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Michael Widmann Stimmen gesucht für ein Flüchtlingsprojekt ARTpark-Horb
Liebe Freunde, Bekannte, Familie, Kunstinteressierte......
wir bitten um eure/ ihre Unterstützung!
Michael Widmann ist seit 2017 Initiator und Kurator des internationalen und sozialen Teilhabeprojekt ARTpark-Horb. Er hat sich mit diesem ehrenamtlichen Kunstprojekt um den EnBW "Macherbus" beworben und ist einer der 12 Finalisten. Für diese kann man seit heute bis 6.Mai seine Stimme abgeben (bzw. für vier), und das Projekt mit den meisten aus der jeweiligen Kategorie gewinnt eine "Mannschaft für einen Tag". Es sind alles gute Projekte im Ländle, die aus nah und fern eine Unterstützung gebrauchen können. Gern auch im Bekanntenkreis diese E-Mail weiterleiten.
Bitte gebt Eure/Ihre Stimme für den ARTpark Horb!
Vielen Dank und euch eine gute Zeit!
Mit freundlichen Grüßen
Sylvia Lippmann #
Michael Widmann
Kurator ARTpark-Horb
Roman Schiller Im Anfang war das Wort - Denkanstöße aus Supervision und Coaching
Es sind große Worte, die den Wandel in allen Zeiten bezeugen. Worte wie Aufklärung, Veränderung, Entwicklung, Transformation. Bei Letzterem fällt sofort "digitale Transformation" ein und jeder weiß eine eigene Geschichte zu erzählen, eine Geschichte über Chancen und Risiken, über alltägliche und antizipierte Herausforderungen der digitalen Transformation.
Digitale Transformation interessiert mich sehr, doch ganz oben auf meiner Hitliste der großen Wörter steht: INKLUSION.
Das im Diskurs um Grundrechte für Menschen mit Behinderung entstandene große Wort INKLUSION verweist auf eine Leerstelle in der Menschenrechtserklärung von 1948. Wenige Jahre nach der größten von Menschen gemachten Katastrophe von Weltkrieg und Holocaust.waren die Mitgliedsstaaten der noch jungen UNO entschlossen, universell gültige Menschenrechte zu formulieren und damit die Grundstein für eine neue Weltordnung zu legen.
Ein ambitioniertes Vorhaben und wir wissen heute, die neue Weltordnung ist ausgeblieben, die praktische Anerkennung und Anwendung der Grundrechte bleibt ein dauerhafter Anspruch im Ringen um Interessen.
Interessensvertreter*innen waren es auch, die Ende der 90er Jahre lautstark die erwähnte Leerstelle thematisierten. Sie kritisierten, dass die Grundrechte von 1948 auf längst überholten Annahmen basierten. Annahmen, demzufolge es mündige und unmündige Menschen gäbe. Den "Mündigen" war auferlegt im Gebrauch ihrer Rechte, immer auch fürsorglich an die "Unmündigen" zu denken, genauer: an behinderte Menschen und an Kinder und Jugendliche.
Es brauchte nahezu 60 Jahre, bis diese unsägliche Einteilung in "wir hier drinnen" und "ihr da draußen" ad acta gelegt werden konnte. Mit den UN-Konventionen für Behindertenrechte (UN-BRK) und für die Rechte der Kinder (UN-KRK) erhielten beide "vergessenen" Gruppen ihren Status als eigenes Rechtssubjekt. Diese Entscheidung hat weitreichende Folgen. Sind wir uns dieser bewusst? Freilich, es wird inkludiert, was das Zeug hält, in Kitas, Schulen, in Wohneinrichtungen ..., es wird schwadroniert über Partizipation, Erwachsene berauschen sich daran, wie sehr sie doch (z.B. Kinder) schon beteiligen. Gleichzeitig achten die Träger und Fachverbände aller sozialen Dienste sorgsam darauf, dass Inklusion allein ein Begriff aus dem Behindertendiskurs ist, Beteiligung hingegen primär die Institutionen etwas angeht, die das Wohl von Kindern und Jugendlichen im Auge haben.
Kein Zweifel, Ton und Haltung gegenüber Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung ändert sich. Professionelle Dienstleister befördern diese Entwicklung, indem sie Mitarbeiter entwickeln, partizipative Führungsleitbilder aufstellen, Kundenzufriedenheit zum Maß aller Leistungen erheben.
Ich frage nochmal:
Sind wir uns der Tragweite von UN-BRK und UN-KRK bewusst? Sind wir uns darüber im Klaren, dass Inklusion, Teilhabe und Beteiligung (das heißt die grundsätzliche Anerkennung des Anderen als Normalfall) unseren Status verändert, von uns Veränderung verlangt?
In meinen Beratungen beobachte ich nicht selten, dass Fach- und Führungskräfte in Kitas, Erziehungshilfeeinrichtungen, Eingliederungshilfeangeboten und Schulen zutiefst irritiert, gelegentlich auch überfordert sind. Intellektuell haben sie längst den Paradigmenwechsel erkannt. Emotional beinhaltet er eine neue Selbstverortung, mithin Verwicklung, um sich entwickeln zu können. Das braucht Zeit und Raum für Reflexion. Das braucht die Erkenntnis, dass die Primäraufgabe von Beziehungsarbeiter*innen nicht mehr Betreuung und Fürsorge, sondern Reflexion ist.
Im Anfang war das Wort. Worte sind es, an denen wir uns auf alle Zeiten abarbeiten und die wir schließlich werden, aktuell ist es INKLUSION.
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Martin Eickhoff-Drexel
Harald Gehring
Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich bin evang. Diakon und arbeite als leitender Mitarbeiter bei der katholischen St. Elisabeth Stiftung. In der Stiftung bin ich als Diakon anerkannt und werde zu Kernthemen des Christseins einbezogen. Dazu gehörte z.B. die Erstellung einer neuen Seelsorgekonzeption.
Derzeit bewegen mich die Fragestellungen: welche Seelsorge wird in unseren Kirchen und Einrichtungen praktiziert, sind unsere kirchlichen Strukturen ein Hindernis für ein lebendiges Christsein, was steht wirklich im Vordergrund von Einrichtungen der Diakonie und Caritas?
Derzeit arbeite ich mit in der VEDD Studiengruppe Diakonische Theologie. Wir werden bis September fertig werden und einige Anregungen veröffentlichen.
Dies zunächst zu meiner Person.
Ich freue mich auf anregende Diskussionen.

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Über die Gruppe "Diakonie + Gesellschaft - Diskussionsforum im ev. Diakonat"

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