an den Finanzmärkten. Tatsächlich werden sie von nach Aufmerksamkeit heischenden Dramaturgen liebend gern benutzt. Aber sind sie in der Praxis wirklich untergangstauglich?
Kriegsangst - Nenas 99 Luftballons als Blaupause für einen großen Militärkonflikt?
Drohen wegen der strategielosen Luftschläge der USA gegen Syrien jetzt direkte militärische Konfrontationen zwischen Amerika und Russland, die am Ende ebenso die Aktienmärkte totbomben würden? Der US-Präsident wollte mit seinem Eingreifen wohl auch von seinen innerpolitischen Krisen ablenken, wie sie in der kürzlichen „Liebeserklärung“ des früheren FBI-Chefs Comey an Trump zum Ausdruck kommen. Doch haben die USA deutlich gemacht, dass ein Regimewechsel in Syrien nicht das Ziel ihrer Militärstrategie ist. Und Putin hätte durchaus „Schiffe versenken“ spielen können, indem er die Raketen abschießenden US-Schlachtschiffe unter Feuer nimmt. Zumindest hätte man einen an den Luftschlägen beteiligten britischen oder französischen Kampfflieger vom Himmel holen können. All das ist jedoch nicht passiert. Die ein oder andere Postille verspritzt zwar theatralisch Blut, um an Leserschaft zu gewinnen. Aber für einen ausgewachsenen Militärkonflikt als Crash-Argument für die Finanzmärkte sind die Kriegsfalken zu müde.
Zollangst - Mehr als Schaumschlägerei?
Ein eskalierender Handelskonflikt zwischen den USA und China ist der Stoff aus dem öffentlichkeitswirksam der ach so verheerende Paternoster-Effekt einer absteigenden deutschen Exportwirtschaft geformt wird. Bei näherer Betrachtung ist die Substanz dafür allerdings so dünn wie eine Tasse Bodenseh-Kaffee. Peking hat bereits durch Einräumung gesenkter Importzölle und Investitionshürden eingelenkt, um den handelspolitischen Krawallschläger Trump zu besänftigen. China - weise wie es ist bzw. sein muss - will beim nicht reibungsfreien Aufbau seiner Binnenkonjunktur ohne Not keine unnötigen exportseitigen Reibungsverluste riskieren. Und siehe da, selbst Amerika ist bereit, mit China über Zölle zu verhandeln.
Grundsätzlich zeigt sich auch Europa von den Trumpschen Handels-Tiefschlägen beeindruckt wie ein taumelnder Preisboxer. Niemand in der EU will die heiligen Export-Kühe schlachten. Keiner gewinnt bei einem Handelskrieg, doch Deutschland würde ein Waterloo erleben.
Ich vermute, dass Frau Merkel bei ihrem zweiten Besuch im Weißen Haus ein nettes, stimmungsaufhellendes Gastgeschenk dabeihaben wird. Sie wird dem Deal Maker Trump ein Angebot machen, das ihn freundlich stimmt. Im Namen auch der EU wird Frau Bundeskanzlerin gesenkte Importzölle für US-Produkte in Aussicht stellen. Vielleicht hat ihr Gastgeschenk noch eine ölfarbene Schleife. Sie könnte Trump Honig um den Mund schmieren und anbieten, zukünftig weniger Opec-, dafür aber verstärkt amerikanisches Fracking-Öl zu kaufen. Mit dieser Geste des guten Willens leistete Frau Merkel sogar wirtschaftliche Aufbauhilfe in amerikanischen Fracking-Regionen. Und das ist dann deutsche Hilfe für Trumps Kongresswahlkampf. Wenn einem von Mutti so viel Entgegenkommen wird beschert, das ist schon eine Handelsdeeskalation von Vati wert.
Warum sollte Trump - abseits seiner nicht zu verhindernden Tweets - schließlich noch weiteren heißen Handelskrieg führen? Denn dieser würde über die Zertrümmerung hoch effizienter Lieferketten dann auch Kollateralschäden in der amerikanischen Industrieproduktion, am US-Arbeitsmarkt und schließlich am für die amerikanische Volksseele auch bedeutsamen Aktienmarkt auslösen.
Sicherlich, die volkswirtschaftlichen Frühindikatoren lassen mit Blick auf die freihandelsfeindliche Rhetorik durchaus Molltöne erklingen. Eine gewisse Schleifung der weltwirtschaftlichen Wachstumsspitzen ist zu erwarten. Hierbei sollte man sich von den starken chinesischen Wirtschaftswachstumsraten nicht fehlleiten lassen. Mit zuletzt 6,8 Prozent sind diese vom statistischen Märchenamt in Peking übertrieben geschönt. Allerdings werden sich die apokalyptischen Reiter, die dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft entgegen reiten, auch nicht im Sattel halten können.
Zinsangst - Mehr als ein Phantomschmerz?
Zu Beginn des Jahres waren die sehr optimistischen Weltwirtschaftsvisionen die Treiber für massive Zinserhöhungs- und damit Aktienängste. Aber müssten - wenn man dieser Logik folgt - die jetzt etwas weniger üppigen Konjunkturambitionen umgekehrt nicht auch ein wirksames Mittel gegen zinsangstbedingte Aktiendepressionen sein? Und wenn der IWF nach 2020 eine Abschwächung der Weltwirtschaft prognostiziert und die EZB gleichzeitig ihr Inflationsziel von zwei Prozent bis dahin als nicht erreichbar ansieht, geht der Kelch harter Zinserhöhungen an uns vorüber. Davon abgesehen, mit der Digitalisierung steht der nächste Inflationskiller schon bereit.
Überhaupt, das reibungsfreie Management der weltweiten Überschuldung ist auch zukünftig ohne ordentlich freizügige Geldpolitik so wenig möglich wie die menschliche Besiedlung des Mars. Sollten die Notenbanken ihre psychologische Lufthoheit über die Finanz-Stammtische verlieren, kann aus einer unruhigen Schulden-Mücke schnell ein systemgefährdender Elefant werden. Unser mühsam wiederaufgebautes Weltfinanzsystem würde dann so baufällig wie ein vom Holzwurm befallenes Gartenhäuschen. Und dann fällt auch der Konjunktur das Gesetz des Hühnerstalls auf die Füße: Wenn Hühner keine Ruhe finden, legen sie keine Eier.
Vor diesem Hintergrund hat die medial so heiß gekochte Zinsangst als Menetekel für einen bevorstehenden Aktienuntergang nicht mehr Substanz als eine Rindfleischbrühe aus der Tüte.
Kriegsangst, Zollangst und Zinsangst sind wenig angsteinflößend
Nach der jahresanfänglichen Konsolidierung sind die Aktienmärkte mittlerweile ähnlich krisenantihaftbeschichtet wie Teflon-Pfannen. Die Anleger sind offensichtlich immer mehr bereit, zwischen den blutüberströmten Nachrichtenzeilen zu lesen und vor allem politisch zu denken. Sie wissen, dass Politiker wie Trump, Putin, Merkel oder Draghi keine Krisen und Konflikte anstreben, die militärisch, finanz- und realwirtschaftlich sowie schließlich bei ihnen persönlich zum Untergang führen.
Genau diese politische Beschwichtigungspolitik wird durch geringe Aktienschwankungen bestätigt. Und wenn angesichts der vermeintlichen Zins-, Zoll- und Kriegsängste die Volatilität nicht jetzt auf frühere Krisenniveaus steigt, wann dann?
Grafik: Kursschwankungen DAX, s.unten
Rechtliche Hinweise / Disclaimer und Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten der Baader Bank AG: http://www.bondboard.de/main/pages/index/p/128
Rosa Carnero Nicht vom robusten US-BIP-Wachstum einlullen lassen
Während Donald Trumps Regierungsstil einer Achterbahnfahrt gleicht, glänzt die US-Wirtschaft mit stabilen Wachstumsraten. Von dieser Beständigkeit sollte man sich aber nicht einlullen lassen, denn mit Blick voraus droht Ungemach,  vor allem vonseiten der gestiegenen Zinsen. Am Immobilienmarkt sind die davon ausgehenden Bremswirkungen bereits unverkennbar. In den kommenden Quartalen dürften auch die Unternehmensinvestitionen belastet werden. Ein wichtiger Stabilitätsanker der Weltwirtschaft verliert damit an Bedeutung was mit dazu beiträgt, dass sich das Umfeld für die Aktienmärkte eintrübt.

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Über die Gruppe "Deutsche Anlegermesse"

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