Deutsches Energieberaternetzwerk e.V.

Deutsches Energieberaternetzwerk e.V.Deutsches Energieberaternetzwerk e.V.

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Simone Würz
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Wir vernetzen deutschlandweit Energieberater für Weiterbildungen, gegenseitigen Austausch & Hilfestellung zu Themen rund um die Gebäudeenergieberatung- und Förderung.

Hallo & Willkommen

Wir sind ein Netzwerk für Energieberater:innen in Deutschland- das deutsche Energieberater-Netzwerk e.V. mit 750 qualifizierten Mitgliedern!

Gebildet wird unser Netzwerk aus über 700 unabhängigen Energieberatern, Planungsbüros, Architekten, Technikern. Mit Hilfe dieser Kompetenz möchten wir Energieberatung neutral und wirtschaftlich unabhängig begleiten, verbessern, weiterentwickeln. Dabei ist es uns wichtig die Energieberater bei deren Vernetzung untereinander zu unterstützen und Wissen weiterzutragen. Über unsere DEN-Akademie geben fachkundige Referenten ihr Wissen weiter. Auch die Ausbildung- bzw. Weiterbildung zum Energieberater ist hier möglich. Unsere vereinsfördernden Mitglieder aus der Energiebranche halten unsere Mitglieder auf dem Laufenden über technische Innovationen und aktuelles aus der Branche.

Sollte Deutschland sich Spanien nun zum Vorbild nehmen, um das Sparziel zu erreichen? "Aufgrund bestehender gesetzlicher Vorschriften und anderer klimatischer Bedingungen in Deutschland wäre eine verordnete Energiesparkampagne nicht zielführend, zumal die Einhaltung der Anforderungen kaum kontrolliert werden könnte", sagt eine Sprecherin des Deutschen Energieberater-Netzwerk (DEN) auf Anfrage von watson.

Statt verordneter Energiesparmaßnahmen, wie in Spanien, sollte in die Gebäudesanierung investiert werden, betont die DEN. Denn insbesondere im unsanierten Gebäudebestand bestehe die Gefahr von Feuchte- und Schimmelschäden, wenn die Heizung zu weit runtergedreht werde. Wärmedämmmaßnahmen würden helfen, den Bedarf langfristig zu verringern, sagt die DEN-Sprecherin. Bei bestehenden Heizungsanlagen läge zudem ein großes Potenzial in der Optimierung der Komponenten und Betriebsweise. Dies könne auch kurzfristig umgesetzt werden.

Die Sprecherin fügt hinzu:

"Im Gebäudesektor muss dringend nachgebessert werden und insbesondere auch die tatsächliche Umsetzung der energetischen Maßnahmen im Ordnungsrecht kontrolliert werden, sonst findet die Einsparung nur auf dem Papier statt."

https://www.watson.de/nachhaltigkeit/energie/935233574-spanien-erlaesst-strenge-massnahmen-zum-energiesparen-zieht-deutschland-nach

Mit scharfer Kritik begleitet das Deutsche Energieberater-Netzwerk Neuregelungen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). „Die Absenkung der Zuschüsse für Sanierungsmaßnahmen sendet das falsche Signal an Bauherren“, stellt die DEN-Vorständin Dipl.-Ing. Marita Klempnow fest. „Außerdem ist es kontraproduktiv, die Regelungen schon zum 28.07.2022 in Kraft treten zu lassen. Damit werden bereits begonnene Projekte abrupt gestoppt und das Vertrauen und die Wertschätzung in die Arbeit der Energieberater:innnen wird nachhaltig beschädigt. Wir fordern deshalb, Übergangsregelungen für Bestätigungen von KfW-Förderanträgen bis zum 14.8.2022 zu verlängern.“

„Als Energieberater sehen wir eine immer größere Lücke klaffen zwischen den Anforderungen des Ordnungsrechts und den Förderungen“, sagt Marita Klempnow. “Die aktuelle Absenkung von Förderungen bei gleichzeitiger Verschärfung der Mindestanforderungen an zu sanierende Gebäude laufen den ausgerufenen Klimaschutzzielen zuwider. Viele Bauherren werden jetzt nur das unbedingt Notwendige zu tun, weil sie nicht mehr auf staatliche Unterstützung vertrauen können. Förderung ist oftmals unsere einzige Möglichkeit, ambitionierte energetische Sanierungen qualitätsgesichert umzusetzen. Ohne verbindliche Vollzugsregelungen bleibt das Ordnungsrecht nur eine Verbesserung auf dem Papier. “

Insbesondere kritisiert die Ingenieurin, dass in den neuen Regelungen die Kreditvariante für Einzelmaßnahmen gestrichen wurde. Für viele Hauseigentümer sei der mit erheblichen Investitionen verbundene Einbau einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien so nicht mehr zu leisten: „Verringerte Zuschüsse vor dem Hintergrund steigender Zinsen verschlimmern dies alles. Sie mögen vielleicht gerade ausreichen, um die Mehrkosten für einen Bankkredit zu finanzieren. Zwar amortisieren sich solche Anlagen und Investitionen heutzutage schneller durch die gestiegenen Energiepreise, aber dies ist für die Banken bei der Hypotheken-Vergabe wohl kein Argument“, so Marita Klempnow.

Die DEN-Vorständin fürchtet, dass mit den angekündigten Förderboni beim Gasheizungstausch der Einbau von Wärmepumpen in schlecht gedämmten Gebäuden befördert werde: „Dies ist widersinnig, denn die Anlagen haben einen hohen Strombedarf, belasten die vorhandenen Netze zum schlechtmöglichsten Zeitpunkt im kalten Winter und verursachen erhebliche Kosten. Die energetische Sanierung muss gesamtheitlich und individuell für die Gebäude betrachtet werden und auch die Gebäudehülle einbeziehen, um die bestmögliche Lösung in Bezug auf CO2-Einsparung und Kosten zu erreichen. Nur die Solaranlage auf dem Dach und die Heizung runter drehen reicht im Gebäudebestand nicht aus. “

https://www.deutsches-energieberaternetzwerk.de/den-pm-15-2022/

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. setzt seine Bemühungen fort, zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus weiteren Ländern der Europäischen Union ein gemeinsames Verständnis und eine grenzüberschreitende Plattform für Energieberatungen zu entwickeln. Dazu trafen sich unter der Leitung des DEN-Vorsitzenden Dipl.-Ing. Hermann Dannecker zwölf Energieberaterinnen und Energieberater des DEN mit den grünen Europaabgeordneten Jutta Paulus und Malte Gallée in Brüssel. Sie stellten ihre Pläne auch Vertretern internationaler Wirtschaftsverbände und Beratungsbüros vor. Martina Kost war aus Paris angereist und vertrat die Sicht französischer Energieexperten.

„Diese Reise in die Hauptstadt der EU hat uns in unseren Anstrengungen bestärkt, qualitativ hochwertige Energieberatungen im Gebäudebereich nicht mehr nur auf nationaler Ebene zu diskutieren, sondern auf europäischer“, resümiert Dannecker. „Nur so lassen sich langfristig die Ziele des europäischen ‚Green Deal‘ in gute Praxis in den einzelnen Ländern überführen. Wir Energieberaterinnen und Energieberater verfolgen ja grenzüberschreitend die gleichen Ziele der Energieeffizienz und des Klimaschutzes. Wir wissen jedoch noch zu wenig voneinander. Das will das DEN ändern.“

https://www.deutsches-energieberaternetzwerk.de/den-pm-11-2022/

Energiesparen ist wohl das Thema, welches viele Deutsche derzeit intensiv beschäftigt. Wie kann man – beispielsweise als Mieter – seine Energiekosten senken oder zumindest deren Steigerung abfedern, schnell und mit einfachen Mitteln? Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. hat jetzt eine umfangreiche Liste mit vielen Spartipps veröffentlicht.

„Überall schlummern noch ungehobene Energiesparpotentiale.“ Davon ist der Vorsitzende des DEN, Dipl.-Ing. Hermann Dannecker, überzeugt. „In finanziell und ökologisch so angespannten Situationen, wie wir sie gerade erleben, sollten wir jede Gelegenheit ergreifen, Energie nicht zu verschleudern. Damit tun wir unserem Geldbeutel etwas Gutes, aber letztlich auch dem Klima.“

Die Liste mit Einsparvorschlägen umfasst insgesamt 65 Punkte. https://www.deutsches-energieberaternetzwerk.de/wp-content/uploads/2022/05/DEN-Checkliste-fuer-geringinvestive-Massnahmen.pdf

Erarbeitet haben sie die Mitglieder des DEN selber. „Wir haben unter unseren Energieberaterinnen und Energieberatern vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der dadurch ausgelösten aktuellen Energiepreiserhöhung leicht und schnell umzusetzende Vorschläge gesammelt. Da sollte für jede und jeden etwas dabei sein“, so der DEN-Vorsitzende.

https://www.deutsches-energieberaternetzwerk.de/den-pm-9-2022/

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https://www.deutsches-energieberaternetzwerk.de/das-deutsche-energieberater-netzwerk-e-v/aktuelles/#presse