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Bildschirmfoto 2019 02 12 um 09.07.25 Die Unternehmergruppe organisiert das folgende Event: Müssen Sie die KMU sorgen machen über eine Rezession?
Bildschirmfoto 2019 02 12 um 09.07.25 Die Unternehmergruppe Diese Fehler sollte ein Gründer beim Logo sein lassen
Diese Fehler sollte ein Gründer beim Logo sein lassen
Fehler 1: Vollkommen überladenes Logo
Dein Geschäftsfeld ist vielfältig und Du bist ein Gründer mit unzähligen Talenten? Sehr gut, aber nicht alles davon musst Du in Dein Logo packen. Die besten Markenzeichen kann jedes Kind blind nachmalen, denn sie sind ganz simpel und bleiben genau deswegen auch im Gedächtnis hängen. Klare Formen, passende Farbgebung, hoher Wiedererkennungswert: das sind die Geheimnisse wirklich erfolgreicher Firmenlogos.
Voller Tatendrang startest Du als Gründer in das Geschäftsleben und willst am liebsten alles sofort, alles selbst und alles perfekt erledigen – so auch das Logo-Design Deines Unternehmens? Vorsicht, denn das ist die beste Voraussetzung, um einige böse Eigentore bei der Gestaltung Deines Firmenlogos zu schießen. Die Top Ten der schlimmsten Fauxpas, die Gründern beim Logo-Design unterlaufen können, haben wir hier für Dich aufgelistet:
Fehler 2: Farbexplosion
Passende Farbgebung ist das Zauberwort bei diesem gern gemachten Fehler. Denn natürlich soll Dein Firmenlogo aus der großen Masse an visuellen Reizen, die jeder von uns täglich aufnimmt, herausstechen und im Gedächtnis hängen bleiben. Doch sämtliche Farben des Regenbogens in Dein Logo zu packen ist sicherlich nicht die Lösung, um sich langfristig im Kopf potenzieller Kunden festzusetzen – außer vielleicht als Negativbeispiel wie Markenzeichen auf keinen Fall aussehen sollten. Ein stimmiges, professionelles Farbkonzept ist das A und O für ein wirksames Logo-Design.
Fehler 3: Schlecht gewählte Farben
Logos sollen natürlich farbig sein und auf gar keinen Fall eintönig oder mausgrau daherkommen. Doch bei der Auswahl der richtigen Farbe oder passender Farbkombinationen gibt es einiges zu beachten. Ganz einfach die Lieblingsfarbe wählen und gut? So einfach ist es leider nicht. Denn Farben lösen beim Betrachter immer bestimmte Assoziationen aus. Feuriges, leidenschaftliches Rot, kühles, ruhiges Blau, sonniges Gelb oder natürliches Grün? Die Psychologie der Farben sollte auf keinen Fall gegen Dein Produktsortiment oder Deinen Markenkern arbeiten, sondern diesen vielmehr aufgreifen und unterstützen.
Fehler 4: Unlesbare Schrift
Logos werden meist nur mit wenig Aufmerksamkeit, sehr kurz oder aus dem Augenwinkel gesehen. Selten widmet sich jemand mit viel Zeit einem Markenzeichen. Daher muss auch die Schrift, die in Deinem Logo-Design eventuell enthalten ist, sofort gelesen werden können. Niemand bringt die Geduld auf, einen unleserlichen Slogan zu entziffern. Wird Dein Logo nur nebenbei wahrgenommen, muss die Botschaft auf Textebene sofort ins Auge springen, um sich im Gedächtnis des Betrachters festsetzen zu können.
Fehler 5: Copy Cat am Werk
Häufig passiert dieser Fauxpas ganz unterbewusst und nicht im Geringsten beabsichtigt, doch umso gefährlicher ist er: das Kopieren eines anderen Logo-Designs. Du hast ein Markenzeichen eines anderen Unternehmens gesehen, dass Dir gut gefallen und Dich inspiriert hat. Nun möchtest Du mit Deinem eigenen Logo einen ähnlich positiven Effekt erzeugen. Auch wenn Du das andere Logo gar nicht bewusst nachahmen möchtest, besteht die Gefahr, dass Dein Ergebnis dem Original zu sehr gleicht. Damit verpufft die Wirkung Deines eigenen Logos, denn es wirbt nicht für Dich, sondern für den ursprünglichen Halter des Markenzeichens. Im schlimmsten Fall erwartet Dich dann auch noch eine Abmahnung oder Klage der Marke, deren Logo Du kopiert hast.
Fehler 6: Logo nicht überall einsetzbar
Du kannst nicht immer vorhersehen, wie weit es Dein Logo noch bringen wird und wo es überall eingesetzt werden könnte. Je präsenter es ist, desto besser für Dich. Also solltest Du auch von Anfang an dafür Sorge tragen, dass Dein Logo einfach und unkompliziert in sämtlichen Bereichen verwendet werden kann. Das digitale Format, in der Dein Markenzeichen gespeichert ist, bestimmt ganz entscheidend, wie einfach Dein Logo später an die jeweilig gewünschte Darstellungsform angepasst werden kann – egal, ob Dein Logo online oder in der realen Welt präsentieren kannst.
Fehler 7: Logo zu detailreich
Die Effizienz Deines Logos hängt auch davon ab, wie detailreich es ist. Zunächst mag es Dir als gute Idee erscheinen, viele Facetten und Details in Dein Logo einzuarbeiten. In der passenden Größe und perfekten Auflösung mag das auch sehr professionell und ansprechend wirken. Doch Du solltest nicht vergessen, dass nicht jeder einen hochauflösenden Drucker für seine Flyer verwendet, dass Dein Logo in Übergröße auf einer Plakatwand abgebildet werden könnte oder dass es auch aus größerer Entfernung betrachtet wird. Dann sollte Dein liebevoll erarbeitetes Design nicht zu einem einzigen unscharfen Punkt verwischen. Daher gilt auch hier: oft ist weniger mehr.
Fehler 8: Kein Konzept beim Logo-Design
Voller Euphorie stürzt Du Dich nach der Gründung Deines Unternehmens in die kreative Aufgabe der Erstellung eines Logos. Die Ideen sprudeln nur so aus Dir heraus, dem schöpferischen Prozess willst Du Dich völlig hingeben. Stop! Lieber einen Schritt zurück und erst einmal ein klares Konzept für das Logo-Design erstellen. Was willst Du mit Deinem Firmenlogo aussagen? Welche Wirkung soll es entfalten? Wie kann es Deine Corporate Identity verkörpern und transportieren? All das sind Fragen, die Du Dir im Vorfeld stellen und beantworten solltest.
Fehler 9: Logo ohne Bezug zu Deinem Geschäft
Selbst das schönste Logo bringt wenig, wenn es für Dein Unternehmen nicht passend ist. Formen und Farben fügen sich nur dann zu einem gewinnbringenden Logo zusammen, wenn sie auch mit Deiner Geschäftsidee kompatibel sind. Ein schönes, gelungenes Markenzeichen wird nur dann wirklich perfekt, wenn es auch zu Dir und Deinem Unternehmen passt.
Fehler 10: Do-it-yourself - Logo
Als Fazit all dieser vorgestellten Fehler lässt sich zu guter Letzt der ultimative Fauxpas ableiten: „Logo-Design? Das kann doch jeder!“ Du hast anhand dieser Liste der Fehler, die es unbedingt zu vermeiden gilt, gesehen, wie viel schief laufen kann beim Logo-Design. Doch die gestalterische Arbeit an einem Markenzeichen für Dein Unternehmen ist nicht einfach bloße Fehlervermeidung. Denn umgekehrt gibt es noch viel mehr positive Folgen, die ein professionell erscheinendes, attraktives Markenlogo haben kann. Daher der letzte Tipp: überlasse das Designen Deines Firmenlogos einem Experten. Erfahrene und hochprofessionelle Grafiker, die Deine Ideen fachkundig umsetzen oder selbst mit unzähligen Ansätzen aufwarten
Bildschirmfoto 2019 02 12 um 09.07.25 Die Unternehmergruppe Trends: Fachkräfte- Mangel, Kostendruck fordern Tribut beim KMU in Deutschland.
Welche Perspektive haben deutsche KMU derzeit? Macht es wie die grossen Konzerne?
Für deutsche Unternehmen, besonders aus der Autoindustrie, sind die Länder Polen und Ungarn Länder sehr attraktiv. „Viele wissen nicht, wie bedeutend diese Länder für die deutsche Wirtschaft sind“, sagt Andreas Metz vom Ost-Ausschuss - Osteuropa Verein der Deutschen Wirtschaft. Der Verein ist das Sprachrohr für deutsche Unternehmen, die in einem der 29 Länder von Aserbaidschan bis zur Slowakei investieren oder Handel betreiben. Insgesamt belief sich das Volumen des deutschen Osthandels im ersten Halbjahr 2018 auf 263 Milliarden Euro. Polen belegt mit knapp 68 Milliarden Euro Platz eins der 29 Länder, Ungarn folgt auf Platz vier mit etwa der Hälfte (32 Milliarden Euro). Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz, den deutsche Unternehmen in beiden Ländern erwirtschaften, jeweils um etwa acht Prozent gestiegen.
BMW baut Standort in Ungarn aus
BMW kündigte im August an, sein erstes Werk in Europa seit 2000 zu bauen, nahe der ungarischen Stadt Debrecen. 150000 Autos sollen hier pro Jahr montiert werden von rund 1000 Mitarbeitern. Die Investition beläuft sich laut Ungarns Außenminister Péter Szíjjártó auf über eine Milliarde Euro. BMW wurde von der ungarischen Regierung mit umgerechnet knapp 38 Millionen Euro unterstützt. Das neue Werk werde „die Zukunft dieser Stadt neu schreiben“, formulierte Bürgermeister László Papp.
Für deutsche Unternehmen, besonders aus der Autoindustrie, sind die beiden Länder aber unverändert attraktiv. „Viele wissen nicht, wie bedeutend diese Länder für die deutsche Wirtschaft sind“, sagt Andreas Metz vom Ost-Ausschuss - Osteuropa Verein der Deutschen Wirtschaft. Der Verein ist das Sprachrohr für deutsche Unternehmen, die in einem der 29 Länder von Aserbaidschan bis zur Slowakei investieren oder Handel betreiben. Insgesamt belief sich das Volumen des deutschen Osthandels im ersten Halbjahr 2018 auf 263 Milliarden Euro. Polen belegt mit knapp 68 Milliarden Euro Platz eins der 29 Länder, Ungarn folgt auf Platz vier mit etwa der Hälfte (32 Milliarden Euro). Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz, den deutsche Unternehmen in beiden Ländern erwirtschaften, jeweils um etwa acht Prozent gestiegen.
Zwischen 2010 und 2018 erhielten ausländische Unternehmen doppelt so viel staatliche Unterstützung von Ungarn wie in den acht Jahren vor der Regierung Orbán. Deutsche Unternehmen haben davon von allen ausländischen Investoren am meisten profitiert. Das 2012 verabschiedete neue Arbeitsgesetz senkt zudem die Verpflichtungen von Arbeitgebern gegenüber Arbeitnehmern und schränkt die Macht der Gewerkschaften stark ein.
„Wir können auf die Gelder der EU verzichten, aber nicht auf den Markt“, diese Einschätzung sei Konsens in der ungarischen Regierung, heißt es beim Osteuropaverein. Die deutsche Industrie ist wichtig für Ungarns wirtschaftlichen Erfolg und damit den politischen Erfolg Orbáns: Audi, die Bosch-Gruppe und MercedesBenz belegen die Plätze zwei bei vier der umsatzstärksten Unternehmen in Ungarn. Nur die ungarische Mineralölfirma MOL steht vor den deutschen Firmen auf Platz eins.
Der Staat gibt Starthilfe
Zuständig für einen reibungslosen Ablauf ausländischer Investitionen ist die Investitionsförderungsagentur HIPA. Sie unterliegt direkt dem Ministerium für Außenhandel und Außenpolitik. Auf ihrer Webseite präsentiert sich HIPA als „one-stop-shop“: Die Agentur kümmert sich um alles, von der Standortsuche bis zur Information über Steuer- und Arbeitsmarktregulierungen und die Betreuung nach Investitionsstart.
„Hervorragend“ nennt C. L. Theodor Wuppermann die Zusammenarbeit mit HIPA. Wuppermann ist Vorstandssprecher des Stahlverarbeiters Wuppermann AG und stellvertretender Vorsitzender des Ost-Ausschusses. Wuppermann hat eine Produktionsanlage für Stahlflachprodukte in Gönyü an der Donau nahe der westungarischen Stadt Györ. Mit über 110 Millionen Euro ist das ungarische Werk die größte Investition der Firma seit 1872. „Die Regierung und alle Behörden haben uns extrem gut unterstützt“, sagt Wuppermann. Innerhalb von drei Jahren konnte die Firma das Werk im Dezember 2017 eröffnen.
Zu den Standortvorteilen gehören, dass man von hier in einer Stunde am Flughafen Wien-Schwechat ist, und die Lohnkosten in Ungarn mit neun Euro pro Stunde fast viermal niedriger als in Österreich sind, wo sie bei 34 Euro liegen.
„Die deutsche Wirtschaft ist sehr zufrieden mit der Wirtschaftspolitik Orbáns“, sagt Gabriel Brennauer von der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Außenhandelskammer. Dem Ministerpräsidenten ginge es darum, eine wettbewerbsfähige, exportorientierte Wirtschaft aufzubauen. Gerade für das produzierende Gewerbe aus Deutschland gebe es dabei klare Vorteile. Die Politik sei in letzter Zeit weniger „erratisch“, aus ungarischer Sicht sogar konsistent, so Brennauer.
Drei Unternehmern gehören 400 Firmen im Land
Dabei läuft in der ungarischen Wirtschaft viel über Nepotismus, das Geld konzentriert sich in der Hand einiger reicher, Orbán-naher Oligarchen. Fast 400 Unternehmen im Land lassen sich auf drei Unternehmer zurückführen, fand das Investigativportal Átlátszó im Oktober heraus. Allein 125 davon gehören Lörincz Mészáros, einem gelernten Klempner, der früher in Orbáns Heimatdorf Felcsút Bürgermeister war. Korruptionsvorfälle beschäftigen auch die europäische Antikorruptionsagentur OLAF, die strukturelle Korruption bei der Vergabe von EU-Geldern feststellte.
Die Investitionen deutscher Unternehmen sind von dieser Praxis weniger betroffen. Doch je näher die Branche am Staat ist, desto stärker spüren die Unternehmen Einschränkungen auf Grund von Orbáns zentral organisierter Politik. Ein Beispiel dafür ist die Schulbuchbranche, die dreißig Jahre nach der Privatisierung nun wieder beinahe komplett staatlich organisiert ist. Im Zuge dieser Reglementierungen ist der deutsche Klett-Verlag als einziger westlicher Verlag in Ungarn geblieben, aber auch nur noch in der Nische „Deutsch als Fremdsprache“. Vorstandssprecher Philipp Haußmann gibt die Hoffnung nicht auf: Man hoffe darauf, dass sich die Investitionsbedingungen in der Medienbranche wieder verbessern.
Im Vergleich dazu seien die Bedingungen für den Klett-Verlag in Polen deutlich einfacher. Hier könne man weiterhin sehr frei investieren, sagt Haußmann. Auch die Korruption sei in Polen weniger ausgeprägt: „Sehr intensive Betriebsprüfungen“ würden sowohl in- als auch ausländische Unternehmen betreffen, berichtet Michael Kern von der Deutsch- Polnischen Industrie- und Außenhandelskammer.
Auch Ungarn spürt den Fachkräftemangel
Trotz der Willkommenskultur in Ungarn und Polen gegenüber deutschen Unternehmen stellt sich für viele Firmen ein Problem: genug qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Zwar zahlen deutsche Firmen oft viel besser als ihre inländischen Konkurrenten, aber sowohl in Ungarn als auch in Polen hat sich die Auswanderungsrate seit 2005 verzehnfacht: Aus Ungarn wanderten nach Angaben von Eurostat 2016 knapp 40000 Menschen aus, aus Polen waren es im selben Jahr sogar 236000. Zu den wirtschaftlichen Gründen, wie höhere Löhne in den westlichen Nachbarländern, kommt bei vielen Auswanderern die politische Unzufriedenheit, die sie dazu bewegt, in andere EU-Länder zu ziehen.

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