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Ludger Ramme
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In dieser Gruppe dreht sich alles um Fach- und Führungskräfte in Deutschland und Europa. Willkommen sind Posts zu Themen wie Leadership, Führungskultur und Weiterbildung.

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Eine klare Buchempfehlung, was ich sehr gerne verschenkt habe an die Jugendlichen ;)

"Zertifikate sind nicht alles

Für bestimmte Berufe brauchst du sie, aber bestimmt nicht für alle! Warum man auch als Surflehrer erfolgreich sein kann, weiß Dirk Kreuter am besten. Er berichtet im Buch von seiner Leidenschaft, dem Windsurfen, und warum du unbedingt deinen Träumen folgen solltest."

Die Antworten – mit denen ich mich auch an alle ihre Altersgenossen wende – gibt es hier im Buch.

https://amzn.to/2ZYSivO

Lädt eine Firma ihre Kunden zu einer Skireise ein (hier 6 Tage in Aspen/Colorda) und ist das Skifahren der einzige Programmpunkt der Reise, ist fraglich, ob es sich um eine Dienstreise handelt. Jedenfalls aber ist das Skifahren nicht gesetzlich unfallversichert, sondern dem Freizeitbereich zuzuordnen, so dass für eine Oberschenkelfraktur die deutsche Berufsgenossenschaft nicht aufkommen muss (LSG Hessen, Urteil vom 14.08.2020 - L 9 U 188/18).

Auch die Pflege geschäftlicher Kontakte begründet an sich keine versicherte Tätigkeit. Der Versicherte und seine Arbeitgeberin haben es schließlich nicht in der Hand, Freizeitaktivitäten (Skifahren) insgesamt dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung zu unterstellen, indem sie diese mit betrieblichen Motiven (Kundenbindung) verknüpfen. Dies gilt gleichermaßen für die betriebliche Finanzierung der Skireise, die Freistellung des Geschäftsführers von der Arbeit und die Erwartung der Arbeitgeberin, dass er an der Freizeitaktivität teilnimmt.

Eine solche Einladung könnte auch compliancerechtliche Fragen aufwerfen ("Schmiergeldverbot")