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Die Schule des Lebens - Forum für Business, Philosophie und Lifestyle

Über all das, was uns nicht die Schule, sondern das Leben lehrt - Prof. Dr. Christian Zielke

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Autorin und Gründerin "The Work" Byron Katie
Neurowissenschaftler Prof. Dr. Gerald Hüther
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Nur für XING Mitglieder sichtbar Lust auf Kommunikation? – Studienteilnehmer gesucht!
Zwei Drittel aller Gespräche, die wir führen, drehen sich um soziale Themen: Wir reden gern und dabei am liebsten über andere Menschen. Darum interessiert mich dieses Thema. Ich möchte die Kommunikation am Arbeitsplatz im Rahmen meiner Masterarbeit genauer untersuchen und dabei die folgende Frage beantworten:
Welche Rolle spielen informelle Gespräche am Arbeitsplatz?
Dafür brauche ich Ihre Unterstützung!
Teilnehmen können alle Berufstätigen, egal ob sie in Vollzeit, in Teilzeit oder aushilfsweise beschäftigt sind. Sie sollten jedoch regelmäßigen Kontakt mit mindestens einer Kollegin oder einem Kollegen haben und sicherstellen, dass Sie in Ihrem gewählten Zeitraum an mindestens 6 Tagen arbeiten. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier:
Wenn Sie teilnehmen, unterstützen Sie mich nicht nur bei meiner Masterarbeit, sondern können mit etwas Glück einen von zwei Amazon.de-Gutscheinen im Wert von je 50 Euro gewinnen.
Vielen Dank und herzliche Grüße
Susan Kutschbach
Nur für XING Mitglieder sichtbar Warum ich ein Epikurrer bin
Epikur lebt (Friedrich Nietzsche)
Die Kernfrage der Philosophie der alten Griechen lautete: „Wie soll der Mensch leben?“ Die antike Philosophie war eine Lebensform, eine bestimmte Art zu leben, bewusste Lebensführung. Die Philosophen, allen voran die Epikureer und die Kyniker lebten ihre Philosophie.
Der allgemeine Charakter der philosophischen Lebensform ist die Muße, die nicht als müßige Untätigkeit, sondern als Ungebundenheit und Selbstbestimmung verstanden wird.
Damals wie heute geht es um Bedürfnisbefriedigung und darum, wie man dieses Ziel erreicht. Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder ist das Ziel, möglichst viel Befriedigung zu erlangen oder wenig Bedürfnisse zu haben, das heißt, ein bedürfnisloses Leben in Askese zu führen wie die Kyniker es taten oder ein selbstgenügsames Leben: Je weniger Bedürfnisse, desto glücklicher das Leben, wie Epikur es lehrte.
Epikurs Konzept ist ein konkreter Entwurf einer Lebensform. Ein Epikureer ist frei von Ehrgeiz. Epikur vertröstet nicht auf ein Leben im Jenseits, denn das Jenseits sei nichts als falscher Zauber.
Glückseligkeit ist für jedermann unter allen Umständen realisierbar, weil es nur auf die innere Einstellung ankommt. Glück, sagt Epikur, kann man nicht positiv formulieren. Höchstes Ziel eines guten Lebens müsse es sein, Schmerz und Leid zu vermeiden und danach zu trachten, in eine solche Situation gar nicht erst zu kommen. Epikur vertritt keine hedonistische Position (Lust maximieren). Es gehe darum, sich nicht der Lust zu unterwerfen, aber auch nicht darum, die Lust zu verteufeln, wie es die Christen früher taten. Es geht eigentlich nicht um Lust wie wir sie im allgemeinen Sprachgebrauch heute definieren, sondern um Schmerzfreiheit. Die Lust des Geistes sei allemal höher zu bewerten als die körperliche Lust.
Für Epikureer galt, dass man niemals glücklich werden kann, wenn man es nicht sofort ist. Für beide verleiht die Nähe des Todes dem gegenwärtigen Augenblick seinen unendlichen Wert. Man muss jede Tat so vollbringen, als sei sie die letzte des Lebens. Der Gedanke an den Tod erlaubt es, sich ganz auf den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Das sagt Marc Aurel, ein Stoiker. Aber es muss deshalb nicht falsch sein.
Epikurs Philosophie ist eine praktische Lebensweisheit, die mit der Medizin zu vergleichen ist, weil sie Balsam für die Seele ist. Epikur bejaht das Leben, sein carpe diem entspringt nicht einer gierigen Unersättlichkeit. Die Lebenslust und die Freude, die ein Tag zu bieten hat, gilt es zu nutzen. Epikur denkt an die „Lust der Ruhe“. Für Epikur ist dies das Lebensziel oder die wahre Lust. Sie besteht aus der inneren Ruhe (Ataraxia) und der Schmerzlosigkeit (Aponia) bei einem Leben in Freundschaft im Kreise Gleichgesinnter. Wie alle sozialen Beziehungen hat die Freundschaft ihren Ursprung im Nutzen.
Jeder Mensch strebt nach Lust, sobald er geboren ist und vermeidet den Schmerz. Diese Behauptung, so Epikur, bedürfe keiner Begründung. Lust bedeutet Freisein von seelischer Unruhe und seelische Unbeschwertheit, die Epikur mit der Meeresstille verglich. Sie ist mit asketischer Selbstgenügsamkeit verbunden. Sinnlos aber sei das Streben nach Reichtum, öffentlichen Ehrungen und politischen Ämtern, da ein solches Streben mit demütigender Abhängigkeit von anderen, ewiger Unruhe und ständigen Gefahren verbunden sei und das eigentliche Lebensziel gefährde.
Auf Erfolg oder Misserfolg komme es nicht an. Entscheidend sei die geistige Haltung gegenüber den Ereignissen. Es hat immer Menschen gegeben, die Epikur falsch verstanden haben und „Lust“ im Sinne eines ausschweifenden Lebens deuteten. Das trifft nicht zu. Die Position Epikurs war: sich nicht den Lüsten unterwerfen, aber auch nicht die Lüste verteufeln, sondern die Lüste als Fähigkeit zur Lustempfindung begreifen.
Selbstgenügsam leben
In Epikurs Menuikus-Brief ist zu lesen:
Wir halten die Selbstgenügsamkeit für ein großes Gut, nicht als ob wir ohne weiteres mit dem Dürftigen zufrieden wären, sondern weil wir nicht vieles haben können, uns mit dem wenigen begnügen, überzeugt, dass der den Reichtum am glücklichsten genießt, der seiner am wenigsten bedarf.
Epikur lehrt uns:
· Das Individuum setzt sich seine Werte selbst. Werte können letztlich nur auf Empfindungen beruhen, nicht auf Vernunft. Epikureer geht es nicht um das Glück aller Menschen, sondern um das Glück des Einzelnen. Glück ist Privatsache. Das höchste Glück des Einzelnen ist der innere Friede und die Lust der Ruhe.
· Es kommt nur auf die innere Einstellung an. Was sollte man dagegen schon sagen? Wer hat, so Epikur, der möge genießen, aber wer nichts hat, soll nicht traurig sein. Das hört sich an wie eine Philosophie für arme Schlucker, entworfen von reichen Leuten. Selbst für uns, die wir die Vorzüge des Sozialstaats durchaus zu schätzen wissen, klingt das wie die neue Beschwichtigungsformel zum Abbau des Sozialstaats. Doch bei Epikur steckt mehr dahinter. Eine Philosophie: Wer im Geld schwimmt, ist unter dem Strich auch nicht glücklicher. Was heißen soll: Die Selbstgenügsamkeit (autarkeia) ist ein hehres Ziel bei Epikur. Einfache Suppen können die gleiche Lust herbeiführen wie ein opulentes Mahl. Körperlich und seelisch sind wir in einer besseren Verfassung für den Genuss feinerer Dinge, wenn sie uns nur selten zuteil werden.
· Es gibt keine an sich gültigen Normen, an denen das Individuum sein soziales Verhalten ausrichten könnte.
· Ein Übel ist die Notwendigkeit, aber es besteht keine Notwendigkeit, unter einer Notwendigkeit zu leben.
Epikur bejaht das Leben, sein carpe diem entspringt nicht einer gierigen Unersättlichkeit. Die Lebenslust und die Freude, die ein Tag zu bieten hat, gilt es zu nutzen. Epikur denkt an die „Lust der Ruhe“.
Alles, was man im Leben tue, soll man aus Lust tun. Man interpretiert Epikur falsch, wenn man an Menschen dabei denkt, die Drogen konsumieren und Orgien feiern. Lust bedeutet bei Epikur Freundschaft, innerer Friede und heitere Ruhe. Die geistige Lust ist der körperlichen vorzuziehen. Voraussetzung ist allerdings, dass niemand hungert, dürstet oder friert.
Epikurs Philosophie bestärkt uns in der Haltung, den Erwartungen zu widerstehen, Erfolg zu haben und alles zu erreichen, wozu wir mit unseren Fähigkeiten in der Lage wären. Epikur lehrt uns, sich selbst zu akzeptieren und das Leben als lebens- und genießenswert zu betrachten, und zwar unabhängig davon, ob man kompetent oder erfolgreich und von anderen geschätzt wird.
Wer nicht arbeiten muss, hat die Chance, ein Leben in „Luxus“ zu führen. Sein Leben selbst bestimmen ist der größte Luxus.
Jörg Banisch
Ein weiterer Kommentar
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Jörg Banisch
Erfülltes Leben.
Es ermöglicht einem, die Dinge so zu akzeptieren, wie sind - auch wenn sie nicht so sind, wie wir uns vielleicht gedacht oder gewünscht haben. Und es befreit von der Vorstellung das Geld, Titel und Reichtum das Wichtigste auf der Welt wären. Sie verleihen dir zwar Macht und Ansehen - aber meistens auch nur solange wie sie anhalten. Sich selbst genügen und in seinem eigenen "Ich" zu hause zu sein ohne der Anerkennung von außen zu bedürfen ist für mich die wahre Freiheit.
Vielen Dank für deinen Beitrag! Er zeigt einem mal wieder, worauf es im Leben wirklich ankommt.

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Über die Gruppe "Die Schule des Lebens - Forum für Business, Philosophie und Lifestyle"

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