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Digital Thoughts

Digital Thoughts findet am 23. Mai statt und zeigt Pioniere der digitalen Wirtschaft in ihrem Arbeitsalltag. Be a business pioneer.

Sabine Kirchem 5G – Wie steht es um den Nachfolger von LTE?
Im Jahr 2010 wurde das LTE-Netz eingeführt. Bereits damals ein Meilenstein, wenn es um die Schnelligkeit der Datenübertragung über das mobile Netz geht. Auch wenn wir immer noch nicht alle Chancen und Funktionen die LTE mit sich bringt nutzen oder kennen, steht ein neues Netz, nämlich 5G, zur Debatte. Aktuellen Informationen zufolge soll 5G in seinen technischen Möglichkeiten und Funktionen weit über LTE stehen und eine große Menge neuer Anwendungsmöglichkeiten eröffnen. Gleichzeitig bringt ein neues Netz viele Herausforderungen und Umstände mit sich. Zwar ist zu erwarten, dass für den Nutzer, sowohl im Alltag als auch während der Arbeit Großteiles nur Vorteile entstehen, doch anders sieht es für Giganten wie die Telekom aus. Dienstleister in der Telekommunikationsbranche werden viel Geld und Arbeit in den Wandel stecken müssen. Begonnen mit dem teuren Einkauf der 5G-Lizenzen über den manuellen Umbau der Strommasten über die Instandhaltung und anfängliche Wartung und Optimierung der neuen Technologie. Doch neben Herausforderung hat 5G vor allem für Firmen und Bereiche, in denen Maschinen einen großen Teil der Arbeit übernehmen, den Vorteil, dass Maschinen z. B. untereinander besser vernetzt und so komplexe Leistungen mit weniger Störungen erledigt werden können. Für den Konsumenten ergibt sich der Vorteil, dass durch das schnellere Öffnen und Laden von Inhalten im Internet weniger Akkukapazität verbraucht wird, was sich positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt. Ebenso wird sich für Unternehmen oder Nutzer der Vorteil bieten, dass das austauschen großer Dateien, herunterladen großer Inhalte oder das schauen von Serien schneller und reibungsloser verlaufen kann, da das neue Netz deutlich leistungsfähiger wäre, als LTE es noch ist. Schauen wir, was kommt.
Marlene Hammler Marketer unterschätzen den Mehrwert von KI (und wissen auch nicht genug darüber)
„Digitale Vorreiter verfolgen daher vor allem ein Ziel – Zielgruppen so präzise wie möglich zu messen und zu verstehen. Das öffnet ihnen die Tür zu einem echten Kundenverständnis. Sie wissen auch, dass Daten das Lebenselixier ihres Unternehmens sind. Um positive Ergebnisse zu erzielen, müssen Marketer Experten in Sachen Targeting und Analyse werden, indem sie unter anderem mit Spezialisten zusammenarbeiten, die KI in diesen Prozess einbringen können.“ Sara Sihelnik, Country Director DACH bei Quantcast
Juliane Waack Millennial Leadership
Dem Global Leadership Forecast 2018 von EY zufolge gibt es mittlerweile mehr Führungskräfte unter den Millennials als den Baby Boomern. Die Zahl basiert auf mehr als 25.000 Umfrage-Teilnehmern weltweit. Spannend wird es zu sehen, ob und inwieweit die "neue Generation" das Leadership verändert.
Sabine Kirchem Amazon schließt Pop-Up-Stores: Scheitern oder Strategie?
Amazon ist der weltweit größte und einer der beliebtesten Onlinehändler. Dass das Unternehmen deshalb nicht weniger präsent im Einzelhandel ist, hat es bereits vor einigen Monaten bewiesen.
Damals kündigte das Unternehmen eigene Pop-Up-Stores an, sprich die Eröffnung kurzfristiger Einzelhandelsgeschäfte auf leerstehenden Ladenflächen - offline, versteht sich, und somit zunächst untypisch für einen Vorreiter des E-Commerce wie Amazon. In diesen Pop-Up-Stores sollten ausschließlich Amazon-Geräte und -Dienste präsentiert werden.
Inzwischen gibt es neben den zahlreichen stationären Amazon Filialen bereits über 90 Amazon Pop-Up-Stores in großen Metropolen wie New York, Madrid und Berlin. Letztere sollen jedoch alle bis Ende April wieder schließen, berichtet das Wall Street Journal.* Nicht der Misserfolg des Projekts sei der Grund hierfür, sondern vielmehr Amazons strategische Vorgehensweise. Das Unternehmen wolle seinen Fokus nun verstärkt auf seine stationären Ladenketten wie Amazon Books und Amazon 4-Star setzen. Die investierten Ressourcen in das Projekt der Pop-Up-Stores sind dabei keine verlorene Liebesmüh, sondern finden sich vielmehr in dem inzwischen etablierten, eigenständigen Unternehmensbereich Amazon Physical Stores als wertvolle Erfahrungswerte wieder.
Damit steht zumindest eines fest: Amazons vermeintlicher Rückzug aus dem Einzelhandel lässt sich durch die Schließung der Popup-Stores allein zumindest nicht bestätigen.