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Deutsches Steuerrecht

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Nur für XING Mitglieder sichtbar Entwurf §§ 22f, 25e UStG
Hallo im Netzwerk!
Hat jemand in der Mandantschaft einen mittelgroßen oder kleineren elektronischen Marktplatz (Auktionsplattform o.ä.) und steht für einen Gedankenaustausch bereit?
Vielen Dank!
Hans Waldvogel
Rüdiger Schulz
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Letzter Kommentar:
Nur für XING Mitglieder sichtbar
Hallo im Netzwerk!
Nochmals zum Thema. Ich suche Austausch für die Seite des Plattformbetreibers (mittelständische GmbH) weit unterhalb der großen Player Ebay oder Amazon.
Er wird schier erschlagen von Organisationsaufwand und Haftungsrisiko. Oder er halbiert eben sein Geschäft, auch toll. Bitte Kontakt per PN, danke!
VG
HWW
Roger Gothmann Neue Versandhandelsregelung (Lieferschwelle) in der Schweiz ab 2019
Seit einigen Tagen informiert Amazon Marketplace-Händler über eine mögliche Steuer- und Registrierungspflicht in der Schweiz ab 2019.
Die Schweiz wird zum 01.01.2019 eine neue Versandhandelsregelung einführen – angelehnt an den § 3c UStG bzw. Art. 34 MwStSystRL.
Welche Mandanten davon betroffen sein werden und was bereits in 2018 beachtet werden muss, steht im folgenden Blogpost.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Mehrere Erlasse zur Grunderwerbsteuer veröffentlicht | Steuern | Haufe
Zum 15.10.2018 wurden seitens des Bundesfinanzministeriums mehrere BMF-Schreiben zu den §§ 1 Abs. 3, 1 Abs. 3a, 3 und 6 GrEStG bzgl. Fragen der Grunderwerbsteuer mit Beispielen und Schaubildern veröffentlicht.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Gutscheine ab 2019: Die Neuregelungen für Einzweck- und Mehrzweck-Gutscheine
Zum Jahreswechsel 2018/2019 setzt der Gesetzgeber – nach nunmehr sechs Jahren – die Gutschein-Richtlinie der EU um. Mit dem Ziel, eine einheitliche steuerliche Behandlung von Gutscheinen zu erreichen, sind die Begrifflichkeiten erstmals gesetzlich definiert. Statt zwischen Wert- und Warengutscheinen soll künftig zwischen Einzweck- und Mehrzweckgutscheinen unterschieden werden.
Regelung für Gutscheine nach aktueller Rechtslage:
Wertgutschein: Werden Gutscheine ausgegeben, die nicht zum Bezug von hinreichend bezeichneten Leistungen berechtigen, handelt es sich lediglich um den Umtausch eines Zahlungsmittels (z.B. Bargeld) in ein anderes Zahlungsmittel (Gutschein). Die Hingabe des Gutscheins selbst stellt keine Lieferung dar. Eine Anzahlung i.S.v. § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst.a UStG liegt ebenfalls nicht vor, da die Leistung nicht hinreichend konkretisiert ist. Erst bei Einlösung des Gutscheins unterliegt die Leistung der Umsatzsteuer. Beispiel: Ein Kino stellt einen Gutschein aus, der sowohl für Filmvorführungen als auch für den Erwerb von Speisen (z.B. Popcorn) und Getränken eingelöst werden kann.
Warengutschein: Werden dagegen Gutscheine über bestimmte, konkret bezeichnete Leistungen ausgestellt, unterliegt der gezahlte Betrag als Anzahlung der Umsatzbesteuerung. Bei Ausführung der Leistung unterliegt der ggf. noch zu zahlende Differenzbetrag der Umsatzsteuer. Beispiel: Ein Restaurant stellt einen Gutschein über ein Frühstücks- und Lunchbuffet aus.
Statt zwischen Wert- und Warengutscheinen wird für nach dem 31.12.2018 ausgestellte Gutscheine zwischen Einzweck- und Mehrzweck-Gutscheinen unterschieden:
Steuerliche Behandlung von Einzweck-Gutscheinen:
Bei einem Einzweck-Gutschein stehen der Ort der Lieferung oder der sonstigen Leistung, auf die sich der Gutschein bezieht, und die für diese Umsätze geschuldete Steuer zum Zeitpunkt der Ausstellung des Gutscheins bereits fest.
Überträgt ein Unternehmer einen Einzweck-Gutschein im eigenen Namen, gilt die Übertragung als Erbringung der Leistung, auf die sich der Gutschein bezieht. Die Übertragung des Gutscheins löst damit die Umsatzbesteuerung der entsprechenden Leistung in gesetzlicher Höhe aus. Die tatsächliche Übergabe der Liefergegenstände oder die tatsächliche Erbringung der sonstigen Leistungen, für die ein Einzweck-Gutschein als Gegenleistung angenommen wird, gilt nicht als unabhängiger Umsatz.
Überträgt ein Unternehmer einen Einzweck-Gutschein im Namen eines anderen Unternehmers, gilt diese Übertragung ebenfalls als Erbringung der Leistung, auf die sich der Gutschein bezieht, durch den Unternehmer, in dessen Namen die Übertragung des Gutscheins erfolgt. Wird die im Einzweck-Gutschein bezeichnete Leistung von einem anderen Unternehmer erbracht als dem, der den Gutschein im eigenen Namen ausgestellt hat, wird der leistende Unternehmer so behandelt, als habe er die im Gutschein bezeichnete Leistung an den Aussteller erbracht.
Steuerliche Behandlung von Mehrzweck-Gutscheinen:
Als Mehrzweck-Gutschein wird ein Gutschein bezeichnet, bei dem es sich nicht um einen Einzweck-Gutschein handelt. Die Übertragung eines Mehrzweck-Gutscheins löst zunächst keine umsatzsteuerlichen Folgen aus. Erst die tatsächliche Übergabe der Liefergegenstände oder die tatsächliche Erbringung der sonstigen Leistungen, für die der leistende Unternehmer einen Mehrzweck-Gutschein als vollständige oder teilweise Gegenleistung annimmt, unterliegt der Umsatzsteuer.
Vereinfacht gesagt: Der neue „Einzweck-Gutschein“ entspricht dem bisherigen Waren-/Dienstleistungsgutschein und der „Mehrzweck-Gutschein“ dem bisherigen „Nennwertgutschein“.
Quelle: Steufa-Z - Zeitschrift für Steuerfachangestellte; Ausg. 11/18 (https://www.deubner-steuern.de/shop/zeitschriften/steufa-z-zeitschrift-fuer-steuerfachangestellte-70.html)

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